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Medizin studieren

Enjoy97

Mitglied
Morgen Community

Ich habe eine Frage die mir am besten Leute beantworten können die selber schon medizin o.Ä studiert haben oder es gerade tun.

Ich, m, 18 habe dieses Jahr Abi gemacht (2,3). Ich wollte schon seit längerer Zeit medizin studieren und es ist immer noch mein großer Traum. Nur steht mir eben mein Schnitt erstmal im Weg. Leider bin und war ich ein sehr faules Geschöpf, hätte ich mir mehr mühe gegeben hätte ich wahrscheinlich auch einen besseren schnitt bekommen können, der mir das Leben schonmal leichter gemacht hätte. Meine Frage ist nun wie meine Chancen stehen und was ich tun kann um schneller bzw. effizienter an einen Platz zu kommen? Das mit den Wartesemestern ist ja so eine Sache, bei medizin muss man ja über hochschulstart.de jedes semester eine Bewerbung schicken um die Wartezeit angerechnet zu bekommen (klärt mich auf). Dann bin ich auf den eignungstest, TMS, gestoßen, der, wenn man sehr gut abschneidet, den Schnitt für medizinische Studiengänge um bis zu 0,5 heben kann. Zeitgleich hat meine Mutter mir noch von einer Freundin, die in einem Labor arbeitet berichtet, dass man mit einem abgeschlossenem Biologiestudium seinen schnitt nochmal um 0,3 heben kann, womit ich dem Nc schonmal näher komme. Schonmal vorneweg, ich bin bereit diese umwege zu gehen. Ich weiß nur nicht ob das alles stimmt. Auch wäre es schön wenn mir jemand erklären könnte was genau man bei hochschulstart alles angeben muss, um bessere chancen zu haben, da gibt es ja 3 punkte, einer davon war wartezeit aber es gab noch 2 andere sachen (nachrückverfahren oder losung, weiß es aber gerade nicht mehr). Also wenn sich jemand mit der Seite gut auskennt?

Allerdings bin ich mir auch bewusst dass dem viel im weg steht und ich keine gewissheit habe, jemals erfolgreich medizin studieren zu können. Welche alternativen gibt es? In die Wissenschaft wolte ich sowieso, alles andere ist nichts für mich. Jura oder Lehramt könnt ich mir noch vorstellen...dann aber für Bio und Mathe oder so. Habe noch neurologie/neurowissenschaften oder psychologie entdeckt, wie sieht es denn da aus?

Schonmal danke für eure hilfe und ich hoffe ihr könnt mir meine fragen beantworten :)
 

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marut

Aktives Mitglied
wenn du faul bist, ist medizin das falsche fach für dich, weil extrem lernintensiv.
und dir fliegt nix zu. ich war auch extrem faul und hatte trdm nen schnitt von 1.3.
wenn du dennoch medizin studieren willst, gibts natürlich wege. du machst ne berufsausbildung als pfleger und lässt die wartesemester laufen.
lehrer würde ich dir abraten, bei deinen ursprünglichen zielen wird dich das nur frustrieren.
ansonsten: informatiker werden auch in der medizinischen forschung gebraucht und neurowissenschaft klingt auch nicht schlecht. in diese richtung würde ich gehen.
 

Enjoy97

Mitglied
Danke für die antwort. Ja, ich bin faul, aber für die dinge die ich wirklich machen will strenge ich mich auch an, das war in der schule auch so. die unwichtigen nebenfächer ziehen den schnitt halt runter. Für Naturwissenschaften hatte ich schon immer das talent mit fast 0 aufwand sehr gute ergebnisse zu erzielen, ich verstehe so ziemlich alles auf anhieb und brauche es nicht nochmal wiederholen. Desweiteren war ich auch immer in der Lage diese sachverhalte weiter zu verknüpfen und "einen schritt weiter zu denken" wie es immer gesagt wird. Dass medizin sehr lernintensiv weiß ich, aber wie gesagt, was mich interessiert lässt mich in die puschen kommen.
 
