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Mit 9 Jahren die Schule wechseln und die 2 Klasse wiederholen????!!!

G

Gast

Gast
Hilfe brauche einen Rat .Mein Sohn kam mit 7 Jahren in eine Förderschule.Jetzt besucht er die zweite Klasse.Ich möchte aber im Nächsten Jahr umziehen und mein Sohn in eine Grundschule schicken damit er dann die zweite Klasse wiederholt praktisch mit 9 Jahren und damit er dann in der Grundschule bleibt .Geht es so?
 

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Sori

Sehr aktives Mitglied
ein paar zusatzinfos wären nicht schlecht...

welches Bundesland??
Ziehst Du innerhalb des Bundeslandes um?

Wurde ein Gutachten über Deinen Sohn geschrieben? Was steht da drin?

Was kann Dein Sohn bisher schulisch? Wie schreibt er? Was kann er lesen? Wie rechnet er? Welche REchenarten?
 
G

Gast

Gast
Hallo also wir wohnen in Baden Württemberg.Buchstaben hat er fast schon alle gelernt und die kann er auch lesen rechnen kann er bis 6 das heißt alles was bis sechs ergibt.Mein Sohn wurde damals mit 7 jahren als 6jähriger eingestuft laut den Gutachten.
Er ist ein bisschen schüchtern kommt nicht so schnell mit fremden ins Gespräch,aber er ist in anderen Sachen sehr intelegent,z.b.musikalisch sein sehen Gedächtnis er kann sich schnell alles merken mit 3 Jahren konnte er eine Puzzle mit 100 teilen innerhalb 20 Minuten zusammen legen er ist sehr geduldig was lernen betrifft aber in dieser schule geht es alles viel zu langsam so das er ganz locker lässt sich habe das gefühl das er viel mehr kann.außerdem hat er eine wunderschöne Schrift von Anfang an rechenarten (SCHIFHENRECHNEN) + UND- BIS 10 BEREICH:
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Hallo Gast,

also in Bayern ist es so, dass der Stoff der ersten beiden Grundschulklassen auf 3 Jahre in der Förderschule aufgeteilt wird. Kindern, die einen gewissen Entwicklungsrückstand aufweisen, aber ansonsten normal intelligent sind, hilft dies manchmal, dann ab dem 4. Schulbesuchsjahr in die dritte Klasse einer Grundschule zu wechseln.

Das, was dein Sohn heute an Stoff beherrscht, sowohl im Schreiben, Lesen, als auch im Rechnen, ist bei weitem nicht vergleichbar mit dem, was er zu Beginn der 2. Grundschulklasse beherrschen müsste.

Hier bei uns beherrschen die Kinder der ersten Klasse Grundschule etwa zu den Osterferien das komplette Alphabet und beginnen dann bereits mit der Schreibschrift. Zum Ende der ersten Klasse Grundschule können die Kinder im Zahlenraum bis 20 rechnen und auch schon kleine Textaufgaben lösen.

Grundschulklassen sind in der Regel größer als Förderschulklassen und das Tempo ist wesentlich schneller. Ich kenne ein Kind, bei dem die Eltern mehrfach versucht haben, es aus der Förderschule in die normale Grundschule umzuschulen. Nachdem dieses Kind 2mal von verschiedenen Grundschulen abgelehnt worden war, äußerte es Suizidabsichten. Heute befindet er sich in einer der oberen Klassen der Förderschule, schreibt nur noch Einser und Zweier, hat sehr an Selbstbewusstsein gewonnen und wird sehr wahrscheinlich einen guten Hauptschulabschluss, vielleicht sogar den Quali schaffen.

Bitte bitte überlege sehr gut, ob du dein Kind möglicherweise überforderst, wenn du es auf die normale Grundschule schickst. Ich nehme an, dass du im Moment ein fröhliches Kind hast, dem die Schule keine Angst einjagt und sogar Spass macht. So sollte es auch bleiben.

Hier in Bayern gibt es die Möglichkeit, Kinder, die die Förderschule besuchen und die gute Leistungen erbringen, ab der 5. Klasse in sogenannte Integrationsklassen der Hauptschule zu schicken. Ich weiß nicht, ob dies in deinem Bundesland auch möglich ist. Wenn ja, dann hätte dein Kind noch weitere 3 Jahre lang die Möglichkeit, sich zu stabilisieren, bevor es die Schulart wechselt. Gerade in den Grundschule ist der Anspruch an Leistungen der Kinder hoch, da ja zum Ende der Grundschulzeit sich entscheidet, welche Schullaufbahn ein Kind später einschlagen wird. Leistungsschwächere Kinder leiden hier häufig ganz besonders stark.

