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Mit 43 Jahren noch mal eine Ausbildung ?????

Simone2104

Neues Mitglied
Hallo,

ich brauche mal den einen oder anderen Rat. Ich bin 43 und bekomme einfach keine Stelle in meinem Beruf. Jetzt ist die Überlegung ob ich noch mal eine Ausbildung mache. Ich bin mir aber sehr unsicher ob und wie das gehen soll. Tja und wie reagiert man auf jemanden der in diesem Alter noch mal diesen Schritt gehen möchte. Wird man da noch für ernst genommen, wie reagieren die Mitschüler und und und. Wer hat diesbezüglich Erfahrungswerte.

Lieben Dank
 

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M

Monarose

Gast
Das kommt auf den Tätigkeitsbereich an. Wenn du beispielsweise eine Schulung zur Altenpflegehelferin machst, hast du gute Karten. Und du bist in einem Jahr durch.
 

Timmymama

Aktives Mitglied
Eine Freundin von mir hat mit mitte 30 nochmal eine neue Ausbildung als Konditorin durchgezogen, einfach weil sie es unbedingt lernen wollte.
KLar wurde sie in der Berufsschule etwas komisch angeschaut und da der Rest ja zwischen 15-17 war auch nicht wirklich integriert, aber in dem Alter stand sie da drüber. Dafür wurde sie sowohl von den Lehrern als auch vor allem von ihrem Chef ganz anders behandelt- besser natürlich. Auf ihre MEinung wurde mehr Wert gelegt und sie durfte auch viel mehr selbständig erledigen als die anderen jungen Auszubildenden. Sie konnte zwischen mehreren Lehrstellen entscheiden da die Chefs die Vorteile einer älteren, im Leben stehenden Frau sehr wohl erkannt haben.
Also nur Mut, trau dich ;)
An welche Umschulung dachtest du denn ?
 
L

LVchen

Gast
Heutzutage ist das doch normal, dass man nicht 40 oder 50 Jahre in dem gleichen Beruf ausharrt. Von daher orientieren sich dann viele auch mehrmals pro Leben dann noch mal wieder um. :)
 

kaia

Mitglied
Was hast du denn gelernt und was würdest du gerne machen?

Wenn du länger arbeitslos bist, hast du evtl. auch die Möglichkeit einer Umschulung, was dann vom Arbeitsamt (oder wie auch immer jetzt der richtige Begriff ist, halt das, wovon du Leistung beziehst :rolleyes: ) gefördert wird.

Wie das genau läuft, kann ich leider nicht sagen, weiß nur, dass es da Möglichkeiten gibt.

Ich persönlich denke dazu: Was hast du zu verlieren? Du gibst ja im Moment nichts auf für eine neue Ausbildung/Umschulung. Also jetzt keinen festen, gut bezahlten Job oder so. Im Gegenteil, du tust was dafür, dass du aus der Arbeitslosigkeit raus kommst, was dir nicht nur finanzielle Vorteile bieten, sondern dir auch neue Bestätigung und so geben kann.

Sicher wird es manchmal komisch sein, wenn du dann in der Berufsschule mit frischen Schulabgängern sitzt, die dann wahrscheinlich ganz andere Interessen haben. Aber da ist dann die Frage, wie gehst du an die Sache ran, mit welchen Erwartungen. Dass du dort einen neuen Freundeskreis finden wirst, würde ich als eher unwahrscheinlich ansehen. Aber ich denke, dass wird auch nicht deine Intention sein...
Evtl. ist es aber auch gar nicht so, dass du die einzige ältere dort bist. In meiner Berufsschulklasse (ok, ist schon einige Jahre her) waren auch zwei Umschüler, die schon älter als der Durchschnitt waren. Und der Durchschnitt war in der Klasse ca. 20 Jahre.

Schau dich doch mal im Internet nach der Möglichkeit einer Umschulung um und dann befrag dazu deinen Sachbearbeiter beim Arbeitsamt, der wird dir ja dazu auch mehr sagen können, was von deren Seite möglich ist.
 

kaia

Mitglied
In einer Klasse mit 15jährigen Ü40 sein ist nicht so ganz groovy glaub ich.

In welcher Ausbildung ist denn das Durchschnittalter 15 Jahre? Ok, es kommt auf die Ausbildungrichtung an, aber ich denke, das Durchschnittsalter liegt, wenn man eine Ausbildung macht, in der ein Hauptschulabschluss die Mindestqualifikation ist, doch auch eher bei 16-17 Jahre, wenn nicht sogar 18. Und wenn mittlere Reife oder Abitur gefordert wird, dann ist das Durchschnittsalter noch höher.

Und wieviel Zeit verbringt man denn in der Berufsschule? Bei mir waren es 1,5 Tage in der Woche. Oder man hat Blockunterricht, aber dafür hat man auch längere Zeit "Ruhe" vor den Mitschülern, weil man dann eben nur im Betrieb ist.
Ich denke, wenn man sich für den Beruf interessiert, steht man in dem Alter darüber. Und es ist ja auch nicht so, dass man mit den Jüngeren auf einer Stufe steht und sich anhören muss "guck mal die, mit 43 noch in der Ausbildung, die hat noch nichts geschafft". So wie ich die TE verstanden habe, hat sie durchaus schon eine Ausbildung und was "geschafft" in ihrem Leben. Von daher muss sie sich gar nicht "doof" vorkommen, weil sie evtl. auch 15jährige Mitschüler haben wird.
Und über solchen Kommentaren wie dem zitiertem kann sie dann auch drüber stehen :rolleyes:
 

Deutzose01

Mitglied
Hallo Simone,

mit 43 Jahren kann man noch viel bewegen und lernen kann man da auch noch, mir selbst fällt es in zunehmendem Alter sogar leichter ich denke das liegt daran das man dann strukturierter vorgeht.
Das nur so nebenbei.

Für einen konstruktiven Rat wäre es vielleicht ganz gut wenn wir wüssten was dein jetziger Beruf ist und in welcher Gegend von Deutschland du dich befindest.
Vielleicht hat ja dann hier jemand eine Idee oder kennt jemanden der jemand kennt. ;)

Was hältst du davon ?
 

Simone2104

Neues Mitglied
wow erst mal meine Dank für soviel Zuspruch, dass hätte ich nicht erwartet. Also mein erlernter Beruf ist Bürokauffrau. Habe vor vier Monaten dann noch mal eine Weiterbildung gemacht aber leider finde ich in meinem Beruf einfach nichts. Tja und jetzt hat man mir vorgeschlagen vielleicht noch mal eine Lehre zu machen. Würde gern etwas in der Richtung Tierpfleger/arzthälferin machen.

LG
Simone
 

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