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Liebe+Fürsorge der Eltern, aber auch Verpflichtungen der Kinder

O

Old-Lady

Gast
Hier kann man oft das Thema lesen...kein zu Hause mehr....oder Rausschmiss....
Ich finde, wenn man sich entschliesst, Kinder zu bekommen, darf man sich nicht vorstellen, dass Liebe und Fürsorge endet, wenn die Kinder "aus dem Gröbsten raus" sind. Diese Illusion sollten sich die jungen Eltern mal gleich abschminken!
Die Kinder hat man auf ewig ! Bis man selber das Zeitliche segnet. Im Idealfall sind die Kinder beizeiten selbständig und brauchen die Eltern - zumindest finanziell - nicht mehr. Es kann aber auch ganz anders kommen aus irgendwelchen Gründen.
Habe oft gehört von anderen, dass sie ihre Kinder einfach rausgeschmissen haben aus der häuslichen Gemeinschaft. Hier guck zu, wie du klarkommst du bist alt genug.

Da kann ich nur sagen.... das ist falsch verstandene Elternschaft. Die "Kinder" müssen sich ja vorkommen wie ein lästiges Paket, welches man beizeiten wieder abschicken kann.

Ein Kind muss immer wieder nach Hause kommen können, wenn es in Not ist. Und dann müssen Eltern und Kinder gemeinsam eine Lösung finden.
Ein Kind , das hat man lebenslang. Die Verantwortung dafür kann man nicht einfach abschütteln wie ein lästiges Insekt!!!! Das ist heute so modern - aber ich kann dem nicht beipflichten!

Die Kinder haben wiederum die Verpflichtung, an einer Lösung mitzuarbeiten, höflich und respektvoll mit den Eltern umzugehen, das versteht sich von selbst. Und dann, wenn sie notfallmässig wieder nach Hause zurückkehren müssen, dann müssen sie sich den Regeln der Eltern wieder anpassen für diese Zeit. Selbstverständlich.
Also jeder hat Rechte und Pflichten.

Es gibt halt auch Eltern, denen man absolut nicht respektvoll begegnen kann.... ich habe auch hier mal nur den Normalfall besehen.

Old Lady
 

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Chakuza1984

Aktives Mitglied
Hallo Old Lady....



Das was du vorbringst ist in dem Maße schon richtig,und das teile ich auch....


Jedoch möchte ich zu Bedenken geben dass nicht nur die Kinder Lebensmittelpunkt sind,Eltern sollten und dürfen meiner Ansicht nach nicht ihre Bedürfnisse/Wünsche ständig ein ganzes Leben lang nur noch hinten anstellen nur aufgrunde ihrer Kinder!


Elterliche Fürsorgepflicht hin oder her,natürlich sollten sich Eltern um ihre Kinder kümmern.Aber habe ich schon oft beobachtet dass viele heutige (zumeist junge) Mütter ihre Kinder über alles stellen....

Es geht sogar teilweise soweit,dass die Bedürfnisse und Wünsche des eigenen Partners kaum noch gesehen bzw bewusst ignoriert werden.... :(
Da frage ich mich:Was soll aus diesen Kindern eines Tages werden?Ist es gesund seinen kleinen Sohn/seiner kleinen Tochter wirklich alles von den Augen abzulesen und jeden Wunsch zu erfüllen?Wird da nicht heute schon eine Generation herangezogen die man für bedenklich halten kann?


Dass was du konkret schilderst mit dem Rausschmeißen,ich finde da kommts immer sehr auf den Einzelfall an.Wieviele Jugendliche gibt es heutzutage die völlig respektlos ihren Eltern gegenübertreten?!Die gar nichts akzeptieren egal wie man es versucht?!
Dass selbst bei den wohlwollendsten Elern dann irgendwann Resignation eintritt,gerade wenn die Kinder in einem Alter sind wo sie womöglich noch aus der Schule heraus sind und sich sowie schon für unnahbar erwachsen betrachten,ja ich finde da sollten die Zöglinge dann auch eventuell bbeweisen müssen dass sie auf eigenen Beinen stehen können.Denn: Auch die Eltern haben noch ein Anrecht auf Leben und Privatsphäre!

