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Mein neuer Therapeut gibt KEINE Tipps

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Ich habe dies jetzt gelesen. Vielleicht möchte der Therapeute dir keinen Tipp zum Umgang mit ihr geben, weil er denkt du müsstest das selbst entscheiden.
 
Hallo Anja,

es ist wichtig zu verstehen, dass es verschiedene therapeutische Ansätze und Methoden gibt und nicht jeder Ansatz für jeden Patienten geeignet ist. Es ist auch möglich, dass der Therapeut eine andere Herangehensweise hat als deine früheren Therapeuten.

Es ist jedoch immer noch wichtig, dass du dich in deiner Therapie sicher und unterstützt fühlst. Wenn du das Gefühl hast, dass dir der Therapeut nicht genug Unterstützung bietet oder dir nicht hilft, deine Probleme anzugehen, ist es wichtig, das in der Therapie anzusprechen.

Vielleicht könnt ihr gemeinsam eine bessere Herangehensweise finden, die deinen Bedürfnissen besser entspricht. Wenn dies nicht der Fall ist und du das Gefühl hast, dass du dich bei diesem Therapeuten nicht wohl fühlst oder dass er dir nicht helfen kann, dann solltest du in Betracht ziehen, einen anderen Therapeuten zu suchen.

Ich empfehle dir, im nächsten Gespräch offen und ehrlich mit dem Therapeuten darüber zu sprechen, wie du dich fühlst und was du von der Therapie erwartest. Das wird es ihm ermöglichen, seine Herangehensweise an deine Bedürfnisse anzupassen oder euch zu ermöglichen, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Alles Gute für dich!
 
Von einem Therapeuten sollte man mehr erwarten
als nur den Tipp zu geben mehr Smalltalk zu machen.

Sie war aber erst zwei Stunden da und der größte Anteil wurde für das Erzählen ihrer Lebensgeschichte gebraucht.

Ich wäre sehr skeptisch, wenn ich einen Therapeuten erst zwei Stunde kenne und er mir schon Tipps gibt, wie ich meine Beziehungen zu Leuten, die er nicht kennt, gestalten soll.

Für mich wäre das nichts.

Wenn sie allerdings genau das sucht, dann muss sie vielleicht weitersuchen.
 
Hallo an alle hier im Forum,

wie findet Ihr es, wenn ein Therapeut KEINE Tipps gibt, einem keine Hilfestellungen geben will bei wichtigen Entscheidungen ?
Im Gegenteil, ich soll für mich TÄGLICH Aktivitäten suchen, damit man nicht zum Nachdenken kommt.

Ich hatte zuvor immer Therapeuten, mit denen man über alles sprechen kann und die mir auch in schweren Situationen mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben.

Da diese beiden (einer ging in den Ruhestand, der andere machte sich selbstständig) aber nicht mehr zur Verfügung stehen, habe ich mir jetzt einen neuen suchen müssen.

Im Erstgespräch, das ich vor rund 2 Wochen hatte und 2 Stunden gedauert hat, hatte ich am Anfang ein gutes Gefühl.
Er kennt bis jetzt schon meine ganze Lebensgeschichte.

Später bin ich jedoch dann zu einem Thema gekommen, das familiär und schwierig zu handhaben ist.

Ich fragte ihn, wie ich in dieser Sache weiter verfahren könne. Da meinte er nur, er und auch die dort weiter ansässigen Kolleginnen und Kollegen gäben hier Tipps und Beratungen.
Ich müsse selbst Entscheidungen treffen.
Da zu könne er nichts sagen.

Außerdem solle ich mir positive Dinge suchen und MEHR SMALLTALK halten...

Am Mittwoch habe ich das 2. Gespräch.

Im Moment ist mir nach dem Tod meines Vaters nicht zu positiven Dingen zumute.
Ich bin traurig und niedergeschlagen.
Dann diese familiäre Atmosphäre.
Ich berichtete in der Rubrik "Trauer" hier darüber.

IST DAS DER RICHTIGE WEG UND THERAPEUT FÜR MICH ???

Ich denke wohl kaum.

Was sagt Ihr dazu? Und bitte nur seriöse Antworten !

Vielen Dank vorab.

Liebe Grüße

Anja

Hallo Anja,

die Ratschläge deines Therapeuten finde ich nicht hilfreich. Ich würde bei der nächsten Sitzung ansprechen, was dein Ziel der Therapie ist bzw. nenne ihm deine Ziele, z.B. Trauer bearbeiten oder was dir eben wichtig ist. Du darfst auch sagen, dass Beschäftigungen und Small Talk nicht dein vordringliches Problem ist.

Den Therapeuten wechseln, ist immer leicht gesagt, aber in der Realität ein schwieriges Unterfangen.
 
Meine Thera hat mir in 5 Jahren nicht einen einzigen Tipp gegeben! Dafür fühlte sie sich nicht zuständig.
Wenn, dann haben wir uns gemeinsam meine gangbaren Möglichkeiten erarbeitet. Das war zwar sehr müßig und bisweilen zum verrückt werden, aber dafür hatte ich mir die Wahlmöglichkeiten selbst erarbeitet. Und ja, ich bin auch mal durch einen externen Tipp falsch abgebogen. Auch dabei hat sie mir sehr kritisch zur Seite gestanden. Frei nach dem Motto: Man soll seine Fehler selber machen können! Damit ist der Lerneffekt um einiges größer!
Für mich war sie Freund und Feind und alles, was dazwischen liegt.

Wer meint mir nach wenigen Stunden Tipps geben zu können, kann das tun, aber ohne mich. 😉 Das fände ich auch sehr fragwürdig.

Kann es sein, dass ihr Euch gründlich missverstanden habt, @Anja1967 ?
Vielleicht ist es so gemeint: Du solltest weniger Smalltalk halten, da Du dass ja gut kannst, dafür ernsthafter werden/bleiben?

Bei Unklarheiten immer nachfragen! Das ist wichtig, so wie im normalen Leben auch.

Alles Gute
 
Hallo Anja,

es ist wichtig zu verstehen, dass es verschiedene therapeutische Ansätze und Methoden gibt und nicht jeder Ansatz für jeden Patienten geeignet ist. Es ist auch möglich, dass der Therapeut eine andere Herangehensweise hat als deine früheren Therapeuten.

Es ist jedoch immer noch wichtig, dass du dich in deiner Therapie sicher und unterstützt fühlst. Wenn du das Gefühl hast, dass dir der Therapeut nicht genug Unterstützung bietet oder dir nicht hilft, deine Probleme anzugehen, ist es wichtig, das in der Therapie anzusprechen.

Vielleicht könnt ihr gemeinsam eine bessere Herangehensweise finden, die deinen Bedürfnissen besser entspricht. Wenn dies nicht der Fall ist und du das Gefühl hast, dass du dich bei diesem Therapeuten nicht wohl fühlst oder dass er dir nicht helfen kann, dann solltest du in Betracht ziehen, einen anderen Therapeuten zu suchen.

Ich empfehle dir, im nächsten Gespräch offen und ehrlich mit dem Therapeuten darüber zu sprechen, wie du dich fühlst und was du von der Therapie erwartest. Das wird es ihm ermöglichen, seine Herangehensweise an deine Bedürfnisse anzupassen oder euch zu ermöglichen, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Alles Gute für dich!
Hallo Fetzbold,

ich bedanke mich auch für Deine ausführliche Antwort und Sichtweise. Werde den Mittwoch erstmal abwarten und überlegen.
 
Hallo Anja,

die Ratschläge deines Therapeuten finde ich nicht hilfreich. Ich würde bei der nächsten Sitzung ansprechen, was dein Ziel der Therapie ist bzw. nenne ihm deine Ziele, z.B. Trauer bearbeiten oder was dir eben wichtig ist. Du darfst auch sagen, dass Beschäftigungen und Small Talk nicht dein vordringliches Problem ist.

Den Therapeuten wechseln, ist immer leicht gesagt, aber in der Realität ein schwieriges Unterfangen.
Hallo Kirschblüte,

ja, genau. Deswegen gehe ich dahin, um Hilfe zu bekommen.

Wäre ich so stabil, käme ich mit den Problemen eventuell auch alleine zurecht.

Doch es gibt eben Phasen und Vorkommnisse, wo man den ein oder anderen Tipp braucht.
Und wenn man niemanden im sozialen Umfeld hat, mit wem - außer hier im Forum - kann man denn über die Problematiken sprechen im realen Leben, wenn nicht mit einem Therapeuten.

Die Hausärzte haben ja auch - wenn überhaupt - kaum Zeit, sich noch andere Sorgen anzuhören. Dabei sind die doch die ersten Ansprechpartner für uns, oder ?🤔
 
Meine Thera hat mir in 5 Jahren nicht einen einzigen Tipp gegeben! Dafür fühlte sie sich nicht zuständig.
Wenn, dann haben wir uns gemeinsam meine gangbaren Möglichkeiten erarbeitet. Das war zwar sehr müßig und bisweilen zum verrückt werden, aber dafür hatte ich mir die Wahlmöglichkeiten selbst erarbeitet. Und ja, ich bin auch mal durch einen externen Tipp falsch abgebogen. Auch dabei hat sie mir sehr kritisch zur Seite gestanden. Frei nach dem Motto: Man soll seine Fehler selber machen können! Damit ist der Lerneffekt um einiges größer!
Für mich war sie Freund und Feind und alles, was dazwischen liegt.

Wer meint mir nach wenigen Stunden Tipps geben zu können, kann das tun, aber ohne mich. 😉 Das fände ich auch sehr fragwürdig.

Kann es sein, dass ihr Euch gründlich missverstanden habt, @Anja1967 ?
Vielleicht ist es so gemeint: Du solltest weniger Smalltalk halten, da Du dass ja gut kannst, dafür ernsthafter werden/bleiben?

Bei Unklarheiten immer nachfragen! Das ist wichtig, so wie im normalen Leben auch.

Alles Gute
Nein, ich solle "gelassener und lockerer" werden, nicht alles so schwer nehmen...

Hätte ich keine gravierenden Probleme, würde ich keinen Therapeuten aufsuchen.
 
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