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Gast
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Hey Leute
Ich leide seit einer Ewigkeit unter meinen starken Selbstzweifeln die sich nun immer mehr verschlimmern. Ich bin nur noch frustriert, habe vor jeder Herausforderung eine riesen Panik und mein Selbstwertgefühl ist absolut im Keller.
Ich kann nicht anfangen mit: "Alles fing damit an, dass..." ich habe nämlich nicht die leiseste Ahnung, woher die Zweifel an mir kommen oder wann sie angefangen haben. Es ist nicht so, dass ich nie Bestätigung bekomme, oder bekommen habe, dass ich nie Komplimente kriege... Aber ich kann sie einfach nicht annehmen. Es ist fast so, als wären die Selbstzweifel ein großer Teil meiner Persönlichkeit, aber damit komme ich langsam einfach nicht mehr klar.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ich fange schon an, andere ständig mit meinen Zweifeln, Ängsten und meinem ständigen Pessimismus zu nerven, aber ich weiß einfach nicht wie ich davon loskommen soll.
Ich habe nie das Gefühl etwas wirklich zu verdienen. Immer wenn ich z.B. eine gute Note in der Schule bekomme, in einem Fach das ich mag bzw das mir wichtig ist, denke ich: das war jetzt nur Glück, das hast du nur geschafft, weil der Lehrer was übersehen hat, aber das nächste Mal, kommst du damit sicher nicht mehr durch, das nächste Mal wirst du's richtig verhauen. Ich habe pausenlos das Gefühl ich lebe eine Lüge, lebe mit einem "Ansehen", das mir überhaupt nicht gebührt und das ich mir irgendwie "erschlichen" habe. Aber dabei stimmt das gar nicht. Ich kupfere ja keinen fremden Leistungen ab und gebe sie als meine eigenen aus etc. Nur kann mein Unterbewusstsein irgendwie einfach nicht akzeptieren, dass ich etwas kann oder irgendwo Talent habe.
Ich kann auch nur auf negative Äußerungen mir gegenüber wirklich eingehen, bzw. fühle mich dadurch in meinen Selbstzweifeln bestätigt, nehme mir das sehr zu Herzen und lasse mich noch tiefer runterziehen. Positive Reaktionen hingegen lasse ich gar nicht erst richtig an mich ran, mein Unterbewusstsein ist sofort zur Stelle und redet mir ein: Das meint die Person nicht so, die hat doch eh keine Ahnung, die kennt doch die Wahrheit gar nicht, die will doch nur nett sein. Nie kann ich mal glauben, dass ich ein Lob oder dergleichen wirklich verdient habe.
Ich traue mir selbst auch überhaupt nichts mehr zu. Ich habe riesige Zukunftsängste. Wenn ich nur an den morgigen Tag denke, wird mir richtig schlecht, weil ich denke: Wenn du morgen aufwachst bist du der nächsten Herausforderung wieder ein Stück näher und du wirst ihr dieses Mal nicht gewachsen sein.
Wenn ich von etwas träume, mir etwas wünsche, etwas anstrebe (Berufswunsch, Abitursnote etc.) denke ich sofort: Ach das schaffst du doch eh nicht, dafür bist du viel zu schlecht, andere können das viel besser als du.
Ich bewundere andauert so gut wie jeden Menschen, jeder auf dieser Welt ist irgendwie besser als ich. Ich kann nichts machen, ohne die Leistung eines Anderen besser zu finden. Ich bin dann teilweise richtig neidisch, was ich total an mir hasse.
Ich finde mich selbst total hässlich, obwohl ich ständig das Gegenteil zu hören bekomme. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass jemand anderes schön findet, worüber ich fast tagtäglich in Tränen ausbrechen könnte.
Ich muss mich für ALLES rechtfertigen was ich tue, einfach von mir aus. Ich will jemandem etwas zeigen und im selben Moment, wie ich es ihm in die Hand gebe, mache ich es selbst schon schlecht, zähle alle Mängel auf, die meines Erachtens dabei sind und versuche für diese eine Rechtfertigung zu finden ohne das der Andere vorher auch nur EIN Wort darüber verloren hat. Kein Wunder, dass die Sachen dann auch weniger gut ankommen.
Ich wäre so gern wie alle die Menschen, die einfach drauf scheißen, was andere denken. Die von sich überzeugt sind und an ihre Stärken denken und nicht immer nur an ihre Schwächen. Die sich das positive Szenario einer Situation/Herausforderung vorstellen und nicht, wie ich, die absolute Katastrophe.
Ich habe schon versucht mir zu sagen, dass ich etwas tauge. Ich habe versucht meine Stärken aufzuzählen und mich über sie zu freuen. Aber es funktioniert nicht. Tief in mir drin glaube ich nicht daran und das kann ich einfach nicht ändern.
Ich denke viel zu viel nach, schlafe in der Nacht meist nicht mehr als vier Stunden, weil ich nicht aus meinen Gedankenkreisen rauskomme. Ich fühl mich einfach total niedergeschlagen und ausgelaugt, obwohl ich gar nicht pausenlos unter realem Stress stehe. Ich mache mir den Stress nur immer selbst, indem ich Panik vor jeder Kleinigkeit schiebe, als ginge es um Leben und Tod.
Ich will nächstes Jahr ins Ausland gehen, hoffe dadurch mehr Selbstbewusstsein zu bekommen, aber wenn ich nur daran denke, kriege ich diese riesen Panik, weil ich Angst habe, dort nicht akzeptiert zu werden oder komplett zu versagen.
Ich will mich endlich einfach so akzeptieren können, wie ich bin.
Aber es geht einfach nicht 🙁
Ich hoffe ihr versteht was ich meine...
