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Meine Mama leidet!

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Gast

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Meine Eltern sind seit 37 Jahren verheiratet. Sie sind durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Es gab schöne und auch nicht so tolle Zeiten. Um es nicht ganz so auszuweiten und um mich kurz zu fassen hat mein Vater immer gerne seine Bierchen getrunken. Vor einigen Jahren gab einen heftigen Zwischenfall, wo er arbeitsmäßig mit dem Auto unterwegs war. Er hat einen Unfall mit Fahrerflucht begannen und dazu kam noch, das er Alkohol getrunken hatte. Wir als Familie waren geschockt und haben dann wie es so ist zusammen gehalten. Er kam in eine Art Entzugskur, obwohl er nicht dieser typische Trinker ist. Danach rührte er die erste Zeit keinen Alkohol mehr an bis es sich dann langsam wieder einschlich. Das Geschehene ist jetzt gute 10 Jahre her. Meine Mutter hat ihn nicht hängen lassen, alles versucht, das sich alles bessert und auch das zwischenmenschliche wieder in Ordnung kommt, aber er trinkt weiterhin und heimlich, aber er verhält sich eigenartig. Seine Gangart, seine Unterhaltungen sind komisch, er ist einfach so anders, wenn er was getrunken hat. Meine Mutter weiß nicht was sie machen soll. Er ist Renter, sie arbeitet Vollzeit und findet ihn oft Zuhause schlafend vor. An ihn ist kein Rankommen mehr, normale Gespräche finden so gut wie nicht statt. Wenn sie ihn kritisiert wird er böse usw. Ich mache mir große Sorgen um meine Mutter. Sie hat schon nach Wohnungen geschaut, aber das Problem ist, das sie ja nicht einfach so abhauen kann. Schließlich wohnen sie ja zusammen und er müßte auch aus der Wohnung raus, weil er das mit seiner Minirente nicht stemmen könnte. Sie war auch schon bei einer Beratung, um sich Hilfe zu holen und die Frau dort meinte, das sie echt in einer beschissenen Lage sei. Es geht einfach nicht mehr mit ihm. Er ist so schwierig, läßt sich nichts sagen, macht sie runter und versaut ihr das Leben. Wenn es beispielsweise in den Urlaub geht, wie es neulich der Fall war, dann ärgert er sie, indem er seine Sachen erst auf den letzten Drücker packt und alles schlecht redet. Nie kann sie sich auf den Urlaub freuen. Letztes Jahr hat sie eine Kur beantragt und auch bekommen. Sie hatte sich erhofft dort mehr Kraft zu schöpfen und Abstand zu dem Ganzen Problem zu gewinnen, aber auch das hat nichts genützt. Es ist eine aussichtslose Sache. Sie kann nicht mehr mit ihm zusammen leben, kann aber auf der anderen Seite nicht alles hinschmeißen, weil sie ja die Wohnung zusammen haben. Sie müßte ganz von vorn anfangen und es ist ja auch eine geldliche Sache. Habt Ihr bitte ein Tipp? Es belastet mittlerweile die ganze Familie. Jetzt ist auch noch ein Enkelkind unterwegs und unter diesen Voraussetzungen drückt es alle runter. Wir als Kinder haben keine Lust mehr zu kommen, weil unser Vater nur noch so komisch drauf ist. Es ist furchtbar. Wir vermuten auch, das es nicht nur am Alkohl liegt. Vielleicht eine schleichende Krankheit, man weiß es nicht. Zum Arzt geht er auch nicht.
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Lieber Gast,

wenn ich richtig verstehe, ist kein Gespräch mit dem Vater möglich, da er sofort aggressiv wird.
Er will nicht verstehen - oder er kann nicht verstehen, nachvollziehen, was ihm vorgeworfen wird.

Ich kann nicht beurteilen, ob der Alkohol tatsächlich das ursächliche Problem ist. Ich kann auch nicht erkennen, ob es hinter dem Alkohol ein Problem gibt oder ob der Alkohol eine Frage der Gewohnheit ist. Ich kann noch nicht einmal erkennen, ob Alkohol tatsächlich das Problem ist. Etwas Klarheit in die Problemanalyse käme, wenn ihr Euch vorstellt, dass er ein rundherum liebenswerter und sympathischer, positiv denkender und handelnder Mensch wäre, bei Beibehaltung des jetzigen Alkoholkonsums.

