Den Vorschlag finde ich genial, weil dann der Arzt als fachliche Autorität es deiner Mutter sagt (und nicht du es sagen musst)
Oder du könntest unter 4 Augen mit ihm sprechen und ihn bitten, es danach deiner Mutter zu sagen.
Und du kannst dich danach immer darauf beziehen, dass der Arzt das gesagt hat.
Gab es schon eine Gelegenheit, einen Arzt irgendwie zu fragen, allein oder gemeinsam?
Das hier klingt sehr gut, finde ich:
Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist zentrale Anlaufstelle der Jugendämter. Das Beratungsangebot steht allen offen. Was macht der ASD?
www.unterstuetzung-die-ankommt.de
Jede Stadt und jeder Kreis in Deutschland hat ein eigenes Jugendamt. Hier finden Sie, welches Ihnen beratend zur Seite steht.
www.unterstuetzung-die-ankommt.de
Du hast am Anfang gesagt, dass du Angst vor dem Jugendamt hast, weil du Angst hast, dann in ein Heim zu kommen.
Vielleicht kannst du bei diesen anderen allgemeinen Beratungsstellen anonym fragen, wie ein Gespräch beim Jugendamt abläuft.
Und unter welchen Kriterien ein Heim überhaupt in Frage kommen würde. (Ich bin überzeugt, bei dir gar nicht, wenn du es nicht selbst möchtest!)
Ich glaube, je mehr du wirklich darüber weißt, desto weniger wirst du Angst davor haben!
Und kannst dann diese Hilfe in Anspruch nehmen - weil als das ist es vor allem gedacht - als Hilfe.
Dass deine Mutter nicht davon begeistert sein wird, ist klar.
Aber wenn sie glaubt, sie hilft dir, indem sie dich zu einem Leben zwingt, das du nicht führen möchtest, dann irrt sie sich eben!
Und du sollst nicht nach ihrem Irrtum leben müssen!!
(Ich bin übrigens sicher, dass sie auch vieles gut und richtig gemacht hat, sonst wärst du jetzt nicht so, wie du bist!
🙂
Aber in dieser Sache verhält sie sich einfach trotzdem schrecklich.)