Mir ist schon klar, dass du dir bestimmt viele Gedanken über die Chancen deines Kindes später auf dem Arbeitsmarkt machst. Aber glaube mir, ein Kind, welches mit Selbstvertrauen und guten Leistungen eines Tages die Schule verlässt, ist bestimmt besser dran, als ein Kind, was sich nur als Versager fühlt, weil es ständig überfordert war und dann halt auch ein entsprechend schlechtes Abschlusszeignis vorweisen kann.

Wurde dein Kind schon einmal auf seine Intelligenz getestet?

Gruß
Sisandra
 
G

Gast

Gast
Hallo Sisandra ich verstehe das ganze ,aber ich will das er die zweite Klasse in der Förderschulle fertig besucht und im näcksten jahr dann noch mall in die zweite Klasse geht aber in eine Grundschulle??geht es so?
 
Falls du zufällig nach Heidelberg ziehst, versuchs mit der IGH, sie geben deinem Kind bestimmt eine Chance.
Diese Schule wird sowohl f. dich als auch für dein Kind ein paar Vorteile mit sich bringen:
Die IGH ist eine Ganztagesschule, d.h. dein Kind kommt an jedem Tag der Woche (außer am Mitwoch) erst um 17. Uhr nach Hause. So kannst du z. B. leichter deinem Beruf nachgehen. Die Grundschulkinder bekommen in der Mittagspause eine spezielle Hausaufgaben Betreuung, so kommt dein Kind praktisch schon ohne Hausaufgaben nach Hause. Es da gibt eine gute Schulmensa und ein breites AG- Angebot.

Hier ein paar Links:
http://www.igh.hd.bw.schule.de/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=202&Itemid=97


IGH_joomla - Ein Stück Obst für die Pause

IGH_joomla - Ein Angebot für alle Grundschüler der Stadt

Homepage der Schule: Internationale Gesamtschule Heidelberg

Seite der Primärstufe: IGH_joomla - Primarstufe

Wenn du dich entscheidest dein Kind auf der Schule anzumelden, bitte, nicht zum Schuldirektor, sondern zur Primärstufenleitung gehen.

Oliver Gunter,
Leiter der Primarstufe
tel. +49(0)6221 310149

Ingrid Sonnenschein-Odar,
Stellv. Leiterin der Primarstufe
tel. +49(0)6221 310149



viel Glück dir und deinem Kind wünscht BB
 
Zuletzt bearbeitet:

Sori

Sehr aktives Mitglied
es ist natürlich ganz schwer, das über das INternet auf Grund der wenigen Infos zu beurteilen.
Aber wenn er nach zwei Jahren noch nicht alle Buchstaben kann und bis 6 rechnet, dann beherrscht er noch nicht mal den lernplanmäßigen Stoff der Klasse 1.
Das kann ja noch kommen, manche Kids brauchen einfach ein bisschen länger.
Nur, wenn Du ihn jetzt die 2. wiederholen lässt, dann ist er ja ohnehin schon älter als die anderen und wird trotzdem erhebliche Schwierigkeiten haben mitzukommen. Das heißt, er erlebt auf einer normalen Grundschule Misserfolge und Frust. Das ist sicher nicht gut für ihn.
Das heißt nicht, dass die Förderschule die einzige Möglichkeit ist. Informiere Dich an deinem neuen WOhnort ganz genau, welche Schulen es gibt. Vielleicht kann er integrativ in einer Grundschule gefördert werden? Oder es gibt andere Schulformen, die in Frage kommen...
 
es ist natürlich ganz schwer, das über das INternet auf Grund der wenigen Infos zu beurteilen.
Aber wenn er nach zwei Jahren noch nicht alle Buchstaben kann und bis 6 rechnet, dann beherrscht er noch nicht mal den lernplanmäßigen Stoff der Klasse 1.
Liebe Sori, ich finde das was du schreibst viel zu scharf.
Dass das Kind nicht den Stoff der 1. Klasse becherscht, ist bestimmt nicht nur seine Schuld, sondern eben die Schuld der Schule, die dem Kind die Türen verschloßen hielt & auch (tut mir leid) die Schuld der Mutter.
Wenn sich die Mutter mit dem Kind zusammensetzen würde, wäre es bestimmt die Sache von einem Nachmittag, na höchstens einer Woche dem Kind das Lesen beizubringen.
Das Problem mit dem Rechnen, könnte man auch in ein paar Wochen bewältigen.
Ich hatte mal eine Nachhilfeschülerin mit einer Hauptschulempfehlung, nach dem 1. Halbjahr der 5. Klasse konnte sie dann auf die Realschule und nach der 6. Klasse auf das Gymnasium wechseln.

Ich glaube, dass jedes Kind das Zeug zum guten Schüler hat, jedoch ist jedes Kind anders und muss auch nach seinen Möglichkeiten gefördert werden.
Die Schule muss sowohl die Hausaufgabenbetreuung anbitten, als auch die enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus erstreben.
Es gibt genug verschiedene Schulen & eine Förderschule soll immer die letzte Lösung sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sori

Sehr aktives Mitglied
Liebe Sori, ich finde das was du schreibst viel zu scharf.
da hast du mich sicher missverstanden

Dass das Kind nicht den Stoff der 1. Klasse becherscht, ist bestimmt nicht nur seine Schuld, sondern eben die Schuld der Schule, die dem Kind die Türen verschloßen hielt & auch (tut mir leid) die Schuld der Mutter.
es ist sicher nicht seine Schuld. Die Ursachen können ja überall liegen. In der Schule selbst, im Elternhaus oder aber auch in der Intelligenz des Kindes. Es gibt nun mal Kinder, die einfach nicht so begabt sind. Das ist aber deswegen nicht deren Schuld. So wars auch nicht gemeint.
Ich kann das von hieraus nicht beurteilen, bin aber auf grund der wenigen Informationen davon ausgegangen, dass bei dem Kind eine Lernbehinderung vorliegt (eben weil er nur bis 6 rechnet und nicht alle Buchstaben kann, das ist auch bei bekloppten Lehrern mit 9 Jahren sehr ungewöhnlich).

Wenn sich die Mutter mit dem Kind zusammensetzen würde, wäre es bestimmt die Sache von einem Nachmittag, na höchstens einer Woche dem Kind das Lesen beizubringen.
Das Problem mit dem Rechnen, könnte man auch in ein paar Wochen bewältigen.
:eek: eine gewagte aussage.... Wenn man nicht weiß, worans liegt... Wenn das Kind eine Lernbehinderung hat, dann es das nicht zu schaffen. Und dann kann die Mutter auch rein gar nichts dafür... Schon mal was von Dyskalkulie oder Legasthenie gehört? (nur mal als Beispiel)

Ich hatte mal eine Nachhilfeschülerin mit einer Hauptschulempfehlung, nach dem 1. Halbjahr der 5. Klasse konnte sie dann auf die Realschule und nach der 6. Klasse auf das Gymnasium wechseln.
Klar gibts auch solche Fälle. Aber ich denke, wir können beide nicht beurteilen, worans liegt in diesem konkreten Fall. Wenn ich das Kind treffen könnte, wäre ich sicher in der Lage, das zu beurteilen. Geht aber hier nicht.

Ich glaube, dass jedes Kind das Zeug zum guten Schüler hat, jedoch ist jedes Kind anders und muss auch nach seinen Möglichkeiten gefördert werden.
Bitte gehe mal in eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen oder geistige Entwicklung (Lern- oder Geistigbehinderte Kinder) und hospitiere dort eine Woche. Diese Aussage ist einfach so nicht richtig und birgt auch die Gefahr, dass Kinder, die es wirklich nicht können, unter einen wahnsinnigen Druck gesetzt werden. Es gibt leider Kinder, die Lernschwierigkeiten haben und wo nicht Schule oder Elternhaus schuld sind, sondern die einfach eine geringe Intelligenz haben.

Die Schule muss sowohl die Hausaufgabenbetreuung anbitten, als auch die enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus erstreben.
Es gibt genug verschiedene Schulen & eine Förderschule soll immer die letzte Lösung sein.
Da sind wir uns einig. Die Förderschule sollte der letzte Weg sein. Aber für Kinder, die wirklich lernbehindert sind, ist die Förderschule vielleicht eine Chance, sie nicht zu quälen... Deswegen ja auch mein Vorschlag, sich ALLE Schulmöglichkeiten am neuen Wohnort anzusehen und dann zu entscheiden...
 

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