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Meine (Leidens)Geschichte mit den starken Suizidgedanken

Hallo,

in dem anderen Thread wurde mir gesagt ich soll mal meine ganze Geschichte aufschreiben.

Ich bin 25 und männlich. Ich wuchs mit 5 Geschwistern als Sandwich Kind auf. 2012 beendete ich meine Realschule mit sehr schlechten Noten.

Seitdem ich 18 bin verdiene ich Geld im Internet mit einer Art Marketing. Da ich aber bis vor 2 Monaten noch spielsüchtig war verspielte ich das komplette Geld immer und das war nicht wenig.

Mein Fachabi konnte ich aufgrund eines Problemes nicht zu Ende machen.

2018 begann ich eine Ausbildung aber wurde in der Probezeit gekündigt.
2019 begann ich erneut eine Ausbildung und wurde wieder in der Probezeit gekündigt. War eig auch meine Schuld da ich krank gemacht habe 2 Tage lang.

Im Februar dieses Jahres war ich bei einem Kumpel und dessen Kumpel hatte Amphetamin dabei. Er fragte ob jemand was möchte. Da ich noch niedergeschlagen war von dem ganzen Zocken und wegen der Ausbildung habe ich eine Line genommen. Es hat mir extrem gut gefallen.

Ich bestellte dann 3 gramm im Darknet was auch ankam. Als es leer war bestellte ich erneut. Die Mindestbestellmenge hob sich auf 10 gramm auf. Also bestellte ich es. Es kam nicht an. Die erstatteten mir dann die 10 gramm. Es kam wieder nicht an. Da ich es unbedingt haben wollte bestellte ich bei nem anderen wieder 10gramm und es kam wieder nicht an. Also bestellte ich auf meiner Tante. An dem Tag ging ich zu ihr und holte es ab. Als ich nach Hause kam war die Polizei da und haben eine Zimmerdurchsuchung gemacht. Die fanden auch die 10 gramm bei mir in der Hosentasche. Laptop und Handy wurden beschlagnahmt was ich später zurück bekam. Dann kam auch schon Post von der Führerscheinstelle. Ich muss ein Jahr lang Drogenabstinenz nachweisen was sehr teuer ist und umständlich da man erst einen Tag davor Bescheid bekommt. 6 Tests innerhalb eines Jahres die jeweils 140€ kosten. Dazu muss ich einen ersten Hilfekurs machen, zum Verkehrspsychologen und dann die MPU machen wo 50% der Leute durchfallen. Alles insgesammt kostet ungefähr 2000€ wenn man es besteht.

Bevor ich die Drogenabstinenz nachweise machen wollte, wollte ich mich noch abschießen. Weil ich ja davor so wenig konsumiert habe. Also kaufte ich es bei nem Straßendealer und nahm es. Ich war sehr gut drauf und habe kaum geschlafen. Mein kleiner Bruder und meine Mutter machten einen Termin in der Psychatrie weil ich etwas komisch drauf war. Ich ging nicht hin und dann riefen sie die Polizei an und ich bekam eine Zwangseinweisung in die Psychatrie. Dort war ich dann für 2 Wochen.

Einige Wochen später als ich zurück kam, kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft wegen den Amphetaminen. Dort stand eine Geldstrafe von 2000€ drinne und das mein großer Bruder die Päckchen mit den Amphetaminen abfing und zur Polizei brachte.

Unser Haus wird in einem Jahr versteigert weil sich meine Eltern getrennt haben und mein Vater das so möchte.
Ab morgen gehe ich eher unfreiwillig in eine Reha für psychisch kranke und soll laut Aussagen meiner Mutter dort monatelang verbringen. Das einzigst gute daran ist das die in betreute WGs vermitteln aber da wohnen suchtkranke oder psyhisch kranke.
Ich werde dort wohl einziehen müssen mit Hartz4 weil meine Teilzeitstelle der Vertrag abläuft und ich dann garnichts habe. Alleine eine Wohnung zu finden wird für mich unmöglich weil man mit Hartz4 keine findet. Eine Ausbildung ab 2021 kann ich wohl auch vergessen da ich nicht weiß wo ich wohnen werde und ich ja in der Reha bin und es bisschen blöd ist dann Vorstellungsgespräche und Praktikas zu machen.

