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Leben als Homosexueller

Marvin35

Mitglied
Hallo Zusammen,

mir ist bei manchen Themen im Forum aufgefallen das der Umgang mit dem Thema Homosexualität in meinen Augen von manchen Usern etwas oberflächlich behandelt wird.

Ich möchte damit niemanden kritisieren, es liegt in der Natur des Menschen etwas was sie selbst nicht nachfühlen, verstehen, erlebt haben können, nicht zu verstehen. Man versucht zu helfen doch sind diese "Hilfsangebote" manchmal aufgrund der Tiefgründigkeit für den jeweiligen Menschen der in dem Fall Homosexuell ist, eher nur oberflächlich zu sehen und nicht wirklich der Sache dienlich.
Zum Beispiel das sich Homosexuelle ja (weiterhin) verstellen können um dem Heterosexuellem gegenüber zu gefallen usw.

Ich beschäftige mich schon viele Jahre mit dem Thema Sexualität da ich seit meiner Kindheit mit diesem Thema auf viele verschiedene Arten und weisen Konfrontiert wurde. Nicht zuletzt weil ich selbst irgendwann akzeptieren konnte das ich selbst Homosexuell bin.

Doch wie ist es eigentlich in einer Gesellschaft Homosexuell groß zu werden, zu leben, in welcher die Heterosexualität als einzige "Norm" akzeptiert wird ?

Als Kind fallen einem die Worte "Schwuchtel" und viele andere "Benennungen" leicht wenn man jemanden beleidigen will, somit beginnt die Diskriminierung von Homosexuellen bereits bevor bzw. während die Kinder gerade erst dabei sind selbst zu begreifen welcher Sexualität sie selbst angehören.

Hat man dann für sich selbst erkannt welcher Sexualität man angehört und stellt fest das es nicht die "Norm" ist beginnt in leider noch sehr vielen Fällen ein erneuter Kampf, nämlich um sein eigenes soziales Umfeld...wie reagieren Mutter, Vater...Geschwister...usw. darauf wenn man auf einmal sagt das man Homosexuell ist ? Auch wenn diese Personen lange Toleranz geäußert haben, so ist es mir in meinem eigenen Fall schwer gefallen es meiner Mutter zu sagen, denn sie hatte selbst keine Schwulen, Lesbischen Freunde. Vielleicht hatte ich auch selbst Angst davor dazu zu stehen...denn auch in der Schule, in der Ausbildung und im Freundeskreis waren Witze über Homosexuelle an der Tagesordnung.

Ich habe mich erfolgreich mit 24 Jahren bei meiner Mutter outen können...naja was heißt erfolgreich ? Oft sagte sie mir noch das sie glaubt es ist nur eine Phase, ich bräuchte vielleicht nur eine erfahrene Frau um die ersten sexuellen Erfahrungen zu sammeln...meine Mutter wusste nicht was sie mir mit jeder einzelnen dieser Äußerungen antat, ich jedoch fühlte jede einzelne, jede einzelne stach mir in meine Brust...

Ich habe eine Zeitlang in einem Selbsthilfeforum mitgelesen und geschrieben, dort haben andere Homosexuelle von ihren Coming-Outs berichtet oder vor der panischen Angst die sie davor hatten...das was ich erlebt habe, war im vergleich zu dem was ich dort gelesen habe noch ein Spaziergang...auch heute noch werden Kinder, Jugendliche, Erwachsene, welche sich zu ihrer Homosexualität bekennen in ihrem eigenen Umfeld so wie Gesellschaftlich diskriminiert.
Früher wurden Homosexuelle in extra dafür geschaffene "Umerziehungs-zentren" geschickt, oder wenn man es ganz einfach haben wollte einfach aus der Familie verbannt, auch heute noch wird zumindest die Verbannung praktiziert.

