Anzeige(1)

Leibliche Mutter ausfindig machen-wie vorgehen?

Youshri

Mitglied
Hier nochmal die TE:
......
Laut dem Bericht wusste die nähere Verwandtschaft (also Eltern,Großeltern,Tante und Onkel glaube ich auch) meiner leiblichen Mutter über ihre Schwangerschaft und die Adoption Bescheid,
Das hört sich für mich an, dass ein Teil Deiner Verwandtschaft sie dann ja kannte. Wäre es möglich, diese Leute erst einmal befragen, um mehr über Deine Mutter zu wissen? Oder hast Du es bereits getan? Und ja, der Name, wenigstens ihren Mädchenname müsstest Du dann ja auch wahrscheinlich kennen.
Auf jeden Fall ist diese Nachricht sehr wichtig. Hier würde ich an Deiner Stelle erst einmal nachhaken. Über diese Verbindungslinie ist vielleicht ein Zugang zum Ziel erfolgreich. Was meinst Du?
 

Anzeige(7)

G

Gelöscht

Gast
Hier nochmal die TE:
Da so oft danach gefragt wurde:Meine Adoptiveltern sind sehr herzliche Menschen und ich hatte auch eine tolle Kindheit.
Laut dem Bericht wusste die nähere Verwandtschaft (also Eltern,Großeltern,Tante und Onkel glaube ich auch) meiner leiblichen Mutter über ihre Schwangerschaft und die Adoption Bescheid,falls das etwas zur Sache tut.Ob sie allerdings mittlerweile verheiratet ist oder Kinder hat,weiß ich leider nicht.

Ich würde deiner leiblichen Mutter auch einen Brief schreiben und um ein Treffen bitten. Alles andere würde ich dann im Gespräch erfragen.

Es ist doch vollkommen veständlich, dass du gerne die näheren Umstände deiner Adoption wissen möchtest. 'Allerdings sollte ein Gespräch möglichst ohne Vorwürfe vor sich gehen.

Mein Bruder hat lange gebraucht, seiner leiblichen Mutter zu vergeben. Ich kenne die genauen Umstände, warum er abgegeben wurde, ich bin da aber zwiegespalten, ob das die richtige Entscheidung von ihr war. Ich möchte mir da aber kein Urteil erlauben.
 
G

Gast6788

Gast
Das hört sich für mich an, dass ein Teil Deiner Verwandtschaft sie dann ja kannte. Wäre es möglich, diese Leute erst einmal befragen, um mehr über Deine Mutter zu wissen? Oder hast Du es bereits getan? Und ja, der Name, wenigstens ihren Mädchenname müsstest Du dann ja auch wahrscheinlich kennen.
Auf jeden Fall ist diese Nachricht sehr wichtig. Hier würde ich an Deiner Stelle erst einmal nachhaken. Über diese Verbindungslinie ist vielleicht ein Zugang zum Ziel erfolgreich. Was meinst Du?
Hier die TE:
Ich weiß den Mädchennamen meiner leiblichen Mutter,der steht in dem Bericht.Ob sie mittlerweile geheiratet hat,weiß ich nicht.Auch sind mir weder Namen noch Adresse (oder andere Kontaktdaten) über die Verwandtschaft bekannt.In dem Bericht steht lediglich,dass sie den näheren Verwandten von Schwangerschaft und Adoption erzählt hat.
Zusammenfassung:Ich habe genau ein paar Informationen über sie,sie ist also die einzige Person,mit der ich in Kontakt treten könnte.
 
G

Gast6788

Gast
Mir ist verborgen geblieben ob Du denn ihren Namen kennst?
Dann steht sie entweder am Klingelschild oder die Eltern stehen drauf oder es gibt alte Leute/ langjährige Mitbewohner im Haus, die Kontakt mit ihr oder den Eltern hatten oder wissen, wo sie hin gezogen ist oder die Vermieter wissen etwas.
In einem Standesamt sollte Dir Auskuft zu Dir - also zu Deiner Mutter gegeben werden können, also zu ihrem Mädchennamen, den ein Onkel von Dir oder ihre Eltern tragen könnten.
Mit etrwas Glück steht dort auch: Verzogen nach... am...
Hier die TE:
Entschuldigung,das habe ich wahrscheinlich vergessen,zu erwähnen:Ich kenne ihren Namen,auch ihren Nachnamen.Dieser ist allerdings ihr Mädchenname und ob sie mittlerweile verheiratet ist,weiß ich leider nicht.Ich war schon einmal bei der Adresse,die im Bericht angegeben ist.Leider stehen auf den Klingelschildern keine Namen,sondern nur „Top 1“, „Top 2“, etc.Aber danke für den Tipp,die anderen Hausbewohner zu fragen,ist keine schlechte Idee!
 
G

Gast6788

Gast
Hier nochmal die TE:
Danke für die vielen Ratschläge :)
Ich habe mich dazu entschlossen,ihr einen Brief zu schreiben und auch meine Mailadresse anzufügen,damit sie mir (falls sie es möchte) auch schneller antworten kann.
Ich werde den Brief auch an sie persönlich adressieren,damit es nicht zu Missverständnissen kommt (hoffe ich).
Anrufen möchte ich nicht,da es ja sein könnte,dass ich sie gerade in einer ungelegenen Situation antreffe oder vielleicht sogar jemand anderes ans Telefon geht.
 

