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Lebenssinn verloren darf nicht Abstürzen

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Ich will ... ein bisschen in der Natur unterwegs sein und mit meinem Partner am See sitzen und über das Leben philosophieren. Abends nachhause kommen und gemeinsam kochen …

Das möchten die Menschen in meinem Umfeld, die Partner suchen, auch. Das sind doch sehr schöne, sehr bodenständige Wünsche an eine Partnerschaft.

Auch, wenn es für dich jetzt zu spät ist und es sich wie ein Nachtreten anhören mag: Wegen Fällen wie deinem mag ich es nicht, wenn Menschen wegen Partnerschaften alles andere aufgeben und alles nur am Partner ausrichten.

Wenn meine Frau mal nicht mehr da sein sollte, bricht mir vieles weg. Aber Freunde und Freundinnen werden da sein, und einige der gemeinsamen Interessen werden da sein und die Interessen, die ich für mich allein habe, erst recht.

Ich finde dich übrigens, wenn du mal aus dem allgemeinen Weltschmerz-Modus raus bist und ins Konkrete wechselst, durchaus als sehr angenehme Person. Das bringt dir nun nichts, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.
 
wenn du mal aus dem allgemeinen Weltschmerz-Modus raus bist und ins Konkrete wechselst

Und selbst da habe ich gegen gesteuert. Ich lese nichtmal mehr Nachrichten weil ich mich zu sehr in gewisse Dinge reingesteigert habe. Oo Ich verbringe den Tag echt nur mit mir selbst, kein TV, keine Serien, keine Nachrichten, kein Social-Media.

Aber das erfüllt alles nicht. Die Sehnsucht ist zu groß. Der Aufwand einen neuen, gleichwertigen Partner zu finden erscheint mir im Moment zu groß.

Die oberflächliche Welt erdrückt mich wenn ich dann doch mal in der Stadt oder beim einkaufen unterwegs bin.

Dieses Gefühl sich einsam zu fühlen erdrückt ein.

Dieses Gefühl das sie nichtmal daran interessiert das ich einiges in meinem Leben bereits geändert habe erdrückt mich.

Und natürlich ist das Jammern …es ist halt halt so

Vielleicht setze ich mich heute Abend doch noch hin und bringe ein paar Zeilen zu Papier die ich ihr zukommen lasse. Muss mir nur überlegen ob ich dafür eine Anzeige riskieren will. Vielleicht finde ich auch passende Worte um ihr direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es muss doch möglich sein mir einmal zuzuhören. 🥺🥹
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht solltest du die Sachen, die du in deinem Leben änderst, für dich ändern und nicht für sie.

Diese Oberflächlichkeit der Welt, die du beklagst, ist übrigens immer dieselbe: Die stört die wenigsten, solange sie glücklich sind und mitmachen können. Wenn man sich außer vor fühlt, beginnt sie zu stören.

Ich wünsche dir übrigens, dass das mit der Partnersuche noch eine ganze Weile nicht klappt. Es ist niemandem zu wünschen, dir die Partnerin zu ersetzen, die du immer noch nicht ersetzen willlst.
 
Vielleicht solltest du die Sachen, die du in deinem Leben änderst, für dich ändern und nicht für sie.
Selbstwert, Selbstliebe, Selbstbewusstsein … habe ich alles nicht. Ich kann selbstbewusst auftreten und selbstbewusst spielen, bin es aber nicht.

Wegen mir kann morgen alles vorbei sein. Heute ist wie gestern, morgen ist wie heute … wie der Thread-Titel sagt. Lebenssinn verloren. Gähnende Leere, und das Denken ist schon so verkorkst.


Ich wünsche dir übrigens, dass das mit der Partnersuche noch eine ganze Weile nicht klappt. Es ist niemandem zu wünschen, dir die Partnerin zu ersetzen, die du immer noch nicht ersetzen willlst.

🥹 dann muss ich mich wohl alleine an den See setzen und mit mir alleine über das Leben philosophieren … und dem Sinn meiner Existenz weiter alleine auf den Grund gehen.
 
