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Moderne amerikanisch-englische Begriffsbezeichnungen ?

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

in den letzten Jahren ist mir eine vermehrte spezialisierung von Begriffen aufgefallen.

Teilweise wurden diese Begriffe auch veramerikanisiert.

Früher war jemand beruflich überlastet, heute hat er "BurnOut".

Ein Partner hat sich unerklärlicher weise nicht mehr gemeldet...
das nennt sich heute Ghosting.

Eine Beziehung ist sehr schwierig, ein Partner versucht zu manipulieren,
dann geht es in Richtung "toxisch"

Vorhin hat hier jemand den begriff Gaslighting genannt.

Früher wurde man gehänselt, heute wird man gemobbt.

Was denkt ihr woher das kommt ?

Einerseits kann ich etwas "klar" benennen, ging früher auch mit mehreren Worten ;)
Andererseits lege ich mich auch auf etwas fest und der Blick in eine anderer Richtung wird erschwert.

Wird auch versucht, etwas in eine Form zu pressen ?

Viele Grüße
Hajooo :)
 
Zuletzt bearbeitet:

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unbeleidigte Leberwurst

Aktives Mitglied
Das ist aber doch kein neues Phänomen.
Die englische Sprache hat halt einen sehr grossen Einfluss, sei es durch Musik oder Unternehmen, wo englisch gesprochen wird.
Sprache hat sich immer verändert. Ich stimme Dir aber zu, dass das oft überflüssig ist.

Wirklich schlimm finde ich eher, dass fast unterwürfig in Bus und Bahn oder auf Hinweisschildern Englisch statt Deutsch benutzt wird.
Und "Sale" heisst übersetzt "Verkauf". Wie gut, dass man darauf hingewiesen wird, denn sonst wär ich nie drauf gekommen, dass in einem Geschäft Sachen verkauft werden...
 

Otter

Moderator
Teammitglied
Es wird eben alles globaler und man ist nicht mehr auf sein Land beschränkt.
Hinweisschilder auch auf Englisch zu verfassen ist absolut richtig.

Der "Sale" hat dem Falle die Bedeutung "Ausverkauf" bzw "Schlussverkauf" und nicht einfach nur "Verkauf"

Und das Begriffe (übrigens ironische Wortschöpfung) veramerikanisiert werden ist auch falsch.
Sprache war stets im stetigen Wandel. Eine Sprache hat sich immer verändert egal durch welchen Ursprung.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Was denkt ihr woher das kommt ?
Historisch gesehen waren es Eroberer, die in Landstrichen ihre Spuren hinterlassen haben.
Daher wird zB noch heute auf Curacao niederländisch gelehrt.
Auch hier, in Deutschland, gab es Grenzverschiebungen, beispielsweise zu Zeiten Napoleons.
Daher sagten Väter ihren Töchtern, sie sollten keinen Unsinn machen ( Visematenten), was sich von visit ma tente - besuche mein Zelt ableitet, und der stolze französische Soldat möge es sich daheim nicht auf der Cheselong ( la chaise longue, der lange Stuhl, Sofa) breit machen...
Zu Zeiten Europas braucht man nunmehr international verständliche Begriffe der Weltsprachen, die auch der demographischen Entwicklung geschuldet sind ....und so später von einer Mehrheit verstanden werden.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
In Baden und Rheinlandpfalz bis hinauf ins nordrheinwestfäliche Köln ist vieles aus dem Französischen eingedeutscht.
Da gibt es das Trottwar (trottoir), das Portmonee, Salut, usw.

Und nach dem 2. Weltkrieg kam es gerade durch die Engländer, US-Americaner und Franzosen zu weiteren fremdsprachlichen Einflüssen in Deutschland.
 

kasiopaja

Aktives Mitglied
Mir geht das vor allem in Bezug auf die Beziehungsbegriffe auf den Nerv.
Uralte Verhaltensmuster mit neuen Begriffen.
Hört sich chic und neu an ist aber nichts Neues.
Ghosting beispielsweise.
Sich einfach nicht mehr melden. Gab es schon ewig, jetzt soll es was Neues sein.
 

Wildkatz

Mitglied
Ich finde das recht praktisch. Phänomene, die man mit klaren Begriffen benennen kann, kann man viel leichter recherchieren und jeder versteht sofort worum es geht.

Ob das Deutsch oder Englisch ist, ist mir bums.
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Ghosting beispielsweise.
Sich einfach nicht mehr melden. Gab es schon ewig, jetzt soll es was Neues sein.
Was ist denn das deutschsprachige Gegenstück dazu?
Man kommt nicht drum herum das was man meint lange zu umschreiben um zu erklären was man sagen möchte.

Daher trifft Wildkatz damit einen guten Punkt.
Ich finde das recht praktisch. Phänomene, die man mit klaren Begriffen benennen kann, kann man viel leichter recherchieren und jeder versteht sofort worum es geht.
 

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