L

LinusVanPelt

Gast
Meine Frage ist nun wie meine Chancen stehen und was ich tun kann um schneller bzw. effizienter an einen Platz zu kommen?
Du könntest in jedem Semester an jeder Fakultät am Losverfahren teilnehmen. Ist viel Aufwand und es gibt keine Garantie, dass es klappt, klar.
Du könntest dir auch Gedanken darüber machen, ob Du dich einklagen willst - auch hier wieder: Viel Aufwand (Zeit und Kosten), keine Garantie.

Ansonsten: Du könntest nach Möglichkeiten schauen, Medizin im Ausland zu studieren. Du könntest versuchen, mit einer einschlägigen Ausbildung und einigen Wartesemestern einen Platz zu bekommen. Du könntest versuchen, bei der Bundeswehr Medizin zu studieren.

Zeitgleich hat meine Mutter mir noch von einer Freundin, die in einem Labor arbeitet berichtet, dass man mit einem abgeschlossenem Biologiestudium seinen schnitt nochmal um 0,3 heben kann, womit ich dem Nc schonmal näher komme.
Wenn Du ein abgeschlossenes Erststudium hast, dann bewirbst Du dich nicht mehr um die regulären Studienplätze, sondern um die Studienplätze, die für Zweitstudienbewerber reserviert werden. Was die Bekannte deiner Mutter berichtet hat, ist so also nicht zutreffend. Ganz grundsätzlich: Es auch einige Hochschulen, die einige Plätze in einem sehr eigenen Auswahlverfahren vergeben, da kommt es dann z.B. nicht auf deinen eigentlichen Abi-Schnitt an, sondern auf die Noten in gewissen Fächern o.Ä.

Eine Frage möchte ich mir erlauben:
Ich weiß nur nicht ob das alles stimmt.
Du hast dieses Jahr Abi gemacht (Anbei: Was machst Du eigentlich aktuell?) und schon lange den Wunsch, Medizin zu studieren. Wie kann es sein, dass Du gegenwärtig noch wenig bis nichts darüber weißt, auf welchen alternativen Wegen man einen Studienplatz in Medizin bekommen kann? Ist der Wunsch, Medizin zu studieren, tatsächlich so groß? Du sprichst im letzten Absatz ja schon selbst von alternativen Studienfächern, was mich verwundert - Du weißt, dass Du noch nicht sonderlich informiert bist, und ziehst schon in Betracht, die Flinte ins Korn zu schmeißen? So grob weiß man ja schon vorher, wo man notenmäßig im Abi landen wird; die meisten Schüler, die wissen, dass ihr Schnitt auf dem klassischen Weg wohl nicht reichen wird, aber wirklich unbedingt Medizin studieren wollen, informieren sich Jahre bzw. Monate im Vorfeld, bevor sie das Abi überhaupt haben und kennen häufig auch die noch so kleinsten Chancen, doch noch einen Studienplatz in Medizin zu bekommen. Ich habe - und das meine ich nicht böse und mir wäre es durchaus recht, wenn ich mich da irren würde - gewisse Zweifel, dass Du wirklich unbedingt und uneingeschränkt Medizin studieren willst.
 

Despina

Mitglied
Mit dem Abi-Schnitt wartest Du lange oder Du klagst Dich irgendwo in Deutschland ein. Wenn Du jetzt noch Biologie studierst, studierst Du mindestens 4 Jahre und dann willst Du noch 6 Jahre Studium dranhängen und dann noch Facharzt machen? Und immer dran denken: Schichtdienste, 24 h-Schichten etc. musst Du machen.
Faulheit kannst Du Dir in beiden Studiengängen nicht leisten und Du wirst viele Fächer haben, die Dich Null interessieren. Interessiert Dich Statistik? Wie gut bist Du in Mathe? Kannst Du gut auswendig lernen?
Hast Du das große Latinum?

Was ist Deine Motivation Medizin zu studieren?
 
G

Gast

Gast
Für Naturwissenschaften hatte ich schon immer das talent mit fast 0 aufwand sehr gute ergebnisse zu erzielen, ich verstehe so ziemlich alles auf anhieb und brauche es nicht nochmal wiederholen. Desweiteren war ich auch immer in der Lage diese sachverhalte weiter zu verknüpfen und "einen schritt weiter zu denken" wie es immer gesagt wird. Dass medizin sehr lernintensiv weiß ich, aber wie gesagt, was mich interessiert lässt mich in die puschen kommen.
in anatomie lernst du einfach anatomische begriffe auswendig. da gibts nicht viel zu verstehen. dasselbe für histo und vielen anderen fächern.
häufig sind genies diejenigen, die das studium nicht packen, weil sie nie das lernem gelernt haben.
mit faulheit und 0-aufwand-talent bist du sowohl in jura als auch in medizin falsch am platz.
 
