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Nachvollziehbarkeit von fehlender Tierliebe?

AnjamitVicky

Aktives Mitglied
Ich muss in den letzten Tagen oft daran denken.
Meine Mutter kann Tieren nichts abgewinnen. Konnte sie nie. Das waren immer "Viehcher" wie sie sagte und wir durften als Kinder auch nie welche haben. Ich muss dazu sagen, dass mein Elternhaus generell schwierig war.
Einmal kauften meine Schwester und ich ein Meerschwein (ich war fast erwachsen) und sie verlangte, dass wir es sofort zurück zur Tierhandlung brachten. Sonst würde sie uns vor die Tür setzen. Sie machte darauf ein Theater, als hätten wir einen Elefanten gekauft.

Meinen Kindern habe ich immer die Tierhaltung erlaubt. Sobald Corona vorbei ist, bekommt mein Sohn auch wieder 2 neue Kaninchen. Außerdem schwimmen hier noch Fische rum und die Katze der Nachbarn, die eigentlich mittlerweile so gut wie unsere ist, hält sich hier dauerhaft auf.

Ich denke viel darüber nach und kann diesen bestehenden Tierhass nicht nachvollziehen.
Laut den damaligen Erzählungen meiner Oma hatte meine Mutter früher einen Wellensittich, den sie aber selbst extrem eklig fand und dem sie nie etwas abgewinnen konnte.

Wo kommt das her? Warum können Menschen so sein?
 

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Regis

Aktives Mitglied
Fehlende Tierliebe ist für mich etwas völlig anderes als Tierhass. Ich selbst würde mir z.B. nie ein Haustier anschaffen, weil ich dafür zu reinlich bin, aber die Katze meiner Schwester mag ich trotzdem.
Ein anderes Beispiel ist meine Schwägerin. Sie hat nichts gegen Tiere, ekelt sich aber vor ihnen.

Richtiger Tierhass ist da schon etwas anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöscht 75067

Gast
Das kann verschiedene Gründe haben. Eventuell wurde deine Mutter erzogen Tiere nur in Nutztiere (Kühe, Schweine, Hühner usw) und Schädlinge (Ratten, Vögel) einzuteilen.

Vielleicht hatte sie auch ein negatives Erlebnis mit Tieren. Vielleicht von ein Tier gebissen oder so ähnliches.

Oder vielleicht auch andere tiefere Probleme.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Aber warum ist das wichtig? Einfach akzeptieren und gut ist. Man muss nicht alles analysieren, was einen eigentlich gar nichts angeht.

Ich bin im Umgang mit meinem Kater auch eher pragmatisch und bin kein großer Tierschmuser. Manche Verhaltensweisen von Tierhaltern finde ich sehr abstoßend, vor allem, wenn sie mit einer Affenliebe an den Tieren hängen, sie vermenschlichen und/ oder nicht erziehen.
 

cafard

Aktives Mitglied
Dem Herzen kann man nicht befehlen, das ist nun einmal so, eine alte Weisheit, in sämtlichen Kulturkreisen bekannt. Ich verurteile Tierquälereien auf das Schärfste, und wenn jemand wirklich Tiere hasst, dann denke ich auch, dass derjenige wohl ein Problem hat. Und ein echter Hass auf Tiere ist meiner Erfahrung nach eher selten.

Ich kenne dagegen viele Leute, die sich einfach nichts aus Tieren oder aus bestimmten Tieren machen, die keine Beziehung dazu haben, aber niemals einem Tier Leid zufügen würden.

Wenn man sich nichts aus Tieren macht und dennoch welche um sich haben muss, ist man vielleicht nach einer Weile gleichermaßen genervt wie man es auch oft von Menschen ist. Tiere sind ja nun einmal Lebewesen, sie machen Dreck, auch Krach, sie verursachen Stress und Probleme und verlangen einem auch Opfer ab. Jemand, der keine Beziehung zu Tieren hat, hat darauf einfach keinen Nerv. Er ist gereizt, verärgert und gestresst, weil er da ein Stück gegen seine Natur leben muss. Und Leute, die Tieren sehr zugetan sind, können das wahrscheinlich nicht gut nachvollziehen.

Wir sollten uns aber immer klar machen, dass wir alle unterschiedlich sind und wir können auch nicht in den anderen hineinschauen.

Niemand MUSS Tiere mögen, aber jeder hat Tiere angemessen und respektvoll zu behandeln.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hallo Anja,

weshalb der Sprung zum Tierhass ?

Selbst liebe ich auch keine Tiere.
Vielleicht ist mein Freiheitsgedanke zu groß
oder liebe ich mich selbst zu wenig ?

Vor über zehn Jahren kam ich von null auf fünf Pferde.
Unser alter damals 25, Jumpin mit fast 8, ein Araber und drei Quarter Fohlen.
Wenn ich sehe, was um die Tiere für ein "Geschiss" gemacht wird.

Unser alter hatte Arthose, zum Schluß, wurde er über die, letzten zwei heißen Sommer "gezogen" mit viel Arztbesuchen und Medikamenten.

Pferdezahnarzt...
Hufschmied...

Unsere Araber starb überraschend an Blasenkrebs, die letzte OP kostete 1800 Öcken...
Ok, die Mittel sind ja vorhanden.
Spezielles Futter, das Heu einweichen, weil ein Pferd Allergiker ist...
Nicht zu viel, daß sie nicht zu Fett werden...
Roundpen...
Das Pferd/die Pferde zum speziellen Trainer bringen/stellen, fürs Einreiten und zur späteren Ausbildung.

Wenn ich die Reiter/innen auf den Turnieren sehe...
Da sind schon sehr spezielle Menschen dabei.

Ich verstehe das nicht.

Weshalb muß ich einem Pferd meinen Willen aufzwingen ?

Noch dazu bin ich völlig Abhängig !
Mal kurz in Urlaub...
Ein, zwei Nächte geht ja noch aber einen Urlaub...

An das Tier kann man auch nicht jeden ranlassen, da ist eine gewisse Vertrauensbasis erforderlich.

Die Xenia (Hündin) gibt es auch noch, die ist jetzt 15...
Hat Krebs und scheixxt die Wohnung voll :confused:
Also muß sie, wenn wir sie haben in den Keller, da ist alles gefliest.
Weil der Bruder/mein fast-Schwager, der auch einen Hund und zwei Katzen hat, die Xenia nicht möchte ?

Weshalb sollte ich mir das freiwillig antun ?

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:

cafard

Aktives Mitglied
Ja, manche Leute behandeln ihre Haustiere wie Kinder, während sie ihre Kinder wie Haustiere behandeln.
Ja, solche Erfahrungen können eine große Rolle spielen. Es ist für Kinder sehr leidvoll, zu sehen, dass Haustiere von den Eltern jene Liebe erfahren, welche ihnen selber vorenthalten wird. Ich glaube, das kommt gar nicht so selten vor. Das Verhältnis zu Tieren kann dann von dieser einschneidenden emotionalen Erfahrung geprägt sein.
 

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