Wenn ein solch angenehmens Verhalten denkbar wäre, liegt das Problem nicht im Alkoholkonsum, der evt. nicht so hoch ist, als dass er zum Problem werden müsste.

Mir scheint, das Gesamtverhalten ist das Problem. Und der Alkohol ist lediglich der Verstärker.

Den Vater bzw. sein Verhalten ändern geht nur, wenn er es einsieht. Wenn man davon ausgehen muß, dass Dein Vater lernunwillig oder lernunfähig ist, sehe ich nur die Möglichkeit von "Urlaub" oder Trennung.

Mit Urlaub meine ich nicht einen Urlaub Deiner Eltern, sondern einen "Urlaub" Deiner Mutter - für einige Wochen, für einige Monate - alleine, ggf. bei ihren Kindern. Dadurch soll Deinem Vater deutlich werden, was es heisst, alleine zu leben, dass sein Verhalten die Ursache und der "Urlaub" die konsequente Folge ist. Ein erläuterndes Gespräch dazu wäre sehr wichtig für sein Verstehen.

Meine Empfehlung: Suche Du das Gespräch mit Deinem Vater. Konfrontiere ihn mit dem Sich-Unglücklichfühlen Deiner Mutter. Mache ihm deutlich, dass er daran etwas zum Guten ändern kann. Möglicherweise ist mehr als nur ein Gespräch nötig. Ziel ist es, dass Dein Vater versteht.... sofern er interessiert ist, zu verstehen.

Derzeit ist es einfach nur so: Dein Vater versteht nicht, daher erkennt er nicht... und ohne Erkenntnis gibt es auch keine Änderung. Er muß erkennen können (und natürlich erkennen wollen).

Ohne, dass ihr die tatsächlichen Ursachen der Situation, Lernwille und Lernfähigkeit, Erkenntnisfähigkeit genau kennt, lässt sich eine Hilfe kaum beschreiben. Man stochert im Nebel herum.

Die andere Möglichkeit wäre: "Die Ursachen sind mir egal, ob es Änderungsmöglichkeiten gibt, sind mir egal. Ich ändere jetzt die Situation radikal: Trennung

Deine/Eure Entscheidung.

LG, Nordrheiner
 

Nastra

Mitglied
Was ich mir denke, u mir sehr gut vorstellen, kann. Das es mit seiner Rente zu tun hat, u was damals mit der Fahrer flucht zu tun hat. Er leidet wahrscheinlich daran, was er damals gemacht, u kommt damit nicht klar, das seine Frau das Geld verdient u er nicht. Das er nichts machen kann, u sich komplett unnütze fühlt, das er denkt er kann nichts machen u ist nutzlos. Was auf sehr starke Depressionen hinführt, u nur durch den Alkohol eine Art von Glücksgefühlen verspürt.
Warum er immer alles schlecht, macht;
Kann daran liegen das er nur noch Glücklich sein kann wenn es anderen schlecht geht. Er meint es vielleicht nicht Böse, aber er kann gar nicht mehr anders, um seine Gefühle auszudrücken.
Was er brauchte wäre eine Klinische Einweisung, um sich wieder zu sich selbst zu finden. Aber da er alles abgelehnt hat, könntet ihr ja mal was ausprobieren, wenn er weg ist.
Die ganze Familie kommt zusammen, machen ein Plakat fertig, wo steht, Vater wir brauchen dich!
Und er soll sich in Mitte setzen, u sagt jeder was ihm stört, aber ganz in ruhe, macht ne richtige Intervention mit ihm. Sagt uns tut leid was dir alles widerfahren ist, wir wissen, das es schwer ist für dich, das du nicht das geben kannst was du möchtest, wir wissen, das du nicht so bist, es ist nicht deine Schuld, wir lieben dich doch, doch du verletzt uns so sehr, weist du weh du mutter tust, sie liebt dich nur du sie zerstörst sie so, Vataer wir lieben dich, aber das so nicht weiter, Vater wir brauchen dich, nur nicht so, egal was war, wir verzeihen dir, nur komme u finde zu dir selbst, wer bist du eigentlich jetzt.