Meinst du nicht, dass es so etwas gibt wie eine Pflicht - sich selbst gegenüber, niemandem sonst - mal die Arschbacken zusammenzukneifen?

Sie liebt dich nicht mehr. Das passiert. Ich bin in meinem Leben auch verlassen worden. Ohne Aussprache. In einer Phase, als ich jung war und verletzlich und ohne Halt.

Ich tauge nicht zum Helden, in keinerlei Hinsicht. Aber ich bin niemandem hinterhergerannt oder -gekrochen. Doch, bin ich. Aber ich hab aus Trauer irgendwann Wut gemacht. Weitergelebt. Aus Trotz zuerst, und dann irgendwann wieder mit Freude.

Setz dir drei Ziele. Nur für dich. Was Sportliches schaffen, was Schwieriges lernen, was Spannendes erleben. Und verfolge die. Ich glaube fest daran, dass Menschen, die Ziele verfolgen, auf dem Weg dahin andere Menschen kennenlernen.

Ich stelle mir gerade vor, ich lerne dich kennen. Es wäre schon erheblich interessanter, wenn du mir von dir und deinen Zielen erzählen könntest, als von ihr und ihrem Verhalten.
 
So, nach deinen Fragen in einem anderen Strang bin ich jetzt hier gelandet. OK Boy, anschnallen, Kopfwäsche:

Mehr und mehr verlor ich den Sinn für alles … die schlechten Tage wurden immer schlimmer … ich wollten reden …. Sie wollte Kinder … ich konnte mit ihr nicht reden …. Ich konnte keine Kinder zeugen … die Welt ist grau und schlecht.

Ich hörte auf zu kiffen, wollte mich ändern, es war zu spät. Unsere Streits wurden immer heftiger, ich konnte nicht mehr, sie konnte nicht mehr, also trennten wir uns.
Nun wache ich auf … aktuell 3-4 Monate nach der Trennung, so genau weiß ich das gar nicht mehr wie lange es schon her ist.

An diesem Punkt wollte ich dir schreiben:
Doch, du hast Erkenntnis!
Weil:

Ich habe mein Leben verspielt, ich habe keine Freunde, Hobbys, Kumpels, Beschäftigung.

Noch nie gehabt, Lücken habe immer mit Frauen gefüllt. Habe keine Ziele, keine Pläne, weiß nichts mit meinem Leben anzufangen.

Und dies hier:

Bin ständig krank geschrieben, sitze einsam und alleine in der Bude in der ich 2 Frauen hatte, gucke kein Fernsehen mehr, sitze nur noch in stille, gehe stundenlang laufen, saß bei 2 Therapeuten zum Vorgespräch, bekomme zeitnah keinen Therapieplatz, kiffe nicht mehr.

...hätte eine Übergangsphase sein können.
Doch leider nutzt du deine Chance nicht.



Habe bei „ihr“ rumgebettelt das sie sich melden und mit mir reden möge. Wird direkt blockiert.
Ich werde langsam zum Sta*ker.
Ich habe ihre neue Adresse herausgefunden, das würde ihr Angst machen. Wie soll ich sie sonst kontaktieren ohne Adresse? Gar nicht. Aber wäre doch nur ein Brief?
kennen ja meine Geschichte aus ihrer Sicht, wissen von Gericht und Nummern Wechsel, dem sogenannten stal*ing.
Was meinst du wie sehr es einen trifft wenn statt einem Anruf zur Aussprache wegen 3-4 Briefen auf einmal Post vom Gericht kommt.
Vielleicht setze ich mich heute Abend doch noch hin und bringe ein paar Zeilen zu Papier die ich ihr zukommen lasse.

Lass diese Frau doch um Himmels Willen endlich in Ruhe ihr Leben leben!
Was bedeutet das Wort LIEBE für dich?
Welche Art von Liebe soll das sein, die einen Menschen derart in Bedrängnis bringt, dass er einen richterlichen Beschluss braucht?!?
Mit Liebe hat dein Verhalten absolut nichts zu tun! Es ist erbärmlich.

