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Leben? Ja bitte. Arbeit? Wenns denn sein muss...

spontanLOS

Neues Mitglied
So liebe Leute, pah... da habe ich es endlich geschafft meinen A**** hochzukriegen und hier mal paar wenige Worte zu verfassen, weil ich einfach nicht weiter weiß. Ich muss mich kurz entschuldigen, es wird vermutlich viel Text, weil ich es spontan mache (Habe mir schon vor Monaten vorgenommen hier zu schreiben, aber naja, kam nichts rum)! Daher gibts ne abgekürzte Form oben für die weniger geduldigen unter uns hier:

Ach und vorweg, sorry, falls ich vulgär werde

Ich bin 29 Jahre junger Mann. Ich glaube, dass ich an Sucht leide hinsichtlich Pornografie, bin wegen Unsicherheiten meiner Selbst Jungfrau und habe so gut wie kaum Freunde (das versuche ich gerade zu ändern). Kriege meine Studiengänge nicht hin! Und lebe seit ich denken kann im Kinderzimmer meines Elternhauses. Bin etwas emotional zurückgebliebener und relativ sensibler, wobei das langsam im Wandel ist. Naja, ich hoffe es zumindest. Darüber hinaus macht mir seit Jahren nichts Spaß, vllt. Trollen/triggern im Netz, aber dann denke ich wieder kurz nach und denke mir Warum?!

Ich bin gerade an einem Punkt, wo ich überlege zur Therapie zu gehen, aber es gibt noch paar Stolpersteine, die mich aufhorchen lassen, die ich nicht weiß, ob ich sie ansprechen soll und ich nicht weiß... wozu noch. Da ich große Angst habe mich zu überwinden. Ein flüchtiger Bekannter meinte, wir kennen uns nur von einmal treffen, aber ein empathisches extrovertiertes Kerlchen war er, hat einen Nerv getroffen, dass ich mich erst Dinge traue zu tun, wenn ich sie von anderen gezeigt bzw. erzählt bekomme, teilweise kann ich dem zustimmen. Aber meine Wahrnehmung kann diesbezüglich schon hinüber sein. Man liest daraus, ich denke nicht wirklich nach, was auch ein Grundproblem ist. Ich befolge mehr Befehle und kopiere die wenigen Freunde, die ich habe. Also, weiß ich auch nicht wer ich wirklich bin.

Dazu kommt auch, dass ich nun in ein Umfeld gerutscht bin wo Drogen konsumiert werden, ich aber da sehr liebe Menschen kennengelernt habe, wovon wenige mich mittlerweile echt schätzen und mich kennenlernen wollen bzw. ich gefühlt über alles reden kann. Was gut tat bzw. tut. aber es fällt immer noch relativ schwer. Da waren Drogen ein kleiner Türöffner, wobei es paar Dinge gibt, die ich echt nicht auf Dauer konsumieren möchte, weil ich mittlerweile gelernt habe, ist das Zeug da, dann wird konsumiert. Deswegen versuche ich nicht mehr einzukaufen, sondern es zu belassen, wobei Beherrschung ja das ideal wäre (innerer Zwist, man hört ihn raus). Wie in allen Dinge. Ach auch noch so ne Sache, ich nenne Dinge, die offensichtlich sind und meine vom Löffel der Weisheit gefressen zu haben. Das liegt wohl auch daran, dass ich auf offensichtlich gebildete Menschen reinfalle und mich im Kindesalter der Fernseher erzogen hat. Meine Mutter war mit zwei Jobs beschäftigt, alleinerziehend. Starke Frau, ich weiß, dass ich sie kaputtmache, aber ich kann und will die Situation irgendwie nicht ändern. Irgendwas ist in meinem Unterbewusstsein noch nicht angekommen.

Meine Frage wäre, an diejenigen, die in Therapie sind bzw. ähnliche Probleme hatten bzw. ein Stückweit Kontrolle bekommen haben:

Man sollte eigentlich alles preisgeben, aber ich habe etwas Angst, dass, wenn ich Drogen nenne, dass ich sofort in einer Schublade lande und das diese als Schuldmittel genannt werden. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass ich schon immer schüchterner war und mit Drogen (Cannabis) mit 17 oder 18 einmal konsumierte, es aber erst so richtig losging mit 23... dann Pause und nun paar härter Sachen mit 27-29. Ich habe die Befürchtung, dass es die Therapie beeinflussen wird, da ich schon immer etwas antisozialer war, als der Durchschnitt.