Die römisch katholische Kirche spricht das aus was viele Deutsche heute noch denken...Homosexualität ist eine "Sünde"...sie gehört verboten. Unterstützt wird diese Haltung selbst von den Leuten welche unser Land regieren, den konservativen Parteien.

Woher also sollen Homosexuelle den Mut nehmen, wer gibt Ihnen den Mut zu sich selbst zu stehen ? Man erwartet einerseits von den Homosexuellen das sie offen zu sich selbst stehen, sich nicht verstellen, doch wer schützt diese Homosexuellen vor der daraus resultierenden Diskriminierung ? Ausgrenzung ?
Wer einerseits möchte das Homosexuelle sich nicht mehr verstellen, der sollte im selben Atemzug auch ihnen den Rücken stärken wenn sie aufgrund ihres "Anders"-Seins angegriffen oder anders behandelt werden.

Homosexualität ist erst dann ein Teil der Gesellschaft geworden wenn sich Homosexuelle nicht mehr Outen müssen....doch bis dahin ist es noch ein weiter weg.

Homosexualität wurde bereits bei unzähligen Spezies beobachtet, Homophobie nur bei einer, dem Menschen.

Lieben Gruß

Marvin
 

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Kylar

Sehr aktives Mitglied
Ich habe mich erfolgreich mit 24 Jahren bei meiner Mutter outen können...naja was heißt erfolgreich ? Oft sagte sie mir noch das sie glaubt es ist nur eine Phase, ich bräuchte vielleicht nur eine erfahrene Frau um die ersten sexuellen Erfahrungen zu sammeln...meine Mutter wusste nicht was sie mir mit jeder einzelnen dieser Äußerungen antat, ich jedoch fühlte jede einzelne, jede einzelne stach mir in meine Brust...
Hallo Marvin,
wollte dir nur schreiben, dass du da mein Mitgefühl hast.
Solche Sprüche können unglaublich verletzend sein.
Sie vermitteln einem, dass man nicht für voll genommen wird, nicht so akzeptiert wird, wie man nunmal ist und spürt, wie sehr es dem Gegenüber lieber wäre, dass man heterosexuell sei.
Viele Eltern die ihren homosexuellen Kindern sowas sagen, sprechen damit nur ihr eigenes Wunschdenken aus, und das ist verletzend.

Ich kann nur jedem Elternteil, das mal in so eine Lage kommt davon abraten, solche Sprüche zum eigenen Kind zu sagen.
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Ich bin selber kein homosexueller Mann sondern eine bisexuelle Frau und kenne manche Probleme nur bedingt. Mir fällt es sicherlich leichter mich heterosexuell zu tarnen indem ich einfach die Leute nicht berichtige wenn sie von hypothetischen zukünftigen Ehemännern reden und sowas. In vielen Situation gehe ich aber auch nicht auf die Thematik ein, weil ich mir auch denke, dass es viele Menschen nichts angeht ob ich vergeben bin, auf wen oder was ich stehe und was für Erfahrungen ich gesammelt habe.

Ich denke, man muss schon darüber nachdenken und selber entscheiden wen man an seiner Sexualität teilhaben lässt.
Zum einen um Gewalt und Mobbing aus dem Weg zu gehen aber zum anderen auch, weil man sich und seine Privatsphäre selber wertschätzen muss. Wir sind es niemandem schuldig Informationen über uns zu teilen.