Ich sehe meine Zukunft Pechschwarz. Werde wohl keine Ausbildung finden und meinen Führerschein bekomme ich vllt auch nicht zurück. Werde dann wohl mit Hartz4, ohne Führerschein in einer betreuten WG wohnen mit Süchtigen oder psychisch kranke wohnen.

Ich habe seit 3 Monaten, als ich erfahren habe das mein Bruder mich bei der Polizei so hinterhältig verraten hat sehr starke psychische Schmerzen. Kaum auszuhalten. Ich rauche täglich einen ganzen Tabak mit 30g.

Ich hätte allen Grund mich umzubringen. Keine Ausbildung, keine Arbeit demnächst, Reha für psychisch kranke wo ich bleiben soll, vom großen Bruder an die Polizei verraten was mir soviele Probleme gebracht hat und der kleine Bruder rief die Polizei was mich in die Psychatrie brachte. Auch keinen Kontakt mit ihm aufgrund einer anderen Geschichte.

Ich halte die Schmerzen nicht mehr aus. Bin zu nichts mehr in der Lage. Ich hatte einen Suizidversuch aber es hat nicht geklappt. Wollte mich mit einer Plastiktüte ersticken. Habe alles für einen schmerzlosen Suizid besorgt. Doch laut anderen kommt man dann in die Hölle. ( Habe 4 Tage lang das komplette Internet danach durchsucht)

Was soll ich tun? Noch 60 Jahre warten bis ich sterbe? In der betreuten WG? Wenn ich Hartz4 bekomme wird mich das Arbeitsamt auch nicht in Ruhe lassen. Wie soll ich dann zur Arbeit ohne Auto und Führerschein? Ich würde gerne eine Ausbildung machen. Aber wie gesagt ich weiß nicht wo ich wohnen werde und wähhrend der Reha Bewerbungen schreiben und die ganzen Vorstellungsgespräche und evtl Praktikas geht evtl. auch nicht.

Mein großer Bruder hat mir sozusagen mein Leben zerstört. Man braucht einfach ein Auto. Er hat soviel Schaden gebracht. Ich habe soviele Schmerzen dadurch. Mein Leben ist am Abgrund. Ich weiß nicht mehr weiter...
 

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Frau Rossi

Aktives Mitglied
Wir haben 2 völlig verschiedene Sichtweisen.
ICH sehe eine Chance das Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Ein Licht am Ende und du siehst nur den Tunnel.

Ich finde die Reaktionen deiner Brüder positiv denn sie haben vielleicht schlimmeres verhindert.
Du kannst nun ewig grollen oder das abstreifen und deinen Hintern hochbekommen.
Du hast es selbst in der Hand etwas aus den Erlebnissen zu machen und Schritt für Schritt wieder einen Weg zu finden.

Wie man es nicht machen sollte weisst du ja nun.
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Was soll ich tun? Noch 60 Jahre warten bis ich sterbe? In der betreuten WG? Wenn ich Hartz4 bekomme wird mich das Arbeitsamt auch nicht in Ruhe lassen.
Hallo Verzweifelt200,
bin auch ein 5er-Sandwichkind ;) ... aber bei uns
hat einer meiner Brüder die Drogengeschichte
gehabt und sich auch erfolgreich davon gelöst.
Kann mir aber ungefähr vorstellen, wie es dir
geht (ein anderer Bruder hat sich suizidiert).

Kennst du das Märchen von den Bremer Stadt-
musikanten? Darin gibt es den feinen Satz, dass
man irgendetwas Besseres als den Tod überall
finden kann – vielleicht auch in einer betreuten
WG. Sterben kann man immer noch und bis dahin
liegt es zu großen Teilen an jedem Einzelnen, was
er daraus macht oder halt auch nicht.

Niemand hat dich ja gezwungen, dein Geld zu
verspielen oder in Drogen zu investieren. Das
Ergebnis ist ja folgerichtig, aber je nachdem, wie
du dich weiterhin verhältst, gibt es ja durchaus
Hoffnung für dich. Du wärst ja nicht der erste,
der durch so eine negative Erfahrung mit etwas
Zeit auf einen richtig guten Weg kommen kann.

