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Meine Alkohohlkarriere

karola

Mitglied
Als ich 12 Jahre alt war,starb mein Vater an gehirntumor.Meine Mutter war zu dem Zeitpunkt,48 Jahre. Es war schon komisch ohne Vater, aber teilweise war ich froh das er nicht mehr da war,er war sehr streng.Er achtete nur auf meine Schulleistung,und die waren nicht gerade prickelnd,da ich ja unter Druck stand. Als ich 14 war kam meine Mutter mit unseren Nachbarn zusammen,das passte mir Überhaupt nicht,da er eine Spritbirne war.Ich meldete mich im Schützenvereinan, da er auch darin war. Ja, und so kam ich zum erstenmal mit Alkohol in Verbindung.Es waren Leute da, die etwas älter als ich waren,ich wollte auch zu den großen zählen. Als 15 war zog der Knaller meiner Mutter, wo anders hin. Am Wochenende
war sie immer bei ihm, und ich hatte die Gelegenheit in die Disco zu gehen, ich sollte um 22 Uhr zuhause, war dann kurz zuhause, um meine Mutter anzurufen, und wieder ab in die Disco. Also hab ich am Wochenende und einmal in der Woche getrunken. Das Spiel ging dann immer so weiter. Mit 21 Jahren lernte ich meinen Ex Mann und zog kurze Zeit später bei ihm ein. Er war ein Mama Söhnchen, als was Mama gesagt hat, war richtig. Mein Ex Trank auch gerne. Ich bekam dann zum erstenmal Panikattacken, was ich aber erst später wußte. Ein Jahr später heirateten wir.Ich bekam sogar beim Standesamt meine Attacken, heute weiß ich das es ein Warnhinweis war. Egal, meine Attacken wurden immer schlimmer,ich trank dann schon morgens Bier und meine Attacken waren weg.!991 wurde ich schwanger,meine Schwigermutter meinte das,das Kind von jemand anderem wäre,mein Ex Mann glaubte natürlich seine Mama. Die Schwangerschaft war die Hölle,mein Mann,seine Eltern haben mich fertig gemacht. Ich trank weiter aber auch viel alkohlfreies Bier. einen Tag vor der Entbindung vergewaltigte mein Mann mich auch noch. Einen Tag später wurde mein Sohn geboren. Ich kam mir wie eine aussätzige vor. Mein Mann und seine Geschwister kamen nur um zu gucken,wem das Kind ähnlich sieht. Ich kamnach Hause und das Thema war immer noch nicht vom Tisch, Mama wollte einen Vaterschaftstest. Meine Attacken wurden immer schlimmer und ich trank auch mehr. 1994 endschied ich mich dafür, das ich in eine Klinik ging wegen meine Attacken. Da beschloß ich das ich mich von Meinen Mann trenne.Meine Mutter besorgte mir ne Wohnnung.Ich lernte in der Klinik jemand kennen, der mir half. Er trank auch. Spater mußte ich erfahren, das er ein pyschopath ist. Ich flüchtete immer mehr mit meinen Sohn in meine Wohnnung und trank. Kurz um, er hat mich geschlagen und vergewaltigt. ER beschloss mit meinen Suchtberater das ich eine Langzeittherapie machen soll, reine Frauenklinik In der Zwischenzeit hab ich einige Entzüge in der Klinik gemacht. Als ich nicht so spurtete wie er es wolllte, rief er beim Jugendamt an, 3 Std. später hat man mir meinen Sohn weggenommen, er kam ins Heim ,da das Ergebnis vom Vaterschaftstest noch nicht da war, Ich machte die Langzeit,hab sie aber nach 11 Wochen abgebrochen. Ich ging in meiner Wohnnng und trank weiter. Das Ergebnis vom Vatersch. ergab, das mein Mann der Vater ist. Weihnachten 94 kam mein Sohn dann zu seinem Vater. Jetzt hatte ich erst recht einen Grund zum saufen.

Kurz um, ich hatte 12 statinäre Entgiftungen und zig Entzüge die ich zuhause machte. Ich habe mich mit vielen Typen eingelassen,nur damit ich nicht alleine war und nicht alleine saufen brauchte. Ich durfte meinen Sohn nicht mehr sehen. 1996 beschloß ich, nochmal eine Langzeit zu machen Januar 97, kam ich dann weg. In der Zeit wurde ich geschieden, ich durfte meinen Sohn wieder sehen. Ich zog nach Bayern, was mich aber nicht vom Hocker haute.
!998 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen,in mein Geburtsort. Ich zog wieder zurück. !999 heirateten wir. Ich hab jetzt regelmäßig Kontakt zu meinem Sohn.

Mir gehts ohne Alkohol besser.

Jetzt arbeite ich an meine Borderline- Störung und an meine Posttraumatische Belastungs Störung.

Es ist etwas lang geworden, aber vielleicht hab ich einigen Mut gemacht, die ein ALkoholproblem haben, es lohnt.

Der erste wichtige Schritt ist es, einzusehen das man ein Suchtproblem hat.

LG Karola
 
Zuletzt bearbeitet:

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belantine

Aktives Mitglied
Karola, ich freu mich so sehr, dass du vom Alkohol losgekommen bist!

Ich bin stolz auf dich, denn ich weiß, dass es nicht leicht ist, eine Sucht zu besiegen!

Ganz ganz liebe Grüße,

Belantine
 

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