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Lebensmittelpreise steigen

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Hi :)

seit ein paar Wochen hatte ich so das Gefühl, dass ich mehr für Lebensmittel bezahlen muss. Mein Wocheneinkauf lag sonst bei 50-55 €, jetzt liegt er bei 60-65 €. Dabei war ich stolz meine Ausgaben etwas gedrückt zu haben.

Ich kaufte bislang 50% der Artikel im Angebot. Das klappte sehr gut, weil ich z.B. wusste, dass mein lokaler REWE Markt Pepsi ca. alle 3 Wochen im Angebot hatte. Auch Gemüse, Pizza und andere Dinge wechselten sich im Angebot ab. Was ich konnte, kaufte ich als günstige Eigenmarke oder No-Name Produkt.

Seit der Corona Krise gab es fast keine Angebote mehr und manche Preise stiegen, anfangs eher unbemerkt.

Beim Gemüse sei im April ein Preisaufschlag von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu verzeichnen

Und auch der Reis aus anderen wichtigen Anbauländern wie Kambodscha, Vietnam und Myanmar gelangt derzeit viel schwieriger an die Konsumenten in Deutschland. Dies führt zu den höchsten Reis-Preisen seit sieben Jahren, berichtet die „LZ“.

Vor allem beim Gemüse aber teils auch bei Fertigprodukten merke ich den Preisanstieg. Zwiebeln haben früher praktisch nichts gekostet, Centbeträge, ich habe gestern ein Bund Zwiebeln für 2,50 € gekauft. Meine geliebte Dr. Oettker Pizza habe ich früher immer im Angebot für 1,99 € gekauft, heute nicht mehr unter 2,99 € zu haben.
Reis, Schokolade, Nudeln, Chips.... da wird mit Packungen getrickst. Preise und Packungsgröße bleiben gleich aber Inhalt wird weniger.

Ich bin in keiner finanziellen Not, aber ich habe noch nie erlebt, dass Preise in so kurzer Zeit um 10 bis teils über 30% geklettert sind. Gewiss ist dies keine Inflation sondern primär Auswirkung der Corona Krise, aber es ist ärgerlich, zumal es alle Menschen trifft.
 

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Blaumeise

Aktives Mitglied
Ja, habe ich auch schon festgestellt. Ich führe ein Haushaltsbuch und liste da alles genau auf, was ich wo ausgebe. Allerdings hat das nur wenig mit Corona zu tun. Der Trend war schon eher absehbar.
 

Rose

Urgestein
Ich zahle auch mehr beim Einkaufen, allerdings gibt nach wie vor noch Angebote.

Wegen deiner Pizza, geh doch mal wo anderst einkaufen. Ich sehe die immer in Angebot.
 

Insta

Aktives Mitglied
Das Problem ist auch, dass Lebensmittel bei uns sehr billig sind. Leider basieren halt darauf auch H4 und so weiter.

Funktioniert dann die Handelskette nicht mehr oder die Ernte ist schlecht oder oder oder, ist der Spielraum recht klein für die Anbieter das zu kompensieren.

Zudem sehe ich auch eine Konzentration beim Handel, wenn nun noch Real wegfällt wird die Auswahl immer kleiner, Anbieter wie EDEKA, ALDI usw. haben mehr und mehr Marktmacht.
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Eigentlich finde ich noch sehr viele Angebote, bei Margarine ist diese nur meist schon weg bis ich endlich mal in den Laden komme. Hier kann man eigentlich noch sehen, dass manche Angebote sich in den Abständen wiederholen wie es auch vorher war. Was aber auffällt sind wirklich die Gemüsepreise, ich kaufe zB gerne Paprika und der hat echt einen ziemlichen Sprung nach oben gemacht. Nächste Woche fahre ich mal wieder zu "meinem Lieblingsbauern", mal sehen wie die Preise sich bei ihm entwickelt haben.
 

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Real Märkte waren glaube ich regional sehr unterschiedlich. Manche waren schön und bei uns wurde einer zu einer "Markthalle" umgestaltet, optisch sehr ansprechend.

Leider war REAL nie mein Ding, weil es zu groß ist. Für den Wocheneinkauf will ich nicht jedes mal bis an Ende des riesen Ladens laufen weil es nur dort bestimmte Lebensmittel gibt.

REWE hat eine gute Größe, breites Angebot aber nur Lebensmittel und Alltägliches. Discounter wie ALDI sind auch ok, aber irgendwas fehlt mir da meistens. Obst- und Gemüse, insbesondere die Bio Ware, ist auch nicht mein Ding.

Vieles ist Gewohnheit. Deswegen sind ALDI und co auch erfolgreich, die jeden Laden identisch gestalten. Ich war in Griechenland in einen ALDI, genauso eingerichtet wie in Deutschland!

Preislich nehmen sich alle nicht viel. Oft kostet die Discounterware auf den Cent das gleiche wie die Supermarkt-Eigenmarken. Angebote sind natürlich unterschiedlich. Vielleicht versuche ich es mal in anderen Läden als üblich, ich glaube aber, dass Preise allgemein gestiegen sind.

Teilweise ist das ok. Ich bin bereit insbesondere für tierische Produkte fairere Preise zu zahlen, aber warum zwiebeln plötzlich dreimal so viel kosten, ist mir ein Rätsel. Ja, auch Paprika und mein geliebter Brokkoli. Rosenkohl gabs weder frisch noch TK.

Ich esse gerne TK Gemüsemischungen. Das ist praktisch, günstig und die Vitamine bleiben angeblich ja beim Schockfrosten erhalten. Kann man auch prima kombinieren aller Pasta mit Gemüse!

Bin mal gespannt wie es weiter geht, einiges dürfte noch teurer werden. Klar langfristig wird alles teurer, sowieso ;)
 
G

Gelöscht 114600

Gast
Das war doch aber zu erwarten.
Frisches Gemüse braucht Menschen, die es pflegen und ernten und dann Lieferketten, die es frisch an den Verbraucher liefern. An beiden Teilen hapert es.
Das Vorhandene wird dann einfach teurer.
Auch so bei Vorfertigungsprodukten. Zum Beispiel Deine Pizza...da braucht es Tomatenprodukte. Die meisten davon kommen aus China. Da standen aber für zwei Monate die Bänder komplett still. Es kommt weniger, der Rohstoff wird teurer, der EVP wird teurer. Wenn in einer Kette doch noch Angebote möglich sind, liegt das an den Verträgen. Aber es ist dennoch so: Lebensmittel werden teurer.

Deshalb sagte ich ja, ich schau, daß ich so viel wie möglich selbst anbauen/sammeln/konservieren kann. Ich würde jedem raten, der einen Garten oder auch nur einen Balkon hat, dasselbe zu tun. Überlegt, wohlgemerkt, was man da anbauen möchte und was man auch verbraucht etc.
Für Leute, die sehr wenig Geld haben, wird es noch enger werden im Geldbeutel in der Zukunft. Das ist jetzt erst der Anfang.
 

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