Damit ist jetzt nicht eine völlige Verhärtung der allgemein familiären Beziehung gemeint; so ein Schritt kann auch eine gewisse Enstspannung vieler Dinge mit sich bringen,ich bin selbst mit 18 von zuhause ausgezogen,mehr von heute auf morgen weil die Situation nicht mehr ging und ich weiß wovon ich rede....

Trotz allem weiß ich auch,dass meine Mum mich nie hängenlassen würde und wir uns trotzdem so gut es geht unterstützen,wir sind halt eine Familie und die hält zusammen...
Und ich denke genau so würden viele andere Eltern auch handeln....


Was ich damit sagen möchte ist dass man trotz der Fürsorgepflicht der Eltern auch in gewisser Weise und im gewissen Umfang auch einmal die andere Seite sehen sollte,denn sofern zuhause halbwegs geordnete Verhältnisse herrschen passiert so ein "Rausschmiss" nicht von heute auf morgen,ich habe einige Eltern im Bekanntenkreis erlebt die geredet und geredet haben,letztendlich dann aber meist von dem Jugendlichen verspottet und verhöhnt wurden!


Wie gesagt: Auch die Eltern haben ein gewisses Recht auf Leben.Und ich finde dass sie dies bei mangelndem Respekt der Tochter/des Sohnes ab nem gewissen Alter auch durchsetzen sollten....



Liebe Grüße



Chaky
 
O

Old-Lady

Gast
Hallo Old Lady....



Das was du vorbringst ist in dem Maße schon richtig,und das teile ich auch....


Jedoch möchte ich zu Bedenken geben dass nicht nur die Kinder Lebensmittelpunkt sind,Eltern sollten und dürfen meiner Ansicht nach nicht ihre Bedürfnisse/Wünsche ständig ein ganzes Leben lang nur noch hinten anstellen nur aufgrunde ihrer Kinder!


Elterliche Fürsorgepflicht hin oder her,natürlich sollten sich Eltern um ihre Kinder kümmern.Aber habe ich schon oft beobachtet dass viele heutige (zumeist junge) Mütter ihre Kinder über alles stellen....

Es geht sogar teilweise soweit,dass die Bedürfnisse und Wünsche des eigenen Partners kaum noch gesehen bzw bewusst ignoriert werden.... :(


Dass was du konkret schilderst mit dem Rausschmeißen,ich finde da kommts immer sehr auf den Einzelfall an.Wieviele Jugendliche gibt es heutzutage die völlig respektlos ihren Eltern gegenübertreten?!Die gar nichts akzeptieren egal wie man es versucht?!
Dass selbst bei den wohlwollendsten Elern dann irgendwann Resignation eintritt,gerade wenn die Kinder in einem Alter sind wo sie womöglich noch aus der Schule heraus sind und sich sowie schon für unnahbar erwachsen betrachten,ja ich finde da sollten die Zöglinge dann auch eventuell bbeweisen müssen dass sie auf eigenen Beinen stehen können.Denn: Auch die Eltern haben noch ein Anrecht auf Leben und Privatsphäre!

Damit ist jetzt nicht eine völlige Verhärtung der allgemein familiären Beziehung gemeint; so ein Schritt kann auch eine gewisse Enstspannung vieler Dinge mit sich bringen,ich bin selbst mit 18 von zuhause ausgezogen,mehr von heute auf morgen weil die Situation nicht mehr ging und ich weiß wovon ich rede....

Trotz allem weiß ich auch,dass meine Mum mich nie hängenlassen würde und wir uns trotzdem so gut es geht unterstützen,wir sind halt eine Familie und die hält zusammen...
Und ich denke genau so würden viele andere Eltern auch handeln....


Was ich damit sagen möchte ist dass man trotz der Fürsorgepflicht der Eltern auch in gewisser Weise und im gewissen Umfang auch einmal die andere Seite sehen sollte,denn sofern zuhause halbwegs geordnete Verhältnisse herrschen passiert so ein "Rausschmiss" nicht von heute auf morgen,ich habe einige Eltern im Bekanntenkreis erlebt die geredet und geredet haben,letztendlich dann aber meist von dem Jugendlichen verspottet und verhöhnt wurden!


