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Meine Tochter möchte zu ihrem Vater

G

Gast

Gast
Hallo
Ich weiß nicht recht wie ich anfangen soll
Es fällt mir auch nicht leicht
Ich fang mal vorn an
Ich habe mich im August von meinem Mann getrennt
Es lief seit jahren schon nicht mehr gut und es gab ständig Streit
Meine kleine Tochter sagte sogar das wir wieder ausziehen sollen
Ohne papa gab es weniger Geschrei
Wir sind 2 Jahre zuvor schonmal ausgezogen
Mein mann machte da eine Therapie und da sind wir zurück gekommen
Jetzt zu meinem Problem
Meine Tochter möchte jetzt zu ihrem Vater ziehen
Sie sagt sie liebt ihn mehr als mich und ihr geht es bei ihm besser
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll
Sie ist schon immer ein sehr emotionales Kind
Allerdings denke ich das sie das jetzt nur so sieht
Er ist jetzt der spaßige wochenendpapa
Das wird ja aber irgendwann nachlassen
Und dann lebt sie bei ihm
Ich würde hier weg ziehen wollen
Ich komme nicht von hier und würde dann zurück zu meiner Familie wollen
Mit meiner zweiten Tochter
Habe aber das Gefühl als würde ich meine kleine im Stich lassen
Außerdem habe ich immer angst was andere menschen dann von mir halten
Und ich male mir die schlimmsten Dinge aus und sitze dann hier völlig fertig und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen
 

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Kylar

Sehr aktives Mitglied
Meine Tochter möchte jetzt zu ihrem Vater ziehen
Sie sagt sie liebt ihn mehr als mich und ihr geht es bei ihm besser

Das sind doch klare Worte.
Wenn das Kind lieber beim Vater wohnen will, weil sie sich dort fühlt, dann solltest du sie auch dort wohnen lassen.
Behälst du sie gegen ihren Wunsch bei dir, ist das purer Egoismus und das kann sie dir dann irgendwann sehr übel nehmen.
 

Violetta Valerie

Moderator
Teammitglied
wie alt ist die Tochter und warum musste dein Mann eine Therapie machen, bevor ihr zu ihm zurückgingt? War er gewalttätig (physisch/psychisch)?
Ich denke, das sind Fragen, die eine wichtige Rolle spielen.
Auch wäre interessant, ob zwischen euch etwas vorgefallen ist, als sie das sagte. Hat sie das im Streit, oder nach langer Überlegung gesagt? Kinder sagen sowas ja oft mal im Zorn. Habt ihr schon mal eingehend darüber geredet (auch über die Folgen und die Machbarkeit)?
Wie sieht der Vater das? Ist er überhaut bereit und in der Lage, das Kind aufzunehmen?
Evtl wäre es eine gute Sache, wenn das Kind mal probehalber für ein paar Monate bei ihm wohnt. Dann hat sie den direkten Vergleich.
 
G

Gast

Gast
Wie alt ist Deine Tochter denn? Setz Dich mal mit ihr zusammen und bitte sie, das “ich liebe Papa mehr“ anhand der Zeit vor August zu begründen.
Einfach, um sie reflektieren zu lassen, dass es eben ein Unterschied ist, ob man sich die ganze Woche auf der Pelle hockt und Alltagskleinklein miteinander zu bewältigen hat, oder nur kurze Zeit hat, in der alle Freizeit haben und besondere Sachen machen.

Und wenn sie dann immer noch gehen will, lass sie... Und gib ihr das sichere Wissen mit, dass sie immer, wirklich immer zurückkommen kann und Du so erwachsen bist, dass Du ihr ihren Auszug nicht bis zum Sanktnimmerleinstag mit Vorwürfen und Seitenhieben aufs Brot schmieren wirst.
 

Kolya

Aktives Mitglied
Spielentscheidend ist die Antwort auf die Frage, warum der Vater Therapie machen MUSSTE.
Zu einem gewaltbereiten Menschen würde ich mein Kind niemals lassen.
Egal, was es will.

Das wäre für mich auch ein wichtiger Aspekt!

Ein Kind, das nicht zur Schule gehen will, läßt man doch auch nicht zu Hause.

Es geht nicht um Egoismus, sondern um das Wohlergehen des Kindes.

Falls der Vater nicht gewalttätig ist oder so psychisch beeinträchtigt, daß er das Kind vernachlässigt, kann man das ja durchaus in Erwähnung ziehen!

Wie weit wohnt der Vater von Dir entfernt?

Bei uns ist es so, daß der Sohn meines Freundes zwischen Mutter und uns pendelt kann, da die beiden Haushalte mit dem Fahrrad gut erreichbar sind. Optimal. Bezüglich der Entfernung ist die Frage, ob ein Schulwechsel anstehen würde

"Einfach machen lassen" ist nicht immer ideal, es kommt auf das Alter des Kindes an.

Ab 14 Jahren kann die Tochter selbst entscheiden. Vor diesem Alter würde ich es auch abwegen.

Wie steht der Vater dazu?

Kolya
 

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