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Mutter und Oma im Streit - Einmischen?

G

Gast

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Mein Problem:

Meine Mutter (Mitte 40) liegt mit ihrer Mutter (Ende 60) seit ca. 4 MONATEN im Streit, weil Oma die Erziehungsqualitäten meiner Mutter (meiner Teenager-Schwester gegenüber) kritisiert hat. Meiner Meinung nach nichts Dramatisches, aber meine Mutter ist gekränkt. Allerdings steigert sie sich in dieses Gekränktsein hinein, spricht gar nicht mehr mit ihrer Mutter, ist schnippisch, besucht sie nicht mehr - Funkstille.

Nun kommt Weihnachten und meine Eltern haben bisher immer mit den Großeltern zusammengefeiert. Meine Mutter will wegen des Streits aber meine Großmutter (inkl. Großvater) in diesem Jahr ausschließen.

Meine Frage: Soll ich mich in den Konflikt Mutter-Oma einschalten? Falls ja: WIE? Mit meiner Mutter kann man über das Problem nur sehr schwer ruhig reden. Sie wirft mir - ich bin bisher komplett unbeteiligt an der Auseinandersetzung - vor, dass ich sie ohnehin nicht verstehen könne, ich sei ja noch zu jung.

Meine Position ist bisher, dass meine Mutter den Kommentar meiner Großmutter unter Altersstarrsinn verbuchen und vergessen soll - wenn sie ihr auch nicht verzeihen mag. Aber meine Mutter ist so stur, dass sie keinen Schritt von sich aus noch vorne wagt. Meine Oma dagegen ist komplett verunsichert, kapiert nicht so recht, was sie angerichtet hat (wahrscheinlich, weil sie sich auch nicht mehr dran erinnert), lenkt aber auch nicht ein.


Bin auf eure Vorschläge gespannt.
Danke für die Hilfe im Voraus.
 

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Clärix

Mitglied
Hi Gast !
Ich als Altenpfleger kann dazu nur sagen, wenn deine Oma wirklich schon an beginneneder Demenz leidet, dass es traurig, aber verständlich ist, dass deine Mutter es nicht versteht oder akzeptiert, dass deine Oma nicht mehr die selbe ist wie noch vor ein paar Jahren.
Du solltest dich vielleicht nicht einmischen, wenn auf deine Meinung sowieso kein Wert gelegt wird. Stellt deine Mutter Weihnachten fest, dass etwas fehlt, kommt sie vllt. von allein auf die Idee auf deine Oma zuzugehen.
Es ist immer schwer damit klarzukommen, wenn sich die eigenen Eltern auf Grund einer Demenz oder anderen Krankheiten verändern und Dinge sagen, die sie nicht so meinen, die in ihrer Welt leben (oder zu leben beginnen), hoffe bei deiner Oma ist es noch nicht allzu schlimm.

Schönen Gruß, Clärix
 
G

Gast

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Hm, ich weiß nicht, wo Demenz im medizinischen Sinne losgeht. Ich würde sagen, meine Oma ist einfach nur älter, vergesslicher, weniger sensibel in dem, was sie sagt. Vielleicht sind das die Anfänge einer Demenz, aber ich finde, sie ist schon noch fit im Köpfchen für ihr Alter.

Und meine Mutter wird ihr "Fehlen" eher als Erleichterung wahrnehmen à la "endlich habe ich meine Ruhe, keiner kritisiert mich mehr". Dazu muss man wissen, dass sie nie ein sehr inniges Verhältnis zu ihrer Mutter hatte.

Sich gar nicht einmischen, wird glaube ich nicht funktionieren, da meine Oma versuchen wird, mich auszuhorchen und mir ihr Leid zu klagen. Nur helfen kann ich ihr nicht, wenn sie nicht den Schritt macht und mit meiner Mutter sprechen will.
Oder habt ihr eine Idee? Wie soll ich mich verhalten?
 

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