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mein arzt ist inkompetent...

hallo...

heute war ich beim arzt, naja eher gestern...

letzte woche bekam ich von dem arm, an dem meine narben vom ritzen sind, blut abgenommen...

heute war die besprechung der blutwerte... alles in ordnung und schon schickt er mich nach hause...

ich liebe ein mädchen das ich vom chatten her kenne und kann sie aufgrund meiner probleme nich treffen, weil ich nich denke das ich bereit bin...

jedenfalls raten mir alle immer zu einer therapie... also sprach ich den arzt an...

er hat nicht gefragt, welche probleme ich habe...

er gab mir eine überweisung an die psychatrie... alleine dieser begriff macht mir angst...

mit meinen 18 jahren hab ich echt angst davor... und was wenn man mir probleme einredet, die ich nich habe... ich ritze selten... nur wenn ich die depressionen nich mehr ertrage und nicht mehr aufhören kann zu heulen...

zu letzt hab ich vor ner woche geritzt, davor ein halbes jahr nicht...

ich will auch nich das man behauptet ich wäre borderliner...

jedenfalls gehts bei mir um meine vergangenheit und mein selbstbewusstsein...

nun weiß ich nicht, wo ich eine therapie machen kann... es muss hier im ort sein, ich hab kein geld auswärts iwelche ärzte aufzusuchen...

aber wie finde ich denn nun den richtigen psychologen? mein arzt sagte nur ein wort "tagesklinik" aber er kennt nichtmal meine probleme... wer ist dieser inkompetente arzt, der mir nie weiterhilft....

ich brauche euren rat...wo finde ich einen geeigneten therapeut... ich sag euch auch per pn, wo ich her komme... ich hab auch große angst da hin zu gehen...

manhört doch gerne mal, dass iwelche leute für mehrere monate sonstwo eingeliefert werden...

so stark werden meine probleme doch nich sein, oder?... ich kann mir das zeitlich nicht leisten, wenn ich iwo hin muss... vorallem nicht wegen selbstvertrauen und depressionen...


HILFE, ICH HABE SO ANGST ._.
 

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xenophob

Mitglied
Wenn dir alle zu einer Therapie raten, dann frage doch mal alle.
Na ja, dein Arzt wäre nicht mein Typ, aber das kannst du nur allein für dich entscheiden. Nicht jeder HA ist ein Psychiater oder hat darin Erfahrungen, jeder hat sein Spezialgebiet, so wird es auch bei deinem Arzt sein, also nicht ganz übel nehmen.
Gelbe Seiten! Suche dir eine Adresse raus -Psychiater, Psychotherapeut, was dir eher passt. Nach der langen Wartezeit werden die dir dann schon weitere Wege zeigen.
Es gibt auch sogenannte Ambulanzen, in denen du dich anmelden kannst, aber damit habe ich zu wenig Erfahrung.
Bei meinem HA liegen Adressen von den verschiedensten Institutionen, sodass er mir immer eine Adresse dafür nennen kann, ob ich diese oder eine andere nehme, ist letztendlich mir überlassen.
 
C

claas

Gast
Im Normalfall musst Du sowieso schoneinmal nichts bezahlen.
(Wenns die Krankenkasse übernimmt)

Die Sache mit Borderline ist kompliziert.
SVV und Depression gehören schließlich zu einer der drei Haupt"symptome" dieser Persönlichkeitsstörung hinzu.
Aber darum würde Ich mir wenig sorgen machen.

Fakt ist wohl das du eine Therapie brauchst.
Und dein Hausarzt muss garnicht so unrecht haben mit einer Tagesklinischen Einrichtung-oder auch in
ambulanter Form soetwas wie betreutes Wohnen.
Du solltest nicht vergessen dein Hausarzt ist höchstwahrscheinlich "nur" Allgemeinmediziner und das macht Ihn noch lange nicht zu einem befähigten Psychologen oder Therapeuten.


