Mutti gestorben

Pingi

Neues Mitglied
Ich bin total fertig. Meine geliebte Mutti ist am 25.7 im Alter von 60 Jahren gestorben und ich komme einfach nicht über ihren Tod hinweg. Ich habe sie seit 5 Jahren gepflegt, da sie auch schwer krank war. Sie litt an Demenz was noch im Anfangstadium war, Herz- und Nierenschwäche, sowie COPD besser bekannt als chronische Bronchitis. Eigentlich ist der Tod für meine Mutti ja eine Erlösung ,aber ich kann mich einfach nicht damit abfinden, das die Mutti nicht mehr da ist.
Als sie am 25.7 um 19:25 Uhr im Krankenhaus für immer die Augen geschlossen hat, habe ich ihre Hand gehalten. Und ich kriege einfach dieses Bild nicht aus dem Kopf, wie sie einfach aufgehört hat zu atmen.
Das schlimme ist, das ich sie noch mal für 2 Wochen zu Hause hatte, nach einem 6 wöchigen Krankenhaus Aufenthalt und am 8.7 kam sie mit neuerlichem Nierenversagen wieder ins Krankenhaus und 2 Wochen später ist sie gestorben.
Ich hätte sie so gerne noch einige Jahre weitergepflegt und mit ihr was unternommen. Es ist, als wenn mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen hätte.
 

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G

Gast

Gast
Hallo,es tut mir leid. Sie war auch noch nicht so alt. Du hast aber alles für deine Mutter gemacht ,was nicht jedem gegönnt ist, und jetzt gönne Ihr die Ruhe. Denk daran es war deine Mutter die schmerzen ertragen musste und sicher ein Leben hatte was keins mehr war. Wir die zurück bleiben können Ablenkung haben wenn wir wollen-wenn wir es zulassen. Behalte Sie in gute Erinnerung bevor Sie krank würde. Erlaube Dir zu trauen, könnte 1Jahr dauern, das ist für Dich sehr wichtig aber vergiss trotzdem dein Leben nicht. Das würde deine Mutter sicher auch nicht wollen. Viel Kraft und Liebe von ein Gast
 
R

Ratlos 200

Gast
mein herzliches beileid.

ich weiß wie es ist einen geliebten menschen zu verlieren.
man weiß das dieser mensch erlöst ist und findet es trotzdem ungerecht.

du durftest dich verabschieden was ich nicht konnte.
bei mir kam es so unverhofft das eine komplette welt kaputt ging und auch noch in scherben liegt.

WAS MIR GEHOLFEN HAT?
ich spreche mit ihr als wenn sie noch da ist.
bin jeden tag zu ihr gegangen-stundenlang hab ich bei ihr gesessen -nur um bei ihr sein zu können. habe ihr von meinem tag erzählt und mir vorgestellt was sie wohl antworten würde.

der schmerz ist groß und die trauer tief.
aber irgendwann ist der zeitpunkt erreicht wo es in einem selber
einen punkt gibt der dir sagt- sie fehlt mir.ich vermisse sie -aber dort wo sie jetzt ist gibt es keine schmerzen oder anderes mehr.

wenn dieser punkt erreicht ist läßt auch der schmerz in dir nach.

denk an die schönen tage mit ihr-an ihr lachen wenn sie glücklich war
 

lea

Aktives Mitglied
Hallo Pingi,


laß dich erstmal fest umarmen!


Ich weiß nicht, ob du mal was von Trauerphasen gehört oder gelesen hast. In dieser kurzen Zeit kannst du dich unmöglich anders fühlen, geschweige denn, drüber weg sein.

Es ist zwar ein ungeheurer Druck, den man da mit sich rum schleppt und den man gerne los werden möchte aber grade weil den den empfinden kannst, wird es irgendwann besser werden.
Schlimmer wäre es, wenn du verdrängen würdest dann dann käms irgendwann wieder. So blöd, wie das klingt, es ist richtig, daß dich die Bilder (noch) nicht loslassen. Die werden mit der Zeit blasser und unbelastender.

Wie stehst du zu Gott und ein Weiterexistieren nach dem Tod? Das wäre ein Weg, dir das zu erleichtern.

Ich hab hier mal einen Tipp gelesen, der dir helfen könnte.
Wenn es zu schlimm wird, versuch den Tag über so normal wie möglich klar zu kommen und dann schaff dir bewußt zwei Stunden täglich für deine Trauer. Leb die dann richtig aus, sei du selber, weine, bau dir nen Altar, geh ans Grab, mach wonach dir ist,nur leb die Trauer aus.

Ganz viel Theorie...
Wenn dir das hilft, dann schreib hier weiter. Ich wünsch dir ganz viel Verständnis und Wärme hier!


Alles Liebe und viel Kraft!


wünscht die Lea
 
L

Lena7

Gast
Hallo Pingi,

ich kann mir gut vorstellen, was der Tod Deiner Mutter für ein Schmerz für Dich ist.
Eine Mutter ist eben einfach etwas ganz besonders, und kann durch niemanden ersetzt werden.

Aber vielleicht kann es Dich ein wenig trösten,wenn Du weißt, das Du Deine Mutter einmal wiedersehen wirst.
Ich weiß nicht, ob Du das glauben kannst, ich persönlich bin fest überzeugt davon, das es ein Leben nach dem Tod gibt.

Wenn man das weiß oder daran glauben kann, ist das doch eine ganz gewaltige Hilfe, die Hoffnung auf ein Wiedersehen!

Den Abschiedsschmerz kannst Du leider trotzdem nur ganz alleine durchstehen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Trost und das Gott Deinen großen Schmerz ein bisschen erträglicher macht.



Liebe Grüsse

Lena
 

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