Ferner wurde mir von nun mittlerweile alten Freunden, die ich reaktiviert habe, ein Heilpraktiker empfohlen, der auch Referenzen zu promovierten Psychotherapeuten hat. Es hat den Anschein, dass er eventuell was kann, nur mit der Finanzierung muss ich schauen, wie das klappt. Er scheint auch dahingehend einem entgegen zukommen und dann selbst die KK anzuhauen.

Wie waren dahingehend Eure Erfahrungen, falls vorhanden?


Sooo, und weil ich nun bei meinen Freunden etwas Blutgeleckt habe bzgl. Gefühle sprechen will ich mich mal auskotzen, es folgt nun hier etwas MEHR! Text

Ich erzähle paar Episoden, die mir im Gedächtnis blieben und grobe Struktur meiner Family:
 

spontanLOS

Neues Mitglied
Meine Familie ist eigentlich relativ normal. Denke ich, Sie hat nur bisschen mit Süchten zu kämpfen (Alkohol, bei einem anderen Onkel waren es andere Sachen, das sollte mir eigt. ne Lehre sein). Emotional ist sie aber etwas zurückgebliebener, klar, wer kann es Verdenken, Opa, mütterlich, als Kind aus Litauen geflüchtet und kam hier an. Emotionale Aufarbeitung gab es nicht. Er hat direkt die harte Schule, die er lernte übernommen und war ein regelrechter Despot, der nie eigt für seine Kids da war. Klar, hat sich auch den A**** aufgerissen in der Arbeit, war als ungelernter, als Ingenieur angestellt. Verzockte viel Geld und lies seine depressive Frau daheim sterben mit vier Jungen Kindern. Hatte natürlich Einfluss auf meine Ma, alleinerziehend, meinen Vater traf ich zweimal und es war emotional nicht top, ich war ein Kleinkind und er konnte mich nicht händeln, er selbst hat auch viel Emotional abbekommen von seinem Schwiegervater, der hat seine angeheiratete Kinder wie Dreck behandelt und sein leibliches auch geohrfeigt. Wer kann sich verdenken, mein Vater flüchtete mit 17, konnte nie mit Geld umgehen und hat aber dennoch wie ein Tier, laut hören sagen, gearbeitet. Meiner Oma, väterlich, hat es das Herzgebrochen. Seitdem war es auch Eisig, bei denen. Man merkt ihr an, sie spricht über alles mit mir aus der Vergangenheit und ihre Gefühle.

So, meine Ma musste sich also "alleine" durchboxen. Mein Opa, mütterlich, kaufte n Haus, packte Meine Ma und Tante hier rein und war eigt nur reisen und wir waren die Hausmeister. Gelegentlich gabs dann Geld für die Instandhaltung bzw. zahlen von teureren Sachen. Ansonsten war er immer auf Achse. Als Arbeiterin hat sie nie wirklich viel verdient, daher zwei Jobs. Ich musste jung früh selbständiger werden. War ich auch wohl, aber hab mich eigt immer selbst beschäftigt und war wohl ein sehr lebensfrohes Kind. Viel gelacht und blühende Phantasie (Mittelalter, Lego etc pp). Aber auch etwas eigener, viel mit Nintendo und Gameboy gespielt.


Iwann entdeckte ich meine Sexualität. Nachdem ich vom Nachbarskind 'missbraucht' wurde (Kinder experimentieren, habe ich durch meine Freunde erst realisiert). Ich wusste nicht was da abging, hat sich das bei mir auch rauskristallisiert und ich spielte mit mein meiner Jüngeren Cousine das nach. Danach habe ich die Masturbation kennengelernt und die geht seit bis heute an, als mein enger Begleiter.

Naja, auf die Hauptschule hatte ich nie unbedingt bock, mobbing wegen Übergewicht, nie durchgesetzt und, wenn dann nur einzelne Freunde, die mich enttäuschten, daher nur wenige Leute. Angestrengt habe ich mich auch nicht. Mir wurde vom Despoten Opa (ich war Lieblingsenkel, genauso wie meine Ma Lieblingskind) eingeredet, man ist nichts wert, wenn man nicht lernt bzw so und so viel Geld verdient. Geld hatte er, aber Reich an Emotionen war nicht, höchstens Zorn. Gespart hat er komischerweise nie wirklich gut, aber wir haben auch als Kinde rauf seinem Hof Betonplatten schleppen müssen (Ich war wenigstens stärker als die größten in unserer klasse *lach*). Er hat unsere Familie eher bestochen. Also Geld an Familienfeiern rausgehauen. Da redete er mir von Kindesalter ein Bundeskanzler, Ingenieur oder sonst was zu werden. Natürlich war es ne Enttäuschung, dass ich auf die Hauptschule kam.... nie den A**** hochgekriegt, habe ich mich erst im letzten jahr hingesetzt, reines Bulimie lernen ohne verstehen zu wollen, und habe nen okayen QA hingelegt, der mir mit meiner Ausbildung, wo das Bulimie lernen doch deftiger wurde die mittlere Reife brachte.

