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Gast
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Hallo,
das ist für mich das erste mal, dass ich mich anderen Menschen anvertraue, eigentlich weiß ich nichtmal warum ich das schreibe. Ich kenne die Gründe für meine Situation und weiß wie es weiter gehen soll, ich habe keine Frage an euch oder etwas ähnliches sondern will nur mal meine Geschichte los werden (evtl. will ich durch mein Selbstmitleid Aufmerksamkeit erregen oder so).
Erst mal ein wenig zu mir:
Als ich klein war und auch später in meiner Jugend (bin jetzt 24) war ich ruhig, extrem ruhig, aber ich hatte ein paar gute Freunde und einen annehmbaren Bekanntenkreis. Ich hatte auch eine Menge spaß (sowohl mit, als auch ohne meine Freunde), relativ wenig Probleme mit meiner Familie, eigentlich ein gutes Leben.
Bei Frauen hatte ich kein so gutes Händschen (erste und einzige Freundin mit 22), einerseits durch meine Introvertiertheit andererseits weil ich einfach nicht so Attraktiv bin und kaum auf meine Gefühle höre. Ich muss auch zugeben, dass ich es nie wirklich versucht habe, es war für mich auch nicht wichtig.
Da meine Eltern beide Wechselschicht haben und auch oft in Urlaub fahren habe ich mich an das allein sein gewöhnt (mit 13 eine Wohnung für eine Woche ist cool^^) und hatte wohl desshalb nie Probleme damit zu Hause zu bleiben wenn andere in Diskos gingen, sowas habe ich ohnehin nie gemocht.
Meinen Berufsweg kannte ich auch schon früh. Nach der Realschule habe ich eine Ausbildung im technischen Bereich gemacht und abgeschlossen (und gehasst), danach FOS und im Moment Studiere ich Maschinenbau. Dipl.-Ing. (bzw. B. Eng.) sein war wohl der größte Traum den ich hatte, naja später mehr dazu.
Ich war auch mal relativ netter und hilfsbereit (von meinem hang zu Sarkasmus abgesehen) und habe immer gehofft die Welt ein klein wenig verbessern zu können. Mittlerweile akzeptiere ich die Welt als logisches Resultat des menschlichen Charakters und bin nur noch nett wenn ich mir etwas davon verspreche.
So nach einer kurzen Selbstdarstellung die letzten 2 Jahre im Schnelldurchlauf:
Im Frühjahr 07 lernte ich auf einer Party ein Nettes Mädchen kennen, wir haben uns böse in die Haare bekommen und ein paar Monate später waren wir zusammen. Sie hatte einige private Probleme, ich habe versucht ihr zu helfen, was mir nicht gelang.
Leider kam ihre Art nicht bei allen meinen Freunden gut an und über den Streit zu dessen Entstehung ich meinen Teil zugesteuert hatte bekam unser Freundeskreis einen knacks und vor etwas mehr als einem Jahr habe ich allen Freunden und Bekannten den Rücken zugedreht und bin gegangen, ohne weitere erklärung und auch gegenüber Leuten die damit nichts zu tun hatten. Es gab noch ein paar Rückholversuche, die ich allerdings erfolgreich abwehren konnte. Nur meiner Freundin war ich noch treu, die hat sich aber leider vor einem halben Jahr von mir getrennt. Ich war zwar Schockiert, aber am Studium, welches gut lief konnte ich mich hochziehen.
Seitdem vollzog sich auch der Sinneswandel zum Egoisten. Ich habe nur noch wenig mit meiner Familie zu tun (wohne seit 4 jahren in einer eigenen Wohnung), bin aus der Feuerwehr ausgetreten (wo es ohnehin keine Kameradschaft gab und ich nur der "Typ der sich mit Computern auskennt" war) und habe weniger denn je die Lust unter anderen Menschen zu sein.
Das alles ist halb so schlimm wie es sich anhört. Das Problem ist, dass ich nun gemerkt habe das ich nicht gut genug für das Studium bin, ich komme nicht mehr mit dem Stoff mit und habe dazu eine lernblockade und ein paar Klausuren bei denen ich nicht durchfallen dürfte es aber mit sicherheit nicht schaffen werde sie zu bestehen. Die ganzen Anstrengungen der letzten sieben Jahre sind damit für die Katz.
Zukunftsaussichten:
Ich habe keine Freunde, geplatzte Träume, ein paar Schulden, aber ich lebe noch (biologisch gesehen). Ich habe einen Termin beim Arbeitsamt und hoffe dass ich eine Umschulung zu etwas machen kann was mir passt.
Ich habe kaum noch Erwartungen, ich hoffe nach einem Arbeitstag zu hause in die Welten flüchten zu können die ich in meinem Kopf erschaffe, ich will nicht mehr an die Fehler denken die ich in meinem Leben gemacht hab.
So ich hatte euch im ersten Satz vor der Sinnlosigkeit des Textes gewarnt.
