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Leistungssport, Schule, Familie... ich hab keinen Bock mehr

Und nächste und übernächste vielleicht auch nicht. Jetzt ist die beste Gelegenheit, zu verweigern.

Es geht um deine Gesundheit, verdammt nochmal. Was deine Mutter mit dir macht, ist Kindeswohlgefährdung und emotionale Erpressung.

Daneben finde ich auch, dass sie die Schuld für deine Krankheit auf dein Umfeld schiebt. Dabei hätte sie es verhindern können, dass du überhaupt krank wirst. Mit einer simplen Impfung.

Es ist nicht deine Schuld, dass sie hier so schlecht wegkommt. Das, was du beschreibst, ist eben einfach unterirdisch, da kannst du nichts dafür.

Du musst dich wehren, egal wie. Eine Beratung beim Jugendamt könnte sicher hilfreich sein.

So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Da gehst du kaputt.
Genau das meine ich ja. Ich schreib ja nur was mich nervt und über den Druck. Ich schreib nicht darüber, dass sie nett sein kann. Er auch. Heute hat er sie z.B auch angemotzt, dass sie mich in Ruhe lassen soll, weil ich schon vom Treppensteigen am Keuchen war. Also da hat er mir eig eher geholfen.
Meine Mom ist gegen Impfungen.
Ich rede nächste Woche nochmal mit meinem Lehrer.
 
Die Frage, die du dir beantworten musst:

Will ich tatsächlich den Sport noch so intensiv betreiben?
Wenn nein, dann musst du es so deiner Mutter sagen. Da sie dich damit nicht ernst nimmst, dich sogar krank zum Training schickt, solltest du dir ernsthaft Hilfe suchen. Das Jugendamt wird deine Mutter ernst nehmen müssen.
Oder, du machst weiter mit dem, was deine Mutter will.

Du solltest dich entscheiden, die Entscheidung kann dir keiner abnehmen.
Ja, will ich nicht. Ich will gar nicht mehr spielen, will keine Matches sehen, gar nix.
Ich habe das Gefühl, du möchtest dein Problem lösen, ohne dass es Konflikte zu Hause gibt.
Das wäre natürlich schön. Wenn das gehen würde, gäbe es diesen Faden nicht.

Du musst versuchen, deiner Mutter klar zu machen, dass es dir ernst ist.
Wenn jeden Tag vorm Training die klare Ansage kommt, dass du nicht gehst und du dich anschließend,z. B. , auf Bett legst und die Schreie und Vorwürfe ignorierst, dann werden sie sich an den Gedanken gewöhnen müssen.
Sag jeden Tag, dass du nicht willst ( natürlich erst, wenn der Arzt das OK gibt).
Lass deine Mutter toben, lass sie ihn schicken, bleib ruhig und bestehe auf dein Recht:
Du hast das Recht, zu entscheiden, was du in deiner Freizeit machst.
Nein heißt Nein.


Keine Beratungsstelle, kein Lehrer kann dir das abnehmen, dass du standhaft bleiben musst.
Sag deiner Mutter jeden Tag, was du gerne möchtest, was nicht.
Zeig ihr , dass es dir ernst ist.
Lass dir nicht einreden, dass du ihr das schuldig wärest, weil sie viel für dich tut.
Mach es nicht ihr zu Liebe, weil sie das glücklich macht.
Deine Aufgabe ist nicht, deine Mutter zufrieden zu machen.
Deine Aufgabe ist, auf deine Wünsche und eigene Träume zu achten.
Ja, ich mag einfach keine Konflikte. Ich kanns überhaupt nicht ab, wenn jemand sauer auf mich ist. Ich hasse es, wenn sie mich anschreit oder ignoriert, und ich hasse es, wenn er mir ne Ansage macht. Ich hass grad einfach alles. Mich auch, weil ich mich nicht durchsetzen kann und es mir trotzdem so wichtig ist, dass sie happy ist.
 
Was sollen diejenigen, die sich nach wie vor rege an deinem Thread beteiligen, denn daraus für einen Schluss ziehen?
Dass ich hier nur die Sachen schreibe, die für mich schlimm sind, und nicht die guten. Und dass ich eure Ratschläge und Vorschläge schon annehme und auch verstehe, aber ich krieg es einfach nicht gut auf die Reihe sie auch so easy umzusetzen.
Dann ist alles gut?
Alles gut, nein.
 
Dass ich hier nur die Sachen schreibe, die für mich schlimm sind, und nicht die guten. Und dass ich eure Ratschläge und Vorschläge schon annehme und auch verstehe, aber ich krieg es einfach nicht gut auf die Reihe sie auch so easy umzusetzen.

