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Morbide Poesie

Cherubim

Mitglied
Im Schmerz deines Hasses,
vergehst du in tiefer Agonie,
Während die Worte,
die Stille zerbrechen und;
den Schmerz in dir aufreißen.
Und alles was du jemals wolltest,
lag in diesen Armen,
diesen verwehsten Fingern,
die einstmals dein Gesicht berührten.
Vergangen wie der Wüstensand im Wind.
 
Zuletzt bearbeitet:

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Cherubim

Mitglied
Ich sehe das ganz anders. Der Tod ist keine Ausflucht. Es gehört viel Mut und Verzweiflung dazu den letzten Schritt zu gehen. Ich kenne viele Menschen denen es so geht. Du kannst deinen Schmerz und deine Erfahrungen nicht mit dem Schmerz anderer zusammen stecken. Jeder Mensch fühlt auf seine Weise anders. Jemand der sein ganzes Leben Seelisch leidet empfindet ganz anders als jemand der physische Gewalt erlebt. Ich brauche das leid ich deffiniere mich durch es, ich will das leben nicht leben weil es sich mir mit seiner ganzen härte und grausamkeit offenbart hat. Seiner Hoffnungslosigkeit. Ich glaube das nur jemand der ähnlich fühlt das verstehen kann...genau wie jemand der sich selbst verletzt, `normalen`Leuten ist es einfach nicht möglich es zu verstehen. Denn oft gibt es keinen Grund, man will es so. Man muß spüren das der Tod ganz nah ist.
Ich mache mir keine Illusion der Tod ist ekelhaft, er ist schmerzhaft...aber er ist und wird immer sein. Jede Sekunde die vergeht er ist elementar. Der Tod ist leben und wenn Blut das Leben ist schließt sich der Kreis wieder.
Jemand der immer im Schatten lebt, will irgendwann nicht mehr ins Sonnenlicht und es ist nicht an dir darüber zu urteilen.

Nichts für Ungut.
 

Cherubim

Mitglied
So kalt der Schnee,
deine Füße sind starr und schwarz die Zeh´n,
durch dein Haar rinnt der Wind,
dir so unbekannt.

Ein Fluss aus Tränen hat dich ertränkt,
das Kleid auch noch so schön,
ist doch tot
was ihm gehört.

Vergehe...träume...auf ewig im Schnee.
Wie Winde der Geister tanzt den Reigen
und dein Haar es glänzt im Mondenschein.

So träume ich von meiner Schwester,
jener die ich nie gekannt.
Von dir Mischa, meiner kleinen.

Immerzu, bist du mir ein Geist in der Heilgen Winternacht,
ich höre dein Lachen,
und spüre deine Hand in meinem schwarzen Haar.
All mein leben gäbe ich für dich,
Liegt der Schnee auch ach so schwer.

Du bist der Geist der durch mein Herz jagt.




 
G

Gast

Gast
Klarstellend vorab: dies ist kein Hilferuf oder ähnliches, einfach ein Gedicht, dass viele Menschen in bestimmten Lebensphasen vielleicht unterschreiben könnten:

Die, die Dich gekannt haben,
haben es gewusst.
Aber es kannte Dich keiner.

Die, die mit Dir auf gleicher Höhe standen,
haben es verhindert.
Aber keiner stand mit Dir auf gleicher Höhe.

Die, die Dich verstanden haben,
haben es Dir ausgeredet.
Aber es verstand Dich keiner.

Die, die gewusst haben, wie Du fühlst,
denen hast Du es gesagt.
Aber keiner kannte Deine Gefühle.

Die, die den tieferen Grund Deines Handelns kannten,
haben Dich unterstützt.
Aber keiner kannte den Grund.

Also fragt Euch nicht, warum es so kam
und nicht anders.

Verfasser unbekannt.
 

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