Mein Vater und meine Mutter sind gestorben

vuli

Neues Mitglied
Ich habe ein problem:
Also, mein Vater und meine Mutter sind vor einem monat beide gestorben und ich komme damit gar nit klar, im Moment habe ich keinen mit dem ich wirklich reden kann ausser meiner Freundin, ich rede viel mit ihr darüber, doch ich denke, dass ich sie damit auch nur nerve, wenn ich immer rumjammere. Und die anderen aus der Schule zum Beispiel merken gar nicht, wie es mir geht, sie fragen mich wie es mir geht und ich sage: Gut, danke, und dir? Und ich will ja auch nicht dass sich jemand sorgen macht und meine Freundin nerve ich eh nur, was soll ich tun?
 

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CarpeDiem20

Gast
Ich habe ein problem:
Also, mein Vater und meine Mutter sind vor einem monat beide gestorben und ich komme damit gar nit klar, im Moment habe ich keinen mit dem ich wirklich reden kann ausser meiner Freundin, ich rede viel mit ihr darüber, doch ich denke, dass ich sie damit auch nur nerve, wenn ich immer rumjammere. Und die anderen aus der Schule zum Beispiel merken gar nicht, wie es mir geht, sie fragen mich wie es mir geht und ich sage: Gut, danke, und dir? Und ich will ja auch nicht dass sich jemand sorgen macht und meine Freundin nerve ich eh nur, was soll ich tun?

Hm du solltest deine Freundin mal fragen ob du sie damit nervst, ist ja schliesslich ein großes Problem was die seelisch Belastet und du willst dich nur frei reden, sowas sollte eine Freundin oder Freund schon machen , zu hören und ggf. Ratschläge geben, leute die sich dadurch genervt fühlen sind für mich keine richtigen Freunde. Deine Schulkameraden mit ihnen darüber zu reden ist auch so eine Sache weil das eher Privaternatur ist.
Vielleicht kannst du mit jemanden hier reden , jeder Mensch ist ja bekanntlich anders usw.
 

Shorn

Sehr aktives Mitglied
Hallo Vuli

Zuerst möchte ich dir ein tiefstes Mitgefühl ausprechen.
Starben sie Zeitgleich zb. durch einen Unfall ??
Wenn du eine Vertrauenlehrerin hast rede mit ihr oder einem Schulpsychologen über das was dich bewegt.
Ich glaube nicht das du deiner besten Freundin auf die Nerven gehst,eher ist es so das die meisten Menschen nicht wissen wie sie darauf reagieren sollen.
Auf der einen Seiten wollen sie deinen Schmerz und deine Trauer nicht durch eine dumme Bemerkung noch vergrößern und auf der anderen Seite kann es sein das sie damir überlastet sind.
Was du brauchst ist Professionelle Hilfe.

MfG
Shorn
 

Butters

Mitglied
Hallo Vuli,

Ich möchte dir nicht zu nahe treten und womöglich hängt es dir bereits zu den Ohren raus, aber du hast meine aufrichtige Anteilnahme an deinem Verlust.
Der Gedanke von CD20, deine Freundin doch einmal darauf anzusprechen, ob sie sich durch deine Probleme genervt fühlt, ist doch sehr gut. Es wird ihr sicher auch etwas bedeuten, dass du dir in deiner Lage auch Gedanken um sie machst. Aber ich bin mir sicher, dass sie dir sagen wird, dass sie nicht genervt ist. Sie macht sich höchstwahrscheinlich große Sorgen um dich – und das wohl zu Recht.
Ich würde dir jedenfalls vorschlagen, dass - auch wenn sie dir in dieser schweren Zeit eine wertvolle Stütze ist – du dir noch andere Menschen, die dir nahestehen und denen du vertraust, zum Reden suchst. Etwa ein Familienmitglied z.B. Großeltern, Geschwister, Tante/Onkel oder vlt. eine/-n Therapeutin/-en. Aber auch gern hier im Forum, wenn du möchtest.

In einem anderen Threat hast du gepostet, dass du dir hässlich vorkommst und auch wenn ich dein Bild nicht gesehen habe, bin ich mir sicher, dass du es nicht bist. In deiner jetzigen Situation kommt dir wohl alles einfach nur noch beschissen vor, dein Selbstwertgefühl scheint im Keller zu sein (weshalb es womöglich zur Frage, mit deiner Freundin kam) und es fällt dir nur schwer, zu glauben, dass es auch wieder besser werden wird.
Aber das wird es.
Auch wenn es leider weder einfach noch schnell passiert, aber eines Tages wirst du wieder sehr viel Freude am Leben haben (und das wünsche ich dir von Herzen).
Du bist noch so jung und hast dein ganzes Leben vor dir. Unmöglich zu sagen, wie viele schöne Erlebnisse es für dich bereithält.

Versuch wieder aktiv am Leben teilzunehmen, tu Dinge die dir Spaß machen und Rede über deine Sorgen, denn von selbst werden sie kaum verschwinden.


Ich wünsche dir Alles erdenklich Gute
-Butters
 
P

primavera7

Gast
Ich würde dir jedenfalls vorschlagen, dass - auch wenn sie dir in dieser schweren Zeit eine wertvolle Stütze ist – du dir noch andere Menschen, die dir nahestehen und denen du vertraust, zum Reden suchst. Etwa ein Familienmitglied z.B. Großeltern, Geschwister, Tante/Onkel oder vlt. eine/-n Therapeutin/-en.
Ich würde mich in der Not eher an einen Therapeuten/eine Therapeutin als an Verwandte wenden. Ist meine persönliche Erfahrung. Meine Mutter starb Mitte September, seit der Beerdigung hat sich von den Verwandten bis auf eine Cousine nicht eine einzige Person gemeldet, um zu fragen, wie es mir geht. :rolleyes: Noch dazu, obwohl sie wissen, dass es aus bestimmten Gründen Folgeprobleme gibt, für die ich nichts kann. Hauptsache, ihnen geht's gut. :mad:

Sollten deine Verwandten ähnlich veranlagt sein, Vuli, ist äußerste Vorsicht geboten. Die Gleichgültigkeit der Personen, von denen man noch am ehesten eine gewisse Anteilnahme erwarten könnte, zieht einen nämlich nur noch mehr runter. Dann such dir lieber Profis, die dafür bezahlt werden, dass sie dir zuhören und auf dich eingehen.
 
G

Gast

Gast
Mein Beileid!
Kenne das gefühl nur zu gut meine
Eltern sind auch beide tod.Sie starben
vor gut 6Jahren bei einem Autounfall.Ich
hatte dann nur noch halt durch meine
Drillingsschwestern Johanna und Jana.
Wir karmen in eine Pflegefamilie.Doch die
beiden sind jetzt auch tot.*heul*
Johanna hatte Leukemie und Jana konnte
es nicht verstehen und nahm sich dann am
selben Abend das Leben.Ich war allein das ist
jetzt kapp 1 Jahr hehr .
Es ist immer schwer einen geliebten Menschen
zu verlieren geh besser zu einer Terapie weil jeder
anders trauer ,das kommt auf das alter an!
Wünsche dir jetzt viel kraft.
 

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