Wenn alles nichts hilft, u ihm wirklich alles scheiß egal ist, Zwangs Trennung. Auch wenn er Kündigung aus Wohnung nicht unterschreibt ist egal. Sie kann raus, muss nur Kündigung der gemeinsamen Wohnung unterschreiben, das sie es nicht mehr aushält mit ihren noch ehe Mann zusammen zu wohnen, das es Psychisch nicht mehr geht u kann raus. Da können die Eigentümer sagen was sie wollen, es ist Rechtens, auch ohne seine Unterschrift der 2 Person die mit Unterschrieben hat. Dann muss auch bei anwalt, eine Scheidung eingereicht werden. Für das Trennungs Jahr. U sie muss sagen, das sie das Psychisch nicht mehr aushält, u kann sich eigene Wohnung suchen. Ohne das sie noch Miete zahlen muss für die andere, sobald sie raus, ist u er steht dann auf eigenen Beinen u muss zusehen wie er klar kommt. Auch wenn hart dann ist, geht nichts auf die harte Tour. Deine Mutter soll sich nicht kaputt machen, egal wie viel Jahre die ehe war, manchmal ist Trennung im härte Fall besser als, ein schrecken ohne Ende.
Raus, kann sie ohne seine Unterschrift aus dem Vertrag, aber erstmal soll, sie ne Wohnung haben u dann Kündigung im Härtefall Schreiben u alles schildern.

Das sind die 2 Methoden die ihr habt, überlegt welche ihr gehen wollt. Liegt euch noch was an der Familie, Probiert erst Methode 1 aus.
Sagt ihr alles egal, wir haben keine lust mehr auf ihn, es reicht. Jetzt soll er zusehen wie er klar kommt, macht direkt Methode 2.
Die Wahl habt ihr, ich wünsche euch viel Glück dabei, das alles gut geht. Wenn was ist oder Tipps noch braucht, einfach anschreiben.
MFG
Nastrajo
 
G

Gast

Gast
Lieber Gast,

wenn ich richtig verstehe, ist kein Gespräch mit dem Vater möglich, da er sofort aggressiv wird.
Er will nicht verstehen - oder er kann nicht verstehen, nachvollziehen, was ihm vorgeworfen wird.

Ich kann nicht beurteilen, ob der Alkohol tatsächlich das ursächliche Problem ist. Ich kann auch nicht erkennen, ob es hinter dem Alkohol ein Problem gibt oder ob der Alkohol eine Frage der Gewohnheit ist. Ich kann noch nicht einmal erkennen, ob Alkohol tatsächlich das Problem ist. Etwas Klarheit in die Problemanalyse käme, wenn ihr Euch vorstellt, dass er ein rundherum liebenswerter und sympathischer, positiv denkender und handelnder Mensch wäre, bei Beibehaltung des jetzigen Alkoholkonsums.

Wenn ein solch angenehmens Verhalten denkbar wäre, liegt das Problem nicht im Alkoholkonsum, der evt. nicht so hoch ist, als dass er zum Problem werden müsste.

Mir scheint, das Gesamtverhalten ist das Problem. Und der Alkohol ist lediglich der Verstärker.

Den Vater bzw. sein Verhalten ändern geht nur, wenn er es einsieht. Wenn man davon ausgehen muß, dass Dein Vater lernunwillig oder lernunfähig ist, sehe ich nur die Möglichkeit von "Urlaub" oder Trennung.

Mit Urlaub meine ich nicht einen Urlaub Deiner Eltern, sondern einen "Urlaub" Deiner Mutter - für einige Wochen, für einige Monate - alleine, ggf. bei ihren Kindern. Dadurch soll Deinem Vater deutlich werden, was es heisst, alleine zu leben, dass sein Verhalten die Ursache und der "Urlaub" die konsequente Folge ist. Ein erläuterndes Gespräch dazu wäre sehr wichtig für sein Verstehen.