Realisierst du, was du damit aus dir selbst machst? Kannst du noch in den Spiegel schauen, ohne vor Scham im Erdboden versinken zu wollen?


Was blieb mir aber übrig?

Sehr vieles.
Du allein hast diesen Weg gewählt, ohne Zwang.

Um diese Leere irgendwie zu füllen begann ich zu kiffen.

Keine Lösung, weißt du aber selbst.

kehrte meinen „Freunden“ den Rücken zu, bis heute.

Gute Entscheidung.

Es gab nur uns, arbeiten, kiffen und schlafen.

Dies allerdings nicht.

Also ging ich wieder regelmäßig auf Partys, konsumierte wieder Drogen … ging arbeiten, kiffte

Erkennst du die Wiederholungen, deine Muster, im weiteren Verlauf?

und begann nebenbei tatsächlich eine Therapie.

Wieder eine Chance. Was hast du hier bearbeitet? Wie lautete die Zielsetzung?

Sie und ich und der Hund! Riesen Nummer!

Dein Muster.

innere Leere, Schlafstörungen, Wut, Aggression, Sinnlosigkeit von allem

Ursachenforschung?

kiffte wieder regelmäßig

Und noch eine Runde.

Ich habe bereits versucht soziale Kontakte aufzubauen. Das ist mit 35 Jahren nur nicht so einfach.

Richtig, da muss man dranbleiben.
Doch für einen kiffenden Stalker mit unbehandelten Depressionen, entsprechender Ausstrahlung und weiteren psych. Themen im Gepäck dürfte es ungleich schwieriger sein, mit Menschen ohne unguten Einfluss in dauerhaften Kontakt zu kommen.

Du wirst erstmal deine psych. Probleme angehen müssen.

Ich muss den Liebeskummer nebenbei auch noch los werden, Trauer los werden wegen dem Familienmitglied.

Loswerden? Verarbeiten meinst du hoffentlich.

Party und Drogen kommen nicht in Frage, bin mittlerweile zu alt.

DAS ist dein einziger und wichtigster Grund, das zu meiden?
Oha.

Das war immer auch so ein Problem mit der Welt. Ich bin medizinisch nicht davon überzeugt und möchte das nicht. Bin deswegen ja kein schlechterer Mensch.

Man fühlt sich aber nicht zugehörig.

Prioritäten setzen.
Dir liegt also weniger an einem chancengebenden, hilfreichen Klinikaufenthalt als an Prinzipienreiterei.

Eine Impfung kann man nicvt nur aus Überzeugung akzeptieren, sondern auch aus Notwendigkeit. Deine Not ist jedoch (noch?) nicht groß genug, um gedanklich und im Handeln so wendig zu werden.

Mit dem letzten Satz bringst du dich wieder in eine Opferhaltung, eine bequeme Rolle.


das wurde schonmal vermutet. Untersucht hat das nie jemand. Aber mit den Diagnosen ist das ja auch immer so eine Sache, da gibt’s ja was man braucht. Therapeuten wollten das nicht feststellen, sollte immer woanders hin …. Weiß nur nicht mehr so genau

Und auch hier bekommst du den Allerwertesten nicht hoch. Eigenverantwortung, kümmern, die Dinge und dein Leben in die Hand nehmen: Fehlanzeige.

Die bösen Therapeuten, du in der armen Opferrolle.

Wenn man dann über die Zeit wieder in alte Muster verfällt. Bei mir war es nach und nach wieder die Ablehnung von und das Unwohlsein unter Menschen. Zog mich wieder zurück. Es folgte Corona, kiffen und der Todesfall in meiner Familie. Nun bin ich eigentlich wieder auf dem selben Stand wie vor ca. 5 Jahren.

Man? Wer ist man?
DU drehst Runde um Runde in DEINEN Mustern, kommst aus der bequemen Komfortzone, deiner machtlosen Opferhaltung, nicht raus.
DU entscheidest dich stündlich neu dafür.

Ich nahm wenige Wochen auch Antidepressiva früher, das bekam mir aber überhaupt nicht und ich wollte das nicht.

Das erste Medikament ist selten sofort das passende.
Du willst krine Impfung, du willst keine Medikation - weshalb konkret?

Sonst konntest du dir doch jeden Mist reinpfeifen, wo also ist die logische Begründung?

Für mich riecht das verdammt nach Selbstboykott und Therapieverweigerung.

ich frage mich ob ich für Partnerschaft überhaupt der Mann bin. Vermutlich nichtmal das. Bin zu schnell verletzt, gekränkt, verletze dann die Partner, bin respektlos, abwertend. Ekelig.
Soll ich noch Familie gründen?

Du hast dein Leben kein bisschen im Griff, wie könntest du so ein guter Vater und ein gutes Vorbild sein?

Fang bei Schritt 1 an:
bring dein Leben in Ordnung.

Schau mal. Ich habe immer Abends konsumiert um abschalten und schlafen zu können.

Jetzt kiffe ich zwar nicht mehr, kann aber auch nicht abschalten und einschlafen. Stattdessen probiert man es mit Atarax / Hoggar Night. Klappt schon irgendwie aber ist auch nicht die Lösung auf Dauer. Lies mich deswegen sogar mal bei einem Psychiater untersuchen mit MRT vom Hirn, er verschrieb Zopiclon. Das will ich ja überhaupt nicht

Deswegen führte der Weg Immer zu niedrigen Dosen THC. Vllt 1 Gramm / Monat.

Habe seit ich ein Kind bin schon Probleme mit dem einschlafen.

Dies will ich nicht, das will ich nicht - logische Begründung bitte.

Ein Psychiater, den du regelmäßig aufsuchst, der dich und deine Geschichte kennt, kann dich mit größerer Wahrscheinlichkeit passend medikamentieren als jemand, der dich "mal" zu Gesicht bekam.

Was löste die Schlafstörungen in der Kindheit aus?
Wie sieht dein Tagesablauf ab, wie deine Schlafhygiene?
Was haben die Drogen zusätzlich zu bestehenden Problemen ausgelöst?

Depris und Drogen sind ja nicht die klügste Kombi.

Genau ich warte nun lieber darauf das ich einen Therapieplatz bekomme.

War vorhin an einem See wo viele Menschen waren. Das hat mich alles maximal überfordert und sich absolut ekelig und ungut und falsch angefühlt. Ganz schwer zu beschreiben. Druck im Kopf bis hin zu Tunnelblick, schwitzen, unwohl sein, hyperaktiv (auf Bank immer mit beim wackeln). Ich muss auch die Leute immer angucken und frage mich ob die mit ihrer Existenz glücklich sind. Warum trägt der Balenciaga Fake Schuhe? Warum wiegt der locker 50 Kilo Zuviel? Warum hat der grüne Haare? Warum haben die Kinder? Warum ist der schon besoffen um 16 Uhr? Warum müssen aus Lautsprechern überall Musik kommen? Warum wird da alles zugemüllt?

Dann steige ich ins Auto und fühle mich wieder sicher. Nichts mehr mit dieser Welt zu tun haben.

ab nachhause und aus dem Fenster gucken.

Klingt für mich Sozialphobie (Meinung, nicht Ferndiagnose!), neben anderen Problemen.
 
Eine Tagesklinik möchte mich nicht aufnehmen. Man riet zu vollstationär. Das möchte ich aber wiederum nicht. Möchte keine Pillen nehmen und schlafen kann ich doch auch zuhause.

Psychologische Hilfe zu bekommen scheint sehr schwer zu sein.

Das die mangelnde Hilfe das vermeintlich „falsche Weltbild“ bestätigt möchte keiner Wahrhaben.

Und wieder: will ich nicht, gleich im Doppelpack.

Du willst dir nicht helfen lassen.
Deine Entscheidung.
Dann brauchst du aber auch nicht zu klagen, dass dein Leben so besch***en bleibt wie es ist.
DU willst es ja so!

Und ebenso sind wieder andere verantwortlich, die Bösen, die dir nicht helfen.
DU allein bist verantwortlich für deine ablehnende Entscheidung und die daraus entstehenden Kobsequenzen.
Und DU allein bist verantwortlich für deine Denkweise, dein Weltbild.
Die Opferrolle ist aber sehr viel bequemer als Eigenverantwortung zu übernehmen, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen und eigenverantwortlich zu handeln.

Dein Leben ändert sich genau dann, wenn DU beginnst, Eigenverantwortung zu übernehmen und DICH und DEIN HANDELN veränderst.

Morgen mache ich mich auf die erneute Suche nach einem Therapieplatz.

Weshalb stehst du nicht längst auf mehreren Wartelisten?

Das war mein Lebensinhalt nun ist halt alles weg

Dir diesen Quatsch einzureden bringt dich genau nirgendwohin.

Ich hatte alles was ich wollte … und halt Depressionen … die immer mal wieder aufflammten und mir mein Leben versaut haben.

Stand jetzt geht es mir ja nicht schlecht.

Blödsinn.

Im Endeffekt sitze ich nur meine Zeit ab

DEINE Entscheidung.

Für eine neue Frau im Leben würde ich dann über meinen Schatten springen.

Diese Last wird KEINE Frau lange (er)tragen wollen und können.


So, Ende der harten Fahrt, kannst dich abschnallen.
 
Ein Psychiater, den du regelmäßig aufsuchst, der dich und deine Geschichte kennt, kann dich mit größerer Wahrscheinlichkeit passend medikamentieren als jemand, der dich "mal" zu Gesicht bekam.

Was löste die Schlafstörungen in der Kindheit aus?
Wie sieht dein Tagesablauf ab, wie deine Schlafhygiene?
Was haben die Drogen zusätzlich zu bestehenden Problemen ausgelöst?

Depris und Drogen sind ja nicht die klügste Kombi.
ich habe alles andere von dir auch gelesen, gehe aber jetzt nur auf das letztere ein. Danke für deine Blickwinkel.

Ich schreibe hier mal kurz über meine Erfahrungen was Psychopharmaka, Psychiater und Therapeuten angeht.

Mit Anfang 20 war ich das erste mal beim Hausarzt wegen Depressionen/Schlafstörungen - ich sagte mein Kopf fühlt sich so an als würde ich mit einem aufgesetzte. Motorradhelm durch die Welt rennen. Gekifft habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht regelmäßig.
Man verschrieb mir Lorazepam. Tolles Zeug, man verschrieb es nochmal und nochmal und nochmal und dann zog man einen Strich. Gut so.

3-4 Jahre später ging ich aufgrund von Schlafstörungen / Depressionen zum Psychiater, MRT vom Gehirn, keine Auffälligkeiten, man verschrieb mir „Zopiclon“. Teufelszeug.

Ich griff dann aus eigenem Antrieb zu Cannabis, was deutlich angenehmer als Zopiclon oder Tavor ist und ungefähr den selben Zweck erfüllt.

Wieder 2-3 Jahre später als eine Beziehung zu Bruch ging saß ich erneut beim Psychiater, dort gab es dann Citalopram und Prometazin. Citalopram sagte mir gar nicht zu und man wechselte auf Escitalopram. Prometazin nahm ich nur 2-3 mal. Zu dem Zeitpunkt kiffte ich nicht. Escitalopram brachte mir auch nicht die gewünschte Wirkung und nach einigen Wochen setze ich es ab und machte nur die begleitende Verhaltenstherapie. Die Probleme die mich begleiten sind schon seit eh und jeh die selben. Man riet mir in der Therapie dazu neue Menschen kennenzulernen. Das tat ich …unter anderem meine Ex. Mein Leben war wieder gut, Schlafstörungen blieben, ich fing während der Therapie schon wieder mit dem Kiffen an, zum schlafen halt. Die Therapeutin informierte sich ob man das ganze nicht auch auf Rezept ausstellen könnte. Da kam es nicht zu. In der Therapie haben wir also die Kindheit, Jugend, junges Erwachsenenalter aufgearbeitet … es folgten nur noch Wiederholungen. „Tu dir was gutes, duschen, barfuß laufen, essen, im einlaufsladen beraten lassen, usw. Depressive Phase war ja sowieso weg, Ex war da, das ich Abends kiffte akzeptiere sie, also was soll’s? Ich brach die Therapie ab. Ich muss dazu sagen ich kiffte echt wenig. Vielleicht 1 Gramm im Monat und immer nur zum schlafen (also spät am Abend).