Die Ausbildung war medium geil, auch wieder Mobbing... die oberflächlicheren Gruppen habe ich gemeidet und das gegockle um Frauen sowieso auch. Also wieder wenige Freunde 1-2, die ich aber mochte und auch viel Online Zeit verbrachte und dann bin ich in WorldofWarcraft, ein Online Spiel versumpft und regelrecht der Realität entflohen. Komischerweise habe ich immer gründe gesucht, die Freundschaft oberflächlich zu halten bzw nie zu vertiefen und wer verdenkts? natürlich im Sande verlaufen, davon ist eine Freundschaft, die ich wieder versuche zu reaktivieren.

Nun, mit bestandener Prüfung und mittlerer Reifen ab auf ein Kolleg und da war ich das erste mal endlich zufriedener bzw. hatte dort auch wieder Freunde und etwas Freude... und hier wird's jetzt detailreicher, weil ich hier Fehler gemacht habe, die mir bis heute auf der Seele brennen. Aufs lernen hatte ich nie bock, habs nicht gemacht, trotzdem bestanden.... was ein scheiß System eigt. Per Notenauswahl wie Kunst und Chor n besseres Abi... wumpe.

Ich hatte dort mehrere Leute, die mich versucht haben zu knacken, zumindest rede ich es mir ein. Echt liebe Menschen, denke ich zumindest, wenige versuchten mich tatsächlich kennenzulernen bzw. ich verbrachte mit ihnen viel Zeit. Aber auch wieder teilweise nur einzeln. Ich konnte nie wirklich auf Leute zugehen. Erst mein Job im Textilverkauf hat mir gezeigt, dass ich dazu durchaus im Stande bin. Nur halt irgendwas initiieren, also von smalltalk zu deeptalk usw. Darunter war ein Mädel, das die selben Interessen teilte und ich Mega fand, ob ich verliebt war kA, ich habe sie aber als enge Freundin geschätzt. Und als ich von ihr eine Unsicherheit mitbekam, die sie ggenüber ihrem damaligen Freund äußerte, habe ich sie auch in den Windgeschossen, toller Freund war ich? Nicht war...

Mittlerweile bin ich wieder im kontakt mit ihr und will mit ihr das Gespräch noch suchen und mich aufrichtig entschuldigen. Bisher hats noch terminlich nicht geklappt, aber das ist eines der Dinge, die ich durchboxen will. Komme was wolle.

Naja, abi nachgeholt. Also das eingeredete Ziel vom alten Herrn erreicht, gefreut hat er sich, ich mich eher naja. Gings an Studiengang suchen... joA... nie nachgedacht und was sonderlich gut kannste sowieso nicht (Physik, Mathe habe ich gern gemacht bzw fand ich besser als andere Fächer und Ethik bzw Philo war ganz okayish, war auch mein einziges fach worauf ich hin wirklich gearbeitet habe 13pkt... toll, andere Fächer nichts da wars natürlich scheiße, meine Seminararbeit NAWI habe ich auch an zwei tagen durchgeboxt und 11pkt), aber ich beweihräuchere mich gerade wieder etwas selbst, weil ein teil hofft den damals erhöht diagnostizierten IQ für den ganzen misst verantwortlich machen zu können, aber das habe ich durch meine Freunde auch gelernt, dass Schuldzuweisungen ganz nett sind, aber man eher agiert, von den Leuten es aber keiner macht, was schade ist. Echt ziemlich weite Leute, was Emotionalität angeht, Naja ich komme vom Thema ab, auch ein Grundproblem. Ich öffne so viele themengebiete auf einmal und versuche die parallel zu ende zu bringen. Ist missgünstig für die Kommunikation.

Back to topic, ich sitze jetzt nun in meinem 4. Studiengang und renne damit gegen die wand, weil ich nichts machen will anscheinend. Bis auf, was ich gemerkt habe, Gefühle reden gerade. Ich wünsche mir was zu finden, wofür ich brenne, aber ob sowas kommt? who knows, Umfeld empfinde ich wichtiger mittlerweile, achja und dass ich von Pornografie mehr wegkomme, nicht das Medium ist schuld, sondern das verhalten des menschen.... naja....