Meine Empfehlung: Suche Du das Gespräch mit Deinem Vater. Konfrontiere ihn mit dem Sich-Unglücklichfühlen Deiner Mutter. Mache ihm deutlich, dass er daran etwas zum Guten ändern kann. Möglicherweise ist mehr als nur ein Gespräch nötig. Ziel ist es, dass Dein Vater versteht.... sofern er interessiert ist, zu verstehen.

Derzeit ist es einfach nur so: Dein Vater versteht nicht, daher erkennt er nicht... und ohne Erkenntnis gibt es auch keine Änderung. Er muß erkennen können (und natürlich erkennen wollen).

Ohne, dass ihr die tatsächlichen Ursachen der Situation, Lernwille und Lernfähigkeit, Erkenntnisfähigkeit genau kennt, lässt sich eine Hilfe kaum beschreiben. Man stochert im Nebel herum.

Die andere Möglichkeit wäre: "Die Ursachen sind mir egal, ob es Änderungsmöglichkeiten gibt, sind mir egal. Ich ändere jetzt die Situation radikal: Trennung

Deine/Eure Entscheidung.

LG, Nordrheiner

Danke für Deine Ratschläge! Die Kur war ja auch dazu gedacht, das er mal merkt was er anrichtet und mal sieht wie es ist über mehrere Wochen allein zu leben. Hat aus unserer Sicht auch gut geklappt, aber halt eingeschränkt. Er kann nicht kochen, nicht waschen usw. Blöd fand ich, das er sie in der Zeit besucht hat. Das hätte meiner Meinung nach nicht sein dürfen, da sie ja weg war, um von ihm Abstand zu bekommen. Nach der Kur hat er laut meiner Mutter zu ihr gesagt: Wir müssen das doch wieder hinkriegen. Alles leere Worte. Nach kurzer Zeit fing das Theater wieder an. Wir haben ihn schon so oft damit konfrontiert, eher gesagt meine Mutter und er sagt kein Ton dazu. Er sagt dann immer meiner Mutter, das sie krank sei und macht sich schon fast lustig. Sie ist auch nicht ganz gesund. Eine Halsschlagader ist fast zu und man hat ihr auch gesagt, das es passieren könnte, das sie ein Schlaganfall bekommt. Das macht mir so Angst. Vor allem, wenn sie sich über ihn aufregt. Sie kann nicht mehr abschalten, nicht mehr schlafen, hat keine Freude mehr am Leben und will nur noch weg aus der Situation. Wir als Kinder brauchen ihm nichts zu sagen. Dann macht er meiner Mutter Vorwürfe vonwegen, jetzt hätte sie uns angestachelt. Es ist eine Kette ohne Ende. Wir sagen oft, das es nicht mehr so weitergeht und weg soll. Sogar meine Schwägerin sagt, sie hätte schon lange die Koffer gepackt. Er will sein Problem nicht sehen. Da nützt auch kein Reden. Solange er das nicht einsieht wird er es auch nicht ändern. Die Drohungen, das sich meine Mutter eine Wohnung sucht, werden ignoriert und nicht ernst genommen, weil er sich so sicher fühlt und meint sie würde es nicht wahr machen. Irgendwann wird es zwangsläufig so kommen, weil es nicht mehr geht.
Wir wissen auch alle selber nicht ob es wirklich nur der Alkohol ist, denn seine Art kommt immer wieder durch, das er komische Sachen macht, blödes Zeug redet, Dinge vergißt usw. Zum Arzt können wir ihn nicht zwingen. Er sagt immer, er sei kern gesund. Oh man, ich bin echt ratlos.
 
