Anzeige(1)

Mein hysterischer Angsthund....

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Werwiewas

Aktives Mitglied
Nun "sammeln" wir Bobbys Hysteriefaktoren: Eintagsfliegen, Motten, in Kürze auch Wespen, Bohren im Haus plus Hämmern.
So langsam steigert sich seine Panik ins Unermessliche.
Ich kann von Glück sagen, wenn ich überhaupt noch Futter in ihn hinein bekomme....:oops:
Klingt wirklich anstrengend. Ich frag mich grad, ob es auch Psychopharmaka für Tiere gibt. Bisschen sediert wäre er vielleicht glücklicher.
 

Anzeige(7)

G

Gästin

Gast
Sorry, bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen - ich habe selbst Hunde und kann das gar nicht glauben, dass der Hund nichts frisst, irgendwann muss der doch auch Hunger haben.
Wenn es wirklich aber so ist - dann füttere ihn doch nachts wenn alle schlafen, dann gibt es ja wohl keine Geräusche die ihn verängstigen könnten oder?
 

Neugier

Mitglied
Ich frag mich grad, ob es auch Psychopharmaka für Tiere gibt.
Ja gibt es sowohl leichte als auch starke und diese werden auch bei der Therapie eingesetzt.

Catley, hast du schon Zylkene, oder Calmin ausprobiert?

Sind beides Nahrungsergänzungsmittel, die man bei großem Stress geben kann. Zylkene ist ein Milchprotein, dass beruhigende Wirkung hat. Calmin ist ein Doppelpräperat mit L-Tryptophan und Hanf und ist daher ein sehr gutes Beruhigungsmittel.

Bekommst du beides vom normalen Tierarzt. Aber je nachdem wie dein Geldbeutel aussieht, könntest du mit deinem Hund auch mal zu einer Verhaltenstierärztin. Da würdet ihr auch was stärkeres bekommen, falls nötig.
 

Catley77

Namhaftes Mitglied
An deiner Stelle würde ich öfter und länger mit ihm raus gehen, ihm evtl kleine Mengen Futter auch draußen geben wenn das möglich ist
Leider frisst er draußen nicht, offenbar war da mal meine Erziehung erfolgreich, nachdem er sich vorher als ständiger "Müllschlucker" betätigt hat....
Wir sind 5x am Tag unterwegs, mal länger, mal kürzer, aber zumindest draußen.
 

Catley77

Namhaftes Mitglied
Sorry, bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen - ich habe selbst Hunde und kann das gar nicht glauben, dass der Hund nichts frisst, irgendwann muss der doch auch Hunger haben.
Wenn es wirklich aber so ist - dann füttere ihn doch nachts wenn alle schlafen, dann gibt es ja wohl keine Geräusche die ihn verängstigen könnten oder?
Natürlich hat er Hunger! Sollte er es "wagen", endlich mal wieder an seinen Teller zu gehen, haut er das Futter weg, als gäbe es kein Morgen mehr (und so muss er sich derzeit wohl auch fühlen....).
Die Idee, ihn spätabends zu füttern, ist mir auch schon gekommen, danke aber dennoch für die Anregung.
Doch nachdem dann auch nach 22 Uhr erneut nochmal eine Bohrmaschine ihre Aktivität aufnahm, wars dann auch damit vorbei. Denn bei ihm wirkt alles immer Stunden nach..... Manchmal Tage...
Glaub mir - ich hab das Leben mit einem Angsthund auch nicht unbedingt ausgesucht!
(Mein erster Hund war da völlig "schmerzfrei". )

Gott sei Dank waren die letzten 2 Tage hier endlich mal Ruhe und Bobby konnte in Ruhe fressen.
Aber da hier nun inzwischen 4 Leute aus- und 4 wieder einziehen (nach Adam Riese somit 8 Parteien), ist ein Ende leider nicht abzusehen.
Wie ich dieses verdammte Ghetto hasse!!!😡
 

Neugier

Mitglied
Hat das einen Grund weshalb du keine Fragen zu Medikamenten beantwortest? Tatsächlich sind diese nämlich wirklich hilfreich und könnten deinem Hund das Leben erleichtern. Viele Angsthunde bekommen Medikamente um ihnen zu helfen. Das ist keine Schande, sondern manchmal schlicht notwendig.