Mein Bruder hat auch noch Familie und Beruf
hinbekommen und ist ganz glücklich geworden,
glaube ich. Hat auch vielen Ex-Junkies geholfen.

Alles Gute dir!
Werner
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Nicht dein Bruder hat dein Leben zerstört. Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass der Führerschein einkassiert wurde. Vor Typen wie Dir habe ich nämlich Angst im Straßenverkehr, die total zugedröhnt mit 100 Sachen durch die Stadt und auch noch auf der falschen Seite nachts mit Fernlicht fahren.

Dein Text liest sich so, als ob du das mit den Drogen immer noch nicht so ganz kapiert hast. Hör auf damit. Die machen dich komplett kaputt. Du solltest deinen Bruder dankbar sein. Der hat Courage und Verantwortung gezeigt.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Werde wohl keine Ausbildung finden und meinen Führerschein bekomme ich vllt auch nicht zurück. Werde dann wohl mit Hartz4, ohne Führerschein in einer betreuten WG wohnen mit Süchtigen oder psychisch kranke
Ich weiß, dass es Einrichtungen gibt, in denen nicht nur Reha oder betreutes Wohnen angeboten wird, sondern direkt dort auch die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen.

Beispiel:
Herzogsägmühle, 40 Ausbildungsberufe.

Du bust jung, im Internet hast Du Drogenanbieter gefunden, dann kannst Du auch solche Anbieter finden.
Du musst nur wollen.

vom großen Bruder an die Polizei verraten was mir soviele Probleme gebracht hat und der kleine Bruder rief die Polizei was mich in die Psychatrie brachte.
Die Probleme hat Dir keiner Deiner Brüder eingebrockt, das ist nur bequemes, beschönigendes Denken.
Du hast Dir das selbst eingebrockt.
Deine Brüder haben nur das einzige getan, was sie in dieser Situation tun konnten, um Dir eine Chance zu eröffnen das Ruder herumzureißen.
Und diese Chance für Dich, AKTIV etwas zu verändern, beginnt genau jetzt, mit dem Klinikaufenthalt.

Mein großer Bruder hat mir sozusagen mein Leben zerstört.
Nein.
Dein bisheriges Leben hast Du selbst zerstört.
Du kannst ab jetzt alles anders machen.
Es liegt bei Dir.


Warum hast Du keinen Kontakt mehr zum einen Bruder? Wo ist Dein Anteil daran? Wie hätte das anders laufen können?

Warum hast Du die Ausbildungsstellen verloren? Was hättest Du anders machen können?

Wie kannst Du das für Deine Zukunft nutzen?

Du hast es jetzt in der Hand.
Entscheide klug.
Alles Gute Dir.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Hi Verzweifelt200,

gleich vorab: Ich habe nur deinen Eingangspost gelesen und die Antworten nur grob überflogen, daher sorry wenn ich das ein oder andere wiederhole.

1. Dein Bruder, welcher dich bei der Polizei gemeldet hat, hat großen Schaden von dir abgewendet. Es ist ein Zeichen dafür, dass du ihm etwas bedeutest und glaube mir, es ist ihm sicher nicht leichtgefallen. Auch wenn du es anders sehen magst, du hast kein Problem mit deinem Bruder. Zumindest objektiv von der Seite deines Bruders betrachtet, stimmt eure Beziehung, soweit man es aus deinem Post beurteilen kann.

2. Du hast ein massives Suchtproblem. Dies fing an mit Glückspiel, ging über Amphetamin und ist nun bei Tabak. Hier ist eine große Baustelle in deinem Leben. Dein Suchtproblem geht sogar soweit, dass du nicht davor zurück scheust auch Dritte mit in deine Probleme mit reinzuzuiehen. Du hast dir deinen Sch**ß tatsächlich an deine Tante schicken lassen? Sie hätte allen Grund so über dich zu denken, wie du jetzt über deinen Bruder denkst. Überleg mal, in welche Schwierigkeiten du sie hättest bringen können...
Setze hier an. Löse dein Suchtproblem und arbeite dich dann weiter vor. Eine Therapie ist hier mehr als angesagt.