G

Gast

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Was ich mir denke, u mir sehr gut vorstellen, kann. Das es mit seiner Rente zu tun hat, u was damals mit der Fahrer flucht zu tun hat. Er leidet wahrscheinlich daran, was er damals gemacht, u kommt damit nicht klar, das seine Frau das Geld verdient u er nicht. Das er nichts machen kann, u sich komplett unnütze fühlt, das er denkt er kann nichts machen u ist nutzlos. Was auf sehr starke Depressionen hinführt, u nur durch den Alkohol eine Art von Glücksgefühlen verspürt.
Warum er immer alles schlecht, macht;
Kann daran liegen das er nur noch Glücklich sein kann wenn es anderen schlecht geht. Er meint es vielleicht nicht Böse, aber er kann gar nicht mehr anders, um seine Gefühle auszudrücken.
Was er brauchte wäre eine Klinische Einweisung, um sich wieder zu sich selbst zu finden. Aber da er alles abgelehnt hat, könntet ihr ja mal was ausprobieren, wenn er weg ist.
Die ganze Familie kommt zusammen, machen ein Plakat fertig, wo steht, Vater wir brauchen dich!
Und er soll sich in Mitte setzen, u sagt jeder was ihm stört, aber ganz in ruhe, macht ne richtige Intervention mit ihm. Sagt uns tut leid was dir alles widerfahren ist, wir wissen, das es schwer ist für dich, das du nicht das geben kannst was du möchtest, wir wissen, das du nicht so bist, es ist nicht deine Schuld, wir lieben dich doch, doch du verletzt uns so sehr, weist du weh du mutter tust, sie liebt dich nur du sie zerstörst sie so, Vataer wir lieben dich, aber das so nicht weiter, Vater wir brauchen dich, nur nicht so, egal was war, wir verzeihen dir, nur komme u finde zu dir selbst, wer bist du eigentlich jetzt.

Wenn alles nichts hilft, u ihm wirklich alles scheiß egal ist, Zwangs Trennung. Auch wenn er Kündigung aus Wohnung nicht unterschreibt ist egal. Sie kann raus, muss nur Kündigung der gemeinsamen Wohnung unterschreiben, das sie es nicht mehr aushält mit ihren noch ehe Mann zusammen zu wohnen, das es Psychisch nicht mehr geht u kann raus. Da können die Eigentümer sagen was sie wollen, es ist Rechtens, auch ohne seine Unterschrift der 2 Person die mit Unterschrieben hat. Dann muss auch bei anwalt, eine Scheidung eingereicht werden. Für das Trennungs Jahr. U sie muss sagen, das sie das Psychisch nicht mehr aushält, u kann sich eigene Wohnung suchen. Ohne das sie noch Miete zahlen muss für die andere, sobald sie raus, ist u er steht dann auf eigenen Beinen u muss zusehen wie er klar kommt. Auch wenn hart dann ist, geht nichts auf die harte Tour. Deine Mutter soll sich nicht kaputt machen, egal wie viel Jahre die ehe war, manchmal ist Trennung im härte Fall besser als, ein schrecken ohne Ende.
Raus, kann sie ohne seine Unterschrift aus dem Vertrag, aber erstmal soll, sie ne Wohnung haben u dann Kündigung im Härtefall Schreiben u alles schildern.

Das sind die 2 Methoden die ihr habt, überlegt welche ihr gehen wollt. Liegt euch noch was an der Familie, Probiert erst Methode 1 aus.
Sagt ihr alles egal, wir haben keine lust mehr auf ihn, es reicht. Jetzt soll er zusehen wie er klar kommt, macht direkt Methode 2.
Die Wahl habt ihr, ich wünsche euch viel Glück dabei, das alles gut geht. Wenn was ist oder Tipps noch braucht, einfach anschreiben.
MFG
Nastrajo
Manchmal denke ich auch, das es eine Art Altersdepression ist oder was auch immer. Meine Mutter ist ganze 8 Jahre jünger als mein Vater und klar, das sie da noch arbeiten gehen muß. Mein Vater hat an die 45 Jahre gearbeitet und hat nun eine Minirente. So ganz unschuldig ist er nicht daran. Er hätte noch knapp zwei Jahre arbeiten müssen, aber durch den Unfall mit dem Firmenwagen ist alles anders geworden. Der Chef war sogar noch so kolant ihn weiter zu beschäftigen, nur muß danach nochmal irgendwas vorgefallen sein, das er die Kündigung bekommen hat. Wir wissen bis heute nicht was. Das hat auch zu seiner kleine Rente beigetragen, sonst hätte er mehr. Führerschein ist natürlich auch weg, für immer. Weil den Idiotentest hat er nicht bestanden und in seinem heutigen Zustand dürfte er auch nicht mehr fahren. Er hat auch so komische Sachen gemacht und das Auto mal versetzt. Wenn er da erwischt worden wäre. Was ich nicht verstehe ist, wo er noch gearbeitet hat, das es da genauso war. Er hat auch da immer getrunken, kam immer komisch nach Hause und da hatte er ja noch eine Aufgabe. Hat allerdings sehr sehr viel gearbeitet. Manchmal ohne Ende Überstunden von morgens bis spät abends wo wir schon Sorge hatten, wo er so lange bleibt. Wir haben geglaubt es liegt an dem Stress auf Arbeit und das er damit nicht klar kommt, aber heute ist er frei von allem und es ist genauso. Deswegen weiß ich nicht woran das liegt. Irgendein Problem muß er ja haben und mit irgendwas nicht fertig werden.
 
