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Mein Mann und sein Kind

G

Gast

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Ich brauch einen Rad. Mein Mann mit dem ich schon 6Jahre zusammen bin hat ein Kind(7Jahre)
Und das Kind ist schon von klein an mit der Trennung aufgewachsen.
Und ich und mein Mann haben einen 2 jährigen Sohn, und haben uns ein hausgemacht. Nun seine Tochter 7Jahre macht jetzt immer ein Tam Tam. Sie will nicht bei uns schlafen und sie sagt sie fürchtet sich in ihrem Zimmer obwohl sie schon 2 mal ohne Probleme geschlafen hat. Und nun ist ihre Mutter auch schwanger. Aber Sie hat letzten wieder wollen das mein Mann mit seiner ex(ihrer Mutter) wieder zusammen kommen.
Das mal das erste warum sie da nicht schlafen will. So dann das nexte mal hätte sie wieder bei uns schlafen sollen aber da hat sie wirde nicht wollen und hat gesagt das sich lieber in ihrem Bett Zuhause schläft.
So und jetzt hat sie ihrer Mutter gesagt das sie nimmer bei ihren Vater schlafen will weil der keine zeit für sie nimmt alleine. ( obwohl er immer wenn sie kommt mit den 2Kindern immer was spielt. Und wenn unser Sohn mittagsschlaft macht macht er mit ihr alleine was). So jetzt will sie das sich der Vater nur im sie kümmert.?! Und will alleine mit ihm schwimmen, Spielplatz usw. Machen. Und unser kleine muss immer Zuhause bleiben( aja und mein Mann tut Schicht arbeiten und hat nur Wochenende Zeit auch für unseren Sohn zum spielen.)
Ich weiß nicht mehr weiter mit seiner Tochter weil ich habe mit ihr schon geredet und da hat sie nur gesagt das sie will ihren Vater für sich
Und daweil haben wir sie immer in unsere Familie einbezogen :(
Und jetzt ist ihr lieber das mein Mann uns trennen! ?
 

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Nordrheiner

Urgestein
Liebe Gast-Schreiberin,

wenn sich Eltern trennen, dann mag es 1.000 gute und nachvollziehbare Gründe geben. Immer ist es für mich nachvollziehbar, wenn Kinder unter der Trennung leiden. Eltern sind i.d.R. die nächsten und die wichtigsten Bezugspersonen. Die größtmögliche Nähe zu Vater und Mutter ist für Kinder existentiell wichtig, damit Kinder nicht nur körperlich sondern vor allem psychisch gesund aufwachsen. Stichwort: Gesunde, intakte Familie

Ich verstehe sehr gut den Konflikt, dem Du ausgesetzt bist. Irgendwie sitzt auch Du zwischen den Stühlen. Schließlich wirst Du nicht wollen, dass Euer Sohn einen Mangel an Nähe zu seinem Vater erleidet. Das verstehe ich auch voll und ganz.

Das 7 jährige Mädchen kann und muß die „guten“ Gründe der Trennung ihrer Eltern nicht verstehen, zumindest nicht in dem Maße, wie eine erwachsene Person. Aber die Erwachsenen haben die Pflicht die Bedürfnisse nach Nähe von Vater und von Mutter voll umfänglich zu verstehen und zu respektieren.

Ich überlege, wie ich an Deiner Stelle agieren bzw. reagieren würde.
Zunächst denke ich daran, dass jede Beziehung Ehefrau-Ehemann eine Wohlfühlbeziehung sein sollte. Jedoch gilt auch: Das Gleiche gilt auch für die Beziehung Eltern-Kind.

Ich denke, vom Grundsatz aus kannst Du bei dem Mädchen davon ausgehen, dass es in seinem Herzen verletzt ist. Und mit verletzten Kindern geht man i.d.R. anders um, als mit Kindern, die unverletzt sind. Das Mädchen musste etwas erleben, was es nicht verschuldet hat. Es ist ein Opfer der elterlichen Entscheidung und dabei kommt es nicht darauf an, ob die Trennung aus gutem Grund erfolgte oder nicht.