Alles gut, nein.

Hier ist doch keiner doof, sie hat logischerweise auch gute Seiten. Um die geht's aber nicht, sondern um Problemlösung. Fokus muss auf das zu lösende Problem:


Den Fokus auf das zu lösende Problem zu legen, statt Fehler abzumildern oder das Gute hervorzuheben, ist der effektivste Weg für nachhaltigen Fortschritt und echte Weiterentwicklung. In der Psychologie und im Management spricht man hierbei oft von der Notwendigkeit einer Fehler- und Problemkultur gegenüber reiner Harmonie-Orientierung.
Hier sind die wichtigsten Gründe, warum dieser radikale Fokus sinnvoll ist:
1. Probleme verschwinden nicht durch Ablenkung
Wenn eine Brücke ein tiefes Fundamentproblem hat, hilft es nicht, das Geländer schön anzustreichen. Das Hervorheben von positiven Aspekten lenkt oft nur temporär ab. Das Grundproblem bleibt bestehen und wird im Laufe der Zeit meist größer, teurer oder gefährlicher.
2. Echte Innovation entsteht nur aus Schmerzpunkten
Menschen und Unternehmen verändern sich selten, wenn alles "ganz gut" läuft. Erst der ungeschönte Blick auf ein akutes Problem erzeugt den nötigen Leidensdruck und die Dringlichkeit, um eingefahrene Wege zu verlassen und innovative Lösungen zu entwickeln.
3. Ressourcen-Effizienz
Wenn Ressourcen (Zeit, Geld, Energie) knapp sind, müssen sie dort eingesetzt werden, wo der Hebel am größten ist.
    • Das Gute stärken: Bringt oft nur marginale Verbesserungen (von 90 % auf 92 %).
    • Das Problem lösen: Beseitigt den Engpass, der das gesamte System blockiert (von 20 % auf 80 %).
4. Psychologische Klarheit statt falscher Sicherheit

Das Abmildern von Problemen („Es ist ja nicht so schlimm, dafür läuft X super“) wiegt Beteiligte in einer falschen Sicherheit. Es verwischt die Prioritäten. Ein klar benanntes Problem schafft Fokus und Ausrichtung für das gesamte Team.
 
Da deine Mutter nicht einsichtig ist und dir nicht zugesteht kein Tennis mehr spielen zu wollen, wird es nicht ohne Konflikt abgehen. Du musst nun wochenlang pausieren wegen dem Keuchhusten, weil deine Mutter dich absichtlich nicht hat impfen zu lassen.

Du fängst nach der Krankheit einfach nicht wieder an zu trainieren, sie können dich nicht auf den Platz prügeln und sie wird auch nicht für immer sauer sein, eine zeit lang musst du aber damit leben. Alles was man tut hat Konsequenzen. Wenn du willst, dass deine Mutter happy ist trainierst du weiter wie bisher, wenn du was ändern willst, ist sie eben mal sauer.
Was komisch ist , dass deine Mutter scheinbar nicht viel dran liegt, dass du happy bist. Bei euch sind die Rollen vertauscht. Offenbar wurdest du so erzogen, dass du für das Glück deiner Mutter verantwortlich bist. Das ist nicht in Ordnung und sollte nicht so sein.

Wie ist denn dein Arzt ,kannst du ihm sagen, das deine Mutter dich zum Training drängt, vielleicht kann der mit ihr reden.
 
Ja, will ich nicht. Ich will gar nicht mehr spielen, will keine Matches sehen, gar nix.

Ja, ich mag einfach keine Konflikte. Ich kanns überhaupt nicht ab, wenn jemand sauer auf mich ist. Ich hasse es, wenn sie mich anschreit oder ignoriert, und ich hasse es, wenn er mir ne Ansage macht. Ich hass grad einfach alles. Mich auch, weil ich mich nicht durchsetzen kann und es mir trotzdem so wichtig ist, dass sie happy ist.
Dann wirst Du ewig weiterspielen und das kleine Kind sein.
 
Es ist einfach superschade, dass deine Mom dir durch ihren Superehrgeiz die Freude an diesem Sport komplett verleidet. Tennis ist einfach eine megaschöne Sportart, die man - sofern man gesund bleibt - bis ins hohe Alter spielen kann. Man ist viel an der frischen Luft und wenn man ein gewisses Spielniveau hat ist es unglaublich erfüllend. Übrigens eignet sie sich auch top, um z. B. in ganz neuen Städten schnell Kontakt zu finden. Mit einem gewissen Spielniveau wirst du sofort in Teams integriert und kennst auf einen Schlag zig neue Leute. Abgesehen davon, dass du dir mit Tennistraining auch gut etwas hinzuverdienen kannst - Mindestlohn ist da kein Thema, selbst wenn du keine Lizenz hast.

