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Mein Freund ekelt mich an - ist das normal? Bin ich noch fair?

G

Gast

Gast
Hallo ihr lieben!

Ich bin mal auf eure Erfahrungswerte angewiesen, da ich nicht weiß, was mit mir los ist.

Ich bin seit 9 Jahren in einer Beziehung (meine erste) und fühle mich so wie alle Frauen Anfang 40 die sich gerne scheiden lassen wollen. Dabei geht es gar nicht darum, dass ich denke dass mein Partner ein schlechter Fang ist. Klar hat er seine Macken, aber rundum ist er ein toller Mensch und ich mag ihn sehr gerne. In letzter Zeit ist es einfach so, dass ich das Gefühl habe, dass ich erfolgreicher bin als er. Als wir zusammen kamen habe ich gerade mein Abi gemacht und er hat gearbeitet. Er wollte die ganze Zeit über dann auch sein Studium nachholen, hat es aber nicht getan. Ich habe mein Studium durchgezogen, während er sich mit aushilfsjobs über Wasser hielt. Und nun bin ich in einer festeinstellung und er gammelt immer noch mit seinen Träumen und seinen aushilfsjobs rum. Jeden Monat beteuert er, er habe seine Wünsche und würde damit definitiv in so und so viel Wochen anfangen. Nur trifft dieses definitiv seit 9jahren nie ein. Es geht mir nicht darum, dass ich mehr verdiene oder dass ich ein Studium hinter mir habe. Es geht mir darum, dass er nichts im Leben hat, was er mir Leidenschaft tut. Er tut nichts, wofür sein Herz brennt. Dementsprechend beginne ich ihn nicht mehr ernst zu nehmen. In diesem Moment schläft er grad und ich denke mir nur "wie kann man den ganzen Tag verpennen und nichts tun?!" Ich persönlich möchte mehr vom Leben. Mehr sehen, mehr riechen, mehr essen. Ich bin grad in meinem Flow und sein fauler A**** zieht mich runter und ich ekel mich dadurch vor ihm. Ich möchte keinen Sex weil er durch seine Faulheit und seine leeren Versprechen an Attraktivität für mich verliert... Es klingt vielleicht echt dumm, aber ich mag ihn dennoch.. Ich wünsche mir so sehr, dass er eines Tages seine Sachen gebacken kriegt, aber ich sehe es nicht... Ich habe mir persönlich daher gesagt, dass ich bis Neujahr warte und wenn sich dann nichts ändert, werde ich diesen liebenswerten Menschen verlSsen, weil ich ihm auf anderer Ebene nicht vertrauen kann.. Was meint ihr? Ist es nur eine Phase und es geht wieder vorbei? Bin ich nur zu selbstsüchtig? Ich weiß einfach nicht was los ist...
 

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tuny

Gast
Hallo Gast,

mir kommt es so vor, als hättest du zu Beginn der Beziehung zu deinem Partner aufgeschaut und in ihm möglicherweise so eine Art Leitstern entdeckt. Du schienst stolz auf ihn gewesen zu sein, weil er schon gearbeitet hat, schon das "richtige Leben" kannte, während du noch in der Schule warst. Nun, aus dem jungen und verzauberten Mädchen ist eine erwachsene Frau geworden die diesen Mann gewissermaßen überholt zu haben scheint. Und nun kommt er dir als das exakte Gegenteil dessen vor, in den du dich einst verliebt hast. Du scheinst diesen Aspekt an ihm zu vermissen. Du wünscht dir jemanden, zu dem du aufschauen kannst, der dich herausfordert.

Nun hat sich natürlich in den neun Jahren Beziehung auch eine große Vertrautheit entwickelt und du hast gelernt, dass Abenteuer und Bewunderung nicht das einzige sind, was in einer Beziehung zählt. Vertrauen und ein gemeinsames Leben sind mindestens genauso wichtig. Und vielleicht hast du über all die Jahre in dieser Vertrautheit sogar kaum noch wahrgenommen, in welchen Aspekt von ihm du dich damals verliebt hast.