Santino

Namhaftes Mitglied
Hier nochmal die TE:
Danke für die vielen Ratschläge :)
Ich habe mich dazu entschlossen,ihr einen Brief zu schreiben und auch meine Mailadresse anzufügen,damit sie mir (falls sie es möchte) auch schneller antworten kann.
Ich werde den Brief auch an sie persönlich adressieren,damit es nicht zu Missverständnissen kommt (hoffe ich).
Anrufen möchte ich nicht,da es ja sein könnte,dass ich sie gerade in einer ungelegenen Situation antreffe oder vielleicht sogar jemand anderes ans Telefon geht.
Mach das so, wie du es für richtig hältst. Du bist ihre Tochter. Du musst dich nicht verleugnen, du darfst das sagen. Und du darfst genau so viel Rücksicht nehmen und sie so kontaktieren, wie du dich damit wohlfühlst.
 

Werwiewas

Aktives Mitglied
Ich habe mich dazu entschlossen,ihr einen Brief zu schreiben und auch meine Mailadresse anzufügen,damit sie mir (falls sie es möchte) auch schneller antworten kann.
Ich werde den Brief auch an sie persönlich adressieren,damit es nicht zu Missverständnissen kommt (hoffe ich).
Ich gebe zu bedenken, wenn sie damals 18 war, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie immer noch dort lebt. Ihre Eltern vielleicht, aber falls die sie damals zur Adoption gedrängt haben, haben sie vielleicht kein Interesse daran, dass ihr Kontakt habt und lassen den Brief verschwinden.

Vielleicht könntest du über Meldeamt oder Standesamt erstmal mehr über sie herausfinden.

Ich glaube, niemand gibt sein eigenes Kind einfach leichtfertig weg, da steckt meistens Verzweiflung dahinter und dass man überzeugt ist, dass das Kind es woanders besser hat, weil man nichts bieten kann. Das löst natürlich auch tiefe Schuldgefühle aus, denen sich auch nicht jeder stellen kann oder will.

Ich wünsch dir, dass du sie findest und ihr euch aussprechen könnt, damit du ihre Motive damals verstehen und deinen Frieden damit machen kannst.
 

Bodenschatz

Namhaftes Mitglied
Ich kenne ihren Namen,auch ihren Nachnamen.Dieser ist allerdings ihr Mädchenname und ob sie mittlerweile verheiratet ist,weiß ich leider nicht.
Perfekt!
Ihr Mädchenname dürfte der Familienname ihrer Eltern / Deiner Großeltern sein. Die sind erst Anfang / Mitte 60 und leben sicher noch. Falls Mutter einen Bruder hat (Dein Onkel), so heisst der als Sohn der Großeltern ebenso, es sei denn, er ist verheiratet und hat den Namen der Frau angenommen.
Im Übrigen hätte ich gedacht, dass Du mit Nachname so heisst wie Deine Mutter, da Dein Vater ja nicht bei ihr geblieben ist.
Wenn Du so heisst, müsstest Du vielleicht unter ihrem / Deinem Namen vor 25 Jahren in dem Haus (Adresse Deiner Mutter) kurz gemeldet gewesen sein.
Beim Einwohnermeldeamt / Bürgeramt bekämst Du zum einen eine Art Abstammungsnachweis, zum anderen eigentlich ( berechtigtes Interesse vor Datenschutz) auch Auskunft, wie lange deine Mutter da noch gewohnt hat. Danach gäbe es einen Vermerk: Verzogen nach ... ( Strasse Ort / Ausland / unbekannt).
Übrigens habe ich mal einen Typen (in Bayern) gesucht, der mit Geld abgehauen ist.
Ich hab mich schlicht und ergreifend in die nächste Kneipe Nähe seines ehemaligen Wohnsitzes gesetzt. Du glaubst nicht, was die Leute alles wussten :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

Bodenschatz

Namhaftes Mitglied
Anrufen möchte ich nicht,da es ja sein könnte,dass ich sie gerade in einer ungelegenen Situation antreffe oder vielleicht sogar jemand anderes ans Telefon geht.
Hm - könnte man auch, allerdings nicht selber.
So hätte der Dritte die Ausrede, sich verwählt zu haben. Man müsste sich wohl überlegen, warum man sie unter dem Mädchennamen sucht.

Ich hab mal ne Verständnisfrage.
Wenn jemand jemandem einen Brief schreibt und der Postbote soll den zustellen, müsste der ja alle Bewohner seines Bezirks auswendig lernen. Oder wie kommt der an den richtigen Briefkasten, wenn die Klingelschilder nur Top1,2,3 heissen?
 

gigi2

Namhaftes Mitglied
Eine Einwohnermeldeamtsanfrage (EMA-Anfrage) kann bei jedem Melderegister in Deutschland vorgenommen werden. Die Auskunftserteilung beim Meldeamt kann als Instrument genutzt werden, um vermisste Freunde oder Familienangehörige aber auch Schuldner und verzogene Kunden wiederzufinden. Aufwand und Kosten für eine Auskunft sind gering. Zudem können Anfragen auch online gestellt werden. Meines Wissens kann man beim Einwohnermeldeamt gegen eine gewisse Gebühr immer Nachforschungen nach einer Person stellen.
So kannst du eigentlich den Werdegang deiner Mutter verfolgen, wenn du ihren ursprünglichen Wohnort kanntest.
Ob es in Österreich so ist wird dir jede Stadtverwaltung beantworten können.

Wie schon jemand schrieb gebe auch ich zu bedenken: Liest den Brief nicht deine Mutter, sondern eventuell ein Angehöriger und will Dich verschweigen, erfährt deine Mutter von Dir samt deiner Suche nichts.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!
    Chat Bot: Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben