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Nach verzweiflung kommt verzeiflung

snowbell

Neues Mitglied
Hi erstmal,

ich bin auf das forum gerade gestoßen weil ich mich einfach mal ausreden muss.

Also ich habe so mit jeden mit den ich gut befreundet bin darüber geredet und alle sagen mir auch etwa die gleichen sachen darüber.

Nur leider bin ich nicht wirklich schlauer als vorher.

Ich dachte ich versuche es jetzt einfach mal mit leuten die nichts damit zu tun haben.

Ich hoffe das mir hier einer weiter helfen kann da ich mich in einer sack gasse befinde.


Aber erstmal zu meiner Story.

Also vor 4 Jahren bin ich mit meiner "Ex" Frau ("Ex" in Gänsefüßen weil wir noch verheiratet sind) zusammen gekommen. Nach langer zeit (3 Jahre oder so) hatte ich endlich wieder eine Gefunden der ich vertrauen und glauben schenken konnte. (Da mich meine Erste Freundin mit meinen Damals "besten" freund betrogen hatte). Mit der letzten hatte ich Schluss gemacht weil ich das gefühl hatte ihr nicht trauen zu können. Anfangs waren wir richtig Glücklich und waren noch so richtig verliebt. Noch in diesen Sommer aber kahm ein Guter freund von ihr zu besuch und war dann auch eine Woche bei ihr. (Ich habe in der Zeit auch bei ihr geschlafen.) Nun muss ich sagen das ich ein Sehr Eifersüchtiger Mensch bin/war(??). Nachdem er weg war und wir uns wieder alleine hatten war ich wieder Froh. Im winter sagte sie mir dann das sie Schwanger ist. Darüber war ich erfreut und erschrocken zugleich. Wir waren beider noch sehr jung (sie 16 und ich 19). Haben uns dann aber für das Kind entschieden. Unseren Familienangehörigen sprachen sich Positiv dafür aus. Nur leider hatte sich ihr guter freund der in dem Sommer wo die Geburt sein sollt wieder zu besuch kommen wollte, 3 tage nach der Geburt umgebracht. Liebeskummer und Enttäuschung waren sein Motiv. Wenig später Trennten sich auch ihre Eltern (die sich aber noch recht gut verstehen). Sie ging nach einen halben jahr weiter zur schule (machte abendschule weil sie wegen der Schwangerschaft ihren Abschluss nicht gemacht hatte) und dann fing es eigendlich an das sie weniger Interesse an mir zeigte. das ging also dann 2 1/2 jahre so weiter bis wir am anfang des Jahres in eine Eigene Wohnung zogen. Vorher hatten wir noch bei ihre Mutter gewohnt. Bis zum sommer was eigendlich auch alles noch gut. Nur nachdem der Kleine anfing in den Kindergarten zu gehen. (3 jahre im Augus geworden) fing meine Frau an Depresiv und verzweifelt zu werden. (Wir hatten 1 Jahr vorher geheiratet) Das worde immer schlimmer , sie hat nicht mehr wirklich etwas in der Wohnung gemacht und hat jeden gefragt was sie machen soll. Sie war ganz durcheinander. Meine Mum hatte mich mitten in der nacht auf der Arbeit angerufen und mir gesagt das sie gerade mit meiner frau telefoniert hatte und sagte sie befürchtet das sie sich etwas antun will. Das ganze ging dann ca 5 wochen so bis ich sie dann überredete in die Klinig zu gehen. Nach 3 Wochen haben sie sie wieder entlassen und es ging ihr besser. Aber ihre Verfassung schwankte sehr stark. Nachdem wir zu einen guten Psychater gegangen waren und der sie umgestellt hatte auf andere Medikamente ging es stetik aufwärts. In der zeit wo sie in der klinig war und auch gute 5 wochen danach war ein Guter freund von mir hier der auf sie Aufpasste und sie Unterstützte als ich dann wieder zu arbeit ging. Dann fing sie auf einmal an sich an ihn zu kuscheln. Sie sagte es wäre nichts dabei. Anfangs habe ich versucht es zu Ignorieren. Aber es passte mir überhaupt nicht. Ich habe mehrmals mit ihr darüber geredet und ihr gesagt das mich dass absolut nerft. Sie sagte aber nur sowas wie "Pech daran muss du dich gewöhnen, Das habe ich schon immer mit guten freunden gemacht und meine Partner mussten das Akzeptieren." An diesen tag bin ich dann zu einer Guten Freundin, die uns auch wärend es meiner Frau so schlecht ging, immer unterstütz hatte. Gegen abend habe ich dann einen Anruf von meinen Freund bekommen das meine Frau sich total an ihn am ranmachen war. Ich fuhr direkt nach hause und sie sagte mir nur noch das sie mich verlässt da sich mich nicht mehr lieben würde. (Das gefühl hatte ich schon 2 Jahre lang hin und wieder). Ist den Relativ schnell ausgezogen (innerhalb 1 woche) hat den Kleinen Mitgenommen. Wir haben uns bis heute noch jeden tag gesehen. Sie sagte vielleicht gibt sie mir irgendwann noch eine Chance. Nun fing sie aber vor ein Paar tagen an mit anderen Männern zu chatten und sich auch mit Ihnen zu treffen. Also bisher waren es 2. Heute hatte sie sogar den letzten mitgebracht zu mir als ich kurz weg war. Sie hat noch ein Schlussel und ich habe auch einen Von ihrer wohnung. Bisher war eigendlich auch alles noch gut gewesen, wir sahen uns jeden tag hatten normal miteinandere gesprochen und es war teilweise so als wären wir noch zusammen. Ich habe ihr seit dem Sie das chatten anfing ihr gesagt das ich dass nicht gut finde. Zwischenzeitlich war sie auch noch mit einer Freundin ausgegangen was mir auch nicht passte und das habe ich ihr auch gesagt.


Seit heute Mittag Als sie hier war weiss ich das es keinen sinn mehr hat auf irgendetwas zu warten was ich eigendlich vorhatte. Nur kann ich für mich immer noch nicht damit abschliesen.

Jeder sagt mir das ich sie schon vorher also seitdem sie gesagt hat sie verlässt mich, ich sollte sie nicht soviel unterstützen. Was ich aber leider trotzdem tat weil ich mir hoffnung gemacht hatte.


Also kurz gesagt von der Verzweiflung das meine Frau so Fertig ist zu der Verzweiflung das sie sich von mir trennte und schon andere sucht vergingen gerade mal 3 Monate.

Ich weiss nicht mehr weiter, was ich jetzt tun soll.

Wäre schön wenn einer einen Guten Rat für mich hätte wie ich mit der Situation fertig werde.

Ich weiss das es mit ihr keinen sinn mehr hat aber ich kann mich damit nicht abfinden. Selbst wenn sie wieder kommen würde glaube ich nicht das ich nochmal Glücklich wär nach dem Ganzen MIST.
Trotzdem will ich sie wieder haben.......


Danke schonmal fürs antworten und Sorry für den Langen text.
 

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LunasVater

Mitglied
tja... das liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Will heißen... egal was schief gelaufen ist. Es ist ungleich einfacher sich das Gewesene zurück zu wünschen, als nach vorn in die Zukunft zu blicken. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, denn die Wenigsten von uns können hellsehen. Die Zukunft ist also im Vergleich zur Vergangenheit nichts greifbares, und man muss all sein Wesen in die Hände einer dunklen unbekannten Größe legen.
Ich mache gerade ähnliches durch. Auch ich weiß ganz genau, dass es nichts bringen täte und auch nicht gut wäre, wenn meine (ex)Frau sich entscheiden würde zurück zu kommen, und dennoch lebt in einem noch die wirre Hoffnung.
Warum?
Sich ein neues Leben aufzubauen wird von den vielen Leuten nicht als Herrausforderung angesehen, sondern als unendlich schwere Belastung. Die es aber gar nicht sein muss, denn man hat es ja schonmal geschafft.
Das ist zumindest der Gedanke an den ich mich klammere. ;)
 

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