G

Gast

Gast
Zeitgleich hat meine Mutter mir noch von einer Freundin, die in einem Labor arbeitet berichtet, dass man mit einem abgeschlossenem Biologiestudium seinen schnitt nochmal um 0,3 heben kann, womit ich dem Nc schonmal näher komme. Schonmal vorneweg, ich bin bereit diese umwege zu gehen. Ich weiß nur nicht ob das alles stimmt.
Das ist schonmal falsch, weil man mit abgeschlossenem Studium nicht mehr um die NC-Plätze für Erststudienbewerber, sondern um die Plätze für Zweitstudienbewerber kämpft, die nach anderen Kriterien vergeben werden. Man sammelt in der Zeit auch keine Wartesemester...

Wenn dir Medizin wichtig ist, wird dir nichts anderes übrig bleiben, dich mal ein paar Stunden hinzusetzen und selber zu recherchieren. Erste Anlaufstelle: Medizinstudium Forum
 

Enjoy97

Mitglied
Danke für die antworten. Was mich in medizin erwartet weiß ich, auch dass es extrem schwer ist einen platz wusste ich schon sehr früh - doch ich war ein Idiot und könnte ich die Zeit zurückdrehen würd ich mir eine scheppern. Ich wusste wohl dass mein Abi extrem gut sein müsste, aber ich sagte immer "Ach, das wird schon irgendwie trotzdem was". Dass ich meine Faulheit für so ein schwieriges Studium "aufgeben" muss ist mir auch klar.
Zu meinem 0-Aufwand-Talent: Ist dennoch nützlich, dass studium besteht ja nicht zu 100% aus auswendiglernen. Obwohl selbst das kein problem ist da auch auswendiglernen für mich kein problem darstellt. (In fächern die ich hasste und nicht verstand habe ich nämlich genau das getan, stur etwas auswendig gelernt, runtergeschrieben, ergebnis - gut.) Ich verstehe den einwand dass ich es vielleicht gar nicht will, das haben alle aufgrund meiner faulen einstellung gesagt, ich war halt ein fauler depp der dachte ihm würde das studium einfach zufliegen egal was ist, aber darauf rumzureiten bringt jetzt auch nichts mehr, ich kann mein damaliges verhalten nicht ändern. Ich weiß jedenfalls dass ich mich sehr für alles naturwissenschaftliche interessiere, besonders für medizin. Ich beschäftige mich gerne mit allen möglichen theorien, mag schwer lösbare, knifflige aufgaben (oder eben komplizierte wissenschaftliche texte) und versuche immer noch einen schritt weiter zu gehen...

Achja, in Mathe war ich ebenfalls sehr gut (abschlussnote: 14 punkte). Hatte mit keinem Fach probleme (außer französisch ^^), es war meine (dumme) faule einstellung die mir im weg stand. Ich habe nie Latein gehabt aber in meiner jetzigen Ausbildung brauche ich auch viel Latein und das ist nur auswendiglernen. Ich denke nicht dass es mir einen großen vorteil bringen würde, könnte ich latein schreiben (sprechen). Jedenfalls kann ich die vergangenheit nicht ändern und informiere mich genau deswegen jetzt darüber wie ich (auch über große umwege) noch an medizin rankomme. Und über alternativen die in eine ähnliche richtung gehen informiere ich mich deswegen, weil ich versuche realistisch zu sein. Es ist gut möglich dass es mit medizin nichts wird (was ich nicht hoffe), aber dann möchte ich wenigstens in eine ähnliche, wissenschaftliche richtung gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kolya

Aktives Mitglied
Du fängst an im Ausland Medizin zu studieren und wechselst dann auf einer Deutschen Universität.

Habe ich mal gehört, daß das gehen soll. Bitte erkundigen (gibt es nicht ein spezifischeres Forum als HO), denn sicher bin ich mir nicht.

Alles Gute

Kolya
 

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