Nun aber, so scheint es mir, wurde in dir der Ruf der Wildnis wieder erweckt. Das Leben ist auf einem Plateau und nun sehnst du dich erneut nach Herausforderung. Da draußen warten Abenteuer, die erlebt werden wollen, eine Welt die verbessert werden will und Sterne, nach denen gegriffen werden will. Und all diese Dinge suchst du noch immer dort, wo du es früher einmal glaubtest finden zu können: in ihm. Nur funktioniert das heute nicht mehr, und du kommst in einen Konflikt. Denn du möchtest die Vertrautheit verständlicherweise nicht so einfach aufgeben, während du genau weißt, dass du das Abenteuer und die Herausforderung bei ihm nicht mehr finden kannst. Trennst du dich und suchst das Abenteuer, dann wird dir die Vertrautheit fehlen. Bleibst du aber mit ihm zusammen, dann wird die ungestillte Abenteuerlust in dir langsam unerträglich.

Derzeit versuchst du offenbar, diesen Konflikt dadurch zu lösen, dass du ihn mit Erwartungen dazu bewegen möchtest, wieder deinem Idealbild zu entsprechen: Du siehst etwas in ihm, was er eigentlich nicht ist, aber deinem Wunsch nach sein müsste. - Nämlich jemand, der eine Mission hat. Jemand, der sein Studium absolviert, damit er etwas aus seinem Leben macht. Jemand, der so viel Interessantes zu tun hat, dass er garnicht lange schlafen kann, ohne sofort etwas zu verpassen. Wenn er doch endlich so wäre, dann könntest du das Abenteuer UND die Geborgenheit haben!

Natürlich können gewisse Erwartungen einen anderen Menschen motivieren, mehr zu sein und endlich an sich zu glauben. Es ist nicht verkehrt, in einem Menschen mehr zu sehen, als dieser in sich selbst sehen kann! Nur muss man hier sehr gut aufpassen, dass dieses "mehr" nicht den eigenen Bedürfnissen entspricht. Es sollte vielmehr darum gehen, in dem Partner mehr davon zu sehen, was dieser selbst gerne werden würde, sich aber nie (zu-)trauen würde!
Ansonsten projizierst du schnell etwas in ihn hinein, was du zwar dringend brauchst, er aber überhaupt nicht sein möchte und was auch garnicht seiner Definition von Weiterentwicklung entspricht. Das kann nur in einen Konflikt führen. Er wird dir dann umso mehr demonstrieren, was er stattdessen sein möchte und nach deinen Maßstäben immer fauler werden. Es kommt also darauf an, mit sehr feinem Gespür herauszufinden, worum es deinem Parntner in seinem Leben geht und wohin er sich entwickeln möchte! - auch wenn es deinen Wünschen wiedersprechen mag. Du wirst sehr schnell feststellen, dass du diesen Menschen nie wirklich gekannt hast, weil du all diese feinen Regungen nie wahrgenommen hast. Das alles gilt zumindest dann, wenn du das Abenteuer UND die Verbundenheit mit IHM leben möchtest.

Nun kann es natürlich auch sein, dass du dich auf ihn in der beschrieben Weise garnicht einstellen möchtest. Zum Beispiel weil du sagst, dass er sich ja auch nicht für dich und deine Bedürfnisse in diesem Punkt zu interessieren scheint. Wenn dem tatsächlich so ist, dann solltest du ihm erklären, welche Gefühle und Wünsche sich hinter deinen Ermahungen an seine Zielstrebigkeit verbergen. Falls das alles nicht fruchtet müsstest du dir tatsächlich überlegen, ob du das Abenteuer nicht außerhalb der Beziehung suchen kannst. Zum Beispiel in Form von anregenden Hobbys, politischem Engagement, dem Lesen tiefgründiger Bücher oder was auch immer... Damit würde es um die Frage gehen, wer du eigentlich selbst bist und wer du werden möchtest. Und es ginge um die Frage, welche Rolle der Partner in dieser Selbstwerdung zu spielen hätte. Dient er vielleicht dazu, dir aus deinem eigenen Schneckenhaus zu helfen? Nach dem Motto: "Alleine traue ich mich nicht. Aber wenn mein Partner schon da wäre wo ich so gerne hinwill. Dann würde ich mich trauen ihm zu folgen." Könnte das sein?