Was du nun zu Anfang machen möchtest bleibt dir überlassen.
Vielleicht wäre eine ambulante Therapie für dich gut.
Leider sind aber die Wartelisten bei vielen Psychologen und Therapeuten ziemlich lang( bei uns zumindest ~2-3 Monate)
Ich würde mir noch eine Überweisung vom Hausarzt besorgen zum Therapeuten deiner Wahl oder dergleichen...:)


MfG Alex
 
Zuletzt bearbeitet:

Christianb

Mitglied
Hallo Basti,

erstmal gleichmäßig atmen; mach dir klar, dass es Menschen gibt die dich lieben und zögere nicht, diese mitten in der nacht zu wecken, wenn du Angst hast. Sie werden das verstehen und dich trösten.

Ich denke auch, wie Alex, dass eine Therapie für dich jetzt sicher sinnvoll wäre. Um Kosten brauchst du dir keine Sorgen zu machen, die übernimmt deine Krankenkasse. Du hast da einige Möglichkeiten: Etweder du gehst in die Ambulanz eines Krankenhauses und suchst dir dort einen Therapeuthen oder du löst das Rezept deines Arztes ein oder du schnappst dir das Telefonbuch und suchst im Branchenverzeichnis nach Psychotherapeuten (das wäre mein Favorit). Du kannst dann mit dem Therapeuten deiner Wahl einen Termin ausmachen, und ihr werdet erstmal einige "Probestunden" zusammen haben, in denen ihr feststellen könnt, ob ihr miteinander harmoniert; wenn das nicht der Fall ist, kannst du den Therapuetn problemlos wechseln. - Dass dein Hausarzt dich überwiesen hat ist sicher nicht schlecht, auch wenn der Rahmen zugegebenermaßen ungünstig war. Aber er wird keine Soezifikation für Psychotherapie haben, und so hat er dich zu einem Fachmann überwiesen. Also geh nicht zu hart mit ihm ins Gericht. ;)

Du brauchst keine Angst zu haben, dich in Therapie oder eine Klinik zu begeben. Depressionen und Borderline gehören nicht zu den Geisteskrankheiten. Manche Leute sind krank am Fuß, am Arm oder am Magen, andere sind krank an der Seele. Und sicher kannst du deinen besten Freund oder jemanden aus der Familie bitten, dich zu begleiten. Was deine Sorge angeht, du könntest dort einfach so "weggesperrt" werden, kann ich dich dahingehend beruhigen, dass du ja im Vollbesitz deiner geistigen und körperlich Kräfte bist und die Klinik auch wieder verlassen könntest, sofern es überhaupt zu einer stationären Therapie kommt. Aber ich denke, dass eine ambulante Therapie schon helfen kann.

Also: Kopf hoch, junger Mann. Und bei Fragen, Sorgen, Ängsten, Nöten, einfach reden. Hier oder zu Hause :)

PS: Falls du aus dem Ruhrgebiet kommst, kann ich dir in jedem Fall sagen, wo du besser nicht hingehen solltest.
 
G

Gast

Gast
Hallo, dein Arzt ist nicht inkompetent. Warum sollte er nach deinen Problemen fragen? Er ist kein Experte auf dem Gebiet der Psyche und bekommt es nicht vergütet. Wer hat gesagt, du seist Borderliner? Dein Hausarzt? Allein aus Ritzen kann man keine solche Diagnose ableiten. Er hätte dir Fragen stellen müssen. Nur wenn 5 Kriterien vorliegen, kann diese Diagnose gestellt werden z.B. chronisches Gefühl von Leere, häufige Wutausbrüche, Instabilität des Selbstbildes, Drogen, Alkohol. In den meisten Psychiatrien Deutschlands wird selbstverletzendes Verhalten immer noch mit Borderline gleichgesetzt. „Zu sagen, jemand hat eine Borderline-Störung, ist eine der leichtesten Übungen in der Psychiatrie“. Man sollte die Diagnose einem Fachmann überlassen. Ein ganz wichtiges Kriterium für diese Diagnose ist die Tatsache, dass es diesen Menschen nicht gelingt, Beziehungen (Freundschaften, Partnerschaften) länger als 1-2 Jahre zu erhalten.
Falls es sich wirklich um Borderline handelt, brauchst du eine DBT. Stationär ist nicht besser als ambulant. Selbst wenn man dir die Diagnose Borderline verpasst, brauchst du keine Angst haben vor einer Zwangseinweisung. Such dir dann ein Borderlineforum.
 

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