Ich bin homophobem Verhalten gegenüber auch etwas empfindlich und merke häufig wo Menschen über die Strenge schlagen und es nicht merken oder es einfach für witzig halten. Viel zu oft versuchen Leute mit mir darüber zu lästern ob jemand "schwul" aussieht/ist oder nicht. Oder ob jemand im Bekanntenkreis heimlich schwul ist und das der Grund für sein Singledasein ist. Auch halten sich manche für Pioniere wenn sie "herausfinden", dass ich nicht hetero bin. Andere finden bisexuelle oder homosexuelle Frauen "gut" solange man Ideen von einem 3er beflügert und bei mir ist es dann doch abstoßend, weil ich nicht "geil" bin. Ich denke mir immer, dass das doch eigentlich egal ist wie andere ihr Leben führen. Manche Menschen sind groß, andere klein. Andere sind eben hetero und andere homo. Da kann keiner was für.
Ich verteidige meinen Standpunkt auch und sage meinen Mitmenschen, dass ihr homophobes Verhalten tatsächlich diskriminierend ist und sie sich mit ihren Aussagen als intolerant outen. Ich hoffe, dass sie durch meinen angemessenen und ernsten Tonfall schon merken, dass sie Mist gebaut haben und sich das eine Lehre sein lassen. Zumindest kommen diese Situationen in meinem Umfeld dann weniger vor.
Wenn man sich nicht wehrt oder für andere einsetzt bleibt wird sich nichts ändern.

In den Medien sind LGBTQ+ Leute auch immer mehr vertreten und ich hoffe einfach, dass die Aufregung darum irgendwann abnimmt und es einfach als etwas ganz normales wahrgenommen wird. Wenn Menschen jetzt lernen ihren Horizont zu erweitern, werden sie Kinder hervorbringen die toleranter sind.
 

Marvin35

Mitglied
Hallo Kylar,

danke. Meine Mutter und ich haben lange Zeit an unserer Beziehung zueinander arbeiten müssen, aber heute ist unser Vertrauen und Verhältnis gut zueinander und das ist es worauf es mir ankommt. Natürlich wäre es schön gewesen wenn es von vornherein keine Probleme gegeben hätte aber ich habe gelernt das die Gesellschaft nun mal einfach nicht so gestrickt ist.

Hallo Fettgans,

du hast natürlich in vielen Punkten recht und wie ich es in meinem Eingangspost erwähnte, sehe ich die Homosexualität erst dann als vollkommen Gesellschaft integriert wenn sie nichts mehr "besonderes" ist, wenn man keine Angst mehr vor einem Outing haben muss.

Das diese Zeit langsam anbricht hoffe ich zumindest darin zu sehen das der größte Gegner der Homosexualität, die römisch Katholische Kirche selbst unter ihren Anhängern in Deutschland immer weniger Rückhalt sondern immer mehr widerstand findet.
(siehe Segnung Homosexueller Paare) auch sehe ich eine positive Entwicklung in der Gesetzgebung, das homosexuelle Paare, heterosexuellen Paaren immer mehr gleich gestellt werden und der Faktor Religion immer weniger Einfluss in die Gesetzgebung findet.

Aktuell sehe ich Outings auch aus dem Aspekt der noch vorherrschenden Intoleranz aber als notwendig an, sie sind ein Bekenntnis, sie sind ein Ausrufezeichen was sagt "Schaut her, ich bin zwar Homosexuell, habe aber kein Problem damit dazu zu stehen." Denn nichts ist schwerer, als zu sich selbst und dem Umfeld die Worte zu sagen "Ich bin Homosexuell".

Ich werde jeden Tag wenn man so will damit konfrontiert was sogar ganze Länder Menschen antun können welche Homosexuell sind...ich arbeite viel mit Flüchtlingen und ich wage mal zu behaupten das manche auch deswegen aus ihrem Land fliehen mussten weil sie dort ansonsten den Tod gefunden hätten, alleine aufgrund dessen in welches Geschlecht sie sich verlieben...

In Deutschland werden Homosexuelle zwar nicht gesetzlich verfolgt, gar getötet, aber oftmals psychisch Terrorisiert, körperlich attackiert und gesetzlich bevormundet...wobei letzteres in der letzten Zeit sich gebessert hat...der Rest leider nicht.

Lieben Gruß

Marvin
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied

 

_Alpha_

Aktives Mitglied
Ganz genau! Dass man sich überhaupt outen muss ist eigentlich eine Frechheit. Allein das betont ja das "anders sein", denn man muss durch das outing ja "zugeben" das mit einem "etwas nicht stimmt, etwas anders ist".

