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Mein Partner hat sich durch seine Behinderung sehr verändert

°°°abendtau°°°

Sehr aktives Mitglied
Darauf möchte ich aber auch noch antworten. Das mit dem "zeitversetzt" ist ein großer Punkt. Wie optimistisch und positiv er im Krankenhaus damals war und während der Reha (das zog sich ja über viele Monate), das habe ich damals schon als fast unwirklich empfunden. Ich hätte ihm gewünscht, dass es so bleibt, aber es ist ja nur natürlich, dass dem nicht so ist.
Wegen der Wesensveränderung.
Du spieglst die Situation usw bei euch ganz gut. Daher würde ich sagen, dass er schon weit vor dem Krebs ein größeres Problem mit sich selbst hatte. Du hast das ja auch schon kurz anklingen lassen. Ich denke ja auch, dass er die "Krebsgeschichte" relativ gut überwunden hat.
Ich vermute stark, dass er erstmal sich selber zugestehen muss, dass er externe Hilfe braucht. So unmännlich das für ihn auch sein sollte. Das ist Stärke, keine Schwäche! Sag ihm das solange bis er das endlich kappiert hat. :)

Was ich mir gut denken kann, dass das fehlende Bein - etwas ganz bestimmtes in seinem Leben symbolisiert, so das das heute wie ein Verstärker/ein Bestätigung dessen wirkt, was ihm fehlt.
- Sein Eigenleben?
Ich schlussfolgere das, aus seiner Überreaktion mit dem Suizidgedanken.

Diese emotionalen Erpressung (so etwas geht auch für mich gar nicht), ist das woran Du jetzt als erstes anknüpfen kannst und musst und willst. Es ist absolut richtig, dass Du ihr das persönlich macht.
Tja... das war/ist letztlich ein klassisches Eigentor von ihm. Denn jetzt kannst Du ihn mit der Therapie unter Druck setzen, damit ihm klar(er) wird, worum es geht und was ER zu tun und zu lassen hat.
Die Grenze setzt Du. Er kann es ja nicht, wie man sieht
Der Druck mag dem ein oder anderen nicht so sehr gefallen, ihm sicher auch nicht, aber wenn, dann ist er am Zug. Und zwar genau jetzt.
Sonst bricht nicht nur sein Leben zusammen. <- Genau so würde ich ihm das sagen.
Musst Du natürlich nicht so machen. Ich finde: Er hat doch die harte Tour gewählt, nicht Du.

---

Du bräuchtest auch ein Therapie, Elisabeth. Dringend wie ich finde. Du weißt auch warum. Das ist nicht irgendetwas, was die Zeit heilen könnte. Das will und muss raus. Es ist wirklich besser, wenn man aktiv die "Tür" dazu öffnet als passiv. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede. Da ist bestimmt so vieles verschüttet geangen. Aber nicht verloren.;)
Aber da ist ein eigenes Thema.

Wenn man in die Ruhe kommt, kommt eben vieles langsam hoch. Er sagte mir gestern auch noch, dass er eigentlich von seiner Arbeit überfordert und genervt ist, er sich aber eine Auszeit Zuhause auch nicht zutraut, weil dann seine Angstgedanken mehr zunehmen. [...]
Kein Wunder das er überfordert ist. Sein fehlendes Selbstvertauen ist primär dafür zuständig. Auch für die Angstgedanken.
Ich hoffe das ihm sein Freund mal sagt, sorry... wie arschig sich Dein Mann Dir gegenüber verhält.

Das konnte ich ihm nachempfinden, denn als es bei mir mit den Nerven im April/Mai anfing, habe ich mich in dusselige Gartenarbeit gestützt, als ob es um ein Prestigeprojekt gehen würde, nur, um irgendwie die Gedanken abzustellen.
Das ist auch wieder eine ganz klassische Vermeidungstaktik. Die kenne ich nur zu gut. Leider.
- Wenn man so will, sollte doch das eigene Leben zum Prestigeprojekt werden, nicht? So wird ein Schuh draus. (y) :)

---

Geht doch, als Zeichen, einfach mal ins Kino. Ohne die Kinder! DAS ist nicht verboten! o_OÜberspitzt würde ich sagen:
- Ihr lebt beide jeder für sich. Kann das sein?

