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Mein bisheriges Leben bricht auseinander!

goldenboy85

Mitglied
Hallo zusammen,

keine Ahnung ob mir jemand einen Typ geben kann - aber in meiner momentanen Situation weiß ich einfach nicht weiter.
Ich bin 26 Jahre alt!
Die letzten 5 Monate waren die mit Abstand schlimmsten & schmerzhaftesten meines Lebens!
Folgende Situation:
Kaputte Kindheit - Alkohol & Gewalt in der Familie an der Tagesordnung // ärmliche Verhältnisse
Schwere Krebserkrankung mit 16 - 17 Jahren // monatelanger stationärer Krankenhausaufenthalt - über das erlebte nie gesprochen
Von erster großen Liebe auf das schlimmste verletzt und gedemütigt worden // Monatelang komplett isoliert daheim
Mit 17 - 18 Jahren aus dem Elternhaus ausgezogen // extremste gewaltbereite Konflikte mit dem Vater
Kontakt fasst komplett zur ganzen Familie abgebrochen // wenige Ausnahmen
Hochgradig agressiv, gewaltbereit und trinkfreudig in der Jugend und als Teenager // duzende Strafanzeigen aufgrund schwerer Körperverletzung
Nicht bereit festere Beziehungen einzugehen // immer selbst beendet auf Grund von nicht vorhand.ener Gefühle.
Beruflich extrem angagiert // in kürzester Zeit Stellung erhalten mit sehr viel Verantwortung ( AT ca. 65 - 70 Std. pro Woche )
Unglaublich belastbar in jeglicher Hinsicht // nie irgendwelche Schwächen oder ähnliches zugestanden
Momentane Scheidung der Eltern - ziemlich schmutzig // die Kinder werden natürlich auch reingezogen
Viele Freunde und sehr beliebt - jeder schätzt meinen Humor & das man mir alles erzählen kann // immer im Mittelpunkt - bringt jeden zum lachen
Emotional & Gefühlstechnisch komplett isoliert - nicht in der ( noch nie ) Lage darüber zu sprechen // Zuneigung annehmen absolut Unangenehm

Aktuelle Sachlage:

Seit der Erfahrung mit meiner ersten Freundin habe ich mich von jeder Frau sobald es ernst wurde getrennt!
Ich war jetzt 2,5 Jahre mit meiner EX zusammen - habe mich auch getrennt da Sie mit mir zusammenziehen wollte - habe mir eingeredet das ich Sie nicht liebe und ziemlich schlecht behandelt!
Sie hatte die Probleme teilweise erkannt und wollte mich unterstützen. Eine bemerkenswerte Person. Wollte es selbst nicht wahrhaben das ich schwach bin und profesionelle Hilfe benötige.

Problem:

Kann seit der Trennung durch mich ( vor 5 Montaten - richtig erst seit 2 Monaten ) nicht mehr schlafen & bekomme schwerste Panikattacken ( Atemnot - Herzrasen - Scheißausbrüche - Schwindel - Verkrampfungen - heftigste Alpträume usw.). Hatte bisher mehrere Nervenzusammenbrüche und wurde auch von der Arbeit freigestellt!
Meine Gedanken drehen sich nur um Sie und auch jegliche Ablenkung schlägt fehl! Mittlerweile hat Sie einen neuen Freund!
Kann die Anwesenheit meines Vater nicht mehr ertragen // er sucht ab und zu den Kontakt zu mir!
Hatte es aus eigenantrieb mit Baldrian probiert - vergebens // die verschrieben Medikamente möchte ich nicht nehmen!

Bisoprolol // Tavor // Opipramol

Falls ich Glück habe bekomme ich ab Januar die Change auf eine Therapie - stellt sich aber erst am 09.01.2012 raus!

Ich weiss nicht mehr weiter, wirklich // kann mit dieser Situation nicht umgehen und zerbreche unter den momentanen Umständen!

Möchte es so nicht hinnehmen // nicht mein ganzes Leben auf diesem Weg verbringen - etwas ändern.

Ich erwarte keine Antwort - wollte es aber auch auf diesem Weg probieren.

Danke
 

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Gast

Gast
Du hast nicht das Recht weil du selbst verletzt wurdest andere zu verletzen. Deine Freundin hat genau richtig gehandelt. Du hast sie nicht verdient.

Du klingst total selbstverliebt. Iwie wie ein quängelndes Kind das nie zufrieden ist. Ich würde sagen dir gehts einfach zu gut.
 

goldenboy85

Mitglied
Du hast nicht das Recht weil du selbst verletzt wurdest andere zu verletzen. Deine Freundin hat genau richtig gehandelt. Du hast sie nicht verdient.