SORRY FÜR DAS AUSKOTZEN, ich entschuldige mich auch viel zu oft, will nicht anecken, aber ich wollte euch mal ein ÄUSSERST grobes konstrukt geben, zu dem ihr gerne fragen stellen dürft und ich beantworte sie soweit mir möglich...
 

Schroti

Urgestein
Ich bin 29 Jahre junger Mann. Ich glaube, dass ich an Sucht leide hinsichtlich Pornografie
PC erst gar nicht hochfahren.
bin wegen Unsicherheiten meiner Selbst Jungfrau
Dann würde ich mit Hilfe eines Profis mein Selbstvertrauen stärken.
Kriege meine Studiengänge nicht hin!
Es muss nicht jeder studieren.
Bin etwas emotional zurückgebliebener und relativ sensibler
Widerspruch?
Darüber hinaus macht mir seit Jahren nichts Spaß, vllt. Trollen/triggern im Netz,
Lass es. Mit 12...lustig. Mit 29 erbärmlich.
Dazu kommt auch, dass ich nun in ein Umfeld gerutscht bin wo Drogen konsumiert werden, ich aber da sehr liebe Menschen kennengelernt habe, wovon wenige mich mittlerweile echt schätzen und mich kennenlernen wollen bzw. ich gefühlt über alles reden kann.
Verlasse dich NIE auf Drogenkonsumenten. NIE.
Man sollte eigentlich alles preisgeben, aber ich habe etwas Angst, dass, wenn ich Drogen nenne, dass ich sofort in einer Schublade lande und das diese als Schuldmittel genannt werden. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass ich schon immer schüchterner war und mit Drogen (Cannabis) mit 17 oder 18 einmal konsumierte, es aber erst so richtig losging mit 23... dann Pause und nun paar härter Sachen mit 27-29. Ich habe die Befürchtung, dass es die Therapie beeinflussen wird, da ich schon immer etwas antisozialer war, als der Durchschnitt.
Dein Drogenkonsum ist Symptom, nicht Grundproblem. Ein Therapeut weiß das einzuschätzen.
Ferner wurde mir von nun mittlerweile alten Freunden, die ich reaktiviert habe, ein Heilpraktiker empfohlen, der auch Referenzen zu promovierten Psychotherapeuten hat. Es hat den Anschein, dass er eventuell was kann, nur mit der Finanzierung muss ich schauen, wie das klappt. Er scheint auch dahingehend einem entgegen zukommen und dann selbst die KK anzuhauen.

Wie waren dahingehend Eure Erfahrungen, falls vorhanden?
Nimm einen RICHTIGEN Psychotherapeuten. Über die KK.
aber ich beweihräuchere mich gerade wieder etwas selbst, weil ein teil hofft den damals erhöht diagnostizierten IQ für den ganzen misst verantwortlich machen zu können,
Wer hat diesen "erhöhten IQ" festgestellt? Ich finde ihn in deinen Zeilen offen gesprochen nicht so recht. Zudem verdankt sich deine Lage nicht Intelligenz, sondern Trägheit.
Back to topic, ich sitze jetzt nun in meinem 4. Studiengang und renne damit gegen die wand, weil ich nichts machen will anscheinend.
Oder nicht kannst. ist aber auch egal, da du spätestens JETZT begreifen solltest, dass du für ein Studium ungeeignet zu sein scheinst. Warum arbeitest du nicht im gelernten Beruf?

Dein Leben besteht aktuell aus Porno-Masturbation, Drogenkumpeln und Realitätsverleugnung.
Weder dein Opa, noch irgendwelche Mitschüler aus Urzeiten haben Schuld daran, dass du scheiterst. Bzw. erst gar nicht anfängst. Setze dir realistische Ziele. Ich würde mir umgehend einen Job suchen. Und dann ausziehen, damit das vor 30 getan ist.
Oder du hältst halt langfristig die Hand auf, lebst von der Stütze, wi*hst und konsumiert bis zum letzten Hemde.
Auch eine Option.
Die Entscheidung liegt bei dir.
 

Lavendelgrau24

Aktives Mitglied
Es fällt nicht täglich ein "Einstein" vom Himmel - lass das Studium sausen und geh in die Arbeit. Da zahlst du wenigstens in deine Rente ein und machst etwas sinnvolles. Ein Studium durch zu schieben (dass übrigens noch wie lang dauert??) bis ggf. Mitte 30 ist doch auch sinnfrei.
Heute sind lang studierende, schlechte Studenten genauso gern gesehen wie früher ;)

Schroti hat alles gesagt - Hintern hoch bringen und anfangen.
Man benötigt nicht wegen jeder Kleinigkeit eine Therapie, oft hilft schon, einfach mal einen geregelten Alltag zu finden und sich selbst etwas mehr zu zu trauen. Das System macht es den Leuten leider sehr leicht, wenn man weder etwas leisten möchte - noch selbst aktiv werden möchte.