Wenn das alles nichts hilft wird und du überhaupt nicht weiterkommst, wird das ganze wohl auf eine Entscheidung hinauslaufen: Entweder du trennst dich und suchst das Abenteuer, aber um den Preis des Verlustes an Verbundenheit. Oder du bleibst mit ihm zusammen und akzeptierst, dass einige Träume für immer Träume bleiben werden. Diese Entscheidung wäre die letzte "Eskalationsstufe".

Gruß
tuny
 
G

Gast

Gast
Hallo Gast,

ich kann das irgendwie schon nachvollziehen, mir geht es ähnlich mit meinem Freund / Partner. Er gelobt auch ständig in so vielen Dingen Besserung, nimmt sich allerlei vor, z.B. dass er sich bewerben wird, weil ihm sein derzeitiger Job nicht gefällt, und im Endeffekt bin immer ich diejenige, die ihn förmlich vor den PC schleifen muss, damit er sich Stellenangebote durchliest oder seine Bewerbung schreibt.

Ich kann dieses ständige "nachher", "später", "morgen" einfach nicht mehr hören, es macht mich regelrecht aggressiv, vor allem, weil er sich mit dem Verhalten eben auch selber anlügt - so wie dein Partner wohl auch, denn auch er bekommt ja offenbar nichts von dem auf die Reihe, was er sich vornimmt.

Er nimmt grundsätzlich den Weg des geringsten Widerstandes. Dazu gehört auch, dass er Leuten, die sich in seine Angelegenheiten massiv einmischen, keine Grenzen setzt, weil er zu faul für Diskussionen ist. Darum kommt seine Mutter auch dauernd vorbei und macht seine Wäsche und putzt seine Fenster. Ich wohne dort gottseidank nicht, habe meine eigenen vier Wände, aber ich könnte jedesmal ausrasten, wenn ich das WE bei ihm bin und seine Mutter wieder hier rumhirscht.

Angeblich nervt ihn das selber, aber er kriegt es auch nicht gebacken, ihr den Marsch zu blasen und zu sagen, dass er mit seinen 33 Jahren diese Hilfe nicht mehr braucht und möchte.

Für mich ist so ein Verhalten einfach absolut unmännlich und abturnend. Man kann so eine Person nicht ernst nehmen. Bei dir wird das ähnlich sein. Einen Rat habe ich leider auch nicht, da es mir, wie gesagt, genauso geht. Aber ich finde deine Gefühle durchaus nachvollziehbar und berechtigt.

Er fände es umgekehrt auf Dauer sicher auch nicht toll, wenn du beispielsweise jahrelang auf der Couch rumhängst, Essen in dich reinschaufelst und ihm von deinem Traumjob erzählst, den du irgendwann mal haben willst.
 
P

Püppi83

Gast
Vielleicht solltest du deinen Freund motivieren, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen und seine Träume zu realisieren.
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Gast,
wenn dir das "ich mag ihn halt" ebenso ausreicht
wie ihm seine Aushilfsjobs, dann ist es völlig okay,
bei ihm zu bleiben - aber wenn du deine Zuneigung
davon abhängig machst, dass er sein Verhalten in
deinem Sinne ändern muss, solltest du dir wirklich
eine klare Zeitschiene setzen (und ihm auch) und
dann konsequent sein.

Ich denke, es ist okay, nicht auf voller Leistung zu
leben, aber ständig versprechen und nicht halten,
ist nicht okay dem Partner gegenüber.

Gruß, Werner
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Gast,

die Antwort von Tuny empfinde ich als zielführend.

Und um auf Deine Frage konkret zu antworten:
Es ist falsch, dass Dein Freund Dich anekelt. Diese Drehung Deiner Gefühle zu seinen Lasten erscheinen mir wie eine emotionale Entladung für eigene Enttäuschung für eine Erwartung, die Dein Partner nicht erfüllt.
Also in meinen Augen ist das überhaupt nicht fair !!

