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Leibliche Mutter ausfindig machen-wie vorgehen?

Santino

Namhaftes Mitglied
Wenn eine Frau beispielsweise durch eine Vergewaltigung schwanger wird, finde ich es erstaunlich, wenn sie das Kind austrägt und zur Adoption freigibt.
Ich würde abtreiben.
Man sollte die Mütter nicht verurteilen.
Wer kennt schon ihre Geschichten?
Ich bezweifle, dass alle weggeworfenen und verlassenen Kinder das Produkt einer Vergewaltigung waren. Und ganz richtig steht der Frau in diesem Fall das Recht zu, das Kind abzutreiben. Dieses soll und darf sie nutzen. Und selbstverständlich wäre es in diesem Fall auch gerechtfertigt, das Kind zur Adoption freizugeben, wenn die Schwangerschaft bspw. zu spät entdeckt wurde oder etwa religiöse Überzeugungen einer Abtreibung widersprechen. Berechtigte Extremfälle legitimieren doch nicht das verantwortungslose Verhalten anderer.
 
Zuletzt bearbeitet:

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HB1

Aktives Mitglied
Das Kind ohne Mühe einfach wegzuwerfen und abzugeben, ist und bleibt immer verantwortungslos.
Wo liest du das heraus?
Die TE wurde zur Adoption frei gegeben und nicht leichtsinnig weggeworfen.
Ich finde das Verhalten der Mutter nachvollziehbar und verantwortungsvoll.
Auch sie hätte sehr wahrscheinlich zu einer schlechten Mutter werden können, die das Kind vernachlässigt und auch misshandelt hätte.
Von daher ist es das Beste, was dem Kind widerfahren ist.
 

Santino

Namhaftes Mitglied
Wo liest du das heraus?
Die TE wurde zur Adoption frei gegeben und nicht leichtsinnig weggeworfen.
Ich finde das Verhalten der Mutter nachvollziehbar und verantwortungsvoll.
Auch sie hätte sehr wahrscheinlich zu einer schlechten Mutter werden können, die das Kind vernachlässigt und auch misshandelt hätte.
Von daher ist es das Beste, was dem Kind widerfahren ist.
Das kannst du nicht beurteilen, da die TE nicht erzählt hat, wie es ihr in ihrer Adoptivfamilie ergangen ist.

Ein Kind ohne Mühe wegzugeben (auch, wenn man es nicht wegwerfen nennen mag), ist immer verantwortungslos. Jede Mutter, die ihr Kind abgibt und nicht mehr will, ohne dass es irgendwelche triftigen Gründe dafür gibt (Vergewaltigung, andere mit dem Zeugungsakt zusammenhängende Traumata) und die nicht versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen, zumindest einen freundschaftlichen Kontakt zum Kind zu pflegen, gibt ihr Kind ohne Mühe weg und handelt aus meiner Sicht verantwortungslos.
 

HB1

Aktives Mitglied
Woher weißt du, dass die Mutter ihr Kind ohne Mühe weggegeben hat?
Dir fehlt genauso das Hintergrundwissen.
Von daher müssen wir davon ausgehen, dass es der TE bei ihren Adoptiereltern gut geht.
Alles andere sind Unterstellungen und unbegründete Schuldzuweisung für all diejenigen, die verantwortungsvoll handeln und das Beste für ihre Kinder wollen, indem sie sie in guter Absicht in liebevolle Hände abgeben.
 
G

Gast6788

Gast
Hier nochmal die TE:
Da so oft danach gefragt wurde:Meine Adoptiveltern sind sehr herzliche Menschen und ich hatte auch eine tolle Kindheit.
Laut dem Bericht wusste die nähere Verwandtschaft (also Eltern,Großeltern,Tante und Onkel glaube ich auch) meiner leiblichen Mutter über ihre Schwangerschaft und die Adoption Bescheid,falls das etwas zur Sache tut.Ob sie allerdings mittlerweile verheiratet ist oder Kinder hat,weiß ich leider nicht.
 

Hajooo

Namhaftes Mitglied
Hallo Gast678 oder Gast6788,

einige "Horrorszenarien" wurden - in dem von mir grob überflogenen - Thread bereits beschrieben.

Falsch kann jeder Weg: Brief, Anruf, Mail, etc. sein.

Wichtig ist doch, daß du deinem Wunsch nachgehst und Kontakt aufnimmst.

Deine Mutter ist vielleicht 100% Glücklich, daß du den Weg zu ihr gesucht hast, da sie sich vielleicht schämt. :giggle:
Andererseits kann es passieren, daß du keine Reaktion erhälst.

Damit musst du allerdings auch leben.

Bereite dir eine Art "Strategie" vor, wie du vorgehen möchtest:
Anzahl der Kontaktversuche,
Art: Nur Brief evtl. mehrere oder Mail.

Die Art ist schlußendlich egal, die Hauptsache du tust es.

Vielleicht berichtest du hier danach, welche Horrorszenarien wirklich eingetroffen sind ;) :)

Ich drücke dir die Daumen (y)

Gruß Hajooo
 

Bodenschatz

Namhaftes Mitglied
Hier die TE:
Leider ist es mir nicht möglich,sie auf der Straße anzusprechen,da ich 1) keine Ahnung habe wie sie aussieht und 2) ich auch nicht mehr habe,als die Adresse (ich weiß also auch nicht,wo sie arbeitet,etc).Ich habe in dem Bericht nur sehr oberflächliche Hinweise auf ihr Aussehen erhalten,auf die sehr viele Frauen zutreffen würden.
Mir ist verborgen geblieben ob Du denn ihren Namen kennst?
Dann steht sie entweder am Klingelschild oder die Eltern stehen drauf oder es gibt alte Leute/ langjährige Mitbewohner im Haus, die Kontakt mit ihr oder den Eltern hatten oder wissen, wo sie hin gezogen ist oder die Vermieter wissen etwas.
In einem Standesamt sollte Dir Auskuft zu Dir - also zu Deiner Mutter gegeben werden können, also zu ihrem Mädchennamen, den ein Onkel von Dir oder ihre Eltern tragen könnten.
Mit etrwas Glück steht dort auch: Verzogen nach... am...
 

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