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Mutter leidet womöglich an Schizophrenie, HILFE

spqr

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

das ist mein allererster Beitrag auf diesem Forum, ich bin relativ neu hier und bitte euch um Verständnis, falls ich irgendwelche "Anfängerfehler" mache.

Zunächst einmal vielen, vielen Dank an jeden, der sich das durchliest, jede Hilfe, Antwort oder Feedback hilft mir weiter, ich werde meine Situation nun möglichst kurz zusammenfassen:

Es geht um meine Mutter, ich befürchte, dass sie an Schizophrenie leidet und ich weiß nicht was ich tun soll...
Ich lebe alleine mit ihr, bin relativ jung und erst am Anfang meiner Ausbildung/Karriere, es hat alles damit angefangen, dass sie in den letzten 5 Jahren immer wieder vom Mobbing auf Arbeit geklagt hat.
Die letzten zwei Jahre lang wurde es besonders schlimm. Irgendwann hat sie angefangen sich verfolgt zu fühlen, dass die Menschen auf der Arbeit sie mit Absicht mobben, immer wieder über sie reden, dass wir daheim ausspioniert werden und, dass das was ich jetzt schreibe ebenfalls mitgelesen/mitgehört werden kann.

Für diesen Verfolgungswahn hatte sie Gründe/Erklärungen gebracht, die am Anfang auch plausibel waren. Das Mobbing hatte mal etwas mit unserer Herkunft zu tun (wir sind nicht Deutsch), dann hat sie ihre eigenen Bekannten/Nachbarn verdächtigt, dass sie "Rufmord" begangen haben und sich furchtbare, falsche Geschichten über sie und mich ausgedacht haben und nun ist sie der Meinung, dass wir ausspioniert werden und dass auf jeder neuen Arbeitsstelle, die sie annimmt (Sie hatte im Laufe der 5 Jahre über 8 verschiedene Jobs), wegen ihrer "Vorgeschichte" auf den anderen Stellen gemobbt/verfolgt wird, etc.

Da ich wie gesagt nur mit meiner Mutter lebe und ihr bis jetzt immer zu 100% in allen Angelegenheiten vertraut habe, wurde ich so sehr in diesen kranken FIlm mitgezogen, dass ich fast selber verrückt wurde. Ich realisiere erst jetzt wie kurz davor ich war, komplett den Verstand zu verlieren und an diese Geschichten zu glauben.

Es sind tatsächlich sehr viele komische Dinge passiert, die wir uns nicht erklären können, die Nachbarn schauen uns komisch an, wir haben jeglichen Kontakt zu unseren Freunden/Bekannten verloren, es sind wirklich selstame Dinge passiert, die ihre Hypothese bestätigen. Doch nachdem ich mich immer mehr und mehr im Internet über paranoide Schizophrenie informiere, desto mehr und mehr Symptome erkenne ich, die meine Mutter auch hat.

Ich entschuldige mich nochmals für den langen Text, ich fühle mich einfach überfordert mit der Situation, da ich jetzt extrem viel Verantwortung für mich und sie übernehmen muss und ich bin hier ganz allein. Ich habe niemanden, keine Familie die zu uns kommen und uns helfen könnte, deswegen frage ich euch nach Rat und Hilfe.

Was soll ich tun? Zum Arzt ist ganz klar, doch zu welchem? Unser Hausarzt kommt nicht in Frage, da meine Mutter der Meinung ist, dass dieser Arzt bei dem ganzen Mobbing mitgemacht hat, und allen anderen Leuten über sie weitererzählt hat.
Wie soll ich mich ihr gegenüber verhalten? Soll ich so tun als würde ich ihren Geschichten glauben oder sie ganz offen auf die Absurdität ihrer Hypothesen und Theorien ansprechen?

Bitte helft mir, ich bin gerade sehr verzweifelt!
Vielen lieben Dank für das Lesen!
LG
spqr
 

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Sisandra

Moderator
Teammitglied
Google mal deinen Ort und Psychiatrischer Krisendienst. Das ist eine Hotline, die in der Regel sehr lange am Tag besetzt ist. Dort solltest du die Auffälligkeiten deiner Mutter schildern und um Rat fragen.

Alles Gute.
 

Morningstar

Aktives Mitglied
Wenn deine Mutter sich so verhält, ist es kein Wunder, dass die Leute irgendwann komisch schauen, das bleibt nicht aus. Wenn mir ständig jemand was unterstellt, dann würde ich mit der Person auch nichts mehr zu tun haben wollen, ist ja klar.
Vielleicht kannst du mal mit dem Hausarzt über die Situation reden, was er empfehlen würde (musst du deiner Mutter ja erstmal nicht erzählen)?
Er könnte dir eine Überweisung zum Neurologen/Psychiater für deine Mutter mitgeben und um Klärung der Diagnose bitten. Wenn es eine Diagnose gibt, dann kann man an der Therapie arbeiten, mit Medikamenten oder sonstwie, aber es muss erstmal eine Diagnose geben.
Du kannst dich auch mal informieren, ob es in deiner Nähe Selbsthilfegruppen für Angehörige gibt, vielleicht kannst du dort mal hingehen, die können dir sicher mehr Hilfestellung geben.
 

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