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Meine Lebensgeschichte (triggergefahr)

bordigirl

Aktives Mitglied
Hier hab ich mal meine Lebensgeschichte nieder geschrieben
hab nach einer weile gemerkt das es zu lang wird und deshalb dann beim weiterschreiben einige Details teils weggelassen


Vorsicht Könnte Triggern !!

bitte lest es nur wenn ihr euch sicher seit das ihr stabil genug seit

! ich übernehme keine Verantwortung wenn es euch danach schlecht geht !




sicher das du es lesen willst ?





ok ich hab dich gewarnt




Um 9:10 Uhr erblickte ich am 29.09.1988 das licht der welt war 51 cm groß und wog 3760 g
Ich erinner mich daran das wir in einem alten großen haus gelebt haben im hof war ein großer berg mit sand uns steinen dort hab ich oft gespielt
einmal wollte mir jemand fahrad fahren beibringen er setzte mich drauf schob mich und lies los es war ein sehr großes rad ich kam nicht bis zu den pedalen und fiel vom rad und schlug mir das Knie auf die narbe hab ich bis heute .Mein Bett war nicht bezogen und ich mußtes es immer in so einen kasten rein tun mit sehr schwerem deckel.Mein vater hat mich mal auf den wohnzimmerschrank gesetzt das fand ich lustig.manchmal hab ich mir in die schlüpfer (mehr hat ich meist nicht an) gemacht aus angst hab ich sie dann immer versucht auf dem bett trocken zu rutschen.Oft wurde ich auch in die abstellkammer gesperrt da ich angst hatt machte ich das licht an was verboten war weil ich es trotzdem tat wurde die birne raus geschraubt .und auch oft mit der hand über die tür gefahren das klang immer schrecklich und sie haben immer gesagt der schwarze mann kommt mich holen .hab mir da oft in die hose gemacht.Mein vater hat immer viel getrunken und eines tages nahm er mich mit ins schlaf zimmer und zog mich und sich aus und ich mußte seinen .... in den mund nehmen Er meinte das ist wie ein loli und auch faste er mich zwischen den beinen an .ich wurde weggenommen udn lebte eine weile in einem kinderkrankenhaus . dann kam ich zu pflegeeltern ich hatte angst vor dem hund und am nächsten tag wurde ich 6 jahre und bekam eine puppe geschenkt .dann kam ich in die schule und bekam eine rosa zuckertüte :D .mich konnte keiner in meiner klasse leiden warum weiß ich bis heute nicht ich war schüchtern und auch teils zurück gezogen .freunde hatte ich keine .3 jahre später sind wir umgezogen und haben ein haus gebaut ich kam an eine neue schule und gewann schnell freunde .mit 11 jahren kam ich in eine kinderpsychatrie paar monate später wurde ich 12 und meine pflegeeltern gaben mich weg sie hatten als ich 7 war noch ein kind adoptiert was aber geistig behindert war .jedenfalls kam ich ins heim .als ich 14 war mußte das heim zumachen wir waren zu wenig kinder .wir kammen alle in ein anderes heim.danach wurde ich 15 und fing an zu ritzen aber nur leicht und auch sehr selten
Als ich 16 war zog ich in eine betreute wohnung (wg mäßig) da waren die erzieher nur 9 stunden da und wurd mußten selbstständiger sein und waren viel auf uns alleine gestellt .da kam ich das erste mal in kontakt mit drogen ich fands cool (heute nicht mehr)
ich machte meinen hauptschulabschluss und begann eine ausbildung zur hauswirtschaft .kam auch dort nicht klar war immer das schwarze schaf und wurde nur gemobbt .als mir dann auch prügel gedroht wurde brach ich ab .hatte so schon immer angst hin zu gehen.das passte dem jugendamt nicht und sie warfen mich mehr oder weniger raus und gaben mir nicht mal die changse eine neuen platz zu suchen und meine mutter hat auch deswegen mich vollgemault und rum diskutiert bis mir dir der kragen geplatzt ist und ich ihr gesagt habe das sie sich doch nie für mich interesiert hat und deswegen auch jetzt nicht rum meckern soll danach bin ich fast zusammen gebrochen und bin raus . ich fand einen ausbildungsplatzt und lebte eine ganze weile in der woche im internat und am wochenende in einer wohngruppe im wohnzimmer mit meinen sachen in kartons -.- da fing ich an zu trinken in der woche hier und da und freitags 4 flaschen samstags nochmal bis zu 3 flaschen und sonntags manchmal auch noch 1 flasche und das jede woche . kurz vor meinem 18. geburtstag zog ich in eine eigene wohnung . Meine wohnung verwahrloste ich konnte mich zu nix aufraffen ich saß meist nur im bett hab von dort fernsehn geschaut dort gegessen ja dort meine meiste zeit verbracht und ich fing richtig mit dem ritzen an und es wurde immer schlimmer ,.ich brach auch die ausbildung ab nachdem meine klasse bei mir eingedrungen ist und mich bestohlen hat. hatte einen kompletten nervenzusammen bruch und hab da aber eingesehen das ich hilfe brauch .ich kamm in die klinik diagnose borderline .kurz vor meiner entlassung viel ich in ein loch und wollte mich umbringen .rettungskräfte haben mich wieder heil auf den boden gebracht 2 tage später wurde ich entlassen viel wieder in ein tiefes loch aß nix weinte nur und betrank mich nur .dank tagesklinik kam ich wieder auf die beine.ende des jahres wieder einweisung ritzen wurde stärker versuchte mich wieder umzubringen ging schief wurde als "gedanke" abgestempelt.da ich erwähnt hatte das ich 2008 nicht mehr erleben wollte blieb ich bis januar .begann dann eine reha die ich wegen extremen instabilen nervlich abbrach .paar monate später suizidversuch überlebte polizei kam und ich kam 12 stunden in klinik . 2 wochen später wieder suizidversuch (versucht) wurde im letzten moment abgehalten polizei und 24 stunden in klinik . so nun bin ich seit ende september 20 ritzen tu ich immer noch suizidgedanken hab ich auch ab und zu und naja versucht noch nicht wieder aber stand vor ungefähr fast einer woche kurz davor nun ja nun haben wir bald 2009 und was das jahr bringt tja wer weiß das schon.


