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"Letzte Mahnung" von Klarna für nie bestellte Ware erhalten!

Hallo,

heute als ich nachhause kam und den Briefkasten geleert hatte, traf mich fast der Schlag. Ich hatte eine "letzte Mahnung" von Klarna bekommen über knapp 100 Euro. Der Artikelbeschreibungstext meiner angeblichen Bestellung war auf spanisch und das Unternehmen, bei dem ich bestellt haben soll, sagte mir vom Namen her überhaupt nix. Zudem gab es auch nie eine vorangegangene Rechnung, Zahlungserinnerung o.ä.

Also erstmal Pc angeschmissen und gegoogelt. Es handelt sich um eine Firma, die zu einem dieser Billig-Chinaware-Seller (W*sh) gehört. Bei deren Smartphone-App habe ich mich tatsächlich mal mit meiner Mailadresse registriert (sonst hätte ich mir über die App die ganzen Artikel gar nicht anschauen können) und habe auch immer haufenweise Werbung von ihnen im Postfach, jedoch habe ich dort nie etwas bestellt und die App zügig wieder gelöscht, weil es einfach Billig-Ramsch ist. Auch die Historie meines Klarna-Kontos zeigt keinerlei Bestellungen / fällige Zahlungen o.ä. von dieser Firma an.

Nachdem ich den Artikelbeschreibungstext mal durch den Google-Übersetzer gejagt habe, soll ich angeblich 2 Fußkettchen im Wert von 80 Euro bestellt haben, die Versandkosten lägen bei 20 Euro. Aha!

Jedenfalls habe ich das Ganze dann Klarna gemeldet, die wollen sich den Fall nun anschauen und sich wieder melden und ich hoffe inständig, dass das Ganze zu meinen Gunsten ausgehen wird. Was aber, wenn nicht? Muss ich dann tatsächlich für Ware zahlen, die ich nicht bestellt habe? Kennt sich jemand mit sowas aus oder hatte vielleicht mal einen ähnlichen Fall?
 

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Portion Control

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Was aber, wenn nicht? Muss ich dann tatsächlich für Ware zahlen, die ich nicht bestellt habe?
Würde ich niemals machen, so viel Vertrauen muss man einfach in unser Rechtssystem haben. Das Problem ist ja auch, akzeptiere ich etwas da der Betrag nur gering ist habe ich ja keine Garantie das mir das nicht erneut passiert. Stell dir vor es wird einem dann 1x pro Jahr eine angebliche Bestellung vor die Füße geworfen, weil es ja so gut geklappt hat...

Nee, da geht es mir auch ums prinzip. Ich habe nichts bestellt und dann kann ich da auch nicht anders reagieren. Mit gutem Gewissen lehne ich jegliche Zahlung ab.

Das gute bei solchen Bestellungen ist ja immer, dass ein von mir getätigter Bestellvorgang vorliegen muss, UND die Lieferung an mich. Beides müssen sie dir beweisen sonst bleibt die Forderung haltlos.
Das sind die zwei Dinge nach denen ich mich immer richte.
Hatte einen ähnlichen Fall und bat um diese beiden Belege und natürlich konnten sie dies nicht vorweisen. Nach langem hin und her mit dem Inkassobüro. Als ich die Belege wollte entschuldigte man sich und schrieb das es eine Falschbuchung gewesen ist.
 
Würde ich niemals machen, so viel Vertrauen muss man einfach in unser Rechtssystem haben. Das Problem ist ja auch, akzeptiere ich etwas da der Betrag nur gering ist habe ich ja keine Garantie das mir das nicht erneut passiert. Stell dir vor es wird einem dann 1x pro Jahr eine angebliche Bestellung vor die Füße geworfen, weil es ja so gut geklappt hat...

Nee, da geht es mir auch ums prinzip. Ich habe nichts bestellt und dann kann ich da auch nicht anders reagieren. Mit gutem Gewissen lehne ich jegliche Zahlung ab.

Das gute bei solchen Bestellungen ist ja immer, dass ein von mir getätigter Bestellvorgang vorliegen muss, UND die Lieferung an mich. Beides müssen sie dir beweisen sonst bleibt die Forderung haltlos.
Das sind die zwei Dinge nach denen ich mich immer richte.
Hatte einen ähnlichen Fall und bat um diese beiden Belege und natürlich konnten sie dies nicht vorweisen. Nach langem hin und her mit dem Inkassobüro. Als ich die Belege wollte entschuldigte man sich und schrieb das es eine Falschbuchung gewesen ist.
Ja ich habe natürlich auch nicht vor, dafür zu bezahlen. Aber dennoch frage ich mich halt, ob ich nicht doch irgendwie beweisen muss, dass ich keine Ware bestellt habe. Ich hatte so einen Fall noch nie und habe schon die tollsten Geschichten über sowas im Internet gelesen, dass Klarna immer gleich droht wegen Schufa etc. wenn man nicht bezahlt - und ich habe halt keine Lust, dass mir in diese Richtung was passiert.
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Versuch es schriftlich zu fixieren, daß Du keine Bestellung ausgelöst hast, sollten die weiterhin auf die Forderung bestehen, bleibt nur der Gang zum Anwalt.

Normalerweise schickt doch niemand mehr etwas auf Rechnung raus, außer Otto, Bauer Versand oder Neckermann.

