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Meine Mutter ist traurig ,....... ( wegen meiner Entscheidung )

Hallo

Ich habe ein Problem mit meiner Mutter,...
Ich werde mal von vorne anfangen. Bin jetzt in 7. Monat mit Zwillinge schwanger. Ich habe mich dazu entschieden die beiden Jungs zur Adoption freizugeben,... Aus verschiedenen Gründen.

Ich habe von Anfang an gesagt das ich die beiden zur Adoption freigebe und nun ist meine Mutter voll traurig, obwohl sie gesagt hat das es die bessere Lösung ist in meiner Situation.

Klar es ist meine Entscheidung. Aber finde es schade das meine Mutter auf einmal so traurig ist deswegen.
Ich habe wirklich gedacht das meine Mutter sich nun endlich damit abgefunden hat.

Bei der Geburt will sie dabei sein,.. bzw mich im Krankenhaus besuchen und so ,...
Hab Angst das sie zusammenbricht oder sonstwas.

Ich habe keine Ahnung wie ich ihr klar machen soll das sie evtl nicht mit dabei sein soll.
Per Kaiserschnitt und Vollnarkose ist das zwar alles und keiner sieht die Kinder .

Aber meine Mutter ist einfach zu nach am Wasser gebaut.
Ich komme damit sehr gut klar die beiden abzugeben.

Was soll ich bloß machen :-(
 

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Gast

Gast
darf ich fragen warum du deine kinder zur adoption freigeben willst?

wenn es die ersten enkel deiner mutter sind, verstehe ich ihre traurigkeit.

damit muss sie dann aber selbst klarkommen.
 

Rosafee

Aktives Mitglied
Hallo Miss Unbekannt,

ich verstehe deine Mutter sehr, sehr gut.

Ich bin schon 2fache Großmutter und ich kann nur sagen, Enkelkinder zu haben, ist ein ganz großes Glück. Das Leben bekommt dadurch eine neue Dimension.

Wenn man Enkel hat, spürt man, dass das Leben ein ewiger Kreislauf ist, ein Kommen und Gehen, und dass wir nur ein kleines Glied in einer sehr, sehr langen Kette sind. Da ist etwas ganz Großes, eine große Idee von Leben und wir dürfen daran teilhaben.

Mich macht es ganz demütig. Das persönliche Glück ist da gar nicht mehr so wichtig, es geht nicht um mich, es geht um das Ganze. Die Menschheit, die immer wieder erneuert, immer wieder die Chance hat, das Leben weiterzugeben, das Leben zu gestalten, in den eigenen Kindern Gutes weiter zu geben.

Was ist dagegen meine berufliche Karriere, mein Egoismus, meine Schönheit, mein Bankkonto..?

Wir sind nur ein kleines Glied in dieser Kette, aber ein sehr wichtiges, ohne uns wäre in dieser Kette Schluss.

Zwischen diesen Generationen einer Kette existiert ein starkes Band. Das spürt man bei den eigenen Kindern und sehr stark bei den Enkeln. Dieses Band gibt das sichere Gefühl, wir gehören zusammen, ich bin nicht allein auf dieser Welt, wir sind uns ähnlich und wir sind füreinander da.

Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung triffst, die dich auch noch in 10 Jahren ruhig schlafen lässt.
 
G

Gast

Gast
Ich kann Deine Mutter auch verstehen, aber es ist DEINE Entscheidung, und somit bleibt ihr nichts anderes übrig als diese zu akzeptieren.

Die Trauer ist ihre Art, es zu bewältigen, dass Du zwei Kinder austrägst und diese nach der Geburt nicht behalten möchtest. Es ist ja für manche nicht leicht, das zu begreifen, und Deine Mutter kommt ja auch aus einer anderen Generation als Du. Da musst Du eben damit leben, dass sie diese Trauer empfindet. Ihr müsst beide einen Weg finden, mit der Situation umzugehen.


Ich finde es jedenfalls gut, dass Du die Kinder austrägst und ihnen ein Leben in einem Zuhause, in dem sie "willkommen" sind, ermöglichst (bitte versteh mich nicht falsch, das ist nicht so böse gemeint, wie es vielleicht klingt). Ich wünsche den Kindern dies, und ich wünsche Dir und Deiner Mutter, dass Ihr mit allem auch klarkommt.
 
Warum ich die Zwillinge abgebe ganz einfach,.. ich wollte nie Kinder haben wollte sie auch erst abtreiben aber die beiden können ja nichts dafür das die Pille nicht gewirkt hat,... Also habe ich es jetzt durchgezogen.

Ich bin grade im Insolvenzverfahren habe 30.000 Euro schulden,.. Ich muss selbst erst wieder auf eigenden Beinen stehen,.. ich will endlich wieder arbeiten und mehr Geld verdienen.
Was soll ich mit Kindern wo ich ganz genau weiss das ich denen keine schöne zukunft bieten kann,... Ohne Vater ,... den ich nicht mal kenne ,... wo ich den Namen nicht weiss,....
Es gibt noch so viele andere Sachen warum ich nicht in der lage bin mich um Zwillinge zu kümmern.

Soll man froh sein das ich sie nicht abgetrieben habe und ich somit einer anderen Familie eine Freude machen kann.
Die keine Kinder bekommen können

Da muss meine Mutter klar kommen,... von meiner Schwester kommen auch keine Enkel mehr die mag keine Kinder und bei ihr stehen Berufliche sachen an erster Stelle
 
G

Gast

Gast
ich verstehe dein mutter. sie wird oma und hat nichts von ihren enkelkindern.

wenn du keine kinder willst, dann lass dich doch sterilisieren.

sonst musst du bald die nächsten kinder zur adoption frei geben.
 
G

Gast

Gast
Ich verstehe deine Mutter auch. Allerdings sollte sie auch anerkennen, dass du dein höchst unverantwortliches Handeln (du schläfst mit jemanden ohne Kondom, du kennst nicht mal seinen Namen) nun wenigstens abfederst, in dem du die Kinder zu Menschen gibst, die sich hoffentlich gut darum kümmern und mehr Verantwortungsgefühl haben. Es ist die Entscheidung, die für die Kinder am besten ist und so traurig deine Mutter auch ist, sie will sicher das es den kleinen gut geht. Hoffentlich hast du geklärt, ob du dir Krankheiten geholt hast die die Kinder anstecken könnten.
Du allerdings solltest im Zukunft doch eher etwas mehr nachdenken und vor allem vorsichtiger sei. Aber du hast bestimmt daraus gelernt, hoffe ich. Alles gute für die Geburt und für deine Mutter. Das beste wünsche ich den Zwillingen und dir wünsche ich auch, das du deine Probleme i. Den Griff bekommst und du nie wieder riskierst das du in eine solche Situation kommst.
 

julala

Aktives Mitglied
Ich glaube deine Entscheidung ist richtig, obwohl mir so etwas fast immer das Herz zerreisst.
Ich habe alles von dir seit 2009 gelesen.
Ich glaube es ist richtig.
Deine Mutter wird es akzeptieren müssen.
Dass sie traurig ist, ist klar. Mich macht es auch traurig.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Dass Deine Mutter traurig ist, ist nachvollziehbar. Deine Gründe sind allein Deine Sache.

Wenn zu befürchten ist, dass sie die Situation im Krankenhaus nicht gut erträgt und Dir dadurch noch Ängste und Konflikte dort vor Ort beschert, sollte sie besser nicht mitkommen.
 

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