Ich würde versuchen dem Kind ein Zuhause zu bieten, eine wunderbare Wohlfühlsituation. Je wohler sich das Mädchen bei Euch fühlt, je besser wird sie mit der Gesamtsituation klar kommen. Erfährt das Mädchen – spürt es – dass man für ihre emotionalen Bedürfnisse Verständnis hat und versucht, ihre emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen, dann wächst im Laufe der Zeit auch ihr Verständnis dafür, dass nicht alles so ablaufen kann, wie sie es sich vorstellt.

Der Wunsch des Mädchens, nur mit ihrem Papa etwas zu unternehmen und nicht bei Euch zu schlafen, ist für mich ein Zeichen dafür, dass sich das Mädchen eben noch nicht bei Euch wohlfühlt. Diesem Mädchen fehlt bei Euch vermutlich emotionale Geborgenheit. Ich denke, da kannst Du vieles verbessern. Überprüfe Deine Liebe zu diesem Mädchen. Siehst Du in dem Mädchen einen Störfaktor, eine Konkurrentin für Deinen Sohn, die sich im Wettstreit um Liebe des Vaters befindet? Bist Du lediglich die Frau des Vaters, in ihren Augen das 5. Rad am Wagen? Wenn das so sein sollte, dann ist einiges schief gelaufen. Und das kleine Mädchen ist daran nicht schuld.

Versuche doch bitte ihr Deine Liebe nahe zu bringen. Sie sollte spüren, dass Du sie so liebst, als wäre sie Deine Tochter. Sie soll sich auch bei Dir sehr wohl fühlen. Das geht sicher nicht nur mit Worten. Stichwort: Emotionale Zärtlichkeit und Fürsorge

Wenn Dir das gelingt, dann stimmt die emotionale Basis zum Lernen der Bewältigung emotionaler Probleme. Dann kann auch das kleine Mädchen lernen, dass es den Vater nicht immer nur für sich haben kann.

LG; Nordrheiner
 

Portion Control

Urgestein
Überprüfe Deine Liebe zu diesem Mädchen. Siehst Du in dem Mädchen einen Störfaktor, eine Konkurrentin für Deinen Sohn, die sich im Wettstreit um Liebe des Vaters befindet? Bist Du lediglich die Frau des Vaters, in ihren Augen das 5. Rad am Wagen? Wenn das so sein sollte, dann ist einiges schief gelaufen. Und das kleine Mädchen ist daran nicht schuld.

Versuche doch bitte ihr Deine Liebe nahe zu bringen. Sie sollte spüren, dass Du sie so liebst, als wäre sie Deine Tochter.
Ich als Scheidungskind kann weiten Teilen deiner Aussagen nur zustimmen. Aber die Kernproblematik in der von der TE geschilderten Situation, triffst du meines Erachtens nicht. Denn du beziehst sie bedeutend mehr ein, als die Rolle hergibt die sie hier inne hat.

Sie hat über das Verhältnis zu ihr gar nichts negatives berichtet. Dennoch hinterfragst du, ob sie in dem Mädchen eine Konkurrenz zu deren gemeinsamen Sohn sieht. Tatsache ist aufgrund ihrer Aussagen aber, dass die Tochter in ihrem Halbbruder einen Konkurrenten sieht, und das hat sie auch auf kindliche Weise klar und deutlich gezeigt. Des weiteren ist nicht sie die Person, die "angeblich" zu wenig Zeit mit dem Kind verbringt, sondern der Vater.

Wie kommst du bitte zu der Aussage das sie die Tochter der beiden lieben müsste? :eek:
Wenn sie ein solches Verhältnis eingeht ist es ihre Pflicht das "fremde" Kind zu akzeptieren und zu tolerieren, dass sich in der Praxis dann auch so gestalten muss das niemand von beiden bevorzugt wird wenn die Kleine zu Besuch ist.
 

Goldamsel

Mitglied
Und daweil haben wir sie immer in unsere Familie einbezogen :(
Und jetzt ist ihr lieber das mein Mann uns trennen! 
Ich kann zu den Anregungen von Nordrheiner nicht viel ergänzen, nur diese eine Sache:
Ein Kind will innen drin immer diese intakte Partnerschaft beider Eltern, das ist vollkommen natürlich.
Jetzt verändert sich die Situation auf so extreme Weise, dass sie sich in das einzige flüchtet, was sie kennt, und was ihr Schutzraum ist: Das alte Zuhause und die alte Lebenssituation.
Dass ihr die Situation Angst macht, kann ich gut verstehen. Das geht aber nicht gegen dich persönlich.
Vielleicht braucht sie neue feste Strukturen mit euch als Familie, Rituale, die ihr helfen sich zu orientieren.
Das kann die abendliche Gutenachtgeschichte, das Wecken mit Kakao, eine abendliche Pizza-Massage, vielleicht aber auch ein Himmelbett mit Sternenhimmel nur für sie sein.
Zum Schluss: So schwierig die Situation auch gerade ist, ich lese ganz viel Intaktes und viel Potential aus deiner Schilderung heraus. Ihr beide baut euch ein neues Leben auf, und die Kleine soll Teil davon sein. Und du machst dir Gedanken, wie es für euch alle vier besser werden kann. Das bringt mich zu der Überzeugung, dass du es mit deiner Familie meistern wirst, weil bei euch allen der Wunsch da ist, eine Familie zu sein.
Viel Erfolg und Glück wünsche ich dir dabei!
 

Nordrheiner

Urgestein
Ich als Scheidungskind kann weiten Teilen deiner Aussagen nur zustimmen. Aber die Kernproblematik in der von der TE geschilderten Situation, triffst du meines Erachtens nicht. Denn du beziehst sie bedeutend mehr ein, als die Rolle hergibt die sie hier inne hat. .
Da hast Du einen wichtigen Punkt angesprochen. Wer definiert die Rolle von wem?
Ich gehe in meiner Antwort von meiner Einstellung zu Menschen, insbesondere zu Kindern aus.
Dabei versuche ich mich in die jeweilige Situation zu versetzen und überlege, wie ich handeln würde. Ich schreibe niemandem vor, wie er seine Rolle definieren soll. Lediglich denke ich, das Bessere ist der Feind des Guten.

Wenn sich bei mir ein Kind in Obhut befindet, dann behandel ich es so weit wie möglich wie mein eigenes Kind. Ich bin dann Ersatz-Mutter oder Ersatz-Vater. Dann definiere ich meine Rolle mit meinem Herzen und natürlich auch mit meinem Verstand und nicht nach der biologischen oder nach der rechtlichen Zugehörigkeit !

Sie hat über das Verhältnis zu ihr gar nichts negatives berichtet. Dennoch hinterfragst du, ob sie in dem Mädchen eine Konkurrenz zu deren gemeinsamen Sohn sieht. Tatsache ist aufgrund ihrer Aussagen aber, dass die Tochter in ihrem Halbbruder einen Konkurrenten sieht, und das hat sie auch auf kindliche Weise klar und deutlich gezeigt. Des weiteren ist nicht sie die Person, die "angeblich" zu wenig Zeit mit dem Kind verbringt, sondern der Vater. .
Da hast Du völlig Recht. Es ist der Vater, der zu wenig Zeit hat. Ich habe jedoch den Eindruck, dass unsere Gast-Schreiberin Hausfrau ist und daher genügend Zeit für die Kinder hat. Daher – auch wenn sie nicht die Mutter des Mädchens ist – so ist sie doch anscheinend in diesem Haushalt die einzige erwachsene Person, die sich am meisten mit den Kindern beschäftigen ….. und natürlich Liebe geben kann. Für mich stellt sich die Frage: Wenn ich die Liebe einer Mutter/eines Vaters in meinem Herzen habe, soll ich sie dann zurückhalten, nur weil das Mädchen nicht meine leibliche Tochter ist?

Und ja, der Titel dieses Hilferufes lautet „mein Mann und sein Kind“. Ich spüre daraus eine Distanz zu dem Kind. Der Titel hätte auch z.B. lauten können: „Mein Mann und meine Vize-Tochter.“ Diese Distanz, die ich spüre, ist evt. in der Realität nicht vorhanden. Ich kann hier nur von dem Eindruck ausgehen, den der Text auf mich macht. Mir fehlen auch im Text Hinweise, die darauf hindeuten, dass unsere Gastschreiberin das Mädchen liebt. Wenn das so sein sollte, empfinde ich das als einen Mangel, der behoben werden sollte.

Wie kommst du bitte zu der Aussage das sie die Tochter der beiden lieben müsste?
Wenn sie ein solches Verhältnis eingeht ist es ihre Pflicht das "fremde" Kind zu akzeptieren und zu tolerieren, dass sich in der Praxis dann auch so gestalten muss das niemand von beiden bevorzugt wird wenn die Kleine zu Besuch ist. .
Nein, da hast Du ungenau gelesen. Ich habe das Wort „muß“ oder „müsste“ nicht benutzt.
Ich schrieb: „sie sollte spüren, dass Du sie so liebst, als wäre sie Deine Tochter“. Das ist eher im Sinne eines Lösungsvorschlages zu verstehen.

Mir persönlich ist Akzeptanz und Toleranz des fremden Kindes viel zu wenig. Ich bin davon überzeugt, dass das Kind seine emotionalen Probleme am besten lösen kann, wenn es so viel Liebe wie möglich erhält. Und wer bleibt dann noch übrig, diese Liebe zu geben, wenn der Vater aus dem Haus ist?

LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
T

Traumwelten

Gast
Ich brauch einen Rad. Mein Mann mit dem ich schon 6Jahre zusammen bin hat ein Kind(7Jahre)
Und das Kind ist schon von klein an mit der Trennung aufgewachsen.
Und ich und mein Mann haben einen 2 jährigen Sohn, und haben uns ein hausgemacht. Nun seine Tochter 7Jahre macht jetzt immer ein Tam Tam. Sie will nicht bei uns schlafen und sie sagt sie fürchtet sich in ihrem Zimmer obwohl sie schon 2 mal ohne Probleme geschlafen hat. Und nun ist ihre Mutter auch schwanger. Aber Sie hat letzten wieder wollen das mein Mann mit seiner ex(ihrer Mutter) wieder zusammen kommen.
Das mal das erste warum sie da nicht schlafen will. So dann das nexte mal hätte sie wieder bei uns schlafen sollen aber da hat sie wirde nicht wollen und hat gesagt das sich lieber in ihrem Bett Zuhause schläft.
So und jetzt hat sie ihrer Mutter gesagt das sie nimmer bei ihren Vater schlafen will weil der keine zeit für sie nimmt alleine. ( obwohl er immer wenn sie kommt mit den 2Kindern immer was spielt. Und wenn unser Sohn mittagsschlaft macht macht er mit ihr alleine was). So jetzt will sie das sich der Vater nur im sie kümmert.?! Und will alleine mit ihm schwimmen, Spielplatz usw. Machen. Und unser kleine muss immer Zuhause bleiben( aja und mein Mann tut Schicht arbeiten und hat nur Wochenende Zeit auch für unseren Sohn zum spielen.)
Ich weiß nicht mehr weiter mit seiner Tochter weil ich habe mit ihr schon geredet und da hat sie nur gesagt das sie will ihren Vater für sich
Und daweil haben wir sie immer in unsere Familie einbezogen :(
Und jetzt ist ihr lieber das mein Mann uns trennen! 

Hallo Gast,

so wie ich Dich verstehe, ist das Mädchen 1Jahr alt gewesen als Du mit Ihrem Vater eine Partnerschaft eingingst. Und vermutlich lief es bis vor kurzem auch noch relativ gut. DAss sie jetzt mit ihrem 7 Jahren plötzlich mit vielen Dingen nicht mehr einverstanden ist, hängt mit ihrem eigenen Entwicklungsprozess zusammen.

Ab einem Alter von ungefähr sechs Jahren beginnt ein Prozess, der das Leben eines Kindes für eine lange Zeit bestimmen wird: Die aktive Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Was Vater und Mutter sagen oder tun, gilt in der frühkindlichen Phase als das Maß aller Dinge und wird nur in den seltensten Fällen hinterfragt. Einflüsse und Meinungen von außen – beispielsweise von Kindergärtnerinnen oder Spielkameraden – werden gewissermaßen mit den Augen der Eltern gesehen und beurteilt. Hier tritt ab dem sechsten Lebensjahr eine nachhaltige Veränderung ein. Eltern müssen sich jetzt darauf gefasst machen, dass ihre Handlungen genau beobachtet und ihre Autorität gegebenenfalls in Frage gestellt werden. Die Kritikfähigkeit entwickelt sich.

Wie du schreibst, ist ihre Mutter nun auch schwanger und das Mädchen spürt intuitiv, dass sie ihre Mama nicht mehr lange alleine hat. Die Kleine befindet sich in einer sehr schwierigen Situation. Mache du dir bitte keine Vorwürfe, aber was sie jetzt braucht, ist das uneingeschränkte Vertrauen zu ihrem Papa und sie muss sich seiner Liebe zutiefst sicher sein.
Ich würde zu den Papa - Wochenenden eine gute Lösung für euch alle finden, z.B. dass sie einen Tag (SA oder SO) nur ihren Papa für sich haben darf, und den anderen Tag wird gemeinsam etwas unternommen. Die Kleine benötigt jetzt von allen Beteiligten ein enormes Verständnis und man muss ihr uneingeschränkt die Nestwärme vermitteln die sie so dringend braucht.

Ich wünsche dir gutes Gelingen.
 

Portion Control

Urgestein
Da hast Du völlig Recht. Es ist der Vater, der zu wenig Zeit hat. Ich habe jedoch den Eindruck, dass unsere Gast-Schreiberin Hausfrau ist und daher genügend Zeit für die Kinder hat. Daher – auch wenn sie nicht die Mutter des Mädchens ist – so ist sie doch anscheinend in diesem Haushalt die einzige erwachsene Person, die sich am meisten mit den Kindern beschäftigen
Ob die TE Hausfrau oder berufstätig ist, erscheint mir für die Papa Wochenenden unrelevant.

Für mich stellt sich die Frage: Wenn ich die Liebe einer Mutter/eines Vaters in meinem Herzen habe, soll ich sie dann zurückhalten, nur weil das Mädchen nicht meine leibliche Tochter ist?
Inwiefern vereinbart sich das mit dem nachfolgenden Zitat?

Nein, da hast Du ungenau gelesen. Ich habe das Wort „muß“ oder „müsste“ nicht benutzt.
Ich schrieb: „sie sollte spüren, dass Du sie so liebst, als wäre sie Deine Tochter“. Das ist eher im Sinne eines Lösungsvorschlages zu verstehen.
Also so tun als ob zum Zwecke des Lösungsvorschlages? :confused:

Ich meine, so schwer kann es doch nicht sein sich hier konkret für diesen Sachverhalt festzulegen. Einerseits siehst du ein, dass niemand fremde Kinder lieben muss, aber andererseits kommt "liebe" in jedem zweiten Satz vor, der an die TE gerichtet ist. Sie liebt das Kind nicht, sie akzeptiert das Mädchen als Kind ihres jetzigen Mannes. Aber ich frage mich gerade, ob du das ebenfalls akzeptieren kannst? Ich meine, "ein Mangel der behoben werden müsste" klingt, als müsse man einfach einen Schraubenschlüssel zu Hilfe nehmen. Finde ich in Sachen "Liebe" befremdlich.