Such dir eine WG mit soliden Leuten, zieh dazu und leb mal den eigenes Leben. Und nicht das eines 15jährigen im Kinderzimmer. Harte Worte - aber ggf. sind die mal nötig.

Ich habe mit 29 Jahren eine ETW gekauft und war schon über 13 Jahre in der Arbeit - das ist jetzt auch noch eine drei Jahre her und ich habe nie studiert... wenn man etwas möchte muss man leider dafür arbeiten. Ansonsten endet man wie Schroti gesagt hat.
 
D

Die Katze

Gast
Ich würde dir raten dir zu überlegen was du wirklich vom Leben willst.

Das Studium kriegst du nicht hin, weil du es nie wolltest. Vom außen aufgezwungen.
Also überlege dir was du wirklich gerne machen würdest. Ein Nebenjob könnte dir neben finanzielle Sicherheit die Möglichkeit verschaffen durchzuatmen und dich neu zu orientieren.

Bei deiner Drogenclique muss ich dir ehrlich sagen, dass du dir selbst was vormachst. Auch wenn du meinst emotionalen Halt zu finden, sobald keine Drogen im Spiel sind, können die Leute nix mit sich und den anderen anfangen.

Stell die Ponos ein, die befeuern nur Unsicherheiten beim anderen Geschlecht und so ein Entzug kann echt heilsam sein im Bezug auf erforderlicher Standfestigkeit später.

Deinstallier WorldofWarcraft und ersetze es durch andere Hobbies (Lesen, Schreiben, Fotographie, Sport, Zeichnen, Musik etc.).

Bezgl. Therapie ruf mehrere an und verlasse dich nicht blind auf einen einzigen Heilpraktiker. Die können zwar auch helfen, aber bei tieferen Problemen, wäre ein Therapeut besser.

Das wären so meine Überlegungen bis dahin.
 

spontanLOS

Neues Mitglied
Zunächst einmal danke für deine, auch wenn etwas harschen Worte. Ich weiß, du willst helfen. Aber das Brecheisen funktioniert bei mir nicht.
PC erst gar nicht hochfahren.
Ja puh, etwas gewagt, wie? Käme das nicht einer vollen Verdrängung gleich und widerspreche sich, hier auch Hilfe zu suchen? Ich weiß, dass ich gerade Fehler suche, aber ich tue mich schwer bei derartigen "Extremmaßnahmen". Ganz oder gar nicht ist einfach, Mitte ist Championsleague.
Dann würde ich mit Hilfe eines Profis mein Selbstvertrauen stärken.
Das ist der Plan. Nur meinen A**** hochkriegen ist schwer. Manchmal habe ich Phasen, da klappt es echt gut. Ich putze neben meinem Nebenjob noch schwarz mehrere Buden, das kriege ich komisch hin. Alles für andere stehen und liegen zu lassen auch. Nur mein eigener Fokus, ist naja.

Das klappt dann so, dass ich in etwa Arbeit, Freund und Hobbys hinkriege. Aber gegen das Studium scheine ich mich zu sträuben. Ich habe nie WIRKLICH studiert bzw dafür gelernt, noch gearbeitet, ich war obligatorisch in den Vorlesungen gesessen und habe Größenwahn ausgeübt. So wie früher beim Abi, da reichte das aufpassen. Studium bedarf wohl Übung und Eigenrecherche für mich.
Es muss nicht jeder studieren.
I know. Aber irgendwas möchte ich tun. Meiner Ma bzw Family wird es das herz brechen. Ich habe nie wirklich mit Ihr über meine Gefühle gesprochen und es wird knatsch geben, davor habe ich Angst.
Lass es. Mit 12...lustig. Mit 29 erbärmlich.
Joa, habe ich oben eingeräumt
erlasse dich NIE auf Drogenkonsumenten. NIE.
Das triggert jetzt mich jetzt doch etwas mehr. Pauschalisierungen sind schwer. Bzw. ich mache das natürlich auch, und will mehr davon wegkommen. Klar, leugne ich deren Realität. Sonst würden sie auch nicht kiffen, oder andere härteres nehmen. Aber das machen wir alle. Drogen sind alles was uns psychoaktiv beeinflusst. Dazu gehört Tee und Kaffee auch - sind halt nur gesellschaftsfähiger, weil Wirtschaft. So beweihräuchert man sich zumindest in Kifferkreisen. Aber wird bzw wurde genug auch in gesellschaftskritischeren Medien à ls Southpark thematisiert. KLar wieder keine Realität, aber ein stückweit schon. Wie gesagt, ich bin da noch blöde.