Ich persönlich betrachte Menschen einfach als Menschen. Es ist mir völlig wurst, wer mit wem zusammen sein will. Man könnte meinen, wir wären eine entwickelte und intelligente Gesellschaft, aber dieses Thema beweist immer wieder das Gegenteil. Für mich gehört es längst zur normalität, denn ich sehe nicht zwei Männer oder zwei Frauen, ich sehe einfach zwei Menschen, die sich lieben. Denn mehr ist es einfach nicht. Und ich verstehe nicht, wie man das NICHT so sehen kann. Das Geschlecht spielt doch überhaupt keine Rolle, wenn sich zwei Menschen gerne haben...

Am meisten nervt mich dieses "Das ist ja unnatürlich und biologisch nicht vorgesehen". Ja wie, wenn das so unnatürlich ist WIESO GIBT ES DAS DENN DANN??
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Am meisten nervt mich dieses "Das ist ja unnatürlich und biologisch nicht vorgesehen".
Oder "Das ist nicht gut. Meine Religion sagt, man kommt dafür in die Hölle." Genauso wie "Es gab keine Dinosaurier, denn sie kommen nicht in der Bibel vor."

Sry, ich wollte nur meine 2 Cent einwerfen.

Ich verliebe mich auch einfach nur in Menschen und nicht in Genitalien. Aber, dass eine sexuelle Komponente mitspielt, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich denke manchmal schon in dem Maß, dass evtl. jeder die Wahrscheinlichkeit hat sich in sein eigentlich nicht präferiertes Geschlecht zu verlieben. Es muss nur der richtige Mensch kommen. Ich will keinem seine Sexualität abstreiten aber wenn das doch passiert, dann ist es doch eigentlich eine schöne Sache.
 

Marvin35

Mitglied
Hallo Fettgans,

Ich denke manchmal schon in dem Maß, dass evtl. jeder die Wahrscheinlichkeit hat sich in sein eigentlich nicht präferiertes Geschlecht zu verlieben. Es muss nur der richtige Mensch kommen. Ich will keinem seine Sexualität abstreiten aber wenn das doch passiert, dann ist es doch eigentlich eine schöne Sache.
Es ist schwer diesen Satz unkritisch zu betrachten da er für mich beim ersten Lesen ausgesagt hat "Auch ein schwuler Mann kann sich in eine Frau verlieben wenn es die richtige ist." ich gehe aber mal davon aus da du selbst keine spezifische Sexualität genannt hast prinzipiell von einer "Möglichkeit" zu sprechen.

Ich selbst gehe auch davon aus das in jedem Menschen jede Neigung, Geschlechts- und Altersbezogen zu einem gewissen Prozentsatz vorhanden ist. Diese Prozente sind von ganz minimal bis halt zur eigenen primären Sexualität unterschiedlich stark ausgeprägt.

Um so mehr finde ich es schade das manche Menschen ohne sich selbst zu hinterfragen den einfachen Weg gehen und etwas was sie nicht nachempfinden können (wie in dem Fall halt die Homosexualität) schikanieren.

Kein Mensch sucht sich seine primäre Sexualität aus, es bringt auch nichts sie zu verleugnen / abzustreiten, denn die psychischen Folgen sind gravierend und führen zumindest anhand meiner eigenen Erfahrung dazu das man Depressionen bis hin zu Suizidgedanken oder gar schlimmeren bekommt.

Den Menschen die andere aufgrund ihrer Sexualität schikanieren ist es egal was sie damit dem anderen antun, ihnen geht es nur darum sich selbst in ihrer Weltanschauung bestätigt zu fühlen (auch wenn diese Weltanschauung in meinen Augen eher etwas ist was man kritisieren sollte).

