Bitterschokolade
Aktives Mitglied
Ich befinde mich in einer etwas für mich verzwickten Familiensituation.
Ich bin 59 Jahre alt, habe keine Kinder und wohne mit meinem Freund zusammen. Meine Eltern sind einige Jahre tot. Regelmäßigen Kontakt habe ich noch zu meiner Tante, die mittlerweile auch schon 80 ist. Mein engster Verwandter ist mein jüngerer Bruder, der mit seiner Frau und meinem Neffen ca. 35 Autominuten von mir entfernt wohnt.
Mein Bruder und ich hatten nie ein sehr enges Verhältnis, wohl wegen des Altersunterschiedes, aber auch, weil ich früher immer dachte, meine Eltern würden ihn bevorzugen. Ich habe sehr unter der Alkoholkrankheit meiner Mutter gelitten und war sehr einsam, während ihm scheinbar alles gelang, im Sport und bei anderen Kindern und Jugendlichen etwa. Dennoch liebe ich meinen Bruder, und ich weiß längst, dass auch er natürlich sehr unter unseren damaligen häuslichen Verhältnissen leiden musste.
Daher finde ich es traurig, dass wir so wenig Kontakt haben. Das letzte Mal habe ich ihn im Januar gesehen. Zuletzt hatte er mich zur Geburtstagsfeier meines Neffen eingeladen, da konnte ich aber nicht, da wir uns an diesem Tag um die Mutter meines Freundes kümmern mussten. An Weihnachten hat es nicht geklappt, da ich zurück so spät nicht alleine im Zug fahren möchte.
Ich muss dazu sagen, dass mein Freund Asperger-Autist ist. Er kann nicht zu Familenfeiern und ich kann leider auch niemanden zuhause einladen. Ich könnte mich aber mit meinem Bruder im Café treffen oder spazieren gehen. Aber meine Vorschläge hören er und meine Schwägerin sich an und sagen nur: Ja, das könnten wir mal machen, aber es kommt doch nichts von ihrer Seite.
Es muss ja nicht jeden Monat sein, aber vielleicht mal alle drei Monate. Das wäre schön.
Was meint Ihr? Soll ich mit dem Ist-Zustand zufrieden sein oder das x-te Mal fragen, ob wir uns mal so treffen oder...?
Ich bin 59 Jahre alt, habe keine Kinder und wohne mit meinem Freund zusammen. Meine Eltern sind einige Jahre tot. Regelmäßigen Kontakt habe ich noch zu meiner Tante, die mittlerweile auch schon 80 ist. Mein engster Verwandter ist mein jüngerer Bruder, der mit seiner Frau und meinem Neffen ca. 35 Autominuten von mir entfernt wohnt.
Mein Bruder und ich hatten nie ein sehr enges Verhältnis, wohl wegen des Altersunterschiedes, aber auch, weil ich früher immer dachte, meine Eltern würden ihn bevorzugen. Ich habe sehr unter der Alkoholkrankheit meiner Mutter gelitten und war sehr einsam, während ihm scheinbar alles gelang, im Sport und bei anderen Kindern und Jugendlichen etwa. Dennoch liebe ich meinen Bruder, und ich weiß längst, dass auch er natürlich sehr unter unseren damaligen häuslichen Verhältnissen leiden musste.
Daher finde ich es traurig, dass wir so wenig Kontakt haben. Das letzte Mal habe ich ihn im Januar gesehen. Zuletzt hatte er mich zur Geburtstagsfeier meines Neffen eingeladen, da konnte ich aber nicht, da wir uns an diesem Tag um die Mutter meines Freundes kümmern mussten. An Weihnachten hat es nicht geklappt, da ich zurück so spät nicht alleine im Zug fahren möchte.
Ich muss dazu sagen, dass mein Freund Asperger-Autist ist. Er kann nicht zu Familenfeiern und ich kann leider auch niemanden zuhause einladen. Ich könnte mich aber mit meinem Bruder im Café treffen oder spazieren gehen. Aber meine Vorschläge hören er und meine Schwägerin sich an und sagen nur: Ja, das könnten wir mal machen, aber es kommt doch nichts von ihrer Seite.
Es muss ja nicht jeden Monat sein, aber vielleicht mal alle drei Monate. Das wäre schön.
Was meint Ihr? Soll ich mit dem Ist-Zustand zufrieden sein oder das x-te Mal fragen, ob wir uns mal so treffen oder...?