Sorry, bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen - ich habe selbst Hunde und kann das gar nicht glauben, dass der Hund nichts frisst,
Dann hast du keinen Angsthund. Es ist wirklich so, dass Angsthunde spezielle Bedürfnisse haben. Und Angst baut sich nur langsam ab. Also Panikattacken können noch Tagelang nachhallen. Da ist leider nichts mit Situation vorbei und weiter geht es. Heißt eben hier der Hund frisst nicht egal wieviel Hunger er hat.
 

Catley77

Namhaftes Mitglied
Hat das einen Grund weshalb du keine Fragen zu Medikamenten beantwortest? Tatsächlich sind diese nämlich wirklich hilfreich und könnten deinem Hund das Leben erleichtern. Viele Angsthunde bekommen Medikamente um ihnen zu helfen. Das ist keine Schande, sondern manchmal schlicht notwendig.

:rolleyes:

Dann hast du keinen Angsthund. Es ist wirklich so, dass Angsthunde spezielle Bedürfnisse haben. Und Angst baut sich nur langsam ab. Also Panikattacken können noch Tagelang nachhallen. Da ist leider nichts mit Situation vorbei und weiter geht es. Heißt eben hier der Hund frisst nicht egal wieviel Hunger er hat.
Na, dann bist du ja schlauer als meine TÄ. Und als der TA davor. Gratulation!
Ich wünschte wahrlich DU hättest Recht....
 

Neugier

Mitglied
Na, dann bist du ja schlauer als meine TÄ. Und als der TA davor.
😁 vielleicht bin ich das sogar.

Nein im ernst. Ja ich kenne mich nun schon besser aus, als mir lieb ist. Hatte erst kürzlich ein Gespräch wegen Medikamenten gegen Panikattacken (unser Hundeproblem) und hatte vor Jahren einen Hund mit echter Trennungsangst wo die Therapie mit Medikamenten unterstützt werden musste.

Und ich weiß von anderen Angsthundebesitzer, dass viele bei Panikattacken Medikamentieren und es gut weiter hilft. Allerdings sind dort halt Trainer involviert die dazu raten.

Aber ich kenne auch "normale" Hundebesitzer, die bei großem Stress zu Phermone, Zylkene oder Calmin greifen und davon ebenfalls überzeugt sind. Die kriegen es auch einfach so vom Tierarzt.

Was ich nicht wissen konnte ist, dass es bei euch nicht hilft/oder nicht geht. Das tut mir leid für euch beide. Beides nicht? Also Medikamente und Phermone?

Was du auch probieren kannst. Er liebt Hunde doch so. Leihe dir ein benutztes Handtuch des liebsten Hundekumpel aus und lege es in seine Betthöhle. Evtl. Helfen auch ein paar zusätzliche Decke die du als Höhle aufs Bett bauen kannst. (Wobei im Moment wahrscheinlich zu heiß).

Alles Gute euch beiden.
 

Flocke

Aktives Mitglied
Bobby ist nun seit mind. 10 Jahre bei seinem Besitzer (er ist wohl jetzt 11 Jahre alt) und in meinen Augen auch kein Angsthund.

Er ist vll. ein Hund mit leichten Deprivationsscḧäden, wenn überhaupt.

Wenn er nun innerhalb seiner total vertrauten Umgebung zu seinem Halter kein Vertrauen hat, dann ist da etwas anderes im Busch.

Ich sage ja immer:
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers .
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer

    Anzeige (2)

    Oben