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Mein Sohn 20 ist ausgezogen und ich heule nur noch

G

Gast

Gast
Hallo zusammen, kurz eine Einleitung meine Situation. Mein Sohn heute 20 lebte nach meiner Trennung von meinem Ex vor 7 Jahren bei mir. Seine Geschwister blieben beim Vater. Es war nie einfach mit Ihm, da er Hyperaktiv ist und ADS hat. Ich bin eher der Typ Mutter der immer versucht, das beste für die Kinder zu machen und habe da sicherlich auch den einen oder anderen Fehler in der Erziehung gemacht.

Um jetzt mal auf den Punkt zu kommen. Seitdem mein Sohn volljährig ist haben wir beide täglich nur noch Konflikte und Streitigkeiten in unserem Zusammenleben gehabt.
Vor 2 Monaten haben wir beide uns dann mal zusammen gesetzt und in einem Gespräch unsere Ansichten und Auffassungen von zusammenleben dargelegt.
Er möchte Freiheit und Spass, Rechte aber keine Pflichten. Ich hingegen möchte das er verantwortlich handelt und Regeln befolgt die ein Zusammenleben ermöglichen.
Kurz um, wir haben gemeinsam beschlossen das er sich eine Wohnung sucht.

Umgehend fand er auch eine Wohnung. Voller Tatendrang wurde er durch eine Notoperation gestoppt. So bin ich dann eingesprungen und habe die ganze Wohnung mit meinem Freund renoviert, was wir auch gern gemacht haben.

Leider waren die letzten zwei Wochen wieder mal nur Streitgespräche an der Tagesordnung, er beschimpfte mich, er wies mich aus seiner Wohnung und unterstellte mir, ich würde Ihn hängen lassen, wenn ich dann gehen wollte.
Fazit: ich bin geblieben und habe weiterhin die Arbeiten erledigt die anstanden.
Mein Freund lies sich das nicht gefallen, er ging wenn mein Sohn mal wieder dermaßen respektlos wurde.

Am Wochenende haben wir dann seine ganzen Sachen in die neue Wohnung gebracht und gestern hat er dann das erstmal dort übernachtet. Da sein Aquarium noch hier ist und die Fische gefüttert werden müssen, bin ich in sein Zimmer und habe einen regelrechen Heulflash bekommen. Ich kann meine Gefühle nicht kontrollieren, Wehmut, Angst und das Gefühl versagt zu haben machen sich breit.
Ich frage mich, war es richtig das ich seinen Auszug beführwortet habe?

Gruß Lenna
 

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mafl

Aktives Mitglied
hallo,
ich bin 20 und mit 17 von zuhause ausgezogen obwohl ich mich mit meinen elterm gut verstanden habe.
muss aber sasgen das das verhältnis zu meinen eltern sich trotzdem noch verbessert hat.
vielleicht braucht ihr einfach den abstand. dein sohn muss jetzt lernen einen haushalt zu führen miut allem was dazu gehört und dicvh bestimmt noch einige male anrufen und fragen wie es geht mache ich heute noch noch.
also kopf hoch das wird schon
lg mafl
 
Liebe Lenna, dein Sohn ist 20 Jahre alt!Das bedeutet für dich 20 Jahre sich gekümmert zu haben, 20 Jahre Sorgen und Plichten, 20 Jahre Tränen & auch Freuden.Es ist immer schwer, wenn die Kinder das Zuhause verlassen, aber irgendwann muss dieser Augenblick kommen. Oder willst du, dass er noch mit 40-zig bei dir Zuhause sitzt & dich beschimpft, wenn du wieder mal in seinen Augen "etwas falsch" gemacht hast. Ich z.B bin auch zum Studieren 200 km von Zuhause weggezogen & meine Mutter hat sich für mich gefreut. Nächstes Jahr zieht auch meine kleine Schwster aus ,sie freut sich schon auch auf das "unabhängige Leben". Du warst 20 Jahre für deinen Sohn da, doch irgendwann muss man doch auch an sich denken , auch wieder anfangen für sich zu leben.Ich würde sogar behaupten, dass wir als Kinder das Ausziehen unseren Eltern schuldig sind. Mach dir keine Sorgen es wird bestimmt alles gut! :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Schmuddelwetter

Aktives Mitglied
also meine eltern haben sich gefreut als ich mit 20 ausgezogen bin und erst einmal alles renoviert. so hatten sie auch zu tun. heute verstehen wir uns besser denn je. du wirst sehen, wenn ihr eh nur konflikt hattet, dann ist es gut, ein wenig distanz zu haben - das wird sich schon einpendeln, vllt. braucht es ein jahr.
 
Es ist auf jeden Fall richtig, dass du das befuerwortet hast. Haettest du dich in seinen Weg gestellt waere alles viel schlimmer. Wie schon andere gesagt haben, denke ich, dass ihr vieleicht etwas Abstand braucht (den ihr ja jetzt habt) und dass es dann besser wird. Es ist sehr normal, dass du dich so fuehlst. Versuche zu akzeptieren, dass dein Sohn langsam sein Leben in seine eigene Hand nimmt.
 

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