so das war meine gesichte wie gesagt nicht ausführlich aber sonst were sie zu lang geworden .








 

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C

claas

Gast
Es stimmt deine Geschichte war nicht ausführlich geschrieben.
Dafür aber schon sehr offen und "ehrlich"
(ja klingt iwie unpassend ich weiss)
Schrecklich genug ist Sie leider schon.
Ich hoffe man wird dir weiterhin zur Seite stehen.
Es wundert mich sehr das scheinbar das Jugendamt dich bereits vor deinem 18 Geburtstag "rausgeschmissen" hat(?) Bzw. zum 18.
Gerade jemand der hilfe braucht wird rausgeschmissen...mal wieder keine gute Arbeit die da geleistet wurde. Deine ständigen Begleiter des SVV sowie depressive bzw. Borderline mässige Erkrankungen...kannst du mit Sicherheit in den Griff kriegen. Akut wäre es natürlich wichtig
die Suizidgedanken gering zu halten. Ganz wichtig ist denke Ich auch...das dir nicht noch mehr passiert. Würdest du zufällig in der gleichen Stadt wohnen wäre Ich gerne dann und wann für dich da:)

Ich hoffe du hast private Kontakte die dir einerseits zur Seite stehen und andererseits helfen (könnten?). Ansonsten ist professionelle Hilfe auch immer wichtig...und viell. Betreuung. Aber so wie du es geschildert hast sieht es mit Betreuung und externer Hilfe manchmal sehr schlecht aus. Da würde man bei manchen Jugendstellen und meiner Einrichtung speziell nur den Kopf schütteln.

Ich wünsch dir weiterhin Alles Gute...
mehr kann Ich wohl kaum machen.