Ich leide seit einer Ewigkeit unter meinen starken Selbstzweifeln die sich nun immer mehr verschlimmern. Ich bin nur noch frustriert, habe vor jeder Herausforderung eine riesen Panik und mein Selbstwertgefühl ist absolut im Keller.
Ich kann nicht anfangen mit: "Alles fing damit an, dass..." ich habe nämlich nicht die leiseste Ahnung, woher die Zweifel an mir kommen oder wann sie angefangen haben. Es ist nicht so, dass ich nie Bestätigung bekomme, oder bekommen habe, dass ich nie Komplimente kriege... Aber ich kann sie einfach nicht annehmen. Es ist fast so, als wären die Selbstzweifel ein großer Teil meiner Persönlichkeit, aber damit komme ich langsam einfach nicht mehr klar.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ich fange schon an, andere ständig mit meinen Zweifeln, Ängsten und meinem ständigen Pessimismus zu nerven, aber ich weiß einfach nicht wie ich davon loskommen soll.
Ich habe nie das Gefühl etwas wirklich zu verdienen. Immer wenn ich z.B. eine gute Note in der Schule bekomme, in einem Fach das ich mag bzw das mir wichtig ist, denke ich: das war jetzt nur Glück, das hast du nur geschafft, weil der Lehrer was übersehen hat, aber das nächste Mal, kommst du damit sicher nicht mehr durch, das nächste Mal wirst du's richtig verhauen. Ich habe pausenlos das Gefühl ich lebe eine Lüge, lebe mit einem "Ansehen", das mir überhaupt nicht gebührt und das ich mir irgendwie "erschlichen" habe. Aber dabei stimmt das gar nicht. Ich kupfere ja keinen fremden Leistungen ab und gebe sie als meine eigenen aus etc. Nur kann mein Unterbewusstsein irgendwie einfach nicht akzeptieren, dass ich etwas kann oder irgendwo Talent habe.
Ich kann auch nur auf negative Äußerungen mir gegenüber wirklich eingehen, bzw. fühle mich dadurch in meinen Selbstzweifeln bestätigt, nehme mir das sehr zu Herzen und lasse mich noch tiefer runterziehen. Positive Reaktionen hingegen lasse ich gar nicht erst richtig an mich ran, mein Unterbewusstsein ist sofort zur Stelle und redet mir ein: Das meint die Person nicht so, die hat doch eh keine Ahnung, die kennt doch die Wahrheit gar nicht, die will doch nur nett sein. Nie kann ich mal glauben, dass ich ein Lob oder dergleichen wirklich verdient habe.
Ich traue mir selbst auch überhaupt nichts mehr zu. Ich habe riesige Zukunftsängste. Wenn ich nur an den morgigen Tag denke, wird mir richtig schlecht, weil ich denke: Wenn du morgen aufwachst bist du der nächsten Herausforderung wieder ein Stück näher und du wirst ihr dieses Mal nicht gewachsen sein.
Wenn ich von etwas träume, mir etwas wünsche, etwas anstrebe (Berufswunsch, Abitursnote etc.) denke ich sofort: Ach das schaffst du doch eh nicht, dafür bist du viel zu schlecht, andere können das viel besser als du.
Ich bewundere andauert so gut wie jeden Menschen, jeder auf dieser Welt ist irgendwie besser als ich. Ich kann nichts machen, ohne die Leistung eines Anderen besser zu finden. Ich bin dann teilweise richtig neidisch, was ich total an mir hasse.
Ich finde mich selbst total hässlich, obwohl ich ständig das Gegenteil zu hören bekomme. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass jemand anderes schön findet, worüber ich fast tagtäglich in Tränen ausbrechen könnte.
Ich muss mich für ALLES rechtfertigen was ich tue, einfach von mir aus. Ich will jemandem etwas zeigen und im selben Moment, wie ich es ihm in die Hand gebe, mache ich es selbst schon schlecht, zähle alle Mängel auf, die meines Erachtens dabei sind und versuche für diese eine Rechtfertigung zu finden ohne das der Andere vorher auch nur EIN Wort darüber verloren hat. Kein Wunder, dass die Sachen dann auch weniger gut ankommen.
Ich wäre so gern wie alle die Menschen, die einfach drauf scheißen, was andere denken. Die von sich überzeugt sind und an ihre Stärken denken und nicht immer nur an ihre Schwächen. Die sich das positive Szenario einer Situation/Herausforderung vorstellen und nicht, wie ich, die absolute Katastrophe.
Ich habe schon versucht mir zu sagen, dass ich etwas tauge. Ich habe versucht meine Stärken aufzuzählen und mich über sie zu freuen. Aber es funktioniert nicht. Tief in mir drin glaube ich nicht daran und das kann ich einfach nicht ändern.
Ich denke viel zu viel nach, schlafe in der Nacht meist nicht mehr als vier Stunden, weil ich nicht aus meinen Gedankenkreisen rauskomme. Ich fühl mich einfach total niedergeschlagen und ausgelaugt, obwohl ich gar nicht pausenlos unter realem Stress stehe. Ich mache mir den Stress nur immer selbst, indem ich Panik vor jeder Kleinigkeit schiebe, als ginge es um Leben und Tod.
Ich will nächstes Jahr ins Ausland gehen, hoffe dadurch mehr Selbstbewusstsein zu bekommen, aber wenn ich nur daran denke, kriege ich diese riesen Panik, weil ich Angst habe, dort nicht akzeptiert zu werden oder komplett zu versagen.
Ich will mich endlich einfach so akzeptieren können, wie ich bin.
Aber es geht einfach nicht 🙁
Ich hoffe ihr versteht was ich meine...