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Lehrjahre sind keine herrenjahre

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
In so einem Fall - krankschreiben lassen.

Sie hat ja schon was Neues und sich für so einen Arschl****betrieb noch weiter kaputt machen lassen? Dann lieber Krankschreibung und den Resturlaub hintendran hernehmen, um nicht mehr hinzumüssen.

Wenn da schon Tränen fließen, sollte sie sich nicht zwei Wochen unötig quälen.

Jeder gute Arzt, dem man die Situation schildert, wird das verstehen. Ist so meine Erfahrung.

Ich würde auf jeden Fall Beschwerde bei der IHK einlegen. Es kann auch sehr helfen, wenn man Lehrer von der Berufsschule mit ins Boot holt und die scheinen ja selbst der Meinung zu sein, dass das arme Mädel ausgenutzt wird. Zum Spaß wird ja sowas nicht gesagt. Und wenn sie da sowieso nicht mehr hin muss und schon einen anderen Ausbildungsplatz hat, ist sie ja zum Glück aus der Schusslinie raus.

Wenn sie stempelt und dann auch z. B. rauskommt, dass sie oft Überstunden gemacht hat, wird es eng. Minderjährige dürfen nur maximal 40 Stunden die Woche arbeiten, maximal 8 Stunden täglich, Berufsschulzeit gilt auch übrigens als Arbeitszeit.
 

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Unknown92

Mitglied
Krankschreiben !!!

Deine Tochter geht bestimmt jeden Abend mit Bauchschmerzen oder mulmigem Gefühl ins Bett, da sie weiß, dass sie am nächsten Morgen wieder arbeiten muss !

Das ist kein Zustand den man gerne bis zum letzten Arbeitstag hat, um dann ohne Pause sich in ein neues Arbenteuer zu stürzen.

Lieber Krankschreiben und gesund und mit Motivation in den neuen Ausbildungsbetrieb gehen. Denn wenn sie bis zum letzten Tag da bleibt, wird ihr die Motivation fehlen.

Begleiete deine Tochter zum Hausarzt und schildere ihm das genauso wie hier im Forum. Ihr müsst euch keine Krankheit ausdenken. Einfach das wiedergeben, dann wird ohne Probleme eine Krankschreibung für 2 Wochen bekommen.
 

Phalle

Aktives Mitglied
Hallo Te:

außer der Zustimmung zu dem was dir bisher schon geraten wurde kenne ich leider die Situation nur zu gut und wollte mein Mitgefühl bekunden. Lehrjahre sind manchmal tatsächlich keine Herren- sondern Horrorjahre. Ich selbst wurde in der Ausbildung nur für stupide Botengänge und Drecksarbeiten wie Ablage etc.. benutzt, gezeigt wurde mir nichts, stattdessen war man sogar eher genervt, weil man noch einen Azubi an der Backe kleben hat. Dazu noch das herablassende Getue von vielen gegenüber den dummen und naiven Azubis. In bestimmten Abteilungen zog man sich auch durch Mobbing und psychischen Späßen noch daran hoch. Im Ergebnis war ich auch immer wieder krank, weil ich einerseits psychisch belastet, andererseits schon Angst hatte da wieder hin zu gehen.

In jedem Fall das tun, was meine Vorgänger dir schon geraten haben.
 

Jusehr

Aktives Mitglied
Nach dem, was ich hier über diesen Betrieb gelesen habe, habe ich den Eindruck, dass dort was stinkt.

Vor allem hat mich auch das stutzig gemacht, was Dir die Berufsschule gesagt hat. Sind die von sich aus auf Dich zugegangen?

Ich habe nicht den Eindruck, dass das jetzt noch (zwei Jahre lang?) auf angemessene Weise gut geht.

Sicher gibt es doch für Eltern offizielle Ansprechpartner (vermutlich die Berufsschule?). Aber möglicherweise gibt es auch noch andere Quellen, aus denen man zB entnehmen kann, wann man es wohl mit einem unseriösen Ausbildungsbetrieb zu tun hat.

Ich glaube, dass es auf dem Ausbildungssektor eine Menge Mist gibt und dass sich Auszubildende auch oft zu viel gefallen lassen. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch fair bleiben. Viele Auszubildende benehmen sich auch schon mal (oder chronisch) daneben. Als Elternteil kann man wohl auch nicht immer gut beurteilen, ob's am Kind, dem Betrieb oder vielleicht auch beiden liegt.

Mir erscheint der Betrieb in Deinem Falle (Hempel :)) aber einigermaßen suspekt. Ich glaube nicht, dass Deine Tochter die Schlechteste etc. war. Von Pädagogik geschweige denn einem fairen angemessenen Umgang mit Arbeitnehmern verstehen so manche Betriebe auch 0.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Wie kommt ein Azubi denn auf Minusstunden?