Du klingst total selbstverliebt. Iwie wie ein quängelndes Kind das nie zufrieden ist. Ich würde sagen dir gehts einfach zu gut.
Bis zur Trennung von Ihr war mir das alles gar nicht bewusst! Erst als es los ging habe ich mir Gedanken über mein Leben gemacht! All die Sachen hatte ich verdrängt und nie darüber geredet - nie gejammert oder ähnliches! Ich hätte nicht früher handeln können da ich ja nicht mal selbst wusste was für Probleme ich habe oder überhaupt welche habe! Ich wollte nie Mitleid oder ähnliches deshalb habe ich auch mit keinem darüber gesprochen! Und glaub mir ich habe auch nichts in den A**** geblasen bekommen!
 
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A

Aloha

Gast
Hallo Goldenboy,
All die Sachen hatte ich verdrängt und nie darüber geredet - nie gejammert oder ähnliches! Ich hätte nicht früher handeln können da ich ja nicht mal selbst wusste was für Probleme ich habe oder überhaupt welche habe! Ich wollte nie Mitleid oder ähnliches deshalb habe ich auch mit keinem darüber gesprochen! Und glaub mir ich habe auch nichts in den A**** geblasen bekommen!
Und nun ist alles aufgebrochen, weil Du Deine (gesamten) Erlebnisse der Vergangenheit
unter dem - neuerlichen - Trennungsstress(belastung) plus der extremen berufl. Belastung (Verdrängung!) nicht mehr kompensieren kannst.

Warnzeichen (Agressionen, Verlustängste, Bindungsstörung) hast Du akribisch ignoriert...jetzt ist das Fass übergelaufen.

Ich kenne das - jedoch anders geartet - sehr gut.

Mit Wut und Aggressionen kann man gut arbeiten.
Eine Bearbeitung Deiner Biografie ist außerdem unausweichlich.

Vielleicht bemühst Du Dich umgehend um eine Einweisung auf eine Psychotherapie
Station, dort kannst Du es schaffen, Dir darüber klar zu werden, wie es weitergehen kann.

Eine stionäre Behandlung ist immer nur ein Anfang...zur Weichenstellung.
Die anschließende Psycho- oder auch Traumatherapie kann Jahre dauern.

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf dem Weg zu Dir selbst - Du kannst es schaffen!

LG

Aloha
 

goldenboy85

Mitglied
Hallo Goldenboy,


Und nun ist alles aufgebrochen, weil Du Deine (gesamten) Erlebnisse der Vergangenheit
unter dem - neuerlichen - Trennungsstress(belastung) plus der extremen berufl. Belastung (Verdrängung!) nicht mehr kompensieren kannst.

Warnzeichen (Agressionen, Verlustängste, Bindungsstörung) hast Du akribisch ignoriert...jetzt ist das Fass übergelaufen.

Ich kenne das - jedoch anders geartet - sehr gut.

Mit Wut und Aggressionen kann man gut arbeiten.
Eine Bearbeitung Deiner Biografie ist außerdem unausweichlich.

Vielleicht bemühst Du Dich umgehend um eine Einweisung auf eine Psychotherapie
Station, dort kannst Du es schaffen, Dir darüber klar zu werden, wie es weitergehen kann.

Eine stionäre Behandlung ist immer nur ein Anfang...zur Weichenstellung.
Die anschließende Psycho- oder auch Traumatherapie kann Jahre dauern.

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf dem Weg zu Dir selbst - Du kannst es schaffen!

LG

Aloha
Danke für die Antwort - das mit der Einweisung habe ich mich auch schon nach dem letzten Zusammenbruch überlegt oder besser stand vor dem Gebäude aber ich warte jetzt noch auf die 1 Sitzung und werde dann entscheiden wie es weitergeht!
Das oben waren nur kurze Infos - um es vielleicht etwas nachvollziehen zu können! Wieso was soll ich dringend rausnehmen!

Gruß & Danke
 
A

Aloha

Gast
Hallo goldenboy,

Psychotherapie nimmt nichts raus...Deine Biografie kannst Du nicht ändern!

Das Ziel könnte jedoch sein, gegenwärtige Denk- und Verhaltensmuster
(die Vergangenheit prägt uns ja...sie lehrt uns z.T. schräge Verhaltens- und Denkmuster, Befindlichkeiten wie Anspannung, Komplexen, Geiz, Aggressionen etc.)
zu verstehen, diese im besten Fall in mühevoller Klein(st)arbeit aufzulösen - und durch einen "anderen" Umgang mit der Vergangenheit zu lernen, mit dem Leben Heute und in Zukunft besser und "richtiger" umzugehen. Das schafft Lebensperspektiven, die positiv sind!

