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Meine Freundin hat keine Lust mehr auf meine Eltern

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Gast

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Hallo, ich schreibe hier jetzt mal in der Hoffnung ich könnte ein paar Tipps bekommen wie ich mit der jetzigen Situation umgehen soll.
Ich schildere mal kurz mein Problem.
Also ich bin 21 Jahre alt und wohne noch bei meinen Eltern, bin aber die meiste Zeit bei meiner Freundin weil ihre Wohnung näher an unserer gemeinsamen Schule ist (wir machen die selbe schulische Ausbildung) und wir einfach sehr gern zusammen sind.
So in letzter Zeit gab es ziemlich heftige Streitereien zwischen uns weil meine Eltern sich am Telefon über ihre Eltern ausgelassen haben, ihnen Dinge unterstellt haben obwohl sie überhaupt nicht wissen konnten was überhaupt Sache ist und wie was abgesprochen war (es handelte sich um eine Sache die ich jetzt nicht unbedingt näher erläutern muss da sie egl nicht wirklich wichtig war und meinen Eltern egl auch nichts angeht)
NAja das hat meine Freundin natürlich stinksauer gemacht und sie ist halt jetzt in der Stimmung dass sie keine Lust hat mehr zu meinen Eltern zu fahren. Das tut mir natürlich auch weh aber ich kann sie ja auch verstehen. Sie würde zwar trotzdem mir zuliebe mitkommen aber ich fühl mich schlecht dabei zu wissen dass sie es egl garnicht will. Außerdem hab ich Angst dass meine Eltern dann das Thema wieder aureissen. Ich habe in letzter Zeit gemerkt dass meine Eltern egl bis auf unsere 3 Hunde nichts besonderes mehr im Leben haben. Wenn wir mal dort sind gibt es egl keine richtigen Gesprächthemen, außer die Jagd (mein Vater ist vor etwa einem Jahr Jäger geworden), da geht es egl wenn dann nurnoch darum. Auch untereinander kommen sie nicht mehr wirklich miteinander klar. Ich habe das Gefühl weil in ihren eigenen Leben nix mehr los ist suchen sie ständig verkrampft nach Sachen über die sie sich das Maul zerreißen können.
Auch was meine beiden Brüder angeht. Der eine (Ich bin der älteste) hat mittlerweile schon mehrfach gedroht auszuziehen weil er auf die Stimmung zu Hause keinen Bock mehr hat. Ich bin mittlerweile auch so dass ich mir wünsche auszuziehen, jedoch ist unsere Ausbildung nächstes Jahr zuende und für ein Jahr auziehen lohnt sich nicht wirklich, wir müssten auf jeden Fall später nach außerhalb ziehen weil es in unserer Gegend (Thüringen) nicht viel Möglichkeiten in unserer Branche gibt. Ich habe aber auch keine Lust dass noch ein ganzes Jahr mitzumachen.
Ich weiß ich hab wahrscheinlich etwas konfus geschrieben und ich hab wahrscheinlich noch nichtmal die Hälfte von den Digen erzählt die mich in dem Zusammenhang noch beschäftigen (gerade was meine Eltern angeht)
Ich hoffe mir kann jemand ein paar Tipps geben, es tut aber auch schonmal gut dass mal alles niederzuschreiben.
Danke schonmal =)
 

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Sir Monday

Gast
mh wirklich viele Informationen gibst du uns ja nicht ne?
also deine Freundin mag deine Eltern nicht, weil deine Eltern ihre Eltern wegen was das du uns nicht erzählen willst, angefahren haben. Du vermutest, dass der eigentliche Grund für alles die Verbitterung deiner Eltern über die Trostlosigkeit des Alltags ist.

dazu fällt mir nur eins ein: kann sein.
Vielleicht brauchen deine Eltern mal wieder zeit für sich? Schenk ihnen doch zusammen mit deiner Freundin, ein Wellnesswochenende oder einen netten Auflug mit Übernachtung?
 
G

Gast

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Also erstmal...tief durchatmen :)
Ich fasse mal zusammen:

Punkt 1: Deine Freundin ist dir wichtig und du willst mit ihr zusammen bleiben
Punkt 2: Die Beziehung zu deinen Eltern ist sehr belastet und sie haben was gegen deine Freundin

wenn du versuchst objektiv nachzudenken kannst du die bedenken deiner eltern gegen deine freundin verstehen?
wenn nein:
ich finde es ist wichtig dass du ganz klar und eindeutig stellung beziehst und zwar an der seite deiner freundin. du musst dir im klaren sein dass sonst eure beziehung auseinanderbrechen könnte weil sie das vertrauen in dich verliert und das zu recht.
eine freundin/ein freund bzw. lebenspartner/in finde ich hat (zumindest wenn er/sie akzeptabel ist und keine objektiven gründe dagegen sprechen) immer vorrang vor den eltern zu haben und das muss alles beteiligten klar sein...
erstmal deiner freundin aber ganz wichtig auch deinen eltern. ich fände es nur fair deinen eltern in einem ruhigen aber bestimmten ton zu sagen dass du es daneben findest und sie kein recht haben sich einzumischen (oder was auch immer sie getan haben). ggf würde ich sie auffordern sich zu entschuldigen.
du solltest ihnen sagen, dass du zu deiner freundin stehst und wenn sie sich mit dir verstehen wollen müssen sie sich auch mit ihr verstehen und ihr gegenüber angemessen verhalten.
ansonsten müssen sie halt damit rechnen dass du ggf. ausziehst.

