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Mietschulden durch Partner und keine Einigung!

Lagrima85

Neues Mitglied
Hallo meine Lieben!

Ich zog vor einem Jahr mit meinem jetzigen Partner zusammen.Er wurde kurz darauf Arbeitslos.Ich jedoch,ging weiterhin meinem Beruf nach.Drei Monate sprach ich meinen Partner fast täglich darauf an,was er denn nun vorhätte...arbeiten,zu Hause bleiben und wo seine Leistungen wären...denn ich musste drei Monate lang sämtliche Kosten alleine tragen!
Bei einem Gehalt von knapp 1000 Euro und einer Miete von 600 Euro können Sie sich bestimmt vorstellen,wie ich zu kämpfen hatte!

Er gab mir damals zu verstehen,dass das Amt wohl etwas länger bräuchte (Dagegen sagte ich erstmal nichts,denn ich hatte auch schon das Problem).Zu diesem Zeitpunkt überwies ich die Miete regelmäßig und zeitgemäß auf sein Konto,weil dies als Mietkonto angegeben war!
Im März 2011 flatterte dann eine Räumungsklage ins Haus.Ich rief daraufhin gleich bei der Vermietung an,was aber mit Geschrei und Beschimpfungen der Bürodame endete.Ich wunderte mich sehr darüber das die Miete wohl nicht angekommen wäre und rief dann auch noch die Anwaltskanzlei an um nochmal nachzufragen.Diese bestätigte mir,dass seit Januar keine Miete gehzahlt worden wäre.Hmmm komisch!

Ich sprach meinen Partner darauf an und er meinte,er hätte damals nicht auf das Konto geschaut und einfach Geld abgehoben.Natürlich bekam ich damals mit,dass er wohl Geld bekommen hatte aber er meinte es wäre wohl Restlohn gewesen!Er hat also die Miete komplett abgeräumt!Er wüsste auch nicht wieso er das gemacht hätte!
Meiner Meinung nach hätte es ihm schon im Januar auffallen müssen,da ein Schreiben von der Vermietung kam.Darin stand,dass die Miete nicht abgebucht werden konnte.Daraufhin meinte mein Partner,das Kontokosten abgezogen wurden und ich gab ihm darauf das Geld um die Miete zu vervollständigen!Damit war ich beruhigt!

Wir suchten also Hilfe bei dem Amtsgericht.Ich erklärte dem guten Mann die Situation und mein Partner stand auch dazu!Dennoch,obwohl mich keine Schuld trifft und ich 1200 Euro verloren hatte,stehen wir als Gesamtschuldner da!Die Räumungsklage wurde nun fallen gelassen,da die Ämter (Ich bin zur Zeit unter ALG 2 da ich unter einer Depression leide und in Therapie bin) die Schulden übernehmen.Nun müsse wir beide monatlich ca 40 Euro an die Ämter zurückzahlen.Auf die Frage wie ich mein Geld denn wiederbekomme,sagen mir alle das man das intern klären sollte!Wir stehen beide im Mietvertrag (Denn ich möchte ja auch Rechte haben) und werden beide verurteilt.

Ich schlug meinem Partner vor diese 40 Euro die ich dem Amt ja zurückzahle mir dann eben auszuhändigen.Es ist ein kleiner Betrag,aber da er immer noch ohne Einkommen ist,ist es für mich unnötig die 1200 Euro von ihm gleich zurückzuverlangen,auch wenn es mein Recht wäre!Doch ich bekomme dieses Geld nicht und keiner kann mir dabei helfen.
Offiziell ist der Fall abgeschlossen,was ich mit ihm regel geht die Personen von den Ämter nichts mehr an!Doch Gerechtigkeit sieht in meinen Augen anderst aus!

Dann kann doch jeder,sobald man zusammen im Mietvertrag steht,den andren übers Ohr hauen,ihn in den Ruin oder in ein Nervenzusammenbruch (wie in meinem Falle) treiben ohne die volle Schuld zu tragen????!!!!

Welche Möglichkeiten bleiben mir denn noch?
Muss ich ihn verklagen?

Durch meine Krankheit habe ich nicht die Kraft über diese Beziehung nachzudenken.
Ich meine...Menschen machen Fehler...er dachte,das Wohnungsamt übernimmt wohl die Kosten und damit wäre zumindest ich aus dem Schneider!Falsch gedacht!

Er schuldet mir auch Zahlungen an die Vormieterin.Ich lieh ihm damals Geld um seine alte Wohnung korrekt aufzulösen (Ja ich weiß...doofer Fehler aber man vertraut seinem Partner doch und denkt doch nicht das soetwas passiert)...er meinte er würde sich dann um die Rückzahlung kümmern,was auch nicht passiert ist.Nun zahle ich seit 5 Monaten diese Mietschulden in Raten an die Vormieterin ab,mein Partner bekommt seit 2 Monaten seine Leistungen,beteiligt sich daher erst seit diesem Zeitraum daran!Da ich meinem Partner vorschlug die Häfte der offenstehenden Miete voll zu übernehemen und er nicht darauf eingeht,habe ich den Anwalt angeschrieben ob man die restliche Hälfte der Schulden nun auf meinen Partner übertragen könnte,aber auch hier gilt...Mitgehangen Mitgefangen!

Kennt sich jemand mit der Situation aus?
Die Beziehung ist eine Sache,was noch an Klärung bedarf...keine Frage!
Aber welche Schritte muss/kann ich gehen um ihn zu einer internen Regelung zu bringen?
Was wenn ich das Geld nicht wiederbekomme?

Ich bedanke mich schon einmal für die Geduld um dies zu lesen und für kommende Antworten!
Lagrima85
 

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G

Gast

Gast
Selbst ALG2, in Behandlung wegen Depression, Partner hat auch keinen Job, Mietrückstände, Räumungsklage, . . . usw. . . . usw. . . . usw. . . .

Als Vermieter würde ich alles daransetzen, einen anderen Mieter zu finden. Koste es was es wolle.
(Mich hat so ein ähnlicher Fall zusätzlich 3 Monatsmieten gekostet für eine neue Wohnung für die Mieter. Ich habe die ersten 3 Monatsmieten für die neue Wohnung übernommen. Aber meine Wohnung war frei, ich hatte die Mieter los !)
 
C

chrismas

Gast
Leider kannst du da nichts machen, außer deinen Freund eventuell Schadensersatzpflichtig machen, wenn du damals als Verwendungszweck für die Mietzahlung, angegeben hattest, bei der Überweisung auf sein Konto, denn dann hat er das Geld unterschlagen und muss es dir auf jeden Fall zurück geben.

Allerdings gilt tatsächlich generell, mitgefangen, mitgehangen.
 

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