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Meine Ma sagt ich habe die falschen Freund:innen

Hi Dani, es ist toll, wenn man, wie du es nennst, immer wieder "spezielle Fälle" anzieht!
Denn grad diese Menschen bracuhen andere, die ihnen den Rücken stärken.
Lass dich nicht beirren von deiner Mutter - klar, sie macht sich Sorgen um dich, aber so stark, wie du klingst, muss sie das echt nicht.
Geh weiter deinen Weg - du bist ein toller Mensch.
 
Vielleicht möchtest du einmal mehr zu der dazugehörigen Historie mitteilen? Denn irgendwie bleibt bei mir das Gefühl, dass ein wichtiger Teil der Geschichte fehlt.
Meine Ma wollte immer die perfekte Vorzeigefamilie haben (was eh nicht geht denn dann hätte sie sich nicht scheiden lassen dürfen)
Also bis vor 2 Jahren war ich auch ganz durchschnittlich „normal“. Nur habe ich irgendwann angefangen zu schielen weil bei mir ein schwerer Sehfehler übersehen wurde.😳
Dann ging das Alles los und ich hab ne spezielle Brille gebraucht und auf einem Auge meistens ein Augenpflaster…
Und dann war ich plötzlich „uncool“ und ICH wurde eigentlich von Vielen ausgegrenzt!
Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es super wichtig, Menschen nicht auszugrenzen und für diese da zu sein.

Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass jeder auch Menschen benötigt, die einem selbst 'voraus' sind und ein guter Ratgeber sind.
Ja und ich habe es sehr wohl versucht weiterhin mit den „coolen“ Leuten Kontakt zu haben aber ich hab hauptsächlich doofe Sprüche zu hören bekommen…
Und die 2 guten Freundinnen die immer noch für mich da waren sind halt selbst eher Außenseiter weil sie eben etwas anders sind.
Ist das Verhältnis in deinem 'Freundeskreis' ausgeglichen? Oder bist du grundsätzlich die Person mit 'Helfersyndrom', die für andere da ist, aber selbst keine Anlaufstelle hat, wo sie 'guten Rat' bekommt?
Ja ich denke schon. Ich profitiere auch von meinen Freundinnen.
Sie sind halt nur nicht „Reich & Schön“ wie meine Ma das gerne hätte!
 
Hi Dani,

zu deiner Mutter und der Auswahl deiner Freunde hast Du schon viele tolle Antworten von anderen bekommen, dem ist nichts hinzuzufügen, das machst Du ganz richtig, aber mich beschäftigt etwas anderes. Du wirkst, als wüsstest Du nicht viel darüber, was mit deinen Augen passiert (ist)?

Um was für ein Augenleiden handelt es sich denn? Das erwähnst Du leider nicht.

Schielen kann durchaus operativ korrigiert werden und z.T. auch Verbesserungen der Sehkraft herbeiführen (z.B. keine oder weniger starke Doppelbilder mehr). Ich bin stark schielend auf beiden Augen zur Welt gekommen - in NRW war damals nicht viel machbar. Nur durch einen blöden Zufall sind meine Eltern auf einen Spezialisten in einem anderen Bundesland gestoßen. Also bin ich mit 7 Jahren final operiert worden und seitdem "kosmetisch einwandfrei" und keine Doppelbilder - das ist 32 Jahre her. Heute scheint der Eingriff fast Routine zu sein, wie ich gelesen habe. Ich habe noch einen kleinen Schielwinkel, der aber durch die Brille korrigiert wird. Man sieht es nur, wenn ich sie abnehme oder ich extrem müde bin.

Zusätzlich habe ich eine starke Hornhautverkrümmung, die durch das normale Wachstum des Auges (bis ca. 24 Jahre wurde mir damals erklärt) etwas "herausgewachsen" ist. Als Kind hatte ich +6.5 Dioptrien auf beiden Augen, seit meine Augen "fertig" sind, sind es noch +2.75 und +3.75 Dioptrien.
Dass diese Veränderung möglich sein könnte und warum, wusste ich nicht, auch meine Eltern nicht, obwohl sie unglaublich hinterher waren, dass Beste aus meiner Sehkraft rauszuholen.
Die erste Brille bekam ich schon mit 1,5 Jahren und ab der Grundschule, musste auch abkleben und war deshalb auch eher außen vor und ziehe die "Spezialfälle" heute noch an 🙂

Mein Mann (mein liebster Spezialfall❤️) hat von Geburt an eine Sehbehinderung mit verschiedenen Einschränkungen, die mit dem älter werden weitere Kompliktationen mit sich bringt. Seine Eltern waren leider nicht so sehr hinterher. Auch er wusste einiges, was eigentlich mit seinen Augen "nicht stimmt" lange Zeit nicht. Es hat einige Jahre und Augenärzte gebraucht, die Diagnose komplett zu machen.

Was ich sagen möchte: Augenarzt ist nicht gleich Augenarzt, nicht jeder weiß alles. Manchmal lohnt sich eine 2., 3. oder auch 4. Meinung, um dann vielleicht doch noch auf den Richtigen zu stoßen, der noch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann. Heutzutage kann man auch sicher im Vorfeld viel im Internet recherchieren, was uns damals leider noch nicht gegeben war.