3. Du hast also als Drogenabhängiger deinen Führerschein verloren...
--> Sehr gut, ich mag keine Leute, die zugedröhnt mit was auch immer am Straßenverkehr teilnehmen. Sorry, hier kein Mitleid. Jeder hat jedoch eine 2. Chance verdient. Nach Lösung deines Suchtproblems sollte es nicht unmöglich sein, seinen Lappen wieder zu bekommen.

4. Der (regelmäßige) Konsum gerade von Amphetaminen verdrängt nach und nach die natürlichen, glücksauslösenden Neurotransmitter. Eine direkte Folge nach Entzug sind anhaltende Depressionen und Suizidgedanken. Die gute Nachricht hier ist: Es wird irgendwann von selbst wieder besser. Dein Körper unterliegt der Biochemie. Hier schließe ich mich daher meinen Vorrednern absolut an. Halte dich solange es irgendwie geht vom Suizid oder weiteren Versuchen diesbezüglich ab. Es klingt verrückt, aber bereits morgen kann sich dir die Welt bereits wesentlich freundlicher zeigen, sobald sich dein natürlicher Chemismus wieder eingestellt hat. Du wärst nicht der erste Drogensüchtige dem es so geht. AUCH HIER WÄRE DRINGEND HILFE ANGEBRACHT.

Daher nimm die Hilfsangebote an, auch wenn sie abschreckend für dich klingen. Eine betreute WG und parallel eine Suchttherapie wären wieder die ersten schritte in die richtige Richtung. Durchhaltevermögen ist nun gefragt.

Alles Gute,

Styx.85
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Verzweifelt200,

gleich vorab: Ich habe nur deinen Eingangspost gelesen und die Antworten nur grob überflogen, daher sorry wenn ich das ein oder andere wiederhole.

1. Dein Bruder, welcher dich bei der Polizei gemeldet hat, hat großen Schaden von dir abgewendet. Es ist ein Zeichen dafür, dass du ihm etwas bedeutest und glaube mir, es ist ihm sicher nicht leichtgefallen. Auch wenn du es anders sehen magst, du hast kein Problem mit deinem Bruder. Zumindest objektiv von der Seite deines Bruders betrachtet, stimmt eure Beziehung, soweit man es aus deinem Post beurteilen kann.

2. Du hast ein massives Suchtproblem. Dies fing an mit Glückspiel, ging über Amphetamin und ist nun bei Tabak. Hier ist eine große Baustelle in deinem Leben. Dein Suchtproblem geht sogar soweit, dass du nicht davor zurück scheust auch Dritte mit in deine Probleme mit reinzuzuiehen. Du hast dir deinen Sch**ß tatsächlich an deine Tante schicken lassen? Sie hätte allen Grund so über dich zu denken, wie du jetzt über deinen Bruder denkst. Überleg mal, in welche Schwierigkeiten du sie hättest bringen können...
Setze hier an. Löse dein Suchtproblem und arbeite dich dann weiter vor. Eine Therapie ist hier mehr als angesagt.

3. Du hast also als Drogenabhängiger deinen Führerschein verloren...
--> Sehr gut, ich mag keine Leute, die zugedröhnt mit was auch immer am Straßenverkehr teilnehmen. Sorry, hier kein Mitleid. Jeder hat jedoch eine 2. Chance verdient. Nach Lösung deines Suchtproblems sollte es nicht unmöglich sein, seinen Lappen wieder zu bekommen.

4. Der (regelmäßige) Konsum gerade von Amphetaminen verdrängt nach und nach die natürlichen, glücksauslösenden Neurotransmitter. Eine direkte Folge nach Entzug sind anhaltende Depressionen und Suizidgedanken. Die gute Nachricht hier ist: Es wird irgendwann von selbst wieder besser. Dein Körper unterliegt der Biochemie. Hier schließe ich mich daher meinen Vorrednern absolut an. Halte dich solange es irgendwie geht vom Suizid oder weiteren Versuchen diesbezüglich ab. Es klingt verrückt, aber bereits morgen kann sich dir die Welt bereits wesentlich freundlicher zeigen, sobald sich dein natürlicher Chemismus wieder eingestellt hat. Du wärst nicht der erste Drogensüchtige dem es so geht. AUCH HIER WÄRE DRINGEND HILFE ANGEBRACHT.