G

Gast

Gast
Ohne einen guten Arzt kommt ihr nicht so recht weiter.
Der Vater muss einem Arzt vorgestellt werden.
Entweder, er bekommt stimmungsaufhellende Medikamente und wird im Umgang wieder erträglicher.
Oder deine Mutter zieht alleine aus und lässt ihn in der Wohnung hocken.
Ich würde Letzteres tun.
Sie kann auch alleine ausziehen. Er muss gar nichts tun.
Nimm sie erstmal zu dir.
Und: Sie sollte sämtliche Zahlungen einstellen.
 
G

Gast

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Ohne einen guten Arzt kommt ihr nicht so recht weiter.
Der Vater muss einem Arzt vorgestellt werden.
Entweder, er bekommt stimmungsaufhellende Medikamente und wird im Umgang wieder erträglicher.
Oder deine Mutter zieht alleine aus und lässt ihn in der Wohnung hocken.
Ich würde Letzteres tun.
Sie kann auch alleine ausziehen. Er muss gar nichts tun.
Nimm sie erstmal zu dir.
Und: Sie sollte sämtliche Zahlungen einstellen.
Letzteres sehe ich auch ehrlich gesagt als die einzige Lösung, auch, wenn es nicht einfacher wird. Meine Mutter hat sogar noch Mitleid, macht sich Gedanken wie er dann weiter klar kommt. Finanziell kann er die Wohnung alleine nicht halten. Er müßte zwangsläufig auch ausziehen, nur woanders hin. Er sitzt dann im gemachten Nest, behält alles wie einen neuen Tv usw. und meine Mutter muß sich alles neu kaufen. Das will sie auch nicht. Kostet ja auch was eine neue Wohnungsausstattung. Und sie fühlt sich dazu noch verantwortlich für ihn und weiß nicht so recht was sie machen soll. Wir haben sie schon oft genug darin bestärkt, das sie ein Cut machen soll, aber irgendwas hält sie davon ab. Sie Angst vor diesem großen Schritt, sieht aber auch, das es ihr so immer schlechter geht. Kann sich auf Arbeit nicht konzentrieren. Hat vor längerer Zeit sogar mal eine Abmahnung bekommen, weil ihr Fehler unterlaufen sind. Das kommt alles von den Problemen. Wir können als Kinder nicht viel tun. Die Entscheidung muß sie leider alleine treffen. Wir können sie nur unterstützen, den Weg muß sie alleine gehen, so hart das auch klingen mag. Sie bucht auch immer wieder wie die vergangenen Jahren einen Urlaub mit ihm, obwohl davor und danach immer nur Ärger macht. Warum das alles? Wofür? Es bringt nichts mehr. Sie muß ihn aufgeben nach sovielen Jahren Kampf, weil es ja bis heute nicht besser geworden ist. Das würde vielleicht fruchten, wenn sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzt und er dann wirklich alleine dasteht. Dann wird es aber zu spät sein.
 