Wie gesagt: Auch die Eltern haben ein gewisses Recht auf Leben.Und ich finde dass sie dies bei mangelndem Respekt der Tochter/des Sohnes ab nem gewissen Alter auch durchsetzen sollten....



Liebe Grüße



Chaky
Hallo Chaky,
da hast Du etwas missverstanden, oder ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Es muss ein harmonisches Zusammenspiel innerhalb der Familie geben, so hab ich das gemeint. Wenn die Kinder noch klein sind, haben aber selbstverständlich die Bedürfnisse der Eltern hintan zu stehen! Das ist Fakt!
Altersentsprechend kann man dann etappenweise die Leinen etwas lockerer lassen, das sieht man dann ja, inwieweit man dann wieder anfangen kann, so peu à peu eigenen Vorlieben nachgehen. Das richtet sich aber nach der jeweiligen Situation.

Oder man sollte sich überlegen, Kinder zu bekommen. Das ist nämlich eine hohe hohe Verantwortung !! Das ist nicht so eben mal einen Schrank zu kaufen oder irgendeine andere Anschaffung zu machen.

LG Old Lady
 

Chakuza1984

Aktives Mitglied
Hallo Chaky,
da hast Du etwas missverstanden, oder ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Es muss ein harmonisches Zusammenspiel innerhalb der Familie geben, so hab ich das gemeint.

Wenn das gegeben ist,dann denke ich wirds von elterliche Seite auch keine Überlegungen geben sein eigen Blut von heut auf Morgen auf die Straße zu setzen.Also zumindest wenn die Harmonie von beiden Seiten gegeben ist.

Natürlich gibts immer auch Einzelfälle wo Eltern vielleicht sehr willkürlich und ungerecht handeln,aber da muss man als Außenstehender dann beide Seiten unabhängig voneinander hören,da es auch viele Jugendliche gibt die dann sehr einseitig berichten und zu Tode betrübt sind,sich schlichtweg als ungerecht behandelt hinstellen was in einigen Fällen dann vielleicht doch nicht so ganz der Wahrheit entspricht... :rolleyes:

Und grundsätzlich ist der Respekt den Eltern gegenüber bei vielen Jugendlichen eh gänzlich zu bemängeln,das bringt die heutige Zeit nunmal leider mit sich.... :(


Generell finde ich deinen Post gut,wie gesagt,aber es ist halt wie in so vielen Konflikten,um sich eine möglichst übersichtliche eigene Meinung zu verschaffen sollte man beide Seiten gehört haben.Natürlich finde ich es auch nicht in Ordnung wenn Eltern dann tatsächlich ihr eigen Blut wegen Nichtigkeiten der Obdachlosigkeit aussetzen!



Liebe Grüße


Chaky
 

Dame

Aktives Mitglied
solange die Kinder noch klein sind, haben Eltern die Verantwortung alles für sie zu tun: ihnen sozusagen die wünsche von den Augen ablesen. Mit zunehmendem Alter werden die Kinder selbständig. Dies sollen die Eltern dann auch zulassen. Dann funktioniert die harmonisch aufgebaute Beziehung auch noch in der Pubertät und im Erwachsenen leben und die Kinder gehen mit ihren Sorgen und Nöten erstmal zu ihren Eltern und fragen dort um Rat.

Kurz ausgedrückt gibt es das Sprichtwort:
"Sind die Kinder klein, gib ihnen Wurzeln,
sind die Kinder groß, gib ihnen Flügel."

Wer seine Kinder alleine lässt, weil diese schon selbständig sein sollen (müssen), der braucht sich nicht wundern, wenn sie dann spätestens in der Pubertät so unausstehlich werden, dass das Eltern-Kind-Verhältnis immer mehr zerrüttet.

viel zu viele Eltern wissen gar nicht, was sie alles schlimmes sich antun, wenn sie die Entwicklung des Kindes nicht berücksichtigen und entsprechend darauf reagieren und alles so machen wollen, wie es gerade ihnen in den Kram passt.

Ein gutes Thema, sollte mal geklärt werden.