MfG Alex

PS: Ich bin "stabil" ...mal mehr mal weniger ...aber ist doch alles relativ...nur glaub mir...bei meiner vergleichsweise harmlosen Vergangenheit war es auch ein langer bzw. schwieriger Weg.
Und gewiss ist auch mein Weg noch nicht geendet
 
C

claas

Gast
VOR meine 18 . geburtstag im mai haben die mich "rausgeschmissen" und ende september bin ich 18 geworden
Mh...klingt echt mies. Mich schmeissen se nicht einmal annähernd raus obwohl Ich jetzt paar Monate garnet klarkam-aber genau dafür ist zumindest wie es bei mir heisst die Jugendhilfe ja da.

Naja...kann man eh nichts mehr dran ändern.
Aber so ganz kompetent war die Handlung denke Ich mal nicht...von deinem Jugendamt. Wie siehts im Moment mit Betreuung aus (entschuldige wenn Ich das nicht ganz aus dem Text herausgehört habe)

MfG Alex
 

bordigirl

Aktives Mitglied
ch habe eine gesetzliche betreuerin und einen art psychosozialdienst (mit der kann ich reden )

naja geht halt man kommt schon irgendwie klar muß man ja heutzutage ist man verdammt viel auf sich allein gestellt das die erzieher das damal als ich angefangen hab mit ritzen net ernst genommen haben hm naja war wohl noch zu harmlos
 
C

claas

Gast
ch habe eine gesetzliche betreuerin und einen art psychosozialdienst (mit der kann ich reden )

naja geht halt man kommt schon irgendwie klar muß man ja heutzutage ist man verdammt viel auf sich allein gestellt das die erzieher das damal als ich angefangen hab mit ritzen net ernst genommen haben hm naja war wohl noch zu harmlos
Puh wieder harter Tobak. Wenige Zeilen aber ...viel Inhalt.
Kann gerade net mehr darauf eingehen....bis Ich wieder da bin haben das andere erledigt...;):)
Immerhin ist es gut das du jemanden hast.
Und gewisserweise hast du Recht...in so einem tollen Sozialstaat ist man doch dann und wann alleine. Ganz alleine.

MfG Alex
 

Tuesday

Aktives Mitglied
Kennst du den Spruch: Gott hilft denen, die sich selbst helfen? Auch wenn du vielleicht nicht an Gott glaubst, hat der Satz sehr viel Wahres. Du kannst dich nicht hinsetzen und darauf warten, bis einer kommt und dein Leben lebt.

Du hast die Verantwortung und du hast die Kontrolle.

Tatsächlich gibt es in unserem Sozialstaat jede Menge Hilfe. Du musst nur morgens deinen A**** aus dem Bett bewegen, dich ans Telefon setzen, zu den Stellen hingehen, nachfragen, dich informieren, auch mal fordern.

Du schreibst, du hast eine gesetzliche Betreuerin und jemand vom sozialpsychiatrischen Dienst. Wenn dir die beiden nicht helfen ... du hast die freie Wahl der Betreuer, such dir jemanden, der dir hilft. Oder krieg halt deinen A**** hoch und sag ihnen genau, was du brauchst.

Aber du musst aktiv werden!

Du bist jetzt gerade mal 20. Wenn alles gut geht, hast du 50, 60 Jahre, in denen du alles ändern kannst. Je früher du anfängst, umso eher hast du ein tolles Leben. Ich weiß, du hast es nie gelernt zu leben, aber deswegen ist es doch noch nicht zu spät das Wagnis einzugehen. Wenn es nicht klappt, kannst du dich immer noch umbringen. Was hast du zu verlieren?

Das Leben ist schön und es ist sehr reich. Und das kann es auch für dich sein. Frag dich, was du haben willst und deinen entwickle einen Schlachtplan, wie du da ran kommen kannst. Hab Vertrauen und Zuversicht und sorg dafür, dass deine Wunden heilen können.


Tuesday
 

bordigirl

Aktives Mitglied
Kennst du den Spruch: Gott hilft denen, die sich selbst helfen? Auch wenn du vielleicht nicht an Gott glaubst, hat der Satz sehr viel Wahres. Du kannst dich nicht hinsetzen und darauf warten, bis einer kommt und dein Leben lebt.

Du hast die Verantwortung und du hast die Kontrolle.

