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Nachbarin verschollen - Gericht informieren?

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Mir fällt nur eine Möglichkeit ein.
Da die Frau sich nicht vorher organisiert hat, laufen Fristen ab. Zugestellt wurde ja, indem die Briefe "in den Machtbereich der Empfängerin geraten sind".
Um jetzt noch zu verhindern, dass etwas abhanden kommt und später nicht mehr nachvollzogen wird, könntest Du Deine Absicht bei der Hausverwaltung ankündigen, Briefe in ihren Kellerraum zu bringen, falls der zugänglich ist.
Aktuell liegen sie im Flur herum, danach dann hinter einem Gitter?
Wirklich verschlechtern würde das die Situation nicht, da oben der Zugriff problemlos möglich ist aber unten wenigsten noch ein Schlösschen davor sein könnte.
Ans Gericht würde ich wohl nicht schreiben, denn ich meine dass das nichts ändert und Du über ihren Willen hinaus Eigeninitiative entwickelst.
Man muss immer bedenken, dass jemand grundsätzlich selbst bestimmt, was er tut oder lässt.
 

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Eisherz

Sehr aktives Mitglied
st es in dieser Situation angemessen, kurz an das Gericht zu schreiben, dass die Schuldnerin erkrankt ist, seit Monaten nicht mehr in ihrer Wohnung war und sich zurzeit niemand um ihre Post kümmert, damit die Gegenseite mit der Zwangsvollstreckung noch wartet? Oder ist das eher unangebrachte Einmischung in fremde Angelegenheiten? Würdet ihr das an Stelle der Betroffenen eher positiv oder negativ bewerten, wenn das jemand für euch tun würde?
Das ist sehr aufmerksam von Dir. Und bitte ja, informiere das Gericht, die Hausverwaltung ebenfalls. Das ist keine Einmischung, ich wäre sehr froh, beträfe es mich. So kann ggfl. erstmal der Lauf von gerichtlichen Dingen unterbrochen werden.
Du sollst die Briefe ja nicht öffnen, doch ein Gericht kann das nicht von alleine riechen, wenn jemanden etwas passiert sein könnte ...
Die Polizei unternimmt bei Erwachsenen, wenn die weg sind, nichts, denn diese dürfen ihren Aufenthaltsort frei wählen, es sei denn, es bestehen gewichtige Gründe für die Anzeichen einer Straftat.
 

recuperation

Aktives Mitglied
Wie ist das denn mit den anderen Hausparteien ?

Kennt sie davon jemand ?
Höchstens vom Sehen bzw. gelegentlichem Über-den-Weg-Laufen im Treppenhaus.

Kennst du die Nachbarin näher ?
Schon, aber nicht in dem Sinne, dass ich immer wüsste, wo sie sich aufhält.

Ist ja auch die Frage ob die Person wirklich z.B. in einer Klinik ist, und damit sicher.

Es gab auch schon Fälle - das ist halt leider so, und ich will nicht zu negativ denken oder Angst machen - dass Personen absichtlich in Kellern eingesperrt werden.

Wenn diese Personen keine Verwandtschaft haben oder andere Personen, die sie vermissen...

tja...
Nee, das ist ein relativ normales Haus hier :D

Hier wohnen fünf Mietparteien, es ist kein Mega-Plattenbau mit dutzenden Wohnungen oder so. Eigentlich kennt man sich auch untereinander, aber es wird halt auch niemand "zwangsintegriert", der lieber auf Distanz zu den anderen bleiben möchte.

Das ganze Haus dürfte m.E. baulich kaum eine Möglichkeit bieten, jemanden gegen seinen Willen längere Zeit festzuhalten oder dergleichen. Und wenn so ein Verdacht irgendwie ernsthaft im Raum stünde, hätte hier wohl schätzungsweise schon vor Monaten die Polizei auf der Matte gestanden und alles auf links gedreht.

Sie hat definitiv Angehörige, die sich grundsätzlich auch um sie und ihre Belange kümmern. Ich weiß, dass sie noch beide Elternteile und auch mindestens einen Bruder hat. Leider besteht zu denen aber auch kein Kontakt. Und sie hat einen Allerweltsnamen. Wenn sie Hallmackenreuther mit Nachnamen hieße, wäre es sicherlich einfacher, Angehörige ausfindig zu machen. Aber wie gesagt, wenn die seit Monaten nicht wüssten, wo ihre Tochter/Schwester ist, wären die zuständigen Behörden schon lange aktiv geworden.

Ich habe mit "verschollen" wohl ein blödes bzw. irreführendes Wort verwendet. Das war aus Sicht der Mieter geschrieben, die nicht wissen, wo sie sich aufhält, ob man ihr helfen kann und und wie/über wen man an sie rankommt.

Vielleicht MÖCHTE sie gar nicht aufgespürt werden.

(...)

(Wenn jemand viel Post vom Gericht bekommt, haut er vielleicht genau DESHALB ab.)
Mag sein, aber monatelang sinnlos weiter Miete zahlen und sein Leben über Bord werfen, weil man vielleicht irgendwo ein paar Euro Schulden hat... Wenn ich mich aus wirtschaftlichen Erwägungen irgendwohin absetzen würde, hätte ich zumindest irgendwann mal die Mietzahlungen eingestellt.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Bei allen Sendungen wo ein Absender erkennbar ist, insbesondere die vom Gericht, würde ich mal den Briefträger abfangen und ihm alle Sendungen als "zurück an Absender weil nicht zustellbar" übergeben. Dann können die Absender nämlich selber Ermittlungen betreiben, zumindest das Gericht bekommt überall Auskunft, auch wo man als nicht verwandte Privatperson keine bekommen könnte.
Bei Verwandten ist das immer so eine Sache, ob die Sendungen vertretungshalber bekommen dürften oder nicht, weil man ja nicht weiß ob das im Sinne der Empfängerin wäre, oder ob die Familie verkracht ist.
Eine Hausverwaltung wenn es eine gibt, wird auch nicht viel anderes machen, denn auch die bekommt nicht von allen Stellen Auskunft.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Schon, aber nicht in dem Sinne, dass ich immer wüsste, wo sie sich aufhält.
Bist du dir sicher, daß sie nicht wirklich in der Wohnung liegt ?

Wie hast du sie denn "im Nachbarschaftsverhältnis" eingeschätzt ?

Wie ist denn das Treppenhaus aufgeteilt ?

Wie viele Personen müssen an dem Briefkasten vorbei ?
oder hängt der draußen an der Straße oder im Innenhof,
etc ?

Gruß Hajooo
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Ist es in dieser Situation angemessen, kurz an das Gericht zu schreiben, dass die Schuldnerin erkrankt ist, seit Monaten nicht mehr in ihrer Wohnung war und sich zurzeit niemand um ihre Post kümmert, damit die Gegenseite mit der Zwangsvollstreckung noch wartet? Oder ist das eher unangebrachte Einmischung in fremde Angelegenheiten?
Mutmaßungen zu schreiben ist verkehrt, es reicht, die Post mit "nicht zustellbar, Empfänger seit Monaten nicht mehr erreichbar" zurückzuschicken, denn das entspricht der Wahrheit und dann können die Absender selber Ermittlungen anstellen. Also die ganzen Zustellungen einsammeln und entweder dem Briefträger mit einem entsprechenden Kommentar übergeben oder sie beim nächsten Postamt abgeben.
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Wäre sie weggezogen wären doch die Postangelegenheiten vermutlich geregelt worden.

Ich hätte die Polizei informiert.....sie können beim Einwohnermeldeamt nachfragen.
 

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