Aufgrund meiner eigenen bislang gesammelten Lebenserfahrung ist es mir persönlich Egal ob jemand Heterosexuell, Homosexuell, A-Sexuell, Pansexuell, Pädophil oder Gerontophil oder oder oder ist. Wichtig für mich ist das dieser Mensch mit sich und seiner Neigung zufrieden ist und niemanden schaden zufügt.

Mir ist bewusst das gerade meine letzte Aussage bei vielen auf Kritik stößt, doch ich für mich kann zumindest sagen das ich mich mit vielen Neigungen auseinander gesetzt habe und sie verstehe.

Liebe Grüße

Marvin
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Es ist schwer diesen Satz unkritisch zu betrachten da er für mich beim ersten Lesen ausgesagt hat "Auch ein schwuler Mann kann sich in eine Frau verlieben wenn es die richtige ist." ich gehe aber mal davon aus da du selbst keine spezifische Sexualität genannt hast prinzipiell von einer "Möglichkeit" zu sprechen.
Ja, es ist mir auch aufgefallen, dass man es sehr kritisch lesen kann. Ich meine es nicht in dem Sinn "dass man nur nicht die richtige Frau gefunden hat".

Ich stelle es mir schwierig vor, wenn man z.B. als heterosexueller Mann einen Mann kennenlernt, sich auf Anhieb gut versteht, man total begeistert voneinander ist und irgendwann eine gewisse Zuneigung entwickelt und dann all die schönen Dinge (umarmen, kuscheln, über intime Gefühle und Erfahrungen reden, zusammenziehen und gemeinsame Zukunft planen) nicht tun kann weil man sich einredet auf jeden Fall 100% hetero zu sein. Obwohl man eben doch jeden Tag diesem Menschen nahe sein möchte. Da muss es ja keine sexuelle Komponente geben. Nur das Verlangen nach Nähe.
Und vielleicht findet man in seinem ganzen Leben keine Frau die so gut zu einem passt, wie es dieser Mann tat.
Das wäre einfach schade. (Sehr hypothetisch das Ganze aber ich vertraue auf die wahre Liebe in unerwarteter Form :') )

Den Menschen die andere aufgrund ihrer Sexualität schikanieren ist es egal was sie damit dem anderen antun, ihnen geht es nur darum sich selbst in ihrer Weltanschauung bestätigt zu fühlen (auch wenn diese Weltanschauung in meinen Augen eher etwas ist was man kritisieren sollte).
Kann ich so unterschreiben.
Ich habe es auch schon öfters mitbekommen, dass auch asexuelle oder pansexuelle Menschen sich als etwas "besseres" darstellen, weil sie dem "konventionellen System" die Stirn bieten. Als sei es eher eine politische Einstellung als eine Sexualität.
Wobei bei vielen Leuten die sich an ihren heteronormen Lebensstil klammern auch eine politische Ideologie innewohnt.

Aufgrund meiner eigenen bislang gesammelten Lebenserfahrung ist es mir persönlich Egal ob jemand Heterosexuell, Homosexuell, A-Sexuell, Pansexuell, Pädophil oder Gerontophil oder oder oder ist. Wichtig für mich ist das dieser Mensch mit sich und seiner Neigung zufrieden ist und niemanden schaden zufügt.
Das sehe ich auch so.

Ich für meinen Teil bin gar nicht so sehr daran interessiert wer sich wie identifiziert. Wenn man mir etwas erzählt, nehme ich es als Wahrheit und Fakt auf und versuche das in meinem Sprachgebrauch zu respektieren soweit es mich nicht zu sehr beansprucht. (Ich verwende lieber das generische Maskulin statt auf geschlechtsneutrale Begriffe auszuweichen, auch wenn ich diese für sinnvoll halte. Aber das ist auch wieder eine andere Debatte.)
Aber ich bin da natürlich anders sensibilisiert als der Durchschnittsbürger?
 

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