Die Kinder bekommen wesendlich mehr mit als man glaubt, wie Du sicher selber weißt. Sie fänden das bestimmt auch klasse, wenn ihr mal alleine weggeht. Eine sturmfreie Bude hat auch was. :LOL:
 

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Blaumeise

Aktives Mitglied
Nein, das ist ihm denke ich schon deshalb nicht in den Sinn gekommen, weil der Vater ja wenig Kontakt zu ihm gesucht hat. Meist hat er nur zu Feiertagen oder wegen Familienurlauben etwas von ihm gehört.
Okay, physische Distanz ist in dem Fall durchaus sinnvoll, aber mir scheint, dein Mann hat NIE eine emotionale Distanz zu seinem Vater geschaffen. Er ist in der Hinsicht wie ein kleines Kind, was noch nach Aufmerksamkeit und Liebe schreit. Ist man Kind, ist so ein Verhalten durchaus sinnvoll und nachvollziehbar, denn immerhin ist man von seinen Eltern abhängig. Jedoch ist man das als Erwachsener nicht mehr. Dein Mann hat den Absprung nicht geschafft, sich emotional von seinen Eltern abzunabeln, wie es eigentlich sein sollte, wenn man erwachsen wird. Das dem so ist, zeigt auch folgende Aussage:

Ich werde nie vergessen, wie mein Mann vor der einigen Jahren in einen etwas steteren Kontakt mit seinem Vater kam und er auf meine verhaltene Begeisterung erwiderte "verstehst du nicht, was es mir bedeutet, wenn mein Vater sich mal für mich interessiert?" Ist das nicht traurig, wenn jemand von Ende 30 so etwas sagt?
Dein Mann hatte immer die Hoffnung, dass sich sein Vater ändert. Ich verstehe nicht, warum ihm nie in den Sinn gekommen ist, dass sein Vater sich nie ändern wird. Sein Vater hatte ihn doch schon als Kind nicht geliebt, wieso sollte sich das im Laufe der Zeit plötzlich ändern?
 

Elisabeth

Mitglied
Solltest du in diesem Fall aber nicht! Da leuchten bei mir ja alle Alarmglocken. Missbrauch gibt es auch in Ehen und da ist es jetzt mal egal, was mit ihm los ist, ein Nein ist ein Nein. Umso schlimmer noch, wenn du da schon einen Background hast und er das auch noch weiss.

Nach allem, was ich gelesen habe, hat dein Mann echt ein riesiges Paket zu tragen, aber du scheinst ja auch deine Probleme zu haben und die gehen völlig unter. Dass er jetzt nicht damit umgehen kann, mag sein. Man kann es sich vorstellen. Aber es darf auch nicht so weit gehen, dass er andere wegen seinem Krebs-Trauma kaputt macht.

Pass auf dich auf und, auch wenns schwer fällt, sehe ihn nicht wichtiger als dich selbst. Und da er ja gerade jetzt ziemlich von der Kette zu sein scheint und ihm vieles egal ist, rate ich dir, auch vorsichtig zu sein.
Das jetzt so zu lesen, macht schon viel mit mir. Setzt weitere Überlegungen in Gang.

Vielleicht sollte ich wirklich mehr auf mein Gefühl hören. Jetzt, wo er weg ist, bin ich einerseits traurig darüber und vermisse ihn auch (es hängt vieles in der Schwebe), aber auf der anderen Seite fühlt es sich auch erleichternd an.

Irgendwie habe ich auch eine gewisse Angst/Scheu vor ihm mittlerweile und dabei geht gar nicht so sehr um den alltäglichen Stress und die Probleme, die existentiellen Ängste, sondern sein kaltes Verhalten kann manchmal regelrecht aggressiv auf mich wirken.

Ich denke nicht, dass er mir jeweils etwas antun würde (auch bei wirklich heftigen Streitigkeiten ist er immer der gewesen, der dann die Situation verlassen hat und Abstand nimmt), aber irgendetwas an mir hat sich auch in den letzten Monaten unschön verändert.
 