Daher nimm die Hilfsangebote an, auch wenn sie abschreckend für dich klingen. Eine betreute WG und parallel eine Suchttherapie wären wieder die ersten schritte in die richtige Richtung. Durchhaltevermögen ist nun gefragt.

Alles Gute,

Styx.85
Ich muss 1 Jahr lang Drogenabstinenz nachweisen. Die sms kommt immer 1 Tag davor. Dann muss ich mit Bus und Bahn in die nächste Stadt Urin abgeben. Und das 6 mal in 12 Monaten. Dann muss ich zum Verkehrspsychologen was 400€ kostet und zum erste Hilfe Kurs. Zur MPU was 600€ kostet und wo 50% der Leute durchfallen. Als mein kleiner Bruder die Polizei rief haben die meinen Führerschein eingezogen und es dem Landratsamt geschickt mit dem Hinweis auf eine psychische Erkrankung. Da muss ich dann auch ärztliche Gutachten vorlegen und ich weiß nicht woher und wie. Woher soll ich das ganze Geld nehmen? Was ist wenn ich die MPU nicht schaffe? Woher die ärztlichen Gutachten? Welcher Arbeitgeber erlaubt es einfach so von der Arbeit kurzfristig zu verschwinden? Ich hatte mit Drogen 3 Jahre nichts am Hut. Früher mal gekifft. Warum sollte ich also so hart bestraft werden? Ich bin endlos verzweifelt
 
G

Gelöscht 102034

Gast
Ab morgen gehe ich eher unfreiwillig in eine Reha für psychisch kranke und soll laut Aussagen meiner Mutter dort monatelang verbringen. Das einzigst gute daran ist das die in betreute WGs vermitteln aber da wohnen suchtkranke oder psyhisch kranke.
Bist du denn jetzt in einer Klinik? Gestern schriebst du es.
Dann kannst du dort alles weitere klären.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Ich muss 1 Jahr lang Drogenabstinenz nachweisen. Die sms kommt immer 1 Tag davor. Dann muss ich mit Bus und Bahn in die nächste Stadt Urin abgeben. Und das 6 mal in 12 Monaten. Dann muss ich zum Verkehrspsychologen was 400€ kostet und zum erste Hilfe Kurs. Zur MPU was 600€ kostet und wo 50% der Leute durchfallen. Als mein kleiner Bruder die Polizei rief haben die meinen Führerschein eingezogen und es dem Landratsamt geschickt mit dem Hinweis auf eine psychische Erkrankung. Da muss ich dann auch ärztliche Gutachten vorlegen und ich weiß nicht woher und wie.
Jub das musst du, und all das zurecht und aus eigenem Verschulden. Zur Tat deines Bruders hab ich mich schon geäußert.

Du wirst nicht besonders hart bestraft, sondern du musst nun die Suppe auslöffeln, die du dir eingebrockt hast.

Du hattest also 3 Jahre nichts mit Drogen zu tun? ... Wow... achso früher noch gekifft...

Sieh es bitte ein, dass dein Suchtproblem und das damit verbundene Verhalten massiven Schaden an dir selbst anrichtet. Das ist denke ich mal eine Grundvoraussetzung für das Gelingen deiner Therapie.

Ein großartig anderes Echo wirst du wohl hier nicht zu Lesen bekommen, fürchte ich.
 
Ich stehe am Abgrund. Hier sind Leute die sind wircklich psychisch krank und ich nicht. Hier macht man den größten Scheiß. Alles ist kaputt...Führerschein zurück bekommen ist so schwer und teuer. Soll ich dann in die WG und einfach auf den Tod warten? Mit Hartz4 das ganze Leben? Ich weiß nicht mehr weiter. Ich verbrenne innerlich
 

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