Bye
das ist für mich das erste mal, dass ich mich anderen Menschen anvertraue, eigentlich weiß ich nichtmal warum ich das schreibe. Ich kenne die Gründe für meine Situation und weiß wie es weiter gehen soll, ich habe keine Frage an euch oder etwas ähnliches sondern will nur mal meine Geschichte los werden (evtl. will ich durch mein Selbstmitleid Aufmerksamkeit erregen oder so).
Erst mal ein wenig zu mir:
Als ich klein war und auch später in meiner Jugend (bin jetzt 24) war ich ruhig, extrem ruhig, aber ich hatte ein paar gute Freunde und einen annehmbaren Bekanntenkreis. Ich hatte auch eine Menge spaß (sowohl mit, als auch ohne meine Freunde), relativ wenig Probleme mit meiner Familie, eigentlich ein gutes Leben.
Bei Frauen hatte ich kein so gutes Händschen (erste und einzige Freundin mit 22), einerseits durch meine Introvertiertheit andererseits weil ich einfach nicht so Attraktiv bin und kaum auf meine Gefühle höre. Ich muss auch zugeben, dass ich es nie wirklich versucht habe, es war für mich auch nicht wichtig.
Da meine Eltern beide Wechselschicht haben und auch oft in Urlaub fahren habe ich mich an das allein sein gewöhnt (mit 13 eine Wohnung für eine Woche ist cool^^) und hatte wohl desshalb nie Probleme damit zu Hause zu bleiben wenn andere in Diskos gingen, sowas habe ich ohnehin nie gemocht.
Meinen Berufsweg kannte ich auch schon früh. Nach der Realschule habe ich eine Ausbildung im technischen Bereich gemacht und abgeschlossen (und gehasst), danach FOS und im Moment Studiere ich Maschinenbau. Dipl.-Ing. (bzw. B. Eng.) sein war wohl der größte Traum den ich hatte, naja später mehr dazu.
Ich war auch mal relativ netter und hilfsbereit (von meinem hang zu Sarkasmus abgesehen) und habe immer gehofft die Welt ein klein wenig verbessern zu können. Mittlerweile akzeptiere ich die Welt als logisches Resultat des menschlichen Charakters und bin nur noch nett wenn ich mir etwas davon verspreche.
So nach einer kurzen Selbstdarstellung die letzten 2 Jahre im Schnelldurchlauf:
Im Frühjahr 07 lernte ich auf einer Party ein Nettes Mädchen kennen, wir haben uns böse in die Haare bekommen und ein paar Monate später waren wir zusammen. Sie hatte einige private Probleme, ich habe versucht ihr zu helfen, was mir nicht gelang.
Leider kam ihre Art nicht bei allen meinen Freunden gut an und über den Streit zu dessen Entstehung ich meinen Teil zugesteuert hatte bekam unser Freundeskreis einen knacks und vor etwas mehr als einem Jahr habe ich allen Freunden und Bekannten den Rücken zugedreht und bin gegangen, ohne weitere erklärung und auch gegenüber Leuten die damit nichts zu tun hatten. Es gab noch ein paar Rückholversuche, die ich allerdings erfolgreich abwehren konnte. Nur meiner Freundin war ich noch treu, die hat sich aber leider vor einem halben Jahr von mir getrennt. Ich war zwar Schockiert, aber am Studium, welches gut lief konnte ich mich hochziehen.
Seitdem vollzog sich auch der Sinneswandel zum Egoisten. Ich habe nur noch wenig mit meiner Familie zu tun (wohne seit 4 jahren in einer eigenen Wohnung), bin aus der Feuerwehr ausgetreten (wo es ohnehin keine Kameradschaft gab und ich nur der "Typ der sich mit Computern auskennt" war) und habe weniger denn je die Lust unter anderen Menschen zu sein.
Das alles ist halb so schlimm wie es sich anhört. Das Problem ist, dass ich nun gemerkt habe das ich nicht gut genug für das Studium bin, ich komme nicht mehr mit dem Stoff mit und habe dazu eine lernblockade und ein paar Klausuren bei denen ich nicht durchfallen dürfte es aber mit sicherheit nicht schaffen werde sie zu bestehen. Die ganzen Anstrengungen der letzten sieben Jahre sind damit für die Katz.
Zukunftsaussichten:
Ich habe keine Freunde, geplatzte Träume, ein paar Schulden, aber ich lebe noch (biologisch gesehen). Ich habe einen Termin beim Arbeitsamt und hoffe dass ich eine Umschulung zu etwas machen kann was mir passt.
Ich habe kaum noch Erwartungen, ich hoffe nach einem Arbeitstag zu hause in die Welten flüchten zu können die ich in meinem Kopf erschaffe, ich will nicht mehr an die Fehler denken die ich in meinem Leben gemacht hab.
So ich hatte euch im ersten Satz vor der Sinnlosigkeit des Textes gewarnt.
Bye