Wie Du Dir denken kannst, ist das sehr schwer in Worte zu fassen....wenn
Betroffene sich verändern/durch die Therapie etwas ändern, so ist dieses hart erarbeitet, kostet ganz viel Kraft und Energie - und auch manchen Rückschritt, es ist zäh und bleibt zäh...
Eine Alternative sehe ich jedoch nicht, wenn man/frau nicht zeitlebens weiter vor sich hin dümpeln will...
Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Lebensqualität und Lebensfreude...die es zu erreichen gilt.
(Denn wer möchte nicht glücklich und unbelastet leben, voller Freude und Schaffenskraft, Beziehungsfähig,ausgeglichen und tolerant?:))



LG

Aloha

Nachtrag:
Für eine richtige Therapie braucht man eine gewisse Stabilität, daher der Gedanke, im Rahmen einer stationären psychotherapeutischen Behandlung erstmal zu "sortieren" und zu verstehen, warum es so weit gekommen ist!
 
Zuletzt bearbeitet:

goldenboy85

Mitglied
Hallo goldenboy,

Psychotherapie nimmt nichts raus...Deine Biografie kannst Du nicht ändern!

Das Ziel könnte jedoch sein, gegenwärtige Denk- und Verhaltensmuster
(die Vergangenheit prägt uns ja...sie lehrt uns z.T. schräge Verhaltens- und Denkmuster, Befindlichkeiten wie Anspannung, Komplexen, Geiz, Aggressionen etc.)
zu verstehen, diese im besten Fall in mühevoller Klein(st)arbeit aufzulösen - und durch einen "anderen" Umgang mit der Vergangenheit zu lernen, mit dem Leben Heute und in Zukunft besser und "richtiger" umzugehen. Das schafft Lebensperspektiven, die positiv sind!

Wie Du Dir denken kannst, ist das sehr schwer in Worte zu fassen....wenn
Betroffene sich verändern/durch die Therapie etwas ändern, so ist dieses hart erarbeitet, kostet ganz viel Kraft und Energie - und auch manchen Rückschritt, es ist zäh und bleibt zäh...
Eine Alternative sehe ich jedoch nicht, wenn man/frau nicht zeitlebens weiter vor sich hin dümpeln will...
Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Lebensqualität und Lebensfreude...die es zu erreichen gilt.
(Denn wer möchte nicht glücklich und unbelastet leben, voller Freude und Schaffenskraft, Beziehungsfähig,ausgeglichen und tolerant?:))



LG

Aloha

Nachtrag:
Für eine richtige Therapie braucht man eine gewisse Stabilität, daher der Gedanke, im Rahmen einer stationären psychotherapeutischen Behandlung erstmal zu "sortieren" und zu verstehen, warum es so weit gekommen ist!
Ok - da hatte ich etwas falsch verstanden // dachte ich hätte oben irgend einen Blödsinn geschrieben bei der Biografie! Jetzt weiss ich was du meinst - ich muss was an den kommen Erlebnissen ändern! Ja das ist mir Bewusst geworden in den letzten Monaten - zwar zu einem wirklich exorbitanen Preis aber jetzt habe ich schon einiges in die Wege geleitet! Geht ja auch nicht mehr anders!
Glaubst du wirklich nicht das die Gespräche mit einem Therapeuten ausreichen würden? Ausdiesem Grund möchte ich das ja alles - ich will wieder LIEBEN und Gefühle zeigen - egal wie schwer es wird! Es ist nur unheimlich schwierig nicht auf die innere Stimme zu hören!
 
A

Aloha

Gast
Du hast nicht das Recht weil du selbst verletzt wurdest andere zu verletzen. Deine Freundin hat genau richtig gehandelt. Du hast sie nicht verdient.

Du klingst total selbstverliebt. Iwie wie ein quängelndes Kind das nie zufrieden ist. Ich würde sagen dir gehts einfach zu gut.

Sag mal Gast, geht's noch???

Dem TE geht es schlecht.
Er ist dabei, den ersten Schritt zu machen, indem er hier nach Lösungswegen- und Strategien und viell. sogar nach Hilfestellung fragt!

Wie menschenverachtend muss man sein, um da noch drauf zu hauen??

Wie ich solche "Gäste" liebe.....!!!!!:mad:
 

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