Ich denke: Man liebt den Partner nicht weil er funktioniert... sondern weil er IST wie er ist.
Anders formuliert: Funktioniert er nicht, wird er aussondiert wie eine alte Kaffeemaschine. Das empfinde ich als unfair.
Deinen Abenteuergefühlen würde ich schon auch Beachtung schenken. Sie können Dir dazu verhelfen, neue und schöne Aufgaben zu entdecken und bisher nicht gelebte Talente zu entwickeln - und alles ohne Untreu zu werden.

In Deiner Lebensphase zeigen sich Energien, die heraus wollen. Kein Problem. Es ist nur darauf zu achten, dass diese Energien positive Verwendung finden.

LG, Nordrheiner
 

Kaim Argonar

Mitglied
Kein Mensch ist faul weil er es gerne so mag, für mich hört sich das nach Selbstmitleid an, wahrscheinlich weil er im Leben nichts erreicht hat du aber schon dein Studium abgeschlossen hast. Er hat, wie man so schön sagt: Das Handtuch geworfen! Männer haben auch generel ein Problem damit über ihre Gefühle zu sprechen und schlucken einfach alles runter, vielleicht hilft es wenn du ihn mal auf den Zahn fühlst. Allerdings muss er von selbst auch mal zur Einsicht gelangen was sein verhalten angeht sonst steckt er in einem Teufelskreis fest und kommt da nicht mehr raus. Mach ihm erstmal klar wie ernst es um ihn steht und wenn alles nichts hilft musst du dich wohl oder übel von ihm trennen, spätestens da sollte es bei ihm mal "Klick" machen.
 

Der_um_den_Baum_tanzt

Aktives Mitglied
Ich bin seit 9 Jahren in einer Beziehung (meine erste)

Es geht mir darum, dass er nichts im Leben hat, was er mir Leidenschaft tut. Er tut nichts, wofür sein Herz brennt. Dementsprechend beginne ich ihn nicht mehr ernst zu nehmen.

Ich möchte keinen Sex weil er durch seine Faulheit und seine leeren Versprechen an Attraktivität für mich verliert... Es klingt vielleicht echt dumm, aber ich mag ihn dennoch..
Beziehungen zwischen Menschen enden im Grunde nie.

Doch sie verändern sich ständig.
Wohl denen, die das registrieren!

Dein Freund ist offensichtlich aus irgendwelchen Gründen innerhalb Eurer Beziehung nicht mitgewachsen.

Du solltest nicht warten, sondern die gegenwärtige Situation genau betrachten und die Konsequenzen daraus ziehen..... ihm also genau das mitteilen, was Du da oben geschrieben hast.

Und dann durchstarten ....
 

ABVJoGo

Aktives Mitglied
Du solltest nicht warten, sondern die gegenwärtige Situation genau betrachten und die Konsequenzen daraus ziehen..... ihm also genau das mitteilen, was Du da oben geschrieben hast.

Und dann durchstarten ....
Genauso sehe ich das auch.

Dein Freund ist aus welchen Gründen auch immer in seiner Lethargie hängengeblieben - vielleicht fehlt ihm nur ein kleiner Anreiz.(?) Auf Deutsch: "Der braucht nen Arschtritt."

Was bringt es Dir, nur für Dich insgeheim einen Plan zu schmieden und eine "Frist" zu setzen, um ihn dann zu verlassen? Glaubst Du im Ernst, wenn Du nix sagst, ändert sich irgendwas? Das ist nur eine Frist für dich selbst, nicht seine - für ihn ist das unbedeutend, der kriegt das ja nicht mit!

Wenn Du also sowas planst, solltest Du ihm fairer Weise diese Gedanken mitteilen! Entweder dieser "Tritt" sitzt und versetzt ihn in Bewegung, oder nicht.

