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Lasse keine Menschen an mich ran

Shoorty

Mitglied
Ich lasse einfach keine Menschen an mich ran. Hatte eigentlich bis jetzt erst eine Beziehung und die ist schon ca. 7 Jahre her. Bin damals so verletzt worden und lasse seitdem keine weitere Nähe zu. Und Freunde hab ich im Moment auch keine. Bin nur noch von
sogenannten besten Freunden verarscht und verletzt worden oder sie melden sich von einen Tag auf den anderen einfach nicht mehr.
Ich halt das einfach nicht mehr aus so allein und immer nur daheim.
Bin total am Ende....
 

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Faust

Aktives Mitglied
Hm verfahrende Situation. Jede weitere Annäherung an einen Menschen birgt da natürlich wieder die Gefahr enttäuscht zu werden.
Aber es ist ja schon komisch, dass dir das mit mehreren Menschen so passiert ist, nicht? Gab es einen speziellen Grund dazu? Waren diese Leute unter einander auch nochmal alle miteinander befreundet? Welchen "Typ" Freund/in hattest du denn bisher?
Du solltest vielleicht einfach ganz langsam anfangen, skeptisch sein, nicht zuviel von dir verraten, dich nicht angreifbar machen, dir die Möglichkeit zum Rückzug lassen. Ich denke das ist die einzige Option mit der du mit etwas Sicherheit neue Freunde/innen kennenlernst! Das du deshalb am Ende bist, kann ich mir vorstellen ohne Freunde lebt es sich nicht leicht, hast du denn wenigstens Familie, Verwandte, Arbeitskollegen mit denen du dich treffen kannst? Oder ein Hobby in dem du mit Leuten zusammenkommst?
Ich wäre sehr vorsicht an deiner Stelle, falls du diese Einsamkeit durch eine Partnerschaft durchdringen möchtest, das birgt immer die Gefahr dann ganz fies auf die Nase zufliegen.
 

Germ

Aktives Mitglied
Sozialphobien nehmen an Wucht und auch Quantität
enorm zu. Alles mit "Psycho-Therapie" heilen zu versuchen, ist
m.E. der falsche Weg. Am Ende gilt man als "austherapiert" und
wird weggeworfen wie ne alte Aktentasche, einfach weil
nicht mehr abkassiert werden kann.

Geh einen völlig anderen Weg. Sei dein eigener Therapeut,
deine eigene Therapeutin :)

Geh dorthin wo das Leben kämpft, wo es um Sein
oder Nicht-Sein geht.

Geh ins Sterbehospiz und lerne Sterbende
in den Tod zu begleiten. Geh auf die Kinderkrebsstation
und begleite Kinder in der Stunde der höchsten Not und
auch der höchsten Freude, wenn alles ein gutes Ende
gefunden hat. Hier zwingt du dich mit deinem Mitmenschen
emotional auseinanderzusetzen. Und das ist sooo gut für
dich und dem Kinde auch. Es kann natürlich auch was anderes
sein, wie zum Beispiel Elterngruppen, denen ein Kind abhanden
gekommen ist, wie auch immer....
Ich sag dir eines, deine Sozialphobien werden abnehmen !
Du musst die Auseinandersetzung mit deinen und den Emotionen
anderer in Extremsituationen suchen ! aber suchen wollen !

Probier es aus und melde dich hier noch einmal

Du musst es nur wollen. Was in Wirklichkeit hast
du dabei zu verlieren dabei ? Nix.;)

Der erste Schritt ist natürlich der Schwierigste.....
Versuch es dennoch.

Herzlichst

Germ
 

Faust

Aktives Mitglied
Irgendwie erinnert mich dein Beitrag an den Film Fight Club und bei dem Satz:
"Hier zwingt du dich mit deinem Mitmenschen
emotional auseinanderzusetzen. "
kam mir ein Begriff "Elendstouristin" in den Sinn. Entweder man steht hinter so etwas oder man lässt es. Aber gerade diese Fälle zwingen einen zu einer emotionalen Auseinandersetzung. Sorry für meine harte Worte, aber das kam mir in den Sinn :)
 

Asile

Mitglied
Hey Shoorty!

Was genau ist passiert? Wie wurdest du verarscht, ausgenutzt und verletzt?
Und wie sieht das genau aus, dass du keinen an dich ranlässt?

Gruß Asile

@ Germ - ich hoffe das war nicht dein ernst! Was soll das bringen? Sozialphobien, da hast du durchaus recht "heilst" du durch Konfrontation mit den Situationen, vor denen du Angst hast - also die Konfrontation mit Menschen und sozialen Situationen. Deine Vorschläge finde ich ehrlich gesagt etwas geschmacklos. Sterbehilfe z.B. sollte Profession sein und verlangt Menschen die in sich ruhen. außerdem verweist der Tread nicht unbedingt auf eine Sozialphobie, schließt diese allerdings auch nicht unmittelbar aus.
 

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