Ich kann ihnen ein stückweit so weit vertrauen, dass ich mich dort teilweise selbst therapieren kann und neue eindrücke sammle, das war früher pre-drogenphase nicht möglich, keine Ahnung warum, oberflächlich sagt man der pornosucht soziale Ängste nach und Antriebslosigkeit. Darin scheine ich mich auch zu flüchten bzw. es als Entschuldigung zu nehmen. Was mir ein lieber Freund, der ebenfalls in diesen Kreisen ist, gesagt hat und ich dem wegkomme zuzustimmen. Ferner riet er auch mir schon früher zu einer Therapie.

Auch will gesagt sein, das jene Leute mir ungefragt halfen bei einer PC Reparatur (haben mir ne 600 euro graka GESCHENKT!), meinen Gefühlen und kommen immer mal wieder auf mich zu. Deshalb kann ich dem NIE, noch nicht ganz zustimmen. Mir ist klar, dass ich von den meisten keinen Kredit oder sonst was nehmen werde, aber sie sind für was anderes gut. Wo gibt es DEN perfekten freund? Ich idealisiere Freundschaft etwas, weil mir das auch in meinem leben fehlt ich es einem höheren Stellenwert zuschreibe, obwohl ich es nicht mal kenne. Lovely Erwartungshaltung. Ist halt Umfeld abhängig denke ich, würde ich den ganzen Tag hier in diesem Forum sitzen, käme ich mir vmtl. wie ein Hobbypsychologe vor, der von A nach B projiziert.
Nimm einen RICHTIGEN Psychotherapeuten. Über die KK.
Auch da weiß ich nicht ganz, es gibt genug Scheinkompetente Menschen, ich bin das beste Beispiel, die glauben man sei intelligent aufgrund das, was auf dem Papier steht. Theorie und Praxis gehen wohl Hand in Hand. Ich merke, dass ich im Kopf bei der Theorie hängengeblieben bin. Aber wie gesagt, ich habe gefühlt nie hart gearbeitet, vllt. wenn ich mein Helfersyndrom ausübte in der Arbeit etwa. Unbezahlte Überstunden bspw.

Zumal ich nannte, dass diese Person ebenfalls Referenzen von Promovierten Praxen hatte und auch eine Reihe Weiterbildungen genoss. Ob gekauft, oder nicht, ich weiß ich stürze mich gerade auf diese eine Hoffnung,

Aber wer entscheidet was richtig, was falsch ist? Höchstens doch richtigER bzw falschER. Den absoluten punkt gibt's ja nicht. Wie es mit der Perfektion halt so ist. Unrealistisch.

Wer hat diesen "erhöhten IQ" festgestellt? Ich finde ihn in deinen Zeilen offen gesprochen nicht so recht. Zudem verdankt sich deine Lage nicht Intelligenz, sondern Trägheit.
In der Grundschule dachte man ich hätte ADHS, lenkte im Unterricht ab und war nie ruhig. Bis mal ne Pädagogin kam und Tests macht, inwieweit kompetent die waren, das vermag ich nicht zu sagen. Daher oben "Selbstbeweihräucherung".
Investition ins nichts.

Warum arbeitest du nicht im gelernten Beruf?
Ich wäre dort vor die Hunde gegangen, Stumpfe Tätigkeiten, Umfeld Toxisch, keine Freude. Selbstmordzahl im Werk hoch. Alternativen gabs keine. Den Beruf habe ich mir von meinem Onkel einreden lassen, weil "sicher", "tarif", "nach feierabend ist feierabend" etc etc.
Weder dein Opa, noch irgendwelche Mitschüler aus Urzeiten haben Schuld daran, dass du scheiterst. Bzw. erst gar nicht anfängst
Naja, wie ganz oben gesagt, es fing damit an und ich weiß, dass ich es jetzt als Ausrede nutze. Ich hoffe nur mit den Geschichten ein stückweit, dass ihr nachvollziehen könnt, wer ich bin. Ich habe seitdem ich über meine Gefühle mehr und mehr spreche angefangen etwas auf andere zu projizieren. Da muss ich gerade bisschen aufpassen. Aber ich treffe oft nerven bei anderen genauso auch


Man MUSS arbeiten, klar, wie das aussieht relativ. Aber das käme auch mMn ner Verleugnung bzw Verdrängung gleich, nur weil, man dann keine Energie mehr hat zum grübeln bzw... richtigerem Nachdenken, was ich ja nicht per se mache.