Typ_xyz

Aktives Mitglied
Hallo und ja, das war auch eine sehr traumatische Erfahrung für ihn und zwei Jahre sind da wahrscheinlich keine lange Zeit. Ich will und kann es nicht erzwingen, aber ich verstehe nicht, warum er mir gegenüber so blockiert, wo wir immer über alles reden konnten.

Dass er in eine Therapie einwilligt, glaube ich nicht. Ich habe vor 3 Wochen eine allein begonnen, was er natürlich auch weiß, sich aber so verhält, als ob eben nur ich ein Problem hätte. Er meinte "ich hoffe, dir wird da gut geholfen".
Zwei Jahre sind eine sehr lange Zeit und je länger es dauert, desto größer wird sein Schmerz werden.

Stell ihm mal die folgende Frage: Bist du neidisch auf mich oder irgendjemanden, weil du nicht die Gesundheit hast, die ich oder andere Menschen haben?

Er wird das dir gegenüber selbstverständlich nicht zugeben. Wahrscheinlich wird er noch nicht mal sich selbst das eingestehen. Wer gibt schon gerne Neid zu?

Sollte aber Neid tatsächlich der Grund für sein Verhalten sein und sollte auch irgendwann mal die Erkenntnis bei ihm durchschlagen, ist es auf jeden Fall etwas, worauf man aufbauen kann. Sollte er es schaffen, seinen Neid zu überwinden, wird sich auch sein Verhalten mit Sicherheit wieder ändern.
 

Elisabeth

Mitglied
Ich denke, dass das ein grosser Fehler ist dass man sich das nachdenken nicht gestattet, sondern sich mit Arbeit und nochmal Arbeit ablenkt.
Die Probleme, die Gefühle die Gedanken...sind ja dann nicht weg sondern nur verschüttet und sie gären irgendwo im Unterbewusstsein weiter. Und irgendwann drängen sie mit Macht wieder hoch.

Das isr absolut wahr und ich merke das gerade umso deutlicher, da ich gerade von meiner eigenen Therapiestunde heimgekommen bin, in der ich eine richtige Panikattacke hingelegt habe. Das aushalten zu müssen, war gar nicht schön, aber es lässt mich umso mehr erkennen, wie viel ich aufgestaut habe - nicht nur wegen meinem Mann.

Und diese Art der Ablenkung war für mich auch nur kurzfristig, weil ich weiß, dass das zumindest für mich langfristig nach hinten los geht.
 

Elisabeth

Mitglied
Okay, physische Distanz ist in dem Fall durchaus sinnvoll, aber mir scheint, dein Mann hat NIE eine emotionale Distanz zu seinem Vater geschaffen. Er ist in der Hinsicht wie ein kleines Kind, was noch nach Aufmerksamkeit und Liebe schreit. Ist man Kind, ist so ein Verhalten durchaus sinnvoll und nachvollziehbar, denn immerhin ist man von seinen Eltern abhängig. Jedoch ist man das als Erwachsener nicht mehr. Dein Mann hat den Absprung nicht geschafft, sich emotional von seinen Eltern abzunabeln, wie es eigentlich sein sollte, wenn man erwachsen wird. Das dem so ist, zeigt auch folgende Aussage:


Dein Mann hatte immer die Hoffnung, dass sich sein Vater ändert. Ich verstehe nicht, warum ihm nie in den Sinn gekommen ist, dass sein Vater sich nie ändern wird. Sein Vater hatte ihn doch schon als Kind nicht geliebt, wieso sollte sich das im Laufe der Zeit plötzlich ändern?
Weil er das gar nicht wahrhaben will, so denn dem so ist (ich kann nicht beurteilen, ob sein Vater wirklich gar kein Gefühl für ihn hat, aber er hat definitiv nie Anerkennung oder bedingungslose Liebe gezeigt).

Vor Jahren hatten wir mal eine Auseinandersetzung, in der er mich so an die Grenzen gebracht hat, dass ich ihm - nicht fair, ich weiß - zugerufen habe "ich kann nichts dafür, dass du ein ungeliebtes Kind bist".