vielleicht würde ich deinen eltern auch sagen, dass du den eindruck hast, dass sie selbst probleme haben (in netten worten natürlich) und dass du dir wünschst dass du selbst und auch deine freundin wenn sie kommt sich da wohlfühlen. frag sie doch einfach mal ob sie sich wünschen dass du da wohnen bleibst, ob sie dich lieb haben.

prinzipiell finde ich: sofern es objektiv unberechtigt war hat ein partner für seine partnerin stellung zu beziehen und angemessenes verhalten einzufordern.
 
G

Gast

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Danke für eure Antworten.
Stimmt ich sollte vll doch noch etwas mehr schreiben.
Also ich schildere erstmal das Problem um das es geht.
Ihre Eltern haben einen kleinen Hund, bei dem wurde vor etwa 2 Wochen Brustkrebs festgestellt. In der Gegend wo ihre Eltern wohnen (etwa eine dreiviertel Stunde Autofahrt von hier) gibt es hauptsächlich nur so Dorftierärzte die den Hund im Prinzip schon für Tod erklärt haben, ohne Röntgen usw. Der Hund war dort bei insgesamt 3 Ärzten. Bei den ersten beiden waren wir auch noch mit, beim letzten nur ihr Vater weil wir wieder Schule hatten. Der sollte den Hund auf Raten meiner Eltern dort Rönchen lassen. Wahrscheinlich (wir waren ja nicht dabei) hat der Arzt aber auch nur das selbe gesagt wie der davor und da ihre Eltern nunmal nicht so viel Ahnung von Hunden haben haben sie halt den Tierärzten vertraut. Meine Freundin wollte dann ganz gern nochmal woanders mit dem Hund hingehen um sog halt wegen unterstützender Ernährung und so zu erkundigen. Sie hängt sehr an dem Hund und wollte sog nicht so recht mit dem Todesurteil abfinden. Wir sind dann also nochmal zu einer Praxis in unserer Umgebung gefahren und die haben sie geröncht, festgestellt dass man doch was machen kann und Anfang dieser Woche wurde sie dann operiert. Als wir das meinen Eltern erzählt haben hatte mein Vater dann ihrem Vater vorgeworfen er wollte ja nur Geld sparen, ist schonmal scheiße jemandem sowas zu unterstellen obwohl sie garnicht dabei waren. Dann, meine Freundin hatte sich bereit erklärt den Hund die Woche nach der Op bei sich zu behalten um schneller wieder bei dem Tierarzt zu sein falls was ist, haben meine Eltern dann ihren Eltern vorgeworfen sie würden sich wohl nicht um den Hund kümmern wollen, obwohl sie garnicht wissen konnten wie was abgesprochen war. Und da komme ich zum nächsten Punkt, ihre Eltern haben Vertrauen in ihre Tochter, haben ihr den Hund also anvertraut weil sie wissen ihr liegt viel an dem Tier. Meine Eltern jedoch sind solche Hundefanatiker die konnten es überhaupt nicht verstehen warum sich ihre Eltern nicht selbst um den Hund kümmern wollten, obwohl der dann viel weiter weg gewesen wäre von der Praxis. Achja wir haben meinen Eltern schon oft vorgeschlagen dass sie mal über das Wochenende verreisen sollen damit sie mal von Zuhause rauskommen. Aber die vertrauen uns unsere 3 Hunde nicht an, obwohl wir insgesamt zu 4. wären die sich dann um sie kümmern könnten. Meine Mutter sagt auch ständig ich solle ja bloß nicht im Dunkeln und bei schlechtem Wetter Autofahren. Ich weiß sie macht sich nur Sorgen aber das man kein Vertrauen bekommt kratzt dann schon am Selbstbewusstsein weil man immer dass Gefühl hat man ist zu blöd zu allem. Meinem Bruder haben sie auch ausgeredet auszuziehen mit der Begründung er könnte sowieso keine Ordnung halten und sich nicht selbst versorgen.

Meine Freundin kränkt einfach dass meine Eltern ihren Eltern hinter ihrem Rücken Vorwürfe machen obwohl sie garnicht in der Situation dabei waren, also garnicht wissen können wie alles abgesprochen wurde. Es kann doch nicht sein dass, obwohl meine Freundin es selber wollte und ihre Eltern ihr nunmal vertrauten dann solche hinterhältigen Fragen von meinen Eltern kommen wie:"Die wollen sich wohl nicht selber um ihren Hund kümmern?"
Das meine Freundin da gekränkt ist und keine Lust mehr hat zu mir zu fahren versteh ich ja aber ih weiß nicht wie ih damit umgehen soll.
 

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