Beachten solltest Du aber auch noch die praktischen Dinge - man kann ja nun nicht von heut auf gleich einen Studienplatz bekommen. Da gibt's ebenso einzuhaltende Fristen und wenn ich mich nicht täusche, sind die Fristen für die Einschreibungen zum kommenden Wintersemester schon locker 1-2 Monate abgelaufen. Wenn das richtig ist, ist deine selbst gesetzte Frist bissl ungünstig.
 
G

Gast

Gast
Hallo ihr lieben!

Erst einmal vielen Dank für die zahlreiche und wirklich konstruktiven Hinweise! Es ist echt schön sich mit anderen auszutauschen und bringt mir bereits bekannte und vorallem auch neue Perspektiven!


Also: ich bin ein sehr reflektierter Mensch und denke viel nach, um mir über Sachen bewusst zu werden. Ich möchte nie Entscheidungen treffen, die ich im Nachhinein bereue und wäge daher wirklich rational so ab, dass es mich emotional auch positiv stimmt! Abgesehen davon bin ich auch kein Typ Mensch, der sich viel aus Geheimnissen und versteckten Ansprüchen macht.

Heißt in diesem Fall also, dass mein Freund weiss, dass ich es unattraktiv finde wenn er mir leere Versprechen macht. Und treffend hat es sich in meinem Text herauskristallisiert, dass ich es mag von Menschen zu lernen und mich an ihnen zu bereichern. Das weiß mein Partner alles auch. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich von ihm erwarte jede Woche eine neue Sprache und jeden Monat ein neues Instrument zu lernen! Nein, ganz im Gegenteil! Ich möchte bei ihm einfach nur sehen, dass er sich langfristig mit einer Sache leidenschaftlich beschäftigt und nicht beim kleinsten Hindernis aufgibt! Ich motiviere ihn immer wieder zu Dingen auf die ER ursprünglich Lust hatte und sich seit langer Zeit vornimmt aber nie angeht. Jedoch ist es auch für mich auf die Dauer anstrengend der Leitwolf zu sein! Ich möchte kein sozialprojekt haben, welchem ich mit meinem helfersyndrom die eigene (seine!) Perspektive näher bringe. Und klar frage ich mich ob ich einfach zu viel will. Ob ich mich so entwickelt habe, dass es schwer ist mit dem was man vor 9jahren hatte sich zufrieden zu geben. Es ist so, dass sich die Partnerschaft nicht weiterentwickelt, weil er stagniert. Das weiß er. Wir haben über Therapie bzgl. seiner Depression gesprochen, aber sein stolz steht ihm seit 3jahren im Weg. Ich mag ihn wirklich. Auch wenn es alles anders hier rüberkommt. Ich WILL, dass es funktioniert, aber ich kann keine Partnetschaft mit mir alleine führen. Ich brauche jemanden Auf Augenhöhe (NICHT finanziell sondern psychisch) es ist einfach wirklich schwer so viel Kraft und Geduld hineinzustecken wenn nicht viel zurück kommt. Vielleicht kommt auch nicht viel zurück weil er es nicht anders kann. Vielleicht sind seine kognitiven Fertigkeiten ausgeschöpft. Oder er hat sich nie gepusht. Und weiß nicht wo seine Grenzen sind weil er immer vorher aufgehört hat! Und das glaube ich eher. Daher glaube ich ihm jede seine Versprechen die er nicht MIR sondern Auch SICH gibt. Ich bin keine Alleinerziehende Mutti die nach den Hausaufgaben fragen sollte. Sondern Partnerin der man keinen scheiss erzählen muss!

Im Endeffekt ist der Konflikt für mich einfach der, dass ich ihn liebe für seinen tollen Charakter und ihn sexy für sein Aussehen finde. Jedoch wird alles abgeturnt sobald wieder einmal ein falsches Versprechen eintrifft. Und ich weiß nicht ob es wirklich so sein muss dass ich mich ENTWEDER zwischen dem wie es jetzt ist ODER dem neuen Abenteuer entscheiden muss. Ich müsste es ja nicht wenn er die Dinge die er sich vornimmt angehen würde.... Ich bin einfach wahnsinnig verzweifelt und überfordert... Daher nochmal tausend Dank für eure Rückmeldungen!!
 

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