Ich denke auch, dass Krankschreiben die beste Variante wäre. Auch wenn ich sonst wirklich kein Verfechter dieses Vorgehens bin.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Also...was ich so im internetndazu gefunden habe ist es so dass azubis tatsächlich keine minusstunden haben können, ausser bei unentschuldigtem fehlen.
Wenn der ausbilder sie früher heimschickt oder aben den dienstplan so schreibt dass minusstunden entstehen sei das sein unternehmerisches risiko.
Ich bin eben auch kein freund von krankschreibung...
Er soll nicht sagen können, sie hätte es nicht versucht.
Heute ist es anscheinend ganz gut gelaufen nach dem gespräch...
Mal sehen wie's weitergeht.
Gefallen lassen werd ich mir/uns auf jeden fall jetzt nix mehr.

Urlaubsanspruch hat sie übrigens keinen mehr.
 

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Ich bin eben auch kein freund von krankschreibung...
Er soll nicht sagen können, sie hätte es nicht versucht.
Heute ist es anscheinend ganz gut gelaufen nach dem gespräch...
Mal sehen wie's weitergeht.
Gefallen lassen werd ich mir/uns auf jeden fall jetzt nix mehr.

Urlaubsanspruch hat sie übrigens keinen mehr.
Was sagt denn deine Tochter dazu, wie es ihr geht und ob es für sie verkraftbar ist, da weiterhin in den Betrieb zu gehen?

Meine ehrliche Meinung - als jemand, der übrigens auch total beschissen und richtig assi im Ausbildungsbetrieb behandelt wurde - zu sagen, sie soll weiter da reingehen, nur damit ihr Chef nicht sagen kann, sie hätte es nicht versucht, wäre zumindest für mich falsch angebrachter Stolz auf Kosten von viel Substanz, Nerven und Tränen.

Der Drops ist doch eigentlich schon gelutscht: deine Tochter hat eine neue Stelle. Der Chef hält sie sowieso für den miesesten Azubi, den er je hatte und fühlt sich vermutlich absolut im Recht oder ist der Meinung, Azubis kann man so behandeln.

Für mich geht es jetzt eigentlich viel mehr darum dafür zu sorgen, dass deine Tochter einigermaßen optimistisch und erholt in der neuen Ausbildungsstelle durchstarten kann. Ohne psychische Verletzungen, die noch nicht richtig verheilt sind, bzw. wo noch nicht wirklich viel zeitlicher Abstand dazwischen liegt, was bei einem nahtlosen Wechsel der Fall wäre.

Und diese besagten psychischen Verletzungen, die gibt es leider, wenn man so behandelt wird in der Arbeit. Schlimmstenfalls fünf Tage die Woche. Da geht es aktuell auch irgendwo um Schadensbegrenzung für deine Tochter und dass sie sich auf die Art vertritt, die am besten für sie ist. Und wenn das bedeutet, dass sie sich krankschreiben lässt, damit sie nicht mehr in einem Betrieb schikaniert wird, der sowieso nichts von ihr hält und auch offensichtlich nicht daran interessiert ist, dass das alles einigermaßen neutral außeinandergeht, dann ist das eben so. Aber über die eigene Schmerzgrenze raus zu gehen, um irgendeinen aufgeblasenem Chef was zu beweisen, der vermutlich ein Jahr später sich eh nicht mehr konkret an deine Tochter erinnern wird und dem schon vorher total am Hintern vorbeigegangen ist, wie es ihr geht - weiß nicht, ob das so optimal und erstrebenswert ist.

Oder geht es da um ein abschließendes Zeugnis/Beurteilung? Spielt das für den späteren Arbeitsbereich überhaupt eine Rolle, der neue Ausbildungsbetrieb wird ja vermutlich wissen, warum sie gewechselt hat?

So wie ich das verstanden habe, macht sie ja sogar in einem ähnlichen, aber eben anderen Bereich Ausbildung? Dem Chef was zu beweisen, davon hat sie ja nichts. Der beschäftigt sie ja nicht weiter und hat auch für ihre spätere Zukunft keinerlei aussagekraft.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Ich habe das so verstanden, dass es die gleiche Ausbildung bleibt, nur der Ausbildungsbetrieb wechselt.

Hat die Beurteilung/ das Zeugnis des ersten Ausbildungsjahres vielleicht eine Bedeutung?
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Es ist ein ähnlicher ausbildungsberuf und das erste bereits absolvierte lehrjahr wird auch angerechnet weil das von der berufsschule her im ersten lehrjahr zusammengefasst war.
Nächstes jahr hätte sie in eine andere klasse gemusst. Jetzt mit der neuen lehrstelle kann sie in der klasse bleiben und eben im 2. lehrjahr weitermachen.
Ob sie irgendeine beurteilung/zeugnis vom betrieb braucht/bekommt weiss ich nicht.
 

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