Und ja, der Titel dieses Hilferufes lautet „mein Mann und sein Kind“. Ich spüre daraus eine Distanz zu dem Kind.
Ich spüre nichts. ;)
Wir kennen alle die TE und ihre Familie nicht. Hätte sie jetzt schreiben sollen "Mein Mann und Jessica"? Hättest du dann gewusst um was es geht oder wessen leibliches Kind das ist? Also das sehe ich von daher jetzt nicht als Indikator. Aber das nur am Rande, wichtig sollte der geschriebene Text bleiben.

Mir persönlich ist Akzeptanz und Toleranz des fremden Kindes viel zu wenig. Ich bin davon überzeugt, dass das Kind seine emotionalen Probleme am besten lösen kann, wenn es so viel Liebe wie möglich erhält. Und wer bleibt dann noch übrig, diese Liebe zu geben, wenn der Vater aus dem Haus ist?
Das ist doch überhaupt nicht mehr Fall bezogen. Du argumentierst, als würde das Kind bei der TE wohnen.
 
G

Gast

Gast
Danke für die reichlichen Antworten.
Aber muss mal dazu sagen
Weil viele geschrieben haben das meine Stieftochter nicht gern habe. Also wir hatten eine gute Beziehungen. Nur vor kurzen hat sie damit angefangen das sie nimmer reden mit mir ( SONST HAT SIE MIR IMMER ALLES ANFERTRAUT)

Und mit dem schlafen ja da muss ich auch noch was dazu sagen. Sie schläft lieber bei den Großeltern von meinem Mann die Eltern.
Und warum? Weil sie dort alles von Ihnen bekommt und alles machen darf. Sie sagen nie nein und da haben wir keine schaus. Wir kommen an den Großeltern nicht heran. Sie nehmen so zu sagen das Kind weck. Und darum versucht sie immer alles das sie bei Ihnen schlafen kann. Als bei ihren Vater( bei uns)
Und wie haben ihr Zimmer so richtig Prinzessin Haft gemacht wie sie es wollte. Nix hat geholfen sie will nicht da schlafen.
Ich muss noch dazu sagen von den Großeltern von meinem Mann: das sie 4 Enkel haben und nur das Kind von meinem Mann mehr lieben und alles für sie tun. Also ist da keine kleichberechtigung da. Und das weiß auch die kleine. Weil sie ihr gesagt haben das sie von den Enkelkinder die liebste ist.....

Mfg
 

Portion Control

Urgestein
Liebe Themenstarterin, lasse dich von diesem Verhalten nicht verrückt machen. Das Mädchen wird lernen müssen, andere Geschwister zu akzeptieren. Egal ob Halb- oder Stiefgeschwister. Denn letzteres steht ja ebenfalls noch aus und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie dann mit ihrem zukünftigen Brüderchen ebenfalls Rangkämpfe austrägt.

Grundsätzlich sei deshalb mal gesagt, dass dieses Bild oftmals bei Kindern zu finden ist wenn Nachwuchs ansteht und es so aussieht als würde man sich um das nächste Kind mehr kümmern. Also eine Situation, wie sie auch innerhalb einer intakten Familie zu genüge vorgefunden werden kann.

Diesen Schuh, "du würdest nicht genug lieben und müsstest aber", solltest du dir nicht anziehen! Denn du bist von allen Beteiligten die letzte, an der es liegen könnte.
 

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