LG Dame
 

Chakuza1984

Aktives Mitglied
Wer seine Kinder alleine lässt, weil diese schon selbständig sein sollen (müssen), der braucht sich nicht wundern, wenn sie dann spätestens in der Pubertät so unausstehlich werden, dass das Eltern-Kind-Verhältnis immer mehr zerrüttet.


Mit solchen Aussagen sollte man generell sehr vorsichtig sein,es sind nicht immer die Eltern dafür verantwortlich wenn ein Kind/ein Jugendlicher gegen seine Eltern rebelliert... :rolleyes:

Sowas kann ein falscher Freundeskreis auslösen (es wäre utopisch zu verlangen dass die Eltern darauf jederzeit Einfluss nehmen müssen),Drogen,einfaches Abhängen (sprich: Nichtstun) nach dem man die Schule beendet hat,und und und.....die Liste ist da riesig!

Und ab nem gewissen Alter haben die Jugendlichen auch ihren eigenen Kopf,da verlieren viele Eltern sowieso mehr und mehr die Kontrolle weil sie mit ihrem Latein am Ende sind.Warum schmückt unsere TV Landschaft denn bitte Serienformate a la "Die Super-Nanny" oder "Die Ausreisser"?!

Erziehung muss richtig und konsequent erfolgen,sie muss die richtigen Richtlinien und sowas wie gewisse Werte im Umgang miteinander von klein auf an beinhalten.Dazu würde ich auch solche Werte wie Bescheidenheit und auch Verzicht in gewissen Situationen zu zählen.Was ich heutzutage oftmals so sehe hat mit all dem nicht mehr wirklich viel zu tun,da wird in die lieben Kleinen von Anfang an hineingepumpt und hineingepumpt.Wer nicht lernt auch mal zu verzichten der wird halt ein kleiner Nimmersatt der irgendwann übers erträgliche Maß auch der fürsorglichsten Eltern hinausschießt und spätestens dann beginnen die ersten schwierigen Zeiten...

Dass viele junge Mütter davor selbst heute noch reihenweise die Augen verschließen,ja sogar gutgemeinte Ratschläge von erfahrenen Frauen mitunter ohne groß zu überlegen einfach so abschmettern macht mich nicht mehr fassungslos,manche Ausmaße entsetzen mich einfach....



Liebe Grüße


Chaky
 
O

Old-Lady

Gast
Zitat von Chaky:

"....... aber es ist halt wie in so vielen Konflikten,um sich eine möglichst übersichtliche eigene Meinung zu verschaffen sollte man beide Seiten gehört haben.Natürlich finde ich es auch nicht in Ordnung wenn Eltern dann tatsächlich ihr eigen Blut wegen Nichtigkeiten der Obdachlosigkeit aussetzen! "

Liebe Grüße
Chaky[/quote]

Ja das ist richtig, beide Seiten müsste man sich mal anhören.
Es ist halt immer so, wenn der Schreibende momentan so über-
mäßig mit Frust beladen ist und sich ausschüttet, liest es sich
zu diesem Zeitpunkt so dramatisch, dass man zunächst automatisch die Partei des Klagenden ergreift.
An und für sich ist das auch hier im Forum richtig gut, dass man das überhaupt so machen kann.
Der Schreibende liest vielleicht selbst seinen Text hinterher nochmal gründlich durch, erst recht, wenn er Ántworten erhält, und dann wird bestimmt nochmal ein Denkprozess in Gang gesetzt.
Der Schreibende kann die Tipps von den Antwortenden vielleicht gut verwerten, und damit ist dann ja auch schon etwas Hilfe gegeben.

Ich finde diese Möglichkeit hier eine wirklich gute Sache.

LG Old Lady
 

hoffnungslose

Aktives Mitglied
Respektvolles Verhalten der Kinder gegenüber den Eltern resultiert doch eigentlich aus der Erziehung, die von den Eltern kommt.

Ich denke Kinder die auf die schiefe Bahn geraten oder den falschen Freundeskreis haben, werden auch Probleme mit den Eltern haben.Denn ich glaube nicht dass die Kinder einfach mal so in so etwas hineingeraten.

Ich weiß nicht ob Kinder Verpflichtungen ihren Eltern gegenüber haben sollten, eher würde ich sagen die Eltern erwarten etwas von ihren Kindern.Es ist ein Geben und Nehmen, aber man sollte darauf achten, dass sich alles in der Waage hält.
 
O

Old-Lady

Gast
Respektvolles Verhalten der Kinder gegenüber den Eltern resultiert doch eigentlich aus der Erziehung, die von den Eltern kommt.

Ich denke Kinder die auf die schiefe Bahn geraten oder den falschen Freundeskreis haben, werden auch Probleme mit den Eltern haben.Denn ich glaube nicht dass die Kinder einfach mal so in so etwas hineingeraten.

Ich weiß nicht ob Kinder Verpflichtungen ihren Eltern gegenüber haben sollten, eher würde ich sagen die Eltern erwarten etwas von ihren Kindern.Es ist ein Geben und Nehmen, aber man sollte darauf achten, dass sich alles in der Waage hält.

Geben und nehmen, genau. Vieles liegt an der Erziehung der Eltern, ganz klar. Im Kleinkindalter fängt das ja schon an.
Und wenn man als ältere der jungen Frau mal raten will oder ihr sagt: "Wenn du das jetzt so und so handhabst,,, wird das und das höchstwahrscheinlich die Folge davon sein.."
bekommt man oft die Antwort: "Ach , das wurde so in grauer Vorzeit gemacht, in Deiner Generation, heute wird das nicht so gemacht, heute ist das viel moderner... das ist heute "eine ganz andere Zeit.."

Ja ja..eine andere Zeit....es nützt ja letztendlich garnix, wenn man als ältere erfahrenere Person Recht behält, weil das meiste genau so kommt, wie man es gesagt hatte. Es ist so schlilmm, zuschauen zu müssen, wenn sich alles so erfüllt, wie man es sorgenvoll vorausgesehen hat.
Würde manchmal nur ein Quäntchen auf Leute mit Erfahrung gehört, könnte viel Negatives in der Entwicklung der Kinder vermieden werden.
Aber das ist heute ein Generationen- und Geschlechterkampf, den ich sehr schlimm finde.
Also in meiner Familie war das überhaupt nicht so.
Ich weiss noch genau, wie wir mit Oma und Opa zusammenlebten. Mein Vater, meine Mutter arbeiteten, Oma versorgte uns Kinder und kochte für die ganze Familie. Opa ging einkaufen - es war ein schöner Frieden. Jeder hat sein Scherflein beigetragen. Und wenn einer krank war, ist sich selbstverständlich um ihn gekümmert worden. So bin ich aufgewachsen, und ich bin froh, dass ich so eine Kindheit hatte, wenn ich das alles hier lese und höre...:(

Ich versteh den ganzen Zirkus nicht. Meine Meinung ist, dass auch viel Hetzerei von aussen die jungen Leute so hin- und herbeutelt. Die Meinungen anderer tragen sie dann in ihre Familie, anstatt das von sich abprallen zu lassen. Da sind zum Teil auch Freunde und Freundinnen, die alles besser wissen und einen Stuss erzählen, die jungen Leute glauben das und setzen das auch noch in ihrer Familie um. Das ist auch oft der Fall.

z.B. wenn ein junger Vater nicht mitmachen will bei Kumpeltreffen oder so...da heisst es gleich, "er steht unter dem Pantoffel".
Oder die Freundin der jungen Frau meint:"Sei doch nicht so blöd, das würde ich meinen Mann machen lassen, lass den das mal machen und leg du dich hin oder mach es dir schön."
Tolle Ratschläge, kann ich nur sagen.
Ich seh kein Miteinander und Füreinander mehr in unserer Gesellschaft.


LG Old Lady
 

Chakuza1984

Aktives Mitglied
Ja ja..eine andere Zeit....es nützt ja letztendlich garnix, wenn man als ältere erfahrenere Person Recht behält, weil das meiste genau so kommt, wie man es gesagt hatte. Es ist so schlilmm, zuschauen zu müssen, wenn sich alles so erfüllt, wie man es sorgenvoll vorausgesehen hat.
Würde manchmal nur ein Quäntchen auf Leute mit Erfahrung gehört, könnte viel Negatives in der Entwicklung der Kinder vermieden werden.
Genau darin liegt das Problem; meist mangelnder Respekt und Achtung der jüngeren Generation gegenüber den Älteren!

Ich für meinen Teil respektiere und achte Menschen der älteren Generationen sehr,aus ihren Ratschlägen kann man als junger Mensch viel fürs Leben mitnehmen,nicht alles was sich anfänglich als Kritik anhört ist eben halt auch böse gemeint..

Die Bereitschaft mehr an sich zu arbeiten geht für mein Empfinden immmer mehr den Bach runter,gerade wenn es in Sachen Erzehung zu Diskussionen kommt wollen die jungen Mütter meist alles gänzlich besser wissen,werden hinterher dann meist aber eines besseren belehrt und der Fall tritt ein der ihnen vorrausgesagt wurde...für mich schon fast eine gewisse nicht enden wollende Spirale der Naivität der jüngeren Generation,denn diese Fehler passieren immer wieder und die wenigsten jungen Menschen ziehen aus der Konsequenz der sie dann letztendlich ins Auge zu blicken haben die richtigen Schlüsse....LEIDER!!!

Ich versteh den ganzen Zirkus nicht. Meine Meinung ist, dass auch viel Hetzerei von aussen die jungen Leute so hin- und herbeutelt. Die Meinungen anderer tragen sie dann in ihre Familie, anstatt das von sich abprallen zu lassen. Da sind zum Teil auch Freunde und Freundinnen, die alles besser wissen und einen Stuss erzählen, die jungen Leute glauben das und setzen das auch noch in ihrer Familie um. Das ist auch oft der Fall.
Auch das ist völlig zutreffend.Der Kern all des ganzen liegt aber doch schon etwas weiter zurück...wann das genau enstanden ist kann ich nicht mit Sicherheit sagen,aber wenn ich so an meine Jugend zurückdenke,nehmen viele Dinge Einfluss auf deine Haltung gerade deinen Eltern gegenüber.Das fängt bei den Pädagogen an (z.B Lehrern) die oftmals indirekt zur Rebellion gegen die Eltern aufrufen,geht weiter über Freunde die alles besser wissen wollen und endet wohl auch in der heutigen Medienwelt.Wenn ich daran denke wie oft in Erwägung gezogen wird bei jungen Menschen sich von den Eltern abzukapseln wegen mitunter Nichtigkeiten wird mir manches Mal echt schlecht!Sätze wie "Dann zieh doch von zu Hause aus" oder gar "Du kannst deine Eltern auch anzeigen" sind keine Seltenheit mehr.Faktisch wurden die Eltern über all die Jahre von der Gesellschaft in all ihren Rechten und Erziehungsmethoden beschnitten und den Kindern die oftmals vieles nur zu gern überdramatisieren werden scharfe Waffen wie Strafanzeigen usw gegen ihre eigenen Eltern förmlich aufgeschwatzt-traurig!

Ich seh kein Miteinander und Füreinander mehr in unserer Gesellschaft.

Auch diese Aussage kann ich voll und ganz teilen.Wenn man sich in Sachen Erziehung mal so umschaut möchte man manches Mal denken es findet ein stilles Casting a la "Deutschland sucht die Super Mami" statt,jede Mutter ist der Ansicht ihre Erziehung ist die beste und hat oberste Priorität,Ratschläge werden nicht mehr angenommen und Konflikte enstehen.

Aber auch in anderen Aspekten sehe ich etwas nachdenklich in die Zukunft; sei es die sich ständig weiterbildenden Konflikte der Generationen jung/alt,des allgemeinen Mitgefühles,Hilfsbereitschaft,Bildung (ich habe manches Mal bei jüngeren Menschen echt das Gefühl dumm sein gilt mittlerweile schon als "cool"!),aber auch solch wichtigen Werte wie Freundschaft und wahre Liebe...

Es macht mich manches Mal nahezu depressiv wenn ich so beobachte wie egoistisch viele Menschen handeln,ein grundlegendes Umdenken und die Rückkehr zu gewissen Werten wäre für meinen Geschmack dringend erforderlich....




Liebe Grüße



Chaky
 
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