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Meine Mutter heiratet, wie soll ich mich verhalten?

Sweety81

Mitglied
Hallo,


ich brauche euren Rat.


Am Fr will meine Mutter ihren Freund, mit dem ich auf Kriegsfuß stehe, standesamtlich heiraten.
Ich akzeptiere ihre Entscheidung, wenn auch mit wenig Begeisterung.


Jetzt will sie unbedingt, dass ich mit aufs Standesamt gehe und bei der Trauung dabei bin.
Ich weiß nicht, was ich tun soll.


Einerseits würde ich ihr den Gefallen tun, aber mir wird übel bei dem Gedanken gute Miene zum bösen Spiel machen zu müssen, ich kann /will nicht dabei sein.


Was meint ihr?
Wäre es unhöflich nicht mitzugehen oder kann ich meine Meinung, dass ich nicht dabei sein will, vertreten?


Danke!:)
 

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Hexe46

Aktives Mitglied
Kommt auf das Verhältnis zur Mutter an.
Hätte ich ein gutes Verhältnis zur Mutter, würde ich ihr diesen Wunsch erfüllen.
Würde ihr aber auch ehrlich sagen, dass ich das nur ihr zu liebe mache und der Kerl mir egal ist.

Wäre ich ganz und gar gegen diese Eheschließung würde ich auch nicht hingehen.

Einfach nur Anwesend sein wäre für mich kein Problem.
Als Trauzeuge zu fungieren wäre da schon eine andere Sache. Das würde ich nicht tun.


l.g. Hexe
 
A

Aloha

Gast
Hallo sweety,,

ich finde schon, dass es falsch wäre, nicht zur Hochzeit zu erscheinen.

Es soll "mit" der schönste Tag im Leben Deiner Mum sein - meinst Du nicht, es würde ihr sehr weh tun, wenn Du als Tochter fehlst?

Etwas anders würde ich es sehen, wenn der Zukünftige Deiner Mum sich wirklich etwas Gravierendes hat zu Schulden kommen lassen - also Euer beider "Kriegsbeil" nicht nur auf Antipathie beruht...!?


Wenn dem nicht so ist, würde ich mich einfach zurücknehmen...und ALLES dafür tun, dass Deine Mum am Tag ihrer Hochzeit einfach nur glücklich ist - und an diesen Tag immer gerne zurück denkt...

LG

Aloha
 
B

bertil

Gast
Hallo,

Hexe46 und Aloha anschliess

Aber den Hinweis "wie egal der Kerl mir ist" würde ich weglassen. Das
bringt doch nichts.

Ich poste mit ein wenig Schadenfreude weil ich bin selber immer sehr froh
wenn keine dieser "Amtshandlungen" ansteht ;)

Aber wenn man sich überwunden hat, ist immer alles anders. Es wird sich
wohl ein nettes Plauscherl ergeben. Du kannst eine Alufolie mitnehmen
fürs Buffet...

Vielleicht geht ja "mehr"!? Überlegs Dir, die Dankbarkeit der beiden wär Dir
sicher. Du hast natürlich schon viel Einfluss auf das alles...

Lg,
Bertil
 

Never

Aktives Mitglied
Sweety,

DU solltst doch den Typen nicht heiraten!
Du schreibst, Du akzeptierst ihre Entscheidung, aber irgendwie wohl doch nicht, sonst wäre es doch gar keine Frage, dass Du mit gehst.
Es liest sich eher so, als wolltest Du Deiner Mutter klar demonstrieren, wie wenig einverstanden Du mit ihrer Wahl bist.
Du vergibst Dir doch nichts, wenn Du ihren Wunsch erfüllst.
Nur dabei sein. Mehr nicht.
Mache aus einer Mücke keinen Elefanten.
Wäre es umgekehrt und Deine Mutter wäre gegen den Mann Deiner Wahl und würde deshalb nicht zu Deiner Hochzeit kommen, wie fändest Du das?
 
J

Jun

Gast
Hallo Sweety81,

ich frage mich, was er angestellt haben muss, dass Du mit ihm auf Kriegsfuss stehst. Sowohl Du als auch deine Mutter führt doch euer jeweils eigenes Leben :) . Hat er Eigenschaften an sich, die Dich nerven? Irgend etwas, was Du schlecht für eine begrenzte Zeit ignorieren kannst?


Jun
 

Sweety81

Mitglied
Vielen Dank für eure Antworten :)

Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, es ist keine Heirat aus reiner Liebe.
Man könnte es eher als Vernunftsehe bezeichen. Sie will ihn wegen der Rente heiraten, weil er schwer krank ist und ungewiss ist wie lange er noch zu leben hat.

Die Idee meiner Mum zu sagen, dass ich nur ihr zuliebe mitgehen finde ich gut.
 

Never

Aktives Mitglied
Naja Sweety,

aus welchen Gründen auch immer Deine Mutter heiratet, es ist ihre Entscheidung. Dennoch scheint es ihr ein so wichtiges Ereignis zu sein, dass sie Dich gerne dabei haben möchte.

Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten Ehen, die aus Liebe geschlossen wurden ab irgendeinem Zeitpunkt nur noch aus finanziellen Gründen bestehen bleiben falls sie es denn tun.
So gesehen ist Deine Mutter wenigstens ehrlich und die Floskel "... bis dass der Tod Euch scheidet" scheint ja hier dann ihre reale Umsetzung zu finden. :D
 
B

bertil

Gast
"Sie will ihn wegen der Rente heiraten, weil er schwer krank ist"

Was zur Folge hätte, dass sie im Alter entlastet ist und Du auch. Weil dann musst
Du später nicht 3x tgl zu ihr fahren weil sie die Heimhilfe nicht bezahlen kann. Und
natürlich wird dadurch auch ihr Nachlass anders ausschauen, sprich Dein Erbe.

Sweety, das ist alles NICHT so ohne.

Es könnte sein dass Du deswegen in späteren Jahren noch einmal ein Gefühl der
Dankbarkeit ihm gegenüber hast. Auch wenn Du es Dir jetzt nicht vorstellen kannst.
Menschen ändern sich, auch Du änderst Dich. Aber dann ist es zu spät.
 
M

Monarose

Gast
Es kommt darauf an, ob du deine Mutter schätzt. Wenn du nicht zur Hochzeit gehst, sendest du eine klare Botschaft. Und die hat nichts mit dem Bräutigam zu tun, sondern mit der Beziehung zwischen euch.
Wenn der Mann dir nichts getan hat, steht es dir überhaupt nicht zu, dich über diese Heirat zu echauffieren. Du bist 30. Erwachsen. Würdest du es zulassen, wenn deine Mutter an deiner Heiratsplänen herummäkeln würde?
Ich würde mir auch die verbitterte Bemerkung "Ich tue das nur für dich!" verkneifen.
Was erwartest du? Dankbarkeit? Weil du einer Einladung folgst?
 

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