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netter Totalversager (w) mit Sinnkrise sucht Hoffnung

Lotterliese

Neues Mitglied
Hallo,


ich habe im Februar meinen letzten Job verloren - hatte die Wahl zwischen Aufhebungsvertrag und Kündigung.
Kann sogar verstehen, dass man mich nicht behalten hätte - ich war völlig überfordert (beruflich und familiär) und nicht in der Lage, dies frühzeitig zu kommunizieren. Auf Arbeit sind mir unangenehme Fehler unterlaufen und zuhause war nur noch Stress und nichts hat mehr geklappt.

Nun sitze ich schon fast ein halbes Jahr zu Hause und es fällt mir extrem schwer, neue Bewerbungen zu schreiben.
Wie erklärt man einen 7-Monate-Job mit schlechtem Zeugnis (Zusammengefasst steht da ungefähr "nett, aber Totalversager" drin)?
Wer stellt einen denn noch ein, wenn man schon als Versager gebrandmarkt ist?:wein:
Was schreibe ich im Anschreiben über dieses Kapitel?
Darf man einen Job komplett aus dem Lebenslauf streichen? Es war während der Elternzeit, ich könnte ja behaupten, nichts getan zu haben...
Schlimm ist auch, dass ich - obwohl mich das zuhause sein irgendwie nervt - die Zeit zuhaus mit Kind wirklich viel sinnstiftender ist als die Arbeitshetze davor. Jetzt das gleiche wieder anzustreben erscheint mir irgendwie sinnlos. Mein Portemonnaie erzwingt, dass ich wieder arbeiten gehe, aber kann das den alles sein - nur fürs Geld?


Was soll ich bloß anfangen jetzt?


Würde mich über Ratschläge freuen
 

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G

Gast

Gast
Natürlich musst du so eine Erfahrung NICHT explizit in der nächsten Bewerbung erwähnen. Elternzeit und gut ist.
Warum nimmst du nicht ein Tageskind auf?
Dein Kind hätte einen Spielkameraden und du ein Einkommen.
Erkundige dich mal nach den Voraussetzungen.
Bei uns wäre da das JA zuständig.
Tagesmütter werden gesucht.
 

Callejon

Mitglied
Da du anscheinend kein hohes Einkommen hast, gehst du erst einmal zum Amtsgericht und lässt dir einen Beratungshilfeschein ausstellen. Dann suchst du dir einen Anwalt für Arbeitsrecht und der wird für dich ein neues, gute Arbeitszeugnis anfordern. Jeder hat das Recht auf ein gutes Arbeitszeugnis.


Arbeit und Familie (besonders mit kleinen Kindern) sollte immer in einem gesunden Verhältnis stehen.

z.B. vormittags Teilzeit arbeiten gehen und wenn das gehalt nicht reicht ergänzendes ALG2 beziehen.

Kenne aber deine Familienkonstellation nicht.
 

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