Ich kann aber nur zu gut verstehen, dass es dich mittlerweile nur noch triggert an Tennis zu denken, einfach weil es mit Druck und Tränen (im bildlichen Sinne, womöglich aber auch echten) assoziiert ist.

Ich möchte auch nochmal betonen, dass - auch wenn wir dich hier nicht wirklich kennen - du tolle Charaktereigenschaften hast. Du bist empathisch, rücksichtsvoll, verlässlich und verantwortungsbewusst. Damit hast du schon vielen jungen Leuten etwas voraus.

Leider haben viele dieser guten Eigenschaften auch eine Kehrseite. Man wird unter Umständen schnell ausgenutzt und ist eben auch nicht so durchsetzungsstark. Es gibt aber eine gute Nachricht: Das ist nicht in Stein gemeißelt und man kann lernen, an der einen oder anderen Stelle nachzulegen. Wünschenswert wäre natürlich, wenn man das nicht auf Kosten von Menschen macht, die einem wirklich viel bedeuten. Manchmal geht aber auch das nicht anders - und vor solch einer Herausforderung stehst du gerade. Das ist alles andere als einfach. Ich kann mich aber nur wiederholen: Dein Ziel ist es nicht, deine Mutter schlechtzumachen. Dein Ziel ist dein eigenes Wohlbefinden. Sie lässt dir mit ihrem Handeln und ihrer Sturheit keine andere Wahl als dass eben auch Außenstehenden auffällt, dass sie hier etwas macht, was nicht akzeptabel ist. Und es ist richtig, dass du dein Ziel weiterverfolgst, um selber keinen Schaden zu nehmen. Genau das würde nämlich vermutlich passieren, wenn du dem Druck elterlicherseits nachgibst und dich einfach in dein Schicksal fügst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt in diesem Fall keine konfliktfreie Lösung.

Ich sehe nicht, dass das mal einfach so durch Verweigerung durch dich lösbar wäre, weil du das nicht durchhalten kannst, sie mächtiger sind, wieder Wege finden, dich zu brechen.

Du brauchst Unterstützung dafür von Stellen, die etwas bewegen können.

Was du tust oder lässt, ist deine Entscheidung.

Letztlich läuft es darauf hinaus, dass du nichts tust und alles weiterläuft wie bisher
oder du deinen Mut zusammenkratzt, die nötigen Infos beim Jugendamt auf den Tisch legst und von dort mit euch gemeinsam Veränderungen ins Leben gerufen werden.

Wende dich an den Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamts. Die haben Schweigepflicht, du kannst dich dort beraten lassen.
In Absprache mit dir können sie als Vermittler gemeinsame Gespräche mit deiner Mutter organisieren.
Die Erziehungs- und Familienberatung kann dazukommen und euch psychol. beistehen, dir und auch deiner Mum.
Mehr geht auch noch, Ansage, Grenzen, schriftl. Vereinbarungen, muss aber ja nicht zwingend.

Das ist kein Spaziergang für dich, schon klar. Du musst entscheiden, was dir wirklich wichtig ist.
Was gut und gesund für deine Entwicklung wäre, liegt auf der Hand.
Du merkst selbst, dass du eingeschüchtert bist.
 
Da deine Mutter nicht einsichtig ist und dir nicht zugesteht kein Tennis mehr spielen zu wollen, wird es nicht ohne Konflikt abgehen. Du musst nun wochenlang pausieren wegen dem Keuchhusten, weil deine Mutter dich absichtlich nicht hat impfen zu lassen.

Du fängst nach der Krankheit einfach nicht wieder an zu trainieren, sie können dich nicht auf den Platz prügeln und sie wird auch nicht für immer sauer sein, eine zeit lang musst du aber damit leben. Alles was man tut hat Konsequenzen. Wenn du willst, dass deine Mutter happy ist trainierst du weiter wie bisher, wenn du was ändern willst, ist sie eben mal sauer.
Was komisch ist , dass deine Mutter scheinbar nicht viel dran liegt, dass du happy bist. Bei euch sind die Rollen vertauscht. Offenbar wurdest du so erzogen, dass du für das Glück deiner Mutter verantwortlich bist. Das ist nicht in Ordnung und sollte nicht so sein.

Wie ist denn dein Arzt ,kannst du ihm sagen, das deine Mutter dich zum Training drängt, vielleicht kann der mit ihr reden.
Der ist ganz okay.
Vielleicht kann ichs probieren, wenn sie nicht mit ins Zimmer kommt.
 

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