Es vergingen wieder Jahre …alle schobe es aufs kiffen … Beziehung zerbrach … ich hörte auf zu kiffen (seit über 6 Monaten nun), ging zur Suchtberatung, man wollte ein Langzeitprogramm, ich lehnte dankend ab, ging zu unzähligen Therapeuten, man habe keine Kapazitäten, geh in die TagesKlinik, man hat auch dort keine Kapazitäten, geh in die Geschlossene Abteilung, Nein danke das möchte ich halt nicht. Ich möchte nicht an einem Fremden Ort sein und nicht schlafen können. Ich möchte auch keine Psychopharmaka nehmen.

Und nun sitze ich hier halt und schreibe in diesem Forum, teile meine Geschichte, lauf Stunden in der Natur herum, kiffe immer noch nicht, nehme stattdessen Hoggar-Night zum schlafen und versuche irgendwie das Leben zu verstehen.

Nahm knapp 30 Kilo ab, denn auch essen stopft die innere leere. Bin körperlich fitter, vielleicht auch mit dem Hintergedanken an eine neue Partnerin um etwas attraktiver zu sein.

Nahm mir vor, mich und meine Gefühle aushalten zu lernen, las über Meditation und Mönche und beschloss halt zuhause in eine Dauer-Meditation zu gehen. Auch das hält bis heute an.

Also ich tu schon was …

Nebenbei muss ich aber auch funktionieren, arbeiten, die Wohnung ist teuer, auf ein Auto bin ich angewiesen, finanzielle Unterstützung habe ich nicht. Meine Sicherheiten (Ex) sind weggebrochen. Wenn ich jetzt wieder 6-7-8 Wochen ausfalle und Psychopharmaka im Spiel sind folgt vielleicht die nächste Misere (siehe Threadtitel) ich darf nicht abstürzen. Ein Spiel mit dem Feuer in jedem Fall. Ins Krankengeld zu rutschen wäre schon fatal.

Deswegen mein Selbsthilfeprogramm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Leben war wieder gut, Schlafstörungen blieben, ich fing während der Therapie schon wieder mit dem Kiffen an, zum schlafen halt.
In der Therapie haben wir also die Kindheit, Jugend, junges Erwachsenenalter aufgearbeitet … es folgten nur noch Wiederholungen. „Tu dir was gutes, duschen, barfuß laufen, essen, im einlaufsladen beraten lassen, usw. Depressive Phase war ja sowieso weg, Ex war da, das ich Abends kiffte akzeptiere sie, also was soll’s? Ich brach die Therapie ab.
Es vergingen wieder Jahre …alle schobe es aufs kiffen …
ging zur Suchtberatung, man wollte ein Langzeitprogramm, ich lehnte dankend ab,
ging zu unzähligen Therapeuten, man habe keine Kapazitäten, geh in die TagesKlinik, man hat auch dort keine Kapazitäten,
geh in die Geschlossene Abteilung, Nein danke das möchte ich halt nicht. Ich möchte nicht an einem Fremden Ort sein und nicht schlafen können. Ich möchte auch keine Psychopharmaka nehmen.


Also ich tu schon was …

Was konkret?
Ich lese nur abgebrochen, abgelehnt, nicht am Ball geblieben, will ich nicht.
 
Ich weiß natürlich nicht, wo du wohnst. Hier bekommt man durchaus bei Therapeut:innen Termine für Erstgespräche.
 
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