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Mit 23 Jahren arbeitslos, depressive Phase und keine Prespektive?

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Gast

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Guten Morgen,

ich wende mich an Euch, da ich mich einfach nur ratlos fühle, ich nicht weiter weiß und ich nicht genau weiß was ich machen soll... ich fühle mich ratlos, ängstlich und ich glaube ich bekomme einiges nicht gebacken. Aber ich weiß nicht recht weiter in meinem Leben... es fühlt sich leer in mir, meine konzetration ist auch nicht die beste.

Ich habe das Gefühl, mit 23 Jahren echt im Eimer zu sein. Ich stelle mir letzte Zeit die Frage, was will ich überhaupt in meinem Leben, wohin will ich? Was brauche ich damit es mir gut geht? Ich hab das Gefühl irgendwie versagt zu haben...ich weiß nicht ganz wohin mit mir... Wenn ich nach vorne schaue dann sehe ich schwarz für mich und es erfüllt mich mit Angst.

Ich male mir aus, wie schlecht meine Rente wird, male mir aus wie ich als alter Opa in meiner Wohnung hocke und denke echt pessimistisch gerade. Mir fehlt die Lebensfreude. Keine Ahnung was mit mir los ist. Bei mir in der Nähe ist ein Altesheim. Und wenn ich da entlang gehe, frage ich mich ständig ''schau...so wirst du irgendwann auch enden...irgendwann verlierst du alles, wirst alleine sein und ungeliebt''

Vor allem denke ich wie einer mit 40/50 ich genieße einfach nicht meine Zeit und ich sehe gerade negativ für mich.

Ich will jedoch nach vorne schauen, dass Gefühl haben mein Leben in Griff zu haben und zu wissen, dass ich auf dem richtigen Weg bin...aber das kann ich gerade echt nicht behaupten ob ich das bin.

Ich weiß irgendwie gar nichts... Ich bin aktuell ohne Arbeit aber ich bewerbe mich als Verkäufer und Anfang des Jahres beginne ich eine Verhaltenstherapie wobei ich etwas skeptisch bin, da ich schon einige Therapien hinter mir habe. Und ich kann nicht behaupten, dass sie mir was gebracht haben...ein wenig vielleicht.

Jetzt macht es mich fertig, keine Struktur zu haben, mir fehlt die Motivation etwas anzufangen, dran zu bleiben... ich suche wirklich für mich eine Bestimmung wo ich mir Herz und Gefühl dabei bleiben kann.

Mein Wunsch wäre es, in der Zukunft als Pädagoge zu arbeiten oder sowas in der Richtung. Oder Heilerziehungspfleger. Etwas sinnvolleres als Verkäufer. Das kann ich mir mit 30-40 echt nicht vorstellen.

Aber aktuell fehlt mir einfach das Geld. Ich habe einiges an Schulden zu begleichen, dann das Arbeitsamt mit den Bewerbungen und dann der Kampf mit mir selbst...mein Selbstbewusstsein aufzubessern.

Ich weiß schlichtweg nicht, wo ich anfangen soll...

In meiner Stadt gibt es den ''Sozialpsychiatrischen Dienst'' und ich bin über meinen Schatten gesprungen und bin dahin hingegangen. Da ich mir endlich eingestehen muss, mir Hilfe anzunehmen und das ich den Kopf freibekomme für Andere Dinge in mein Leben.

Ich hatte dort bereits 2x ein Termin aber viel ist da nicht herausbekommen. Nur das ich überlegen soll, ob ich eine Reha berufliche Reha machen will...ich erzählte ihr von meinen Plänen etc. Das mit den Arbeitsämtern ist ein langwieriger Prozess und alleine hat man da kaum Chance. Am Januar habe ich mit der Dame nochmal ein Termin.

Naja....viele offene Fragen in meinem Leben.
Was brauche ich? Was ist für mich gut? Was ist gerade wichtig? Wo fange ich an, den ersten Schritt zu machen? Habe ich versagt?

Aber eine riesengroße Hoffnung ist meine Freundin... sie ist wundervoll. Sie versteht mich, gibt mir neue Hoffnung und sie ist so sehr liebevoll... Für mich gibt es gerade nichts mehr als die Liebe zu ihr. Sie hat auch sehr mit sich selbst zutun und sie hatte es definitiv nicht leicht im Leben...keine von uns beiden. Aber ich denke, wir können uns beiden sehr viel Kraft geben und möchten nächstes Jahr gemeinsam ziehen aber auch sehr viele offene Fragen.

Keine von uns hat Führerschein, geschweige Geld, um sich eine ordentliche Wohnung leisten zu können.

Und da smeien ich...ich fühle mich wie in einem Zwiespalt...gerade mit der Arbeitslosigkeit, Geldprobleme etc. und das Zweifeln, dass sie es sich länger nicht ansieht...obwohl sie mir versicherte, dass sie mich über alles liebt.

Ich hoffe ihr könnt mir was schreiben und mir Mut schenken :)
 

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Gast

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da ich schon einige Therapien hinter mir habe.

Welcher Art, was ist mit dir nicht in Ordnung?
Mit Mut alleine wird das nix.
Sei realistisch, wie willst du Erzieher werden und Kinder für das Leben fit machen wenn du es selber nicht schaffst?
Will ich was realistisch vermitteln, muß ich das " Vorleben ".
Was sollen Kinder von jemand lernen der selber nichts mit sich anzufangen weiß, aufgeben hat und Zweifelt.
An der Welt, den Menschen und sich selbst.
Du bist 23 Jahre alt, das wird man von allein, Erwachsen und selbstverantwortlich nicht.
 
P

Püppi83

Gast
Lieber Gast, es ist positiv, dass du schon einmal einen Berufswunsch hast. Ich rate dir, alles langsam, also Schritt für Schritt anzugehen und dir dabei, so wie du es auch schon getan hast, Hilfe zu holen. Zunächst solltest du erst einmal die anstehenden Feiertage genießen und danach deine Therapie antreten. Ist diese Therapie ambulant oder stationär? Dann kannst du dir in Ruhe Gedanken darüber machen, ob dein Berufswunsch der richtige für dich ist und wie du an dein Ziel, im Sozialen Bereich tätig zu sein, kommst. Mit 23 Jahren kannst du (noch) eine Ausbildung machen. Darf ich fragen, welchen Schulabschluss du hast? Einfach, um mich zu orientieren. Dass du mit deiner Freundin zusammenziehen möchtest, ist doch eine schönes Ziel. Was macht sie denn beruflich?
 

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