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Nationalsozialistischer Übergriff im Dienst

kaiserkarl

Mitglied
Hallo, am Freitag hat man mir im Dienst (Postbote bin ich) meine Brille mutwillig zerstört und man hat mich beleidigt. Die Situation spielte sich folgendermaßen ab:

Ich betrat ein Grundstück um ein Päckchen auszuliefern. Ich klingelte, es öffnete ein Mann, der das Päckchen annahm und mir auch die Entgegennahme unterschrieben hat. Kurz bevor ich das Grundstück verlassen wollte, fiel ihm mein polnischer Nachname auf, der auf meiner Dienstjacke aufgedruckt war. Er rief mir folgendes hinterher: ''Polacken-Kannacke, komm nie wieder hierher!''. Ich war erstaunt darüber, was es heute noch so gibt, ich drehte mich um und fragte höflich was das sein solle. Daraufhin antwortete man mir: ''Du Scheiß *mein Nachname (wurde aber von ihm falsch ausgesprochen)*.'' Er ging nun auf mich zu und wollte mich schlagen, ich konnte ausweichen. Doch er konnte noch meine Brille schnappen. Ich sah dann zu wie er die Brille zerstört hat und auf meinen Kopf geworfen hat. Ich konnte noch ein ''Scheiß-Pole'' hören dürfen bis er dann wieder ins Haus reingegangen ist. Ich hob meine beschädigte Brille vom Boden auf und musste feststellen, dass sie nicht mehr tragbar war.

Nun frage ich mich, was ich jetzt machen kann, damit man mir die Brille ersetzt/reparieren lässt. Und wer trägt die Kosten? Kann ich das über meinem Vorgesetzten regeln?

Ich danke schon mal im Vorraus für Antworten.
 

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Sori

Sehr aktives Mitglied
ich würde den Typen auf jeden Fall anzeigen.
denn eigentlich müsste er den Schaden übernehmen.

Inwieweit das über Deinen Arbeitgeber laufen kann mit einer Versicherung weiß ich nicht, kann ich mir in einem Fall von mutwilliger Zerstörung aber eher nicht vorstellen.
 
D

Dr. House

Gast
Ganz klar: Anzeigen und auf Ersetzung der Brille klagen. Schadensersatz.

Danach bei der Arbeit bitten, dass du Zustellungen dort nicht mehr hinliefern kannst. Geht das?

Und am besten abends mit ein paar Kollegen vorbei kommen und, Na, du weißt schon was, tun. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Giesy

Gast
Hallo kaiserkarl, hat das denn niemand gesehen? Das ist ja unglaublich.

Du kannst ihn anzeigen. Auf jeden Fall, erzähle den Vorfall Deinem Chef.

Es tut mir leid, daß Dir so etwas passiert ist.
 

karma

Aktives Mitglied
Erst würde ich meinem Arbeitgeber den Übergriff von einem Rechtsradikalen mitteilen. Auch damit du nicht mehr hingehen muß.

Dann würde ich zur Polizei gehen und eine Anzeige wegen Tätlicher Angriff, Volksverhetzung und nazzifeindliche Sprüche und Sachschaden anzeigen. Die Polizei ist da sehr sensibel und feinfühlig. Du mußt keine Angst haben denn darauf bauen solche Kreaturen. Und das spielen sie als Macht aus.

Wenn du zuviel Angst hast lass seine Post draußen und betritt sein Grundstück nicht mehr. Denn er hat ja gesagt du sollst dich nicht mehr sehen lassen. Nimm es einfach wörtlich. Denk einfach das sie eine kleine Gehirnmasse haben und deshalb so bekloppt sind das es ihnen hinten schon herausquillt. Vielleicht bringt dich das etwas zum Lachen. Diese Sorte Mensch wird es immer geben.
 
S

Stan

Gast
Hallo, am Freitag hat man mir im Dienst (Postbote bin ich) meine Brille mutwillig zerstört und man hat mich beleidigt.
Bist du Beamter?

Falls ja, Dienstherren um Rechtsschutz bitten. Dies hat er im Rahmen der Fürsorgepflicht sicher zu stellen. Gleichzeitig hat er dann Strafantrag zu stellen.

Unabhängig davon, der Vorfall ist während der Arbeit geschehen. Folgedessen müsste der Arbeitgeber für eine neue Brille sorgen und gegen den Schädiger Regressansprüche geltend machen.

Dabei spielt es keine Rolle wie und aus welcher Richtung der Schädiger motiviert war. Fakt ist, er hat eine Straftat begangen, mehr nicht.
 
J

jubi

Gast
Hallo,
Du solltest sofort zu einem D-Arzt (unfallchirurgische Praxis) gehen und das als einen Betriebsunfall melden. Du wirst alles über die Berufsgenossenschaft ersetzt bekommen. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet seine Arbeitnehmer zu versichern. Und das gehört auch dazu.
Liebe Grüsse
jubi
 

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