Seine Antwort darauf: "Das bin ich nicht, du vielleicht."

Ich weiß auch nicht, ob ich mir das eingestehen könnte, wenn es bei mir so wäre. Ich habe meinen Vater sehr früh durch den Tod verloren, aber ich weiß wenigstens, dass er und auch meine Mutter mich geliebt haben.

Die Mutterbeziehung ist bei meinem Mann auch immer schwierig gewesen, da war er mehr so der Ersatzmann im Haushalt und musste auch da wieder bei Halbgeschwistern zurück stecken. Seine einzige, richtig stabile Bezugsperson ist dann auch gestorben, als er noch Teenager war.

Zwar gibt es bei uns eklatante Unterschiede, aber ich denke, ich kann deshalb einiges bei ihm verstehen, weil manches bei mir doch auch ähnlich war. Nur konfrontiere ich mich eher mit diesen Dingen, er will sie verdrängen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Typ_xyz

Aktives Mitglied
Gerade deshalb will ich ihm ja helfen und bei ihm sein, so wie er mir früher beigestanden hat. Aber scheinbar will er mich eher loswerden.

Er meinte heute auch noch, dass ich ihn abstrafen würde dafür, dass er mir entgegen kommt und ich dachte wirklich "mit was?"
Er will dich nicht loswerden. In Wirklichkeit will er seinen inneren Schmerz loswerden, der ihn regelrecht auffrisst wie ein Krebs.

Bei Neid ist das so eine Sache, je mehr Gutes du für eine Person tust, die du beneidest, desto mehr Schmerz fügst du dir selbst zu. Daher versucht man eher der Person zu schaden, die man beneidet.
 

Elisabeth

Mitglied
Er will dich nicht loswerden. In Wirklichkeit will er seinen inneren Schmerz loswerden, der ihn regelrecht auffrisst wie ein Krebs.

Bei Neid ist das so eine Sache, je mehr Gutes du für eine Person tust, die du beneidest, desto mehr Schmerz fügst du dir selbst zu. Daher versucht man eher der Person zu schaden, die man beneidet.
Meinst du das so in die Richtung Passive Aggressivität gehend? Denn dazu neigte er immer schon etwas. Beispielsweise, wenn wir mit Freunden verabredet waren, worauf er nicht wirklich Lust hatte. Als ich ihn dann fragte, ob er lieber Zuhause bleiben will, verneinte er, aber dafür war er dann den ganzen Abend über schlecht gelaunt und als ich ihm das dann Zuhause sagte, hieß es "ich wollte ja gar nicht mit, warum wunderst du dich jetzt?"

Das waren früher aber nur so vereinzelte Geschichten. Heute ist das praktisch permanent so und bei wesentlich wichtigeren/tieferen Angelegenheiten.
 

Elisabeth

Mitglied
Wegen der Wesensveränderung.
Du spieglst die Situation usw bei euch ganz gut. Daher würde ich sagen, dass er schon weit vor dem Krebs ein größeres Problem mit sich selbst hatte. Du hast das ja auch schon kurz anklingen lassen. Ich denke ja auch, dass er die "Krebsgeschichte" relativ gut überwunden hat.
Ich vermute stark, dass er erstmal sich selber zugestehen muss, dass er externe Hilfe braucht. So unmännlich das für ihn auch sein sollte. Das ist Stärke, keine Schwäche! Sag ihm das solange bis er das endlich kappiert hat. :)

Was ich mir gut denken kann, dass das fehlende Bein - etwas ganz bestimmtes in seinem Leben symbolisiert, so das das heute wie ein Verstärker/ein Bestätigung dessen wirkt, was ihm fehlt.
- Sein Eigenleben?
Ich schlussfolgere das, aus seiner Überreaktion mit dem Suizidgedanken.