Bei Dir geht es ja in erster Linie wirklich nicht um was Kosmetisches, sondern darum, dass Du in deiner Sicht und somit sicherlich auch im Alltag eingeschränkt bist (du erwähntest sehr dicke Brillengläser). Da zu deinen Augen nicht viel Information da war, ist mein Ratschlag, sich damit mehr auseinanderzusetzen etwas ins "Blaue" geraten und eher aufklärend gemeint. Ich habe zu viele kennengelernt, die ihr Augenlicht nicht ganz ernstnehmen und z.B. die Brille, die dringend notwendig ist, aus optischen Gründen nicht tragen und gleichzeitig über Kopfschmerzen klagen, oder Angst vor dem Gang zum Arzt hatten oder auf Ursachenforschung zu gehen und es deshalb auch schlechter wurde.

Die Hornhautverkrümmung erwähne ich, weil der Großteil der Menschheit diese in unterschiedlichen Ausprägungen hat und somit bei Dir auch anzunehmen ist 🙂

LG Meo 🤓
 
Hi Dani,

zu deiner Mutter und der Auswahl deiner Freunde hast Du schon viele tolle Antworten von anderen bekommen, dem ist nichts hinzuzufügen, das machst Du ganz richtig, aber mich beschäftigt etwas anderes. Du wirkst, als wüsstest Du nicht viel darüber, was mit deinen Augen passiert (ist)?

Um was für ein Augenleiden handelt es sich denn? Das erwähnst Du leider nicht.

Schielen kann durchaus operativ korrigiert werden und z.T. auch Verbesserungen der Sehkraft herbeiführen (z.B. keine oder weniger starke Doppelbilder mehr). Ich bin stark schielend auf beiden Augen zur Welt gekommen - in NRW war damals nicht viel machbar. Nur durch einen blöden Zufall sind meine Eltern auf einen Spezialisten in einem anderen Bundesland gestoßen. Also bin ich mit 7 Jahren final operiert worden und seitdem "kosmetisch einwandfrei" und keine Doppelbilder - das ist 32 Jahre her. Heute scheint der Eingriff fast Routine zu sein, wie ich gelesen habe. Ich habe noch einen kleinen Schielwinkel, der aber durch die Brille korrigiert wird. Man sieht es nur, wenn ich sie abnehme oder ich extrem müde bin.

Zusätzlich habe ich eine starke Hornhautverkrümmung, die durch das normale Wachstum des Auges (bis ca. 24 Jahre wurde mir damals erklärt) etwas "herausgewachsen" ist. Als Kind hatte ich +6.5 Dioptrien auf beiden Augen, seit meine Augen "fertig" sind, sind es noch +2.75 und +3.75 Dioptrien.
Dass diese Veränderung möglich sein könnte und warum, wusste ich nicht, auch meine Eltern nicht, obwohl sie unglaublich hinterher waren, dass Beste aus meiner Sehkraft rauszuholen.
Die erste Brille bekam ich schon mit 1,5 Jahren und ab der Grundschule, musste auch abkleben und war deshalb auch eher außen vor und ziehe die "Spezialfälle" heute noch an 🙂

Mein Mann (mein liebster Spezialfall❤️) hat von Geburt an eine Sehbehinderung mit verschiedenen Einschränkungen, die mit dem älter werden weitere Kompliktationen mit sich bringt. Seine Eltern waren leider nicht so sehr hinterher. Auch er wusste einiges, was eigentlich mit seinen Augen "nicht stimmt" lange Zeit nicht. Es hat einige Jahre und Augenärzte gebraucht, die Diagnose komplett zu machen.

Was ich sagen möchte: Augenarzt ist nicht gleich Augenarzt, nicht jeder weiß alles. Manchmal lohnt sich eine 2., 3. oder auch 4. Meinung, um dann vielleicht doch noch auf den Richtigen zu stoßen, der noch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann. Heutzutage kann man auch sicher im Vorfeld viel im Internet recherchieren, was uns damals leider noch nicht gegeben war.

Bei Dir geht es ja in erster Linie wirklich nicht um was Kosmetisches, sondern darum, dass Du in deiner Sicht und somit sicherlich auch im Alltag eingeschränkt bist (du erwähntest sehr dicke Brillengläser). Da zu deinen Augen nicht viel Information da war, ist mein Ratschlag, sich damit mehr auseinanderzusetzen etwas ins "Blaue" geraten und eher aufklärend gemeint. Ich habe zu viele kennengelernt, die ihr Augenlicht nicht ganz ernstnehmen und z.B. die Brille, die dringend notwendig ist, aus optischen Gründen nicht tragen und gleichzeitig über Kopfschmerzen klagen, oder Angst vor dem Gang zum Arzt hatten oder auf Ursachenforschung zu gehen und es deshalb auch schlechter wurde.

Die Hornhautverkrümmung erwähne ich, weil der Großteil der Menschheit diese in unterschiedlichen Ausprägungen hat und somit bei Dir auch anzunehmen ist 🙂

LG Meo 🤓
 

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