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Mein Leben mit der Angst

G

Gast

Gast
Mich plagt schon seit Wochen eine beständige Angst. Die Angst vor dem Terror im eigenen Land (Ich wohne in Österreich). Die Ungewissheit was da noch auch mich zukommt, setzt mir sehr zu - und die Medien, die ich leider zwanghaft verfolgen muss, verbessern meine Situation nicht wirklich.
Die Panik hat mich zu einem paranoiden, selten schlafenden, Panik-Attacken erleidenden Menschen gemacht. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe mir sogar schon überlegt, wenn es in meinem Land zu Krieg kommen sollte, den Freitod zu wählen. Ein Leben ohne meine Familie, meinen Partner würde ich sowieso nicht überstehen. Und diese Tatsache, dass ich mich aufgeben würde, macht mir Sorgen.
Auch habe ich schon seit längerem eine kleine Schachtel neben meinem Bett stehen (ich nenne sie meine Flucht-Box), in der ich alles Wichtige aus meinen Leben sammle, falls ich einmal flüchten muss...
Mein Partner versucht mich zwar liebevoll zu trösten/beruhigen/... jedoch verfalle ich mittlerweile bei fast jeder Mittagssirene, jedem Knall, etc in meinen alten panischen Trott zurück.
Ich weiß nicht mehr wie ich mit dem Thema umgehen soll. Auch spielt mein Körper langsam nicht mehr mit.
 

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Waldluft

Mitglied
Das klingt wirklich nicht sehr gesund. Hattest du schon früher mal solche Ängste oder andere psychische Probleme?

Du sagst ja, dass du dich zwanghaft über diese Themen informieren musst, obwohl sie dich belasten. Ist das etwas Neues oder hattest du schon früher mal solche Obsessionen?


Ich denke, du solltest dir auf jeden Fall professionelle Unterstützung suchen. Ein Kriseninterventionszentrum wäre da wahrscheinlich die richtige Anlaufstelle.

Guck mal hier: Links - Kriseninterventionszentrum
 
G

Gast

Gast
Nein. Ich hatte noch nie derartige Probleme. Es hat erst mit dem 13.11.15 (mit dem Attentat auf das Konzertpublikum in Paris) angefangen. Ich war an diesem Abend selber auf einem Konzert - und da ist mir bewusst geworden, wie nah der Terror mittlerweile ist.
Ich muss gestehen, ich schäme mich sehr für meine Angst. Ich konnte es hier nur öffentlich bekunden, da man anonym bleiben kann.
 

Waldluft

Mitglied
Hallo Gast,

zigtausende Menschen haben Ängste. Soziale Ängste, Angst vor Spinnen, Klaustrophobie, Zahnarztängste - und auch Angst vor Krieg, Gewalt und davor, geliebte Menschen zu verlieren.

Deine Angst ist ja nun auch nicht völlig irrational. Wichtig ist es nur, dass du lernst, mit dieser Angst auf eine konstruktive Art und Weise fertig zu werden.

Ich habe mit den Kriseninterventionszentren gute Erfahrungen gemacht. Auf Wunsch kann man auch anonym bleiben. Ich denke, das wäre mal eine gute erste Anlaufstelle.

Ansonsten empfehle ich vor allem Entspannungstechniken, z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
 

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