Diese emotionalen Erpressung (so etwas geht auch für mich gar nicht), ist das woran Du jetzt als erstes anknüpfen kannst und musst und willst. Es ist absolut richtig, dass Du ihr das persönlich macht.
Tja... das war/ist letztlich ein klassisches Eigentor von ihm. Denn jetzt kannst Du ihn mit der Therapie unter Druck setzen, damit ihm klar(er) wird, worum es geht und was ER zu tun und zu lassen hat.
Die Grenze setzt Du. Er kann es ja nicht, wie man sieht
Der Druck mag dem ein oder anderen nicht so sehr gefallen, ihm sicher auch nicht, aber wenn, dann ist er am Zug. Und zwar genau jetzt.
Sonst bricht nicht nur sein Leben zusammen. <- Genau so würde ich ihm das sagen.
Musst Du natürlich nicht so machen. Ich finde: Er hat doch die harte Tour gewählt, nicht Du.

---

Du bräuchtest auch ein Therapie, Elisabeth. Dringend wie ich finde. Du weißt auch warum. Das ist nicht irgendetwas, was die Zeit heilen könnte. Das will und muss raus. Es ist wirklich besser, wenn man aktiv die "Tür" dazu öffnet als passiv. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede. Da ist bestimmt so vieles verschüttet geangen. Aber nicht verloren.;)
Aber da ist ein eigenes Thema.


Kein Wunder das er überfordert ist. Sein fehlendes Selbstvertauen ist primär dafür zuständig. Auch für die Angstgedanken.
Ich hoffe das ihm sein Freund mal sagt, sorry... wie arschig sich Dein Mann Dir gegenüber verhält.



Das ist auch wieder eine ganz klassische Vermeidungstaktik. Die kenne ich nur zu gut. Leider.
- Wenn man so will, sollte doch das eigene Leben zum Prestigeprojekt werden, nicht? So wird ein Schuh draus. (y) :)

---

Geht doch, als Zeichen, einfach mal ins Kino. Ohne die Kinder! DAS ist nicht verboten! o_OÜberspitzt würde ich sagen:
- Ihr lebt beide jeder für sich. Kann das sein?

Die Kinder bekommen wesendlich mehr mit als man glaubt, wie Du sicher selber weißt. Sie fänden das bestimmt auch klasse, wenn ihr mal alleine weggeht. Eine sturmfreie Bude hat auch was. :LOL:
Nur mal so gesagt: ich mag die Art, wie du schreibst/Dinge in Worte fasst. 🙂

Ja, das stimmt. Wir leben sogar ziemlich aneinander vorbei. Er möchte eben ungern unter Leute. Zwar pflegt er seinen Freundes- und Bekanntenkreis wieder mehr, aber er will nicht gern in die Öffentlichkeit. Sicher fühlt er sich da eben exponiert. Er fühlt sich einfach nicht wohl in seiner Haut...

... und das ist, wie in der Tat so vieles, ein Thema von ihm, das immer schon eine Art Komplex war. In manchen ist er irgendwie nie so richtig erwachsen geworden (nicht wertend gemeint und ich habe da selbst auch so meine eigenen Gebiete, von denen ich manchmal denke "wow, diesen Mist hast du schon mit 16 gedacht und bist immer noch nicht weiter"). Früher wollte er schon immer Bestätigung bezüglich seiner Optik und hat viel daraus gezogen.

Mal sehen, wie das heute noch wird. Er wollte eigentlich für ein Gespräch vorbei kommen später.

Die Therapie mache ich defintiv!
 

Elisabeth

Mitglied
Puh, jetzt muss ich aber auch mal loswerden, wie positiv überrascht ich von diesem Forum bin und wie sehr es mir in wenigen Tagen geholfen hat, vieles auch mal ganz anders zu überdenken (nicht, dass ich jetzt schon zu einem großen Fazit gekommen wäre). Die verschienenen Sichtweisen und Erfahrungen von anderen haben viel in mir angestoßen (positiv). Ich bin auch über mich überrascht, weil ich durchs Schreiben vieles wieder besser auch kommunizieren kann, ich war irgendwie innerlich und äußerlich ziemlich verstummt.

Dafür vielen vielen Dank an alle hier!

Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst vor dem Gespräch mit ihm heute und kann nicht mal erklären, warum. Aber eine gewisse Orientierungslinie habe ich denke ich schon im Moment und werde mal noch etwas nachdenken jetzt.
 

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