@Lavendelgrau24 @Schroti Ich weiß nicht, warum ich nicht arbeiten will, angst etc? Eigt ists ja Try n Error und schauen was rauskommt. Ich habe schon verschiede Mindestlohn Jobs hinter mir, wo man wie ein Hund behandelt wird.

Das mit den Drogen mag vmtl sein. Aber ich kenne wen bspw, der hat auch in den Kreisen hantiert - etwas oberflächlich, genauso wie ich, aber der Kerl hat Disziplin, Killerdisziplin. War auch am Druffen, aber er hatte immer Konkurrenzdenken oben drauf. Jetzt ist er auf einem Persönlichkeitsentwicklungstrip bzw. Selbstoptimierung, dank seiner Frau nicht mehr so sehr, aber das sind die gesündesten Menschen, die ich Kenne. Er war früher n Techno Skelett, jetzt sieht er aus wie ein Wikinger, aber Schlank. Klar, ich lasse meinen Größenwahn raus, weil ich mir einrede, dass ich das auch kann, aber denke nicht nach, was da für Arbeit dahinter steckt.

Ich würde dir raten dir zu überlegen was du wirklich vom Leben willst.
Wie macht man das? Ehrlich, ich weiß es nicht. Da ich da nicht gut drin bin, habe ich keinen Schimmer. Und es ist wie ihr sagt, mein Selbstwert ist im Keller. Ich idealisiere bspw. Es brennt in mir, dass ich nicht früher ne Mitte gesucht habe. Denn ich möchte schon ganz gern mit den Leuten zeitverbringen

Ich weiß es einfach nicht, noch was ich will. Meine Ruhe vllt. und doch Aktion, Angst zu verpassen ist groß, was schwachsinnig ist, weil sich alles wiederholt in irgendeiner Form und man andaurend was verpasst...

Sorry, wenn ich zu fehlersuchend dahingehend bin... bzw. nicht so deep nachdenke... Ein ehemalige Freund, schwerkrank, durch WoW kennengelernt, Ethisch und Geschichtlich mega drauf, hat mich etwas geprägt. Klar, ist wieder flucht in Entschuldigung, aber auch teils selbstreflektion, denke ich. Ich verbringe zu viel zeit mit sinnlosem Grübelns, was wäre wenn... hätte hätte etc
 

spontanLOS

Neues Mitglied
naja, früher wäre ich Warscheinlich bockig davongelaufen und hätte es nicht versucht zu ergründen, aber dennoch beziehe ich immer alles auf mich. Wenn mal etwas nicht läuft, oder es stille ist, zwinge ich mich die mit hülsenhafter Unerhaltung zu füllen. Telefonieren, gott, das geht bspw immer noch nicht ganz genau. Ich bin echt froh darüber den Job im Textilverkauf angenommen zu haben, das hat mir durch die Routine mit den Menschen bzw unbekannten etwas Selbstsicherheit gegeben, aber dort arbeiten? Für immer? Gott nein, es gib dort gute Menschen, aber in meinem Team und in anderen, ich helfe oft in anderen Fillialen aus, da zerreißen sie sich ständig das maul übereinander. Gute Mine, böses Spiel, da würde ich auch zugrunde gehen. Also eher noch sensibler.

Ich möchte einfach mal alles rauslassen und schauen was passiert. Wobei das auch für die andere Partei anstrengend ist. Ich habs früher nicht gemacht, aber weiß, dass das gut tut. kA ich erhoffe mir ein DING und das würde alles lösen, was aber unrealistisch ist, kleine dinge scheinen es zu sein, wenn ich mal ner sozialphobischen Freundin den glauben schenken darf.