Tatsächlich gibt es in unserem Sozialstaat jede Menge Hilfe. Du musst nur morgens deinen A**** aus dem Bett bewegen, dich ans Telefon setzen, zu den Stellen hingehen, nachfragen, dich informieren, auch mal fordern.

Du schreibst, du hast eine gesetzliche Betreuerin und jemand vom sozialpsychiatrischen Dienst. Wenn dir die beiden nicht helfen ... du hast die freie Wahl der Betreuer, such dir jemanden, der dir hilft. Oder krieg halt deinen A**** hoch und sag ihnen genau, was du brauchst.

Aber du musst aktiv werden!

Du bist jetzt gerade mal 20. Wenn alles gut geht, hast du 50, 60 Jahre, in denen du alles ändern kannst. Je früher du anfängst, umso eher hast du ein tolles Leben. Ich weiß, du hast es nie gelernt zu leben, aber deswegen ist es doch noch nicht zu spät das Wagnis einzugehen. Wenn es nicht klappt, kannst du dich immer noch umbringen. Was hast du zu verlieren?

Das Leben ist schön und es ist sehr reich. Und das kann es auch für dich sein. Frag dich, was du haben willst und deinen entwickle einen Schlachtplan, wie du da ran kommen kannst. Hab Vertrauen und Zuversicht und sorg dafür, dass deine Wunden heilen können.


Tuesday

wer hat gesagt das ich auf hilfe warte ??? keiner !!
beide können mir nicht helfen das muß ich schon alleine machen

und ich habe ziele und auf die arbeite ich hin
und was für hilfe soll ich mir den holen ?

und wer hat gesagt das ich mit meiner Betreuerin oder meinem psychosozialdienst unzufriden bin ? auch das hat keiner gesagt
nur meine betreuerin is nicht für meine psyche zuständig
mein psychosozialdienst hab ich erst seit paar wochen eine neue das ich die vileicht erstmal bissel kennen lernen muß bevor ich der meine sorgen und so an den kopf hauen kann dauert das
und jetzt hatte sie ja urlaub ich mach schon mein ding

das hat aber nix mit dem thread hier zu tun ich habe hier lediglich meine lebensgeschichte relativ grob aufgeschrieben
 

Tuesday

Aktives Mitglied
Hallo,

ich wollte dir nicht zu nahe treten und dich nicht angreifen.

Ich kenne deine Situation. Einiges darin ist mir sehr nah.

Meine ersten Selbstmordgedanken kamen mit 10. Was weiß ein Kind mit 10 über das Leben? Da sollte man auf Bäume klettern, sich von liebevollen Müttern die aufgeschlagenen Knie verarzten lassen, sich am Abend Geschichten vorlesen lassen. Da kennt man keine Sorgen und Nöte.

Ich weiß, wo du herkommst. Ähnliches habe ich auch erlebt. Ich weiß, wo du bist. Da war ich auch. Aber ich habe den nächsten Schritt gemacht und heute liebe ich das Leben und ich bin zufrieden. Auch wenn ich immer noch depressiv bin und mit Panikattacken kämpfe. Ich liebe das Leben. Es ist einfach wunderschön!

Von diesem Standpunkt aus möchte ich dir sagen, es gibt einen Weg und es gibt Hoffnung. Der Schritt zum Glück ist es die Kontrolle zu übernehmen und für dich einzustehen.

Deine Antwort zeigt mir, du bist eine Kämpferin. Das freut mich für dich. Du hast so viel Schlimmes hinter dir, du hast es verdient, dass sich dein Leben zum Besseren wendet. Wenn man durchhält und ein bisschen daran arbeitet, tut es das auch.

Der Weg ist verdammt schwer. Irgendwie ist es die Hölle. Eine solche Qual. Wie heißt es so schön: "Niemand hat mir einen Rosengarten versprochen!"

Ich will dir nur ein Stück Hoffnung geben, dass es sich ändern kann und letztendlich auch wird.


Tuesday
 
G

Gelöscht 7625

Gast
hallo bordigirl
hab die teile deiner vergangenheit gelesen.
..hast eig träume für die zukunft..welche? und welche ziele hast du denn?

lg jord


ps: na alex:p
 

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