G

Gast

Gast
"Meine Mutter hat sogar noch Mitleid, macht sich Gedanken wie er dann weiter klar kommt. "

Dann sag ihr, sie soll das Geheule lassen und alleine leiden.
Sie will ja nicht wirklich etwas ändern.
Zieh dich zurück, es ist DEREN seltsames Ding.
Aber hör`dir das belastende Gefasel nicht mehr an.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Lieber Gast,

ich vermute, Dein Vater hat nie gelernt, über eigenes Verhalten und die Ursachen eigenes Verhalten nachzudenken. Das ist ja wirklich auch nicht einfach. Meistens benötigt man eine andere, möglichst neutrale Person, zu der man Vertrauen hat und erzählen kann, was an Gefühlen und Gedanken innen drin ist.

Nur - ohne eine solche Selbstreflexion, Öffnung, ist keine Erkenntnis möglich. Und ohne Erkenntnis gibt es auch keine Änderung.

Evt. hast Du Recht, dass Dein Vater glaubt, Deine Mutter würde nie ausziehen. Aber evt. ist es auch egal, ob er es glaubt oder nicht. Er kann mit keiner Situation umgehen. Er weiß nicht, wie er zu dieser oder jener Situation stehen soll. Er verhält sich, vermutlich ohne darüber nachzudenken, wie er es gewohnt ist.

Aber einen Punkt finde ich spannend:

Wenn sich Dein Vater im gemeinsamen Urlaub völlig anders verhält, als zuhause, dann lautet meine Frage:
Was sind die Ursachen für die Änderung????

Evt. - wenn Du diese Ursachen aufdecken könntest, könnte man evt. auch diese Ursachen im Alltag zuhause installieren. Evt. ist es nur ein Tapetenwechsel? Ich glaube zwar nicht, dass es nur die anderen Tapeten sind, aber die Frage "was ist es denn?" bleibt.

LG, Nordrheiner
 
G

Gast

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Lieber Gast,

ich vermute, Dein Vater hat nie gelernt, über eigenes Verhalten und die Ursachen eigenes Verhalten nachzudenken. Das ist ja wirklich auch nicht einfach. Meistens benötigt man eine andere, möglichst neutrale Person, zu der man Vertrauen hat und erzählen kann, was an Gefühlen und Gedanken innen drin ist.

Nur - ohne eine solche Selbstreflexion, Öffnung, ist keine Erkenntnis möglich. Und ohne Erkenntnis gibt es auch keine Änderung.

Evt. hast Du Recht, dass Dein Vater glaubt, Deine Mutter würde nie ausziehen. Aber evt. ist es auch egal, ob er es glaubt oder nicht. Er kann mit keiner Situation umgehen. Er weiß nicht, wie er zu dieser oder jener Situation stehen soll. Er verhält sich, vermutlich ohne darüber nachzudenken, wie er es gewohnt ist.

Aber einen Punkt finde ich spannend:

Wenn sich Dein Vater im gemeinsamen Urlaub völlig anders verhält, als zuhause, dann lautet meine Frage:
Was sind die Ursachen für die Änderung????

Evt. - wenn Du diese Ursachen aufdecken könntest, könnte man evt. auch diese Ursachen im Alltag zuhause installieren. Evt. ist es nur ein Tapetenwechsel? Ich glaube zwar nicht, dass es nur die anderen Tapeten sind, aber die Frage "was ist es denn?" bleibt.

LG, Nordrheiner

Laut Aussage meiner Mutter ist es im Urlaub auch nicht unbedingt einfacher. Seine komische Art kommt immer wieder durch und im Urlaub reißt er sich so gut es geht zusammen, klappt nicht immer. Genau weiß ich es auch nicht. Jedenfalls kam sie nach dem Urlaub nicht enspannt wieder. Hat gesagt, das sie das Gefühl hat keinen gehabt zu haben. Das sagt ja alles.
Er wird sich seine Fehler nie eingestehen oder seinem Problem stellen. Er dreht den Spieß immer rum und gibt allen anderen die Schuld. Was Gefühle angeht ist er eiskalt. Keine liebevollen Gesten mehr, keine Begrüßung, kein nichts mehr. Schweigt Probleme tod. Wenn meine Mutter mit ihm Klartext redet guckt er sie nur starr an, keine Äußerung, nichts.
 

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