Habe auch lange gedacht Glück, Zufriedenheit etc kommt durch Arbeit... naja, deswegen bin ich wohl so verbissen auf das studium
 

spontanLOS

Neues Mitglied
Welche Interessen hast du?
Was wünscht du dir?
Willst du eine Familie?
Willst du mal reisen?
Sowas halt.
Bei solchen Dingen weiß ich nicht, wie sehr ich von anderen bspw beeinflusst worden bin. Fußball bspw. das anschauen und darüber sprechen war nie mein ding, das können die Leute gerne machen, das war mir zu langweilig. Ich wurde in meiner Kindheit zum Sport reingezwungen, habe die Mentalität in der damaligen Mannschaft gehasst.
Ich hatte nie wirklich Interessen, womit ich mich selbst beschäftige noch was mich antreibt. Eher war es so, die gebildeteren Seelen sprachen über was und ich hab das wie ein Schwamm aufgesogen. Ähnlich den Interessen, ich fand Kämpfen (durch Animes - Japanische Cartoons) immer romantisch und habs dann mal j4fun ausprobiert und direkt auf die Fresse gekriegt und hatte nicht wirklich, lust darauf, weil ich mir wiederum keine Gedanken gemacht habe, dass es A. nicht der Realität entspricht und B. ich nicht den Biss hatte besser zu werden.

Ich tue mir einfach bei diesen Überlegungen schwer, v.a. sich darauf zu konzentrieren fällt mir schwer.
Wenn ich jetzt deine Liste bspw. kurz abarbeite, im jetzigen Zustand, gestern habe ich mir wenige bis kaum Gedanken gemacht, mache ich das öfters, dann komme ich immer mal wieder auf neue Gedanken und ich Sichtweisen, wo ich nicht weiß, was wirklich meine sind, die ich toll finde.

Was ich mir wünsche? Glücklich sein. Wie das aussieht? Eine Arbeit, in dem mir das Umfeld taugt und ich nicht das, was ich mache sofort direkt hasse. Viel vorm PC sitzen und keine Bewegung, auf DAUER, sind vmtl. nichts, so ein Mittelding wärs und wo ich das Ergebnis sehen kann. Ich war bspw. Im Zaunbau tätig, das war harte Arbeit und danach warste hundefertig, das Ergebnis war nice, das Umfeld hat gepasst, aber wenn man dann überlegt, dass 20-30 Jahre machen zu müssen und sich anschaut, was da für Berufskrankheiten gibt, die schreckten mich dann wiederum ab und Verdienst ist auch mau, dazu kommts noch, dass man wochenweise einfach vom Umfeld weg ist. Wobei Bewegung am leben hält, das merke ich bspw. an meiner Oma, klar, das kann Genetik sein, aber diese hat tag ein tag aus, wegen schulden und "falscher" Heirat fast tagtäglich von 5 bis 23 Uhr nur gearbeitet und Ihre wünsche zurückgestellt, was das aus ihr gemacht hat? Eine frau, die mit 83 ihr Bad selbst verputzen kann und auch Zaun Pfosten betoniert, marschiert kräftig jeden tag und ein bomben Gedächtnis hat, ABER eben ihre Wünsche (reisen, sprachen) zurückstellte und nun lamentiert sie darüber, sie spricht furchtbar offen mit mir. Klar ich projiziere etwas, aber es zeigt mir, dass körperliche Bewegung extrem wichtig ist und ein Knochenjob (sie war ihr ganzes leben im Getränkemarkt ihr eigener Chef und fast immer die einzige angestellte, Franchisemäßig) .
Dann Leidenschaften wofür ich brenne, aber da suchen manche Menschen ihr ganzes leben danach und loyale Freunde, wo ich weiß, dass wenn ich mich nicht sonderlich oft melde, das mache ich bspw. nie, ich ziehe mich sehr oft zurück, bin nahezu nur für mich, sie bei mir wissen, dass ich immer da bin ohne "einfach so" aufeinander zu sitzen um zeit totzuschlagen.
Reisen joa, wer will das nicht, aber dann wirklich lange um dann die Leute vor Ort kennenzulernen und deren Kulturen, nicht das kurze 2-3 Wochen all inclusive Poolbesäufnis, wie es meine Family betreibt.

Ich versuche die Tage mal bisschen mehr darüber nachzudenken

Möchtest du mal eine Rente bekommen und mit dem Geld noch etwas anfangen können anstatt die Grundsicherung zu erhalten?
Wer will das nicht, aber ich hab keine Lust auf dieses Hamsterrad. Sorry, ich bin voreingenommen, aber diese Aussage klingt nach: Hin arbeiten auf die Rente und dann leben bzw. erst aktiv werden. Durchaus brauchen wir Absicherung und müssen andere unterstützen und wenn ich es nicht hinbekomme, werde ich ggf. auch einer dieser zu unterstützenden, aber ich will einfach nichts eingeredet bekommen mehr. Wobei, wenn ich nachdenke machen wir das ja andauernd... Alles ist mal gedacht und bedacht worden, aber wehren und sträuben ist naja...
 

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