Zudem weicht doch die Anschrift von Deiner ab.
 

Portion Control

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Ja ich habe natürlich auch nicht vor, dafür zu bezahlen. Aber dennoch frage ich mich halt, ob ich nicht doch irgendwie beweisen muss, dass ich keine Ware bestellt habe.
Umgekehrt wohl eher. ^^
Wie möchtest du beweisen was es nicht gibt?

Ich hatte so einen Fall noch nie und habe schon die tollsten Geschichten über sowas im Internet gelesen, dass Klarna immer gleich droht wegen Schufa etc. wenn man nicht bezahlt - und ich habe halt keine Lust, dass mir in diese Richtung was passiert.
Frag am besten nach den Belegen und wenn das passt bezahlst du. Dann siehst du deren Reaktion.
Als ich nach dem Bestellvorgang fragte kam einfach nur eine Rechnungskopie. Ich fragte nochmal, kam wieder eine Rechnung. Ich teilte mit das ICH eine Rechnung an die Firma xy auch jederzeit stellen kann. Das sei ja kein Beweis das ich etwas bestellt habe. Danach war das Thema dann durch.

Das gute ist ja, wenn sie eine Bestellung fingieren komme ich als nächstes damit das ich die Ware ja nie erhalten habe. Folglich geht auch keine Zahlung raus. Und das zu faken ist schwierig. Möchte ja dann einen lupenreinen Abliefernachweis von DHL oder sonstwem.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Wenn Du bei denen nie was bestellt hast, ist es eine klare Abzocke. Meistens kommen diese "letzten Mahnungen" als Spam im Mail, aber darauf fallen zu viele Leute heute nicht mehr herein. In Sachen Schufa können die ohne gültigen Rechtstitel gar nichts machen, und wenn sie das einzuklagen versuchen müssen sie ihre Beweise auf den Tisch legen. Laß es ruhig darauf ankommen, wahrscheinlich hörst Du von denen gar nichts mehr.
 
Versuch es schriftlich zu fixieren, daß Du keine Bestellung ausgelöst hast, sollten die weiterhin auf die Forderung bestehen, bleibt nur der Gang zum Anwalt.

Normalerweise schickt doch niemand mehr etwas auf Rechnung raus, außer Otto, Bauer Versand oder Neckermann.

Zudem weicht doch die Anschrift von Deiner ab.
Hallo, nein diese ominöse letzte Mahnung kam ja per Post an meine Adresse.
Also irgendwoher müssen sie die ja haben, obwohl ich im Leben noch nichts dort bestellt habe.
Das ist es ja, was ich komisch finde.
 

Bodo B.

Mitglied
Also ich hatte vor viele, vielen Jahren mal ein ähnliches Problem. Unter dem Strich galt damals: Nicht zahlen! Wenn Du zahlst ist das Geld weg und Du bekommst es vermutlich nicht wieder.

Diese ominöse Firma muss es Dir schon beweisen können und das kann sie nicht. Die Adresse bekommt man irgendwie raus. Da würde ich mich nicht drauf einlassen. Wenn Du wirklich nichts bestellt hast, kannst Du getrost abwarten.

Ich hatte "meinem" Kontrahenten damals geschrieben, dass die Forderung null und nichtig ist und das auch belegt. Ich bekam keine Antwort - statt dessen eine weitere Mahnung mit Mahngebühren. Die ließen nicht locker, denn auch noch 2 Jahre später versuchten sie es.

Nicht zahlen! Der etwas will, soll beweisen warum.
 

FarbSpiel

Mitglied
Deine Adresse können solche Inkassobüros ganz einfach vom Einwohnermeldeamt bekommen.

Posts wie Deiner gibt es zu Tausenden.

Da gibt es Firmen, die es einfach mal versuchen, dann gibt es Namensverwechslungen, auch da wird einfach eine Mahnung an alle mit dm gleichen Namen raus geschickt.

Zahle das bitte bloß nicht.
Schreibe denen eine Mail nach dem Motto:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich weise Ihre Forderung vollumfänglich zurück, da ich bei Ihnen nichts bestellt habe.

Bitte senden Sie mir unverzüglich den Nachweis meines angeblichen Bestellvorgangs sowie
den Nachweis über die Lieferung an mich zu.

Freundliche Grüße usw

Die wollen etwas von Dir, also sind sie in der Beweispflicht.

Die Verbraucherzentrale ist übrigens auch eine gute Anlaufstelle für Infos über solche Forderungen und Drohungen.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Deine Bestellung wird wohl nicht in deren Verkaufsbüro erfolgt sein, damit also in keiner Räumlichkeit, die dem Unternehmen als Firmensitz zuzuordnen ist.
Bei Internetbestellungen hast Du ein 14-tägiges Widerrufstecht, welches aber erst in dem Moment anfängt, wo du über dieses Recht informiert wurdest.
Wurdest Du bei deiner "Bestellung"?
Wenn nein, hat es nicht begonnen.
Fazit:
"Liebe Spanier, ich bitte mich, mich über mein Widerrufsrecht zu informieren, damit ich innerhalb der darauf folgenden 14 Tage den "angeblichen) Auftrag widerrufen kann. Bester Grüße".
 

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