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Mein Sohn hält es nicht mehr bei uns aus!

pepsi7

Neues Mitglied
Unser Sohn wird nächsten Monat 17. Er ist seit den Sommerferien echt blöd dran, weil sich seine Situation völlig verändert hat. Zunächst musste er (aus seiner Sicht) die Schule wechseln, weil er mit der Art und den Anforderungen seiner neuen Klassenlehrerin nicht zurecht kam (sie hat mir und ihm versichert, dass sie ihm keinerlei Ausnahmebehandlungen mehr durchgehen lassen würde, da er bisher mit vielen "Schlampereien" immer durchkam....keine Hausis, Bücher vergessen, Unpünktlichkeit etc.). Diese Lehrerin, wie auch mein Sohn haben mir vorgeworfen mich zu sehr um seine schulischen Belange zu kümmern und ihm zu viele Entscheidungen abzunehmen. Also habe ich mich nicht eingemischt, als er sich 2 Wochen nach Schuljahresbeginn entschloss wieder die Hauptschule zu besuchen. Seit dem scheint er sehr entwurzelt. Er besucht diese Schule nur selten, lässt sich häufig krankschreiben, ist, nachdem ich es nicht geschafft habe mich zu diesem "Blaumachen" nicht zu äußern und ihm versucht habe klar zu machen, dass bei einem Schulrausschmiss es nicht in Frage kommt nur zu Hause rum zu sitzen...... einfach nicht mehr zu Hause erschienen. Zunächst hat er sich noch sporadisch gemeldet, war auch noch zu Gesprächen bereit. Seit insgesamt 6 Wochen wohnt er nun bei einer Freundin. Er kommt nur noch nach Hause wenn er Geld braucht.
Gestern wurde mir das zu dumm und ich habe gefordert, dass er sich wieder mit uns auseinandersetzen müsse, wenn er noch weiterhin Unterstützung erwartet. Heute war er zu Hause, als ich nach Hause kam. Er war nicht in der Schule. Nach einem Gespräch in dem er klar gemacht hat, er könne auf keinen Fall mehr mit uns in der selben Wohnung wohnen, besonders weil er die bissigen Kommentare seines Vaters nicht mehr ertragen kann (die zugegeben häufig verletzend sind) ist er wieder zu seiner Freundin gegangen und bleibt auch bis auf Weiteres dort, wie es aussieht. Nachdem er sein Taschengeld eingefordert hat, was ich ihm nicht in vollem Umfang geben wollte, da er ja auch keinerlei familiäre Pflichten mehr übernimmt, war er natürlich stink sauer.
Am kommenden Donnerstag hab ich einen Termin beim Jugendamt vereinbart, mit ihm zusammen, um herauszufinden welche Optionen wir denn jetzt so haben...
Meine Frage: Bin ich zu unkonsequent, müsste ich mehr fordern? Das Geld komplett streichen? Ich bin so ratlos und befürchte, dass er die Schule ganz hin schmeißt.... und weiß so richtig überhaupt nicht was ich jetzt machen soll, irgendwie fühle ich mich da ganz schön hilflos...
 

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Onni

Mitglied
Hallo
Du bist eine wirklich besorgte Mutter und hast Angst deinen Sohn zu verlieren. Ich habe keine Kinder und ich hatte auch keine Mutter, die sich um mich kümmerte. Trotzdem kann ich deine Angst spüren. Das mit dem Jugendamt ist gut, weil sie Euch gute Tips geben können. Doch einen 17jährigen zu etwas zwingen...mmh...weiss nicht ob das gut ist. Ich denke versucht es nochmals mit einen Familiengespräch, lasst die Drohungen wech. Klärt in lieber über das Leben auf und wie wichtig die Schule für seine Zukunft ist. Sagt ihm wie sehr ihr Ihn Liebt. Lasst es Ihn spüren, lasst ihn aussprechen und hört ihm zu. Ganz wichtig immer ruhig im ton bleiben und die vernumpft sprechen lassen. Ruhig echte emotionen zeigen und ihn spüren lassen das ihr es ernst meint.

Ich sag nichts mehr. Du bist alt genug und müsstest wissen was ich dir damit sagen möchte. Ich glaube nämlich euer Sohn hat das vertrauen in euch verlohren und das wird nicht einfach werden.

lg und alles gute. Ich hoffe Ihr schafft es Euren Sohn wieder zu vernumpft zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
W

winnie

Gast
hat man mit 17 nicht schon längst den hauptschulabschluß in der tasche?

ich glaube, der hat einfach keinen bock auf verantwortung. möglicherweise wird ihm das alles zuviel.

die lehrerin hat ihn auf seine mangelnde bereitschaft den unterricht zu folgen hingewiesen, ist dabei auf konfrontation gegangen und er hätte ja an sich was ändern müssen! fleißiger werden!

warum gibst du ihn denn geld? also, ich habe niemals taschengeld bekommen: ich habe vor der schule kühe gemolken und mir davon meine zigaretten und schwimmen und disko undsoweiter finanziert. abitur, ausbildung, selbstfinanziertes studium...

ich habe erfahren: leiste ich was, kriege ich geld dafür. keine hände - keine kekse! er kann ja bei euch wohnen und verantwortung übernehmen, will er nicht, also keine kohle. in ein paar monaten wird er 18...dann ist er volljährig...will er dann immer noch betteln bei mammi, bei der er das ja nicht aushält?

arme freundin: die hat sich schon gleich einen mann genommen, der nicht verantwortung übernehmen will...

ich weiß harte worte und ich würde dir die gerne ersparen. ich kann es aber nicht...tut mir leid, wenn ich das so schreibe.

zu sehen, wie das kind sich entscheidet (!) den bequemen weg zu gehen, und das geht ja auch, denn freundin und mama finanzieren ja auch sein faule haut, ist schwer! ohne frage...

ich würde ihn - aus liebe zu ihn - mit "kein geld mehr" auf seine lebenssituation konfrontieren!

reden über die ursache, warum er so ist, macht meiner meinung nach sinn, wenn er daraus lernt und umsetzt. dein sohn bockt und er will nix aus seinem leben machen und je mehr du diese haltung unterstützt, "moralisch" und finanziell, desto schwere wird der junge das haben, das ruder zu ein selbstverantwortlichen leben umzuschwenken

